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"seit Wochen für Diskussionen."

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  1. "seit Wochen für Diskussionen."

    Autor: MR-2110 07.09.21 - 07:48

    Wtf... ich dachte das wäre mittlerweile alles erledigt nach dem ersten medialen aufschrei. Was wird da bitte diskutiert? Die Stadt holt taucher und die Rechnung geht an die Roller Betreiber. Fertig.


    Das ist doch lächerlich.
    Wenn ich als privat Person eine Autobatterie einfach in den Wald schmeiße und erwischt werde bekomm ich fett auf den Sack.

    Aber als Unternehmen kann man sowas sohl einfach machen wenn es sich nicht lohnt..

    Lächerliche diskussion. Die Betreiber der eroller sollten pro Bergung 1000¤ aufgedrückt bekommen


    Spielt doch keine Rolle welcher Kunde das da rein wirft. Das ist deren Eigentum. Aus ende. Die haben dafür zu zahlen und grade zu stehen wenn sie keine besseren Konzepte zur Vermeidung bringen.


    Wieder mal ein Armutszeugnis der deutschen Bürokratie.
    Man verbaut die Umwelt obwohl sie angeblich jedem so wichtig ist.
    Scheinheiliger mist. Die sollte man alle in den knast stecken.

  2. Re: "seit Wochen für Diskussionen."

    Autor: Oktavian 07.09.21 - 08:13

    > Das ist doch lächerlich.
    > Wenn ich als privat Person eine Autobatterie einfach in den Wald schmeiße
    > und erwischt werde bekomm ich fett auf den Sack.

    Richtig, aber was ist, wenn Du die Autobatterie in der offenen Garage stehen hattest, jemand anders kommt vorbei, klaut sie Dir uns schmeißt sie dann in den nächsten Fluss. Ist es dann immer noch okay, wenn Du für die Bergung zahlen musst? Bislang handhaben wir das in Deutschland nicht so.

    > Aber als Unternehmen kann man sowas sohl einfach machen wenn es sich nicht
    > lohnt..

    Man muss sehen, in dem Fall hier ist auch der Unternehmer geschädigt. Sein Eigentum wurde mutwillig beschädigt.

    > Lächerliche diskussion. Die Betreiber der eroller sollten pro Bergung
    > 1000¤ aufgedrückt bekommen

    Auf Basis welchen Rechtsprinzips? Machen wir in Zukunft jeden Bestohlenen dafür haftbar, was der Dieb mit dem entwendeten Eigentum anstellt?

  3. Re: "seit Wochen für Diskussionen."

    Autor: MaGru 07.09.21 - 08:23

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das ist doch lächerlich.
    > > Wenn ich als privat Person eine Autobatterie einfach in den Wald
    > schmeiße
    > > und erwischt werde bekomm ich fett auf den Sack.
    >
    > Richtig, aber was ist, wenn Du die Autobatterie in der offenen Garage
    > stehen hattest, jemand anders kommt vorbei, klaut sie Dir uns schmeißt sie
    > dann in den nächsten Fluss. Ist es dann immer noch okay, wenn Du für die
    > Bergung zahlen musst? Bislang handhaben wir das in Deutschland nicht so.
    >
    > > Aber als Unternehmen kann man sowas sohl einfach machen wenn es sich
    > nicht
    > > lohnt..
    >
    > Man muss sehen, in dem Fall hier ist auch der Unternehmer geschädigt. Sein
    > Eigentum wurde mutwillig beschädigt.
    >
    > > Lächerliche diskussion. Die Betreiber der eroller sollten pro Bergung
    > > 1000¤ aufgedrückt bekommen
    >
    > Auf Basis welchen Rechtsprinzips? Machen wir in Zukunft jeden Bestohlenen
    > dafür haftbar, was der Dieb mit dem entwendeten Eigentum anstellt?

    Laut StVo sind Fahrzeuge gegen unbefugte Nutzung zu sichern.

  4. Re: "seit Wochen für Diskussionen."

    Autor: Oktavian 07.09.21 - 08:26

    > Laut StVo sind Fahrzeuge gegen unbefugte Nutzung zu sichern.

    Richtig, und das sind sie auch. "Wegtragen" und "in den Rhein werfen" ist keine "Nutzung" im Sinne der StVO. "Nutzung" ist hier durchaus eng auszulegen als "damit fahren".

    Ansonsten müsste man auch jedem Radfahrer, der sein Rad nur mit Reifenschloss sichert oder nur per Geschenkband an einen Pfahl bindet, einen Strafzettel ausstellen.

  5. Re: "seit Wochen für Diskussionen."

    Autor: MaGru 07.09.21 - 08:32

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Laut StVo sind Fahrzeuge gegen unbefugte Nutzung zu sichern.
    >
    > Richtig, und das sind sie auch. "Wegtragen" und "in den Rhein werfen" ist
    > keine "Nutzung" im Sinne der StVO. "Nutzung" ist hier durchaus eng
    > auszulegen als "damit fahren".
    >
    > Ansonsten müsste man auch jedem Radfahrer, der sein Rad nur mit
    > Reifenschloss sichert oder nur per Geschenkband an einen Pfahl bindet,
    > einen Strafzettel ausstellen.

    Ist das deine Auslegung , oder gibt es dazu Rechtsprechung? Immerhin sind die Roller rund um die verbunden und trackbar. Angeschlossen sind sie jedoch nicht. Dies könnte durch feste Stationen, wie es sie bei Fahrrad- oder E-Bike Anbietern gibt, gewährleistet werden.

  6. Re: "seit Wochen für Diskussionen."

    Autor: BlindSeer 07.09.21 - 08:38

    Wobei das dann kaskadierend zu handeln wäre. Gibt es in anderen Bereichen ja auch. Rechnung geht an Firma -> Firma muss Verursacher ermitteln und ihm das Ganze in Rechnung stellen, plus Verwaltungsgebühr.
    Ist doch beim MIetwagen auch so. Du wirst geblitzt, das Ticket geht an die Mietwagenfirma und diese reicht es an dich weiter, nachdem sie ermittelt hat wer zu dem Zeitpunkt gefahren ist.

  7. Re: "seit Wochen für Diskussionen."

    Autor: Oktavian 07.09.21 - 08:41

    > Ist das deine Auslegung , oder gibt es dazu Rechtsprechung?

    Einschlägige Kommentare sehen das so. Natürlich könnte man das ändern, hier die Sicherungspflicht erweitern auf "wegtragen". Man muss aber immer beachten, was das für andere Verkehrsteilnehmer bedeutet. Autos sind gut gesichert, keine Frage. Aber bei etlichen Fahrrädern hagelt es dann Strafzettel.

    > Immerhin sind
    > die Roller rund um die verbunden und trackbar.

    Eben, besser als die meisten Fahrräder. Es wäre tatsächlich neu, dass der Besitzer eines Gutes sein Gut gegen Vandalismus sicher muss.

    Die Sicherung gegen unbefugte Nutzung ist gut nachvollziehbar (insbesondere wenn man eher an Autos denkt), da von einem fahrenden Auto eine Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht. Aber eine Sicherung gegen Vandalismus wäre tatsächlich neu im Gesetz.

    > Angeschlossen sind sie
    > jedoch nicht.

    Das ist auch nicht gefordert. Es geht um die Nutzung, und hierbei mit besonderem Fokus auf Autos (Allgemeingefährdung).

  8. Re: "seit Wochen für Diskussionen."

    Autor: Oktavian 07.09.21 - 08:51

    > Wobei das dann kaskadierend zu handeln wäre. Gibt es in anderen Bereichen
    > ja auch. Rechnung geht an Firma -> Firma muss Verursacher ermitteln und ihm
    > das Ganze in Rechnung stellen, plus Verwaltungsgebühr.
    > Ist doch beim MIetwagen auch so.

    Nein, ist bei Mietwagen ganz anders.

    > Du wirst geblitzt, das Ticket geht an die
    > Mietwagenfirma und diese reicht es an dich weiter, nachdem sie ermittelt
    > hat wer zu dem Zeitpunkt gefahren ist.

    Nein, genau das passiert nicht, zumindest nicht so, wie Du es Dir vielleicht vorstellst.

    Natürlich geht der Strafzettel erst mal an die Mietwagenfirma, aber nicht als Strafzettel sondern als Anhörung. Die Stadt/Polizei weiß ja schon, es ist ein Mietwagen, also muss die Mietwagenfirma nicht zahlen, das muss der Fahrer. Die Mietwagenfirma gibt als Zeuge Auskunft darüber, wer der Mieter war. Dann geht der eigentliche Strafzettel an den Mieter.

    Falls die Mietwagenfirma aber mit ihrer Buchhaltung durcheinander gekommen ist und nicht mehr nachvollziehen kann, wer den Wagen entliehen hat, hat das nicht die Konsequenz, dass sie jetzt plötzlich den Strafzettel zahlen muss. Darauf bleibt die Stadt dann sitzen, denn den Strafzettel zahlt immer nur der Fahrer.

  9. Re: "seit Wochen für Diskussionen."

    Autor: BlindSeer 07.09.21 - 08:53

    okay, dann gehen wir in den kleineren Bereich über: Leih dir mal von deiner lokalen Kirchengemeinde den Gemeindebus und kassiere ein Ticket. Das geht an die Verwaltung, die VErwaltung ruft bei der Gemeinde an und die schaut in ihr Buch wer an dem Tag gefahren ist und wendet sich an dich. ;)

  10. Re: "seit Wochen für Diskussionen."

    Autor: Oktavian 07.09.21 - 09:04

    > okay, dann gehen wir in den kleineren Bereich über: Leih dir mal von deiner
    > lokalen Kirchengemeinde den Gemeindebus und kassiere ein Ticket.

    Ja, und jetzt gehen wir mal davon aus, das Ticket war nicht nur Kleinkram (Verwarnung) sondern eine Nummer größer, ein Bußgeld mit einem Punkt in Flensburg. Und schon wird die Gemeinde doch wieder den Namen weitergeben.

    Es ist eher eine Sonderlocke bei Verwarnungen (Kleinkram), dass die auch der Halter bezahlen darf und sich das Geld wiederholen darf. Das ist bei Bußgeldern schon anders. Und natürlich muss der Halter nicht zahlen. Er darf auch der Stadt einfach sagen, sorry, war ich nicht, war X.

    Und wenn er sagt, sorry, war ich nicht, ich weiß aber auch nicht mehr so genau, wer es war, der Schlüssel hängt da an nem Brett und jeder kann da fahren, dann muss der Halter auch nicht zahlen, die Stadt bleibt auf dem Strafzettel sitzen.

  11. Re: "seit Wochen für Diskussionen."

    Autor: BlindSeer 07.09.21 - 09:07

    UNd wenn das X Mal passiert sagt die Stadt: Du musst Fahrtenbuch führen. Was eben wieder die Rückverfolgbarkeit einschließt. Spricht ja auch nix dagegen, wenn die Gemeinde sagt "Das war laut Fahrtenbuch XYZ" und das dann weiter gibt. Auf jeden Fall ist sie der erste Ansprechpartner und eine kaskadierende Lösung würde auch das Interesse schüren prüfen zu können wer da so respektlos mit dem Eigentum umgeht.

  12. Re: "seit Wochen für Diskussionen."

    Autor: Oktavian 07.09.21 - 09:11

    > UNd wenn das X Mal passiert sagt die Stadt: Du musst Fahrtenbuch führen.

    Richtig, das ist aber keine Strafe.

    > Auf jeden Fall ist sie der erste Ansprechpartner und eine
    > kaskadierende Lösung würde auch das Interesse schüren prüfen zu können wer
    > da so respektlos mit dem Eigentum umgeht.

    Alles schön, aber es ging doch um die Frage, ob die Stadt einen Strafzettel beim Halter eintreiben kann, wenn der Fahrer nicht zu ermitteln ist. Nein, kann sie nicht. Und wenn der Fahrer den Bus gar nicht geliehen hat sondern gestohlen hat (der Vandale hat den Roller ja auch nicht korrekt entliehen), dann muss der Halter die Strafzettel auch nicht zahlen. Es reicht der Hinweis, der Wagen ist gestohlen. Falls irgendwann der Dieb mal geschnappt wird, dann bekommt er natürlich auch die Strafzettel präsentiert.

  13. Re: "seit Wochen für Diskussionen."

    Autor: gaym0r 07.09.21 - 09:46

    MR-2110 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist doch lächerlich.
    > Wenn ich als privat Person eine Autobatterie einfach in den Wald schmeiße
    > und erwischt werde bekomm ich fett auf den Sack.

    Richtig, du als Nutzer/Täter bekommst auf den Sack, nicht VW, Continental oder wer auch immer...

  14. Re: "seit Wochen für Diskussionen."

    Autor: gadthrawn 07.09.21 - 11:51

    MaGru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Laut StVo sind Fahrzeuge gegen unbefugte Nutzung zu sichern.
    > >
    > > Richtig, und das sind sie auch. "Wegtragen" und "in den Rhein werfen"
    > ist
    > > keine "Nutzung" im Sinne der StVO. "Nutzung" ist hier durchaus eng
    > > auszulegen als "damit fahren".
    > >
    > > Ansonsten müsste man auch jedem Radfahrer, der sein Rad nur mit
    > > Reifenschloss sichert oder nur per Geschenkband an einen Pfahl bindet,
    > > einen Strafzettel ausstellen.
    >
    > Ist das deine Auslegung , oder gibt es dazu Rechtsprechung? Immerhin sind
    > die Roller rund um die verbunden und trackbar. Angeschlossen sind sie
    > jedoch nicht. Dies könnte durch feste Stationen, wie es sie bei Fahrrad-
    > oder E-Bike Anbietern gibt, gewährleistet werden.


    Bei Fahrrädern und eBikes hattest du das gleiche Problem. Etliche sind in Teichen oder sonstwo gelandet.

  15. Re: "seit Wochen für Diskussionen."

    Autor: dirk_diggler 07.09.21 - 12:11

    Was ich mich gerade frage, wie wird das gehandhabt wenn ein gestohlenes Auto im Fluss versenkt wird, einen unfall baut oder einen sonstigen Schaden verursacht.
    Wer zahlt das wenn der Dieb nicht ermittelt werden kann?
    Müsste doch hier genauso sein. Ein Roller wird unerlaubt entwendet, also gestohlenen, und es wird damit ein Schaden verursacht. Wer zahlt? Halter des Fahrzeugs, Roller oder Auto, der Staat, oder hat der geschädigte einfach Pech und bleibt auf seine Kosten sitzen?

  16. Re: "seit Wochen für Diskussionen."

    Autor: MR-2110 07.09.21 - 12:42

    die dinger sind zur vermietung. also hat der betreiber dafür zu sorgen das diese nicht im weg stehen oder rumliegen wenn sie nicht genutzt werden.

    der kommentar der firma es würde sich nicht lohnen die roller zu bergen zeigt doch das es in ihrer verantwortung liegen würde. nur hat sich darum niemand ein kopf gemacht, und gleich mal tausende roller auf die straßen los gelassen.

    wenn die firma kein konzept hat um auch beschädigte roller einzusammeln hätte man ihnen die die Genehmigung geben dürfen diese aufzustellen.


    das spiel hatten wir doch schon mit diversen mieträdern anbietern. die sind pleite die dinger stehen dann ewig rum bis alle geklaut wurden oder sie im busch/wasser liegen.

    ich kann doch als unternehmen nicht ein unternehmen starten und dann drauf scheißen was mit meinem kram passiert und dann so tun als wäre es nicht meine aufgabe. wer den sonst? die stadt selbst? sicherlich nicht.

    da wir hier akkus haben die sich langsam im wasser auflösen sollte eigentlich dafür sorgen das schneller gehandelt wird. aber interessiert offensichtlich niemanden.


    alle reden sie von umweltschutz und klimawandel. und dann sowas einfach hinnehmen. was ein schwachsinn. und dann haben wir hier noch trolle die meinen die firma hätte keine verantwortung XD



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.21 12:52 durch sfe (Golem.de).

  17. Re: "seit Wochen für Diskussionen."

    Autor: spYro 07.09.21 - 13:49

    Du argumentierst völlig am Thema vorbei.
    Die Rollerbetreiber trifft absolut keine Schuld.
    Es gibt unterbelichtete Vandalen, die nehmen die Roller und begehen mit diesen Rollern eine Straftat.
    Wenn ich dein Auto klaue und damit Menschen tot fahre, bist du dann auch schuld? Das Auto gehört ja dir...
    Die Rollerbetreiber bieten einen ganz normalen Service an. Du kannst ihnen nicht ernsthaft vorwerfen, dass es dumme und asoziale Menschen gibt.

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