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Ist ja auch nicht "das" Metaverse

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  1. Ist ja auch nicht "das" Metaverse

    Autor: splash42 20.10.22 - 14:06

    Zuck sagt selbst, dass das Metaverse was offenes ist, Horizon, Roblox, RecRoom sind höchstens ein kleiner Teil davon bzw. relativ simple SocialApps.

    Das Metaverse wird eher mal so etwas wie das Web, nur in 3D und jetzt nicht einfach nur hübsche Welten zum anschauen, sondern mit allen möglichen Interaktionsmöglichkeiten, AR-Überlagerung mit der "Echtwelt" und was einem da sonst noch so einfällt und wie das Web wird es wohl darauf hinauslaufen, dass jeder sein eigenes kleine Pocket-Universum baut (wie eine Website) und die dann über "Portal" (Links) miteinander verbindet.

    Horizon ist da höchstens das Facebook des Metaverse, aber eben nicht "das" Metaverse.

  2. Re: Ist ja auch nicht "das" Metaverse

    Autor: thecrew 20.10.22 - 14:12

    splash42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zuck sagt selbst, dass das Metaverse was offenes ist, Horizon, Roblox,
    > RecRoom sind höchstens ein kleiner Teil davon bzw. relativ simple
    > SocialApps.
    >
    > Das Metaverse wird eher mal so etwas wie das Web, nur in 3D und jetzt nicht
    > einfach nur hübsche Welten zum anschauen, sondern mit allen möglichen
    > Interaktionsmöglichkeiten, AR-Überlagerung mit der "Echtwelt" und was einem
    > da sonst noch so einfällt und wie das Web wird es wohl darauf hinauslaufen,
    > dass jeder sein eigenes kleine Pocket-Universum baut (wie eine Website) und
    > die dann über "Portal" (Links) miteinander verbindet.
    >
    > Horizon ist da höchstens das Facebook des Metaverse, aber eben nicht "das"
    > Metaverse.


    Die Frage ist nur, wozu soll das gut sein?

    Warum soll ich im "Metaverse" z.B. einen virtuellen Laden "Bauen" der dann von virtuellen Kunden begehbar ist und ich auch noch virtuell anwesend sein muss?
    Da finde ich Click and Buy ehrlich gesagt weitaus bequemer. Da werde ich zumindest noch nicht von einem virtuellem Avatar angelabert ob er mir denn helfen kann.

  3. Re: Ist ja auch nicht "das" Metaverse

    Autor: Hotohori 20.10.22 - 16:22

    splash42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zuck sagt selbst, dass das Metaverse was offenes ist, Horizon, Roblox,
    > RecRoom sind höchstens ein kleiner Teil davon bzw. relativ simple
    > SocialApps.
    >
    > Das Metaverse wird eher mal so etwas wie das Web, nur in 3D und jetzt nicht
    > einfach nur hübsche Welten zum anschauen, sondern mit allen möglichen
    > Interaktionsmöglichkeiten, AR-Überlagerung mit der "Echtwelt" und was einem
    > da sonst noch so einfällt und wie das Web wird es wohl darauf hinauslaufen,
    > dass jeder sein eigenes kleine Pocket-Universum baut (wie eine Website) und
    > die dann über "Portal" (Links) miteinander verbindet.
    >
    > Horizon ist da höchstens das Facebook des Metaverse, aber eben nicht "das"
    > Metaverse.

    Genau das, ständig wird das Metaverse an Horizon fest gemacht, dabei hat Meta/Zuckerberg NIEMALS gesagt, dass Horizon das Metaverse sein soll oder sein will. Zuckerberg hat klar gesagt, dass das Metaverse, von dem er vor einem Jahr gesprochen hat, noch gut 10 Jahre oder mehr entfernt ist, allein schon weil viel Technik dafür noch entwickelt werden muss. Allein das heutige Internet ist von der Technik her noch gar nicht bereit für ein Metaverse, und damit ist nicht der Internet Ausbau gemeint.

    Trotzdem tun alle Medien so, als wäre alles was Meta heute zeigt bereits das Metaverse... es ist einfach nur noch nervig. Nicht nur der Hype ums Metaverse sondern wie auch noch teils falsch darüber berichtet wird. Wobei der Artikel mit der heutigen Metaverse Blase durchaus recht hat, nur eben nicht bei Meta. Deren Metaverse existiert noch gar nicht.

  4. Re: Ist ja auch nicht "das" Metaverse

    Autor: Fotobar 20.10.22 - 18:13

    splash42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zuck sagt selbst, dass das Metaverse was offenes ist, Horizon, Roblox,
    > RecRoom sind höchstens ein kleiner Teil davon bzw. relativ simple
    > SocialApps.
    >
    > Das Metaverse wird eher mal so etwas wie das Web, nur in 3D und jetzt nicht
    > einfach nur hübsche Welten zum anschauen, sondern mit allen möglichen
    > Interaktionsmöglichkeiten, AR-Überlagerung mit der "Echtwelt" und was einem
    > da sonst noch so einfällt und wie das Web wird es wohl darauf hinauslaufen,
    > dass jeder sein eigenes kleine Pocket-Universum baut (wie eine Website) und
    > die dann über "Portal" (Links) miteinander verbindet.
    >
    > Horizon ist da höchstens das Facebook des Metaverse, aber eben nicht "das"
    > Metaverse.

    Sowas ähnliches habe ich hier auch zig mal geschrieben, aber nicht mal Golem selbst will das raffen. Wahrscheinlich lässt sich die falsche Wahrnehmung von „Zuckerbergs Metaverse“ und co. wohl besser klicken als der Fakt, dass Meta, Decentralizeland und co. auch nur ein kleiner Teil des Metaverse als Anwendung darstellt.

  5. Re: Ist ja auch nicht "das" Metaverse

    Autor: splash42 20.10.22 - 19:05

    thecrew schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > splash42 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    > Die Frage ist nur, wozu soll das gut sein?
    >
    > Warum soll ich im "Metaverse" z.B. einen virtuellen Laden "Bauen" der dann
    > von virtuellen Kunden begehbar ist und ich auch noch virtuell anwesend sein
    > muss?
    > Da finde ich Click and Buy ehrlich gesagt weitaus bequemer. Da werde ich
    > zumindest noch nicht von einem virtuellem Avatar angelabert ob er mir denn
    > helfen kann.

    Wofür ist das WWW gut? Warum sollte jemand einen virtuellen Laden "Bauen", der dann ...

    Frag mal Amazon, warum man das machen sollte.

    Und "das" Metaverse ist ja auch weit mehr als eine virtuelle Shopping-Mall. Für Shopping ist es praktisch, dass man Produkte quasi in Lebensgröße sehen und von allen Seiten betrachten und mit AR sogar in der eigenen Wohnung positionieren kann. Ikea ist z.B. da ein großer Investor, die wissen auch, warum. Ziel sind auch extrem realistische Avatare, da könnte man Kleidung mit probieren etc.

    Ansonsten Kollaboration/Social-Anwendungen das Ziel. Leute in VR-Treffen, virtuelle Büros und Konferenzen, vLearning, "Holotelefonie", wo die (realistischen) Avatare über AR auch mit am Küchentisch sitzen können und was einem sonst noch einfällt.

    Das Web bestand am Anfang auch nur aus statischen Webseiten und bietet inzwischen auch alles Mögliche mehr. Wird mit dem Metaverse auch nicht anders sein.

  6. Re: Ist ja auch nicht "das" Metaverse

    Autor: leonardo-nav 20.10.22 - 19:33

    > Wofür ist das WWW gut? Warum sollte jemand einen virtuellen Laden "Bauen", der dann ...

    Die Frage ist vielmehr, warum man sowas in VR machen soll, wenn es sich doch offenbar viel effizienter im "normalen" Web machen lässt.

    Meetings in VR? Wozu denn? Videokonferenzen gehen doch und ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendwie effizienzfördernd wäre das mit ner VR-Brille im Gesicht zu machen statt wie bisher.

    Vielleicht bin ich da beschränkt und mir fehlt die Imagination, aber ich kann mir eigentlich nur bei Multimedia und Spielen wirklich vorstellen, dass es sich durchsetzen könnte. Spielen und Sachen angucken, klar, why not. Für Leute die damit aufwachsen vielleicht sogar Konzerte oder ähnliches; da sähe ich persönlich zwar gar keinen Reiz drin, das virtuell zu veranstalten, aber ich bin mit meinen 33 auch mittlerweile ein alter Mann. ;-)

    Darin leben dagegen, darin arbeiten gehen, darin shoppen gehen, halte ich für ausgemachten Quark.

  7. Re: Ist ja auch nicht "das" Metaverse

    Autor: Samon 20.10.22 - 19:37

    Sehr gut zusammengefasst. Genauso sehe ich das auch. Das Metaverse wird die Summe aller Möglichkeiten, die man in VR/AR machen kann.

    Viel sinnvoller, als zu versuchen auf Teufel komm raus ein Plan-Metaverse zu entwickeln, wäre daher die Schaffung von offenen Schnittstellen (API's), damit Apps miteinander Daten austauschen können, z. B. die gleichen Avatare verwenden können.

    Ich glaube, am Schluss wird der Begriff Metaverse mal nichts anderes beschreiben, als die Nutzung von VR/AR Technologie. Auch andere Begrifflichkeiten in der IT-Branche haben lange gebraucht, bis sie so scharf definiert waren, dass man darunter etwas einheitliches verstehen konnte. Beispielsweise Multimedia oder Cloud.

    In der Vergangenheit hat Meta doch auch ziemlich schlau agiert und z. B. WhatsApp gekauft. Dabei haben sie nichts anderes gemacht, als in einem Haifischbecken voller Konkurrenten um Messenger-Software den erfolgreichsten davon aufzukaufen. Jetzt versuchen sie ein Facebook 2.0 zu entwickeln, und den Umweg über Try&Error mittels vieler konkurrierender Plattformen um Nutzerakzeptanz zu überspringen. Das wird meiner Meinung nach, nicht funktionieren.

  8. Re: Ist ja auch nicht "das" Metaverse

    Autor: RollOverBeethoven 20.10.22 - 22:05

    Ich persönlich kann VR gar nicht leiden. Ich hab gerne eine gewisse Distanz zu den Inhalten die ich konsumiere. Ein PC mit Monitor ist da genau richtig. Den einzigen Nutzen in VR oder AR sehe ich darin virtuelle Monitore überall dort aufzustellen wo ich möchte. Aber dazu brächten die Dinger eine Auflösung jenseits gut und böse. Vielleicht irgendwann mit Implantaten die mir das Bild direkt ins Gehirn beamen. Und das dann mit Sicherheit nicht Mark(e) Facebook.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.10.22 22:06 durch RollOverBeethoven.

  9. Re: Ist ja auch nicht "das" Metaverse

    Autor: mnementh 21.10.22 - 01:09

    splash42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zuck sagt selbst, dass das Metaverse was offenes ist, Horizon, Roblox,
    > RecRoom sind höchstens ein kleiner Teil davon bzw. relativ simple
    > SocialApps.
    >
    > Das Metaverse wird eher mal so etwas wie das Web, nur in 3D und jetzt nicht
    > einfach nur hübsche Welten zum anschauen, sondern mit allen möglichen
    > Interaktionsmöglichkeiten, AR-Überlagerung mit der "Echtwelt" und was einem
    > da sonst noch so einfällt und wie das Web wird es wohl darauf hinauslaufen,
    > dass jeder sein eigenes kleine Pocket-Universum baut (wie eine Website) und
    > die dann über "Portal" (Links) miteinander verbindet.
    >
    > Horizon ist da höchstens das Facebook des Metaverse, aber eben nicht "das"
    > Metaverse.
    Hmm, ich weiß ja nicht. Wikipedia definiert Metaversum als:
    "Ein Metaversum oder Metaverse ist ein digitaler Raum, der durch das Zusammenwirken virtueller, erweiterter und physischer Realität entsteht. Hauptaspekt ist es dabei die verschiedenen Handlungsräume des Internets zu einer Wirklichkeit zu vereinigen."
    https://de.wikipedia.org/wiki/Metaversum

    Gerade der zweite Satz mit der vereinten Wirklichkeit steht im Widerspruch mit Deiner Interpretation als Web+VR/AR. Weil das Web ist eben lose, jede Webseite steht für sich und integriert sich nicht in ein großes Ganzes. Das wir einzelne Webseiten mit AR/VR-Anwendungen haben - keine Frage. Aber das würde ich halt auch nicht als ein Metaversum sehen.

  10. Re: Ist ja auch nicht "das" Metaverse

    Autor: Hotohori 21.10.22 - 16:13

    splash42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wofür ist das WWW gut? Warum sollte jemand einen virtuellen Laden "Bauen",
    > der dann ...
    >
    > Frag mal Amazon, warum man das machen sollte.
    >
    > Und "das" Metaverse ist ja auch weit mehr als eine virtuelle Shopping-Mall.
    > Für Shopping ist es praktisch, dass man Produkte quasi in Lebensgröße sehen
    > und von allen Seiten betrachten und mit AR sogar in der eigenen Wohnung
    > positionieren kann. Ikea ist z.B. da ein großer Investor, die wissen auch,
    > warum. Ziel sind auch extrem realistische Avatare, da könnte man Kleidung
    > mit probieren etc.
    >
    > Ansonsten Kollaboration/Social-Anwendungen das Ziel. Leute in VR-Treffen,
    > virtuelle Büros und Konferenzen, vLearning, "Holotelefonie", wo die
    > (realistischen) Avatare über AR auch mit am Küchentisch sitzen können und
    > was einem sonst noch einfällt.
    >
    > Das Web bestand am Anfang auch nur aus statischen Webseiten und bietet
    > inzwischen auch alles Mögliche mehr. Wird mit dem Metaverse auch nicht
    > anders sein.

    +1

    Genau das und noch viel mehr. Aber wenn Leute schon nicht den Mehrwert eines VR Meetings vs Video Meetings verstehen, dann haben wir noch einen langen Weg vor uns bis es bei den Meisten "klick" macht und sie das Ganze verstehen. Bis jetzt fällt mir in den Kommentaren vor allem fehlende Erfahrung und Vorstellungskraft auf.

  11. Re: Ist ja auch nicht "das" Metaverse

    Autor: forenuser 21.10.22 - 16:24

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > splash42 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wofür ist das WWW gut? Warum sollte jemand einen virtuellen Laden
    > "Bauen",
    > > der dann ...
    > >
    > > Frag mal Amazon, warum man das machen sollte.
    > >
    > > Und "das" Metaverse ist ja auch weit mehr als eine virtuelle
    > Shopping-Mall.
    > > Für Shopping ist es praktisch, dass man Produkte quasi in Lebensgröße
    > sehen
    > > und von allen Seiten betrachten und mit AR sogar in der eigenen Wohnung
    > > positionieren kann. Ikea ist z.B. da ein großer Investor, die wissen
    > auch,
    > > warum. Ziel sind auch extrem realistische Avatare, da könnte man
    > Kleidung
    > > mit probieren etc.
    > >
    > > Ansonsten Kollaboration/Social-Anwendungen das Ziel. Leute in
    > VR-Treffen,
    > > virtuelle Büros und Konferenzen, vLearning, "Holotelefonie", wo die
    > > (realistischen) Avatare über AR auch mit am Küchentisch sitzen können
    > und
    > > was einem sonst noch einfällt.
    > >
    > > Das Web bestand am Anfang auch nur aus statischen Webseiten und bietet
    > > inzwischen auch alles Mögliche mehr. Wird mit dem Metaverse auch nicht
    > > anders sein.
    >
    > +1
    >
    > Genau das und noch viel mehr. Aber wenn Leute schon nicht den Mehrwert
    > eines VR Meetings vs Video Meetings verstehen, dann haben wir noch einen
    > langen Weg vor uns bis es bei den Meisten "klick" macht und sie das Ganze
    > verstehen. Bis jetzt fällt mir in den Kommentaren vor allem fehlende
    > Erfahrung und Vorstellungskraft auf.

    Dann helfe er mir.
    Welchen Vorteil bringt ein VR-Meeting gegenüber eine Videomeeting gegenüber einem realen Meeting? Ja, im produzierenden Gewerbe sehe ich das, habe ich bereits geschrieben. Aber für ein normales Wochenmeeting. Für ein Oma-Enkel-Treffen. Für einen Onlinephilisophieunterricht? Eine Buchbesprechung.

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  12. Re: Ist ja auch nicht "das" Metaverse

    Autor: Samon 21.10.22 - 17:57

    - Du kannst während des Treffen mit Deinen Gesprächspartnern interagieren
    - Du kannst so mit ihnen genauso interagieren, wie Du es in der echten Welt tun würdest, nur dass die Gesprächsparnter irgendwo auf der Welt sein können
    - In größeren Gesprächsrunden hast Du die Möglichkeit Grüppchen zu bilden um Dich zu unterhalten, ohne andere zu stören, in dem Du dich einfach mit ihnen zusammenstellst
    - In VR-Meetings entsteht ein ähnliches Gruppengefühl wie in einem realen Meeting und daher sind die Teilnehmer auch bei längeren Meetings aufmerksamer, ganz im Gegensatz zu Teams/Zoom/etc. Meetings an PC's und Laptops
    - Du kannst Interaktionsmöglichkeiten der realen Welt, mit den Möglichkeiten einer computergenerierten Welt verbinden (z. B. ein Objekt, wie ein neues Produkt, oder ein Mockup, oder eine Designstudie einfach über dem Meetingtisch schweben lassen, so dass es sich jeder anschauen kann, auch wenn es sich bei dem Objekt z. B. um ein Kreuzfahrtschiff oder Passagierflugzeug handelt)
    - In VR-Meetings hast Du viel mehr Platz für Whiteboards, Schautafeln, Präsentationen, weil Du natürlich keine Beschränkungen in der Meetingraumgröße hast
    - uvm.

    Das waren jetzt nur ein paar ad-hoc Beipsiele ausschließlich aus dem Bereich VR-Meetings.

    Ich kann ebenfalls nur empfehlen, sich das mal genau anzuschauen. Damit meine ich nicht, auf einer Messe mal 10 Minuten eine VR-Brille aufzusetzen und sich ein Fazit bilden, sondern sich eine zu besorgen (kosten nicht die Welt) und dann ausgiebig zu testen. Von VR-Spielen bis hin zu produktiven Apps.

    Die meisten Leute, die ich kenne, die das ebenfalls ausprobiert haben oder regelmäßig nutzen, waren begeistert von den Möglichkeiten und dem was heute bereits möglich ist, kamen aber fast alle zu dem selben Schluss: Nämlich das die aktuelle Hardware der limitierende Faktor ist und die Ideen daher noch nicht richtig umgesetzt werden können, Stand heute also nur einen sehr eingeschränkten Mehrwert für produktive Anwendungen haben. Und genau diesem Fazit stimme ich ebenfalls zu. Das Problem mit der Hardware wird aber mit den kommenden VR/AR-Brillengenerationen Schritt für Schritt gelöst.

  13. Re: Ist ja auch nicht "das" Metaverse

    Autor: Hotohori 22.10.22 - 09:54

    +1

    Ganz genau das. Hätte es jetzt auch nicht besser aufbröseln können, aber ich Wette die Skeptiker können noch immer nicht den Mehrwert dieser Punkte völlig erfassen und unterschätzen vieles davon ganz gewaltig.

  14. Re: Ist ja auch nicht "das" Metaverse

    Autor: forenuser 22.10.22 - 16:17

    Naja, eine Interaktion 1:1 sehe ich z.B. mangels entsprechender Reize nicht. Nicht einmal eine Annährung.

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  15. Re: Ist ja auch nicht "das" Metaverse

    Autor: Hotohori 23.10.22 - 12:55

    Du kannst es dir sehr offensichtlich einfach nicht vorstellen und hast typische Vorurteile.

  16. Re: Ist ja auch nicht "das" Metaverse

    Autor: mnementh 23.10.22 - 14:14

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du kannst es dir sehr offensichtlich einfach nicht vorstellen und hast
    > typische Vorurteile.
    Die Superantwort: "Du bist zu doof das zu verstehen."

    Jaja, ist anders formuliert, aber inhaltlich genau das.

    Ich würde sagen es liegt an den Befürwortern klarer zu erklären, was der Mehrwert ist. Vielleicht auch mit einer Definition von Metaversum, weil auch das schon Varianten hat.

  17. Re: Ist ja auch nicht "das" Metaverse

    Autor: Hotohori 24.10.22 - 14:18

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du kannst es dir sehr offensichtlich einfach nicht vorstellen und hast
    > > typische Vorurteile.
    > Die Superantwort: "Du bist zu doof das zu verstehen."
    >
    > Jaja, ist anders formuliert, aber inhaltlich genau das.

    Nein, das ist deine Interpretation. Die Aussage ist eher "Du bist zu unerfahren bei dem Thema um es zu verstehen".

    > Ich würde sagen es liegt an den Befürwortern klarer zu erklären, was der
    > Mehrwert ist. Vielleicht auch mit einer Definition von Metaversum, weil
    > auch das schon Varianten hat.

    Es gibt Dinge, die muss man selbst richtig erfahren, damit man all die Zusammenhänge und den Impact dieser auch wirklich versteht. Ab einem gewissen Punkt nützen alle Erklärungen nichts mehr, dann heißt es selbst Erfahrungen sammeln und zwar so unvoreingenommen wie möglich. Wer mit dem Gedanken "das ist doch alles Mist" ran geht, wird auch genau die Erfahrung machen.

    Man kann gerne Bedenken haben, aber das sollte einen nicht daran hindern unvoreingenommen zu sein. Gelingt mir zugegebenermaßen aber selbst nicht immer, ist einfach eine generelle Schwäche des Menschen zu schnell Vorurteile zu bilden.

  18. Re: Ist ja auch nicht "das" Metaverse

    Autor: mnementh 24.10.22 - 14:59

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich würde sagen es liegt an den Befürwortern klarer zu erklären, was der
    > > Mehrwert ist. Vielleicht auch mit einer Definition von Metaversum, weil
    > > auch das schon Varianten hat.
    >
    > Es gibt Dinge, die muss man selbst richtig erfahren, damit man all die
    > Zusammenhänge und den Impact dieser auch wirklich versteht. Ab einem
    > gewissen Punkt nützen alle Erklärungen nichts mehr, dann heißt es selbst
    > Erfahrungen sammeln und zwar so unvoreingenommen wie möglich. Wer mit dem
    > Gedanken "das ist doch alles Mist" ran geht, wird auch genau die Erfahrung
    > machen.
    >
    Diese Zirkelschlusslogik ist brilliant:
    "Man muss Drogen nehmen, um zu erkennen was sie einem bringen."
    "Man muss an Magie glauben, damit sie funktioniert."
    "Man muss an Geister glauben, um welche zu sehen."
    Ich wünsche mir bei allen diesen Dingen die Beweisführung in der anderen Richtung.

    Ich weiß auch nicht, was exakt ich probieren soll. Ich bestreite ja nicht ein Potential für VR/AR-Anwendungen. VR kann ich ausprobieren. Und ich sehe dass das etwas bringt, zumindest für einige Anwendungsfälle. Ich sehe also durchaus, dass VR-Anwendungen vom HTML-Code einer Webseite aus referenziert werden. Beispielsweise ist eine 2D-Amazon-Webseite so wie sie ist schon nützlich und funktional. Dort aber eventuell eine VR-Anwendung zu launchen um das Produkt in 3D zu sehen kann nützlich sein, ist aber optional so dass man auch ohne Headset kaufen kann. Das alles ist aber eben kein (Uni)versum. Ich sehe keinen Vorteil darin in einer 3D-Welt zum Amazon-Kaufhaus zu latschen um das virtuelle Produkt in einen virtuellen Warenkorb zu legen, damit ich das bestellen kann. Da liegt kein Vorteil mehr. Aber genau da ist der Unterschied zwischen spezifischen VR/AR-Anwendungen und einer zusammenhängenden Welt, aka Metaverse. Das Metaverse ist überflüssiger Ballast, der die Nützlichkeit von VR zurückhält.

    > Man kann gerne Bedenken haben, aber das sollte einen nicht daran hindern
    > unvoreingenommen zu sein. Gelingt mir zugegebenermaßen aber selbst nicht
    > immer, ist einfach eine generelle Schwäche des Menschen zu schnell
    > Vorurteile zu bilden.
    Es ist auch leicht auf sich auf einen Lauf der Geschichte festzulegen: das ist das nächste große Ding! Mit Erfahrung sieht man, dass nicht alles sich zu einem Ding entwickelt, dass sich in der Welt etabliert. Vor allen Dingen nicht alles was Manager hochhypen. Die Frage "Was bringt mir das" hat sich aber in der Vergangenheit als nützlicher Lackmustest erwiesen, der halbwegs zuverlässig Top von Flop trennt. Nicht perfekt, aber gut. Das Internet hatte von Anfang einen Mehrwert, speziell in E-Mail. Mobiltelefone waren begehrt, bevor sie für die Massen erschwinglich wurden. Ja, alle diese Sachen haben mit der Zeit Use-Cases hinzugewonnen. Aber das war weil sie sich ursprünglich mit initialen Use-Cases verbreiten konnten. Und für das Metaverse kann niemand diese Use-Cases benennen.

  19. Re: Ist ja auch nicht "das" Metaverse

    Autor: forenuser 24.10.22 - 20:40

    OK, Butter bei die Fische...

    Wie kann ich in AR/VR ebenso wie in der real Reality mit meinem Gegenüber interagieren?
    Wie ermöglicht AR/VR es mir, mein Gegenüber am ganzen Körper zu berühren und ebenso die Berührungemn überall zu fühlen. Wie kann ich riechen, wie schmecken?

    Ja, vielleicht mag es besser sein, seine Familie in der AR/VR zu sehen als sie gar nicht mehr zu sehen. Aber als 1:1 Ersatz sicher nicht geeignet.

    --
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