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Die Wahrheit über Krypo-Währungen ...

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  1. Die Wahrheit über Krypo-Währungen ...

    Autor: Yo 21.01.22 - 09:57

    Vorweg an alle Fanboys dieser Technologie: Ja, es ist eine innovative Idee für unglaubliche viele Anwendungsbereiche.
    Aber wie mit allen Technologien muss man eben auch akzeptieren das sie in den falschen Händen zu mehr Schaden führen können als nutzen. Bestes Beispiel hierfür ist zB die Entwicklung der A-Bombe und die zivile Nutzung der Kern-Energie. Faszinierende Technologie - aber angesichts des noch immer ungelösten Problems der Endlager und Folgen bei einem Zwischenfall unbrauchbar.
    Das die Kernenergie überhaupt zivil genutzt wird ist ja nur durch politischen Willen und sicherlich hintendran auch Lobby-Arbeit ermöglicht worden - da geht es um Milliarden Gewinne. Die Kosten für Endlagerung und Kollateralschäden bei Unfällen trägt der Steuerzahler (insofern er nicht an Krebs verreckt ist).

    Und Krypto-Währungen zeigen ähnliche Muster. Immenser Stromverbrauch, viel zu lang andauernde Transaktionszeiten für Realtime-Zahlung und und und machen diese Technologie faktisch total unbrauchbar. Klar, der Fanboy verweist jetzt auf neuere Entwicklungen die jeden einzelnen der Kritikpunkte angeht - und sicherlich bedeutet Innovation ja auch eine Weiterentwicklung. Aber sind wir mal ehrlich, letztlich entstand der Hype doch nur weil ein Teil von Leuten sehr Reich wurde und viele vor lauter Gier meinten es ihnen gleich tun zu können.
    Da wird dann gegen das Bankensystem gewettert, man macht aber im Grunde alles genau gleich wie die Banken und will Geld scheffeln und immer mehr und mehr. Und dazu braucht es Schafe die reales Geld einzahlen und dieses System am laufen zu halten. Darum hört man auch keinen der in Kryptos investiert sagen "Steig da ja nicht mit ein, da verlierst Du vielleicht alles".
    Und nachdem die US Behörden ja nun einen Prozess aufbauen gegen den grossangelegten Betrug wegen Kursmanipulation durch ungedeckte Stablecoin-Käufe (Tether) wird die Bitcoin-Blase sowieso bald platzen. Da läuft viel schlimmeres als in der Bankenwelt - nur verblendet von Gier will das keiner von den Fanboys hören.

    Und zu guterletzt: Wenn ihr Fanboys doch so überzeugt seid von euren Kryptos - wieso will dann jeder reales Geld dafür?!? Ahja, mit Kryptos kann man sich fast nix kaufen. Hmm ... schon komisch nicht. Und wieso entsteht eigentlich kein Hype um Stablecoins? Ahja, da kann man ja nicht durch Manipulationen dicke Gewinne einfahren. Blöd, nicht?

    Ich gönne es jedem der Reich wurde durch frühen Einstieg und nun halt mal profitiert. Aber letztlich bezahlt ja jetzt eine:r die Zeche weil er/sie beim "Hausfrauenrennen" dabei war. Ich erinnere mal an die Telekom-Aktie - wieviele haben da auch Geld verloren ;)

    // Yo

  2. Re: Die Wahrheit über Krypo-Währungen ...

    Autor: sg-1 21.01.22 - 10:49

    Zum Thema neue Entwicklungen: es gibt crypto, die nicht viel Strom verbraucht und in dem Punkt jetzigen (Fiat)Systemen überlegen ist.

    Thema für kriminelle Zwecke genutzt: Kurzantwort: verbietet den us dollar, Rubel, Yen, pesos...

    Thema Transaktionszeit: Kurzantwort: wer die Welt mit einem Fahrrad oder Heißluftballon umrunden will, der weiß warum er diese Fortbewegungsmittel gewählt hat. Es gibt schnellere.

    Thema reich werden: das funktioniert momentan noch wegen der Volatilität. Wenn crypto Mainstream ist, dann legt sich das und die Gewinnchancen sinken wie auch die Risiken der starken Schwankungen.

    Thema man braucht echtes Geld für crypto: stimmt nur teilweise. Du brauchst einen Computer oder ein Gerät, dass dir crypto erstellt. Gibt es sogar welche, die nur wenig Strom verbrauchen, weil eben kein Proof of work verwendet wird. Damit kannst du dann crypto bekommen und eintauschen gegen waren oder andere crypto.

    Deiner Formulierung nach weißt du diese Punkte selbst.
    Das Problem von crypto sind nicht der Stromverbrauch, Volatilität,oder andere fadenscheinigen Gründe. Das Problem das crypto noch hat ist die Fortschrittsverweigerung. ..dabei arbeiten auch Banken an eigenen Cryptowährungen bzw. Sind schon bis zum Bauchnabel mitten drin investiert...warum wohl?

  3. Re: Die Wahrheit über Krypo-Währungen ...

    Autor: Trockenobst 21.01.22 - 10:58

    sg-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > welche, die nur wenig Strom verbrauchen, weil eben kein Proof of work
    > verwendet wird. Damit kannst du dann crypto bekommen und eintauschen gegen
    > waren oder andere crypto.

    Und genau das ist der Grund, den viele nicht ansprechen: Regierungen wollen das Bargeld abschaffen und Crypto ist die eine Milliarde Euro Münze (als USB Stick) in der Gegenbewegung. Deswegen geht das nicht. Man ist außerhalb des Bankensystems, außerhalb der Reichweite des Staates. Man kann nicht "enteignet" werden, weil das System (in der Theorie und auch Praxis) nur den Wert zwischen Menschen hält, nicht zwischen einer Gruppe von kontrollierenden Organisationen ohne Gesicht.

    Natürlich wird damit sehr viel Schindluder getrieben. Aber wenn du 100 Millionen in Crypto hast, kann man dich auch politisch sehr viel schwieriger kontrollieren weil du jederzeit im Flieger sitzen kannst und deinen "Reichtum" mitnehmen kannst. Das ist bei Geld, Aktien und Immobilien so viel schwieriger. Deswegen eben Verbotsphantasien in China, Russland etc. überall wo die Kleptokratie es gar nicht einsieht dass du dich ihr entziehen kannst.

  4. Re: Die Wahrheit über Krypo-Währungen ...

    Autor: Teeklee 21.01.22 - 11:27

    Yo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und zu guterletzt: Wenn ihr Fanboys doch so überzeugt seid von euren
    > Kryptos - wieso will dann jeder reales Geld dafür?!? Ahja, mit Kryptos kann
    > man sich fast nix kaufen. Hmm ... schon komisch nicht. Und wieso entsteht
    > eigentlich kein Hype um Stablecoins? Ahja, da kann man ja nicht durch
    > Manipulationen dicke Gewinne einfahren. Blöd, nicht?

    Zu Stablecoins, warum sollte ich eine Coin halten, wenn ich auch das Original halten kann? Eine Stablecoin bringt kaum Vorteile... eher Nachteile, dass ich den Anbieter vertrauen muss, dass er die Coin auch stabil halten kann. Wenn die US-Regierung beschließt massiv Geld zu drucken, wird meine US-Dollar basierte Coin auch an Wert verlieren.

    Ich verstehe dein Problem nicht? Was ist daran so schlimm? Gibt auch genug Leute, die ihr Geld z.B. in der Schweiz in Franken parken, die können mit den Schweizer Franken auch nichts hier in Deutschland kaufen und müssen es zuerst in Euros umtauschen. (Und ja, Bitcoin ist eine Legale Landeswährung in El Salvador)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.22 11:45 durch Teeklee.

  5. Re: Die Wahrheit über Krypo-Währungen ...

    Autor: ConstantinPrime 21.01.22 - 11:57

    Yo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vorweg an alle Fanboys dieser Technologie: Ja, es ist eine innovative Idee
    > für unglaubliche viele Anwendungsbereiche.
    > Aber wie mit allen Technologien muss man eben auch akzeptieren das sie in
    > den falschen Händen zu mehr Schaden führen können als nutzen. Bestes
    > Beispiel hierfür ist zB die Entwicklung der A-Bombe und die zivile Nutzung
    > der Kern-Energie. Faszinierende Technologie - aber angesichts des noch
    > immer ungelösten Problems der Endlager und Folgen bei einem Zwischenfall
    > unbrauchbar.
    > Das die Kernenergie überhaupt zivil genutzt wird ist ja nur durch
    > politischen Willen und sicherlich hintendran auch Lobby-Arbeit ermöglicht
    > worden - da geht es um Milliarden Gewinne. Die Kosten für Endlagerung und
    > Kollateralschäden bei Unfällen trägt der Steuerzahler (insofern er nicht an
    > Krebs verreckt ist).
    Bis hier her war's gut.

    > Und Krypto-Währungen zeigen ähnliche Muster. Immenser Stromverbrauch, viel
    > zu lang andauernde Transaktionszeiten für Realtime-Zahlung und und und
    > machen diese Technologie faktisch total unbrauchbar.
    Wieder so ein Post, ähnlich wie im Nachbarthread. Ich frage mich wie weit jemand vom Thema weg sein muss um sowas zu schreiben.

    > Klar, der Fanboy
    > verweist jetzt auf neuere Entwicklungen die jeden einzelnen der
    > Kritikpunkte angeht - und sicherlich bedeutet Innovation ja auch eine
    > Weiterentwicklung.
    Also ist jeder der dir sagt das du falsch liegst ein Fanboy?

    > Aber sind wir mal ehrlich, letztlich entstand der Hype
    > doch nur weil ein Teil von Leuten sehr Reich wurde und viele vor lauter
    > Gier meinten es ihnen gleich tun zu können.
    Das ist wahr!

    > Da wird dann gegen das Bankensystem gewettert, man macht aber im Grunde
    > alles genau gleich wie die Banken und will Geld scheffeln und immer mehr
    > und mehr.
    Der Satz ergibt irgendwie keinen Sinn. Das "wettern" gegen das Bankensystem findet sicher nicht statt, weil die Banken mit dem was sie tun Geld verdienen. Und das Menschen mit einer neuen "Erfindung" Geld verdienen möchten, ist jetzt auch nicht soooo neu.

    > Und dazu braucht es Schafe die reales Geld einzahlen und dieses
    > System am laufen zu halten.
    Wie jedes andere System auf dieser Welt auch. Massentierhaltung, Plastik überall, Lebensmittelverschwendung, alles nur möglich weil es "Schafe" gibt die das mit machen. Willkommen im Stall!

    > Darum hört man auch keinen der in Kryptos
    > investiert sagen "Steig da ja nicht mit ein, da verlierst Du vielleicht
    > alles".
    Ist das ne persönliche Wahrnehmung? Also meine Freunde und ich sprechen regelmäßig darüber. Dir würde ich zum Beispiel nicht empfehlen im Moment in SHIBA zu investieren. Bitteschön.

    > Und nachdem die US Behörden ja nun einen Prozess aufbauen gegen den
    > grossangelegten Betrug wegen Kursmanipulation durch ungedeckte
    > Stablecoin-Käufe (Tether) wird die Bitcoin-Blase sowieso bald platzen.
    Hach wo gibts denn sowas, Kriminalität. Sowas muss einfach davon kommen das es was mit Crypto zutun hat!

    > Da
    > läuft viel schlimmeres als in der Bankenwelt - nur verblendet von Gier will
    > das keiner von den Fanboys hören.
    Sry aber ab hier wird's peinlich. Hast du dich mal mit dem "Bankensystem" beschäftigt? lol.

    > Und zu guterletzt: Wenn ihr Fanboys doch so überzeugt seid von euren
    > Kryptos - wieso will dann jeder reales Geld dafür?!? Ahja, mit Kryptos kann
    > man sich fast nix kaufen.
    Also ich kann dir mindestens 10 Kreditkarten Anbieter zeigen, die das mit bis zu 5 verschiedenen Kryptowährungen pro Karte anders sehen.

    > Hmm ... schon komisch nicht.
    Ne nur falsch.

    > Und wieso entsteht
    > eigentlich kein Hype um Stablecoins? Ahja, da kann man ja nicht durch
    > Manipulationen dicke Gewinne einfahren. Blöd, nicht?
    Ein Hype um einen Stablecoin... aha. Dir ist schon klar was ein Stablecoin ist?
    Naja, vielleicht reichen dir ja 4,5 Millionen Nutzer und 70 Milliarden Marktkapitalisierung bei zB. USDT als "Hype"?.

    > Ich gönne es jedem der Reich wurde durch frühen Einstieg und nun halt mal
    > profitiert. Aber letztlich bezahlt ja jetzt eine:r die Zeche weil er/sie
    > beim "Hausfrauenrennen" dabei war. Ich erinnere mal an die Telekom-Aktie -
    > wieviele haben da auch Geld verloren ;)
    Wie du selbst sagst, bei Aktien auch nicht anders.

    Ich würde es ja verstehen wenn die Leute sagen "Der Coin XYZ" is Mist weil: Argumente incoming

    Aber von den FIAT "Fanboys" höre ich immer nur "Crypto" (was auch immer das bedeuten soll) ist: 10 Jahre altes Wissen, Pauschalisierung (besonders) und Vorurteile incoming

    LG



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.22 12:02 durch ConstantinPrime.

  6. Re: Die Wahrheit über Krypo-Währungen ...

    Autor: Paule 21.01.22 - 12:36

    sg-1 schrieb:
    --------------------------------------------------
    > Zum Thema neue Entwicklungen: es gibt crypto,
    > die nicht viel Strom verbraucht und in dem
    > Punkt jetzigen (Fiat)Systemen überlegen ist.

    Und andere Ressourcen?
    zB eine der Crypto Währungen benötigt ja Unmassen an Speicherkapazität. Das ist auch eine Ressourcenverschwendung, da die Herstellung des Speiches ebenfalls Energie usw. benötigt.

    Eine Ressourcenoptimierte Cryptowährung würde für einige Dinge ja glatt Sinn ergeben. Allerdings wäre dabei dann wohl kein "Schürfen" durch jedermann möglich, sondern die Berechnungen/Verwaltung müsste auf Servern eines Betreibers laufen. zB könnte ja die UN eine Art "World-Coin" herausbringen, der an echte Währungen gekoppelt würde.

    So etwas wäre dann kein Spekulationsobjekt mehr und für normalen Zahlungsverkehr geeignet.

    >
    > Thema für kriminelle Zwecke genutzt: Kurzantwort:
    > verbietet den us dollar, Rubel, Yen, pesos...

    Bei echten Währungen ist zwar auch die für kriminelle Zwecke nötige Anonymität möglich, aber bei Weitem nicht so leicht, bequem und weltweit sofort zahlbar wie mit den Kryptowährungen.

  7. Re: Die Wahrheit über Krypo-Währungen ...

    Autor: Michael H. 21.01.22 - 12:46

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und genau das ist der Grund, den viele nicht ansprechen: Regierungen wollen
    > das Bargeld abschaffen und Crypto ist die eine Milliarde Euro Münze (als
    > USB Stick) in der Gegenbewegung. Deswegen geht das nicht. Man ist außerhalb
    > des Bankensystems, außerhalb der Reichweite des Staates. Man kann nicht
    > "enteignet" werden, weil das System (in der Theorie und auch Praxis) nur
    > den Wert zwischen Menschen hält, nicht zwischen einer Gruppe von
    > kontrollierenden Organisationen ohne Gesicht.
    >
    > Natürlich wird damit sehr viel Schindluder getrieben. Aber wenn du 100
    > Millionen in Crypto hast, kann man dich auch politisch sehr viel
    > schwieriger kontrollieren weil du jederzeit im Flieger sitzen kannst und
    > deinen "Reichtum" mitnehmen kannst. Das ist bei Geld, Aktien und Immobilien
    > so viel schwieriger. Deswegen eben Verbotsphantasien in China, Russland
    > etc. überall wo die Kleptokratie es gar nicht einsieht dass du dich ihr
    > entziehen kannst.

    Kurz gesagt... Regierungen und Banken wollen Crypto nicht, weil jeder seine eigene Bank ist.
    Man kann diese Konten nicht einfrieren oder pfänden.
    Auch bei der Steuer gibts gewaltige Probleme, weil der Staat sich einfach nicht am finanziellen Eigentum bedienen kann wie gehabt.
    Letztens erst auf Phönix eine Bundestagssitzung gesehen, wo sich dafür ausgesprochen wurde, anonyme Kryptowallets zu verbieten, wenn ich das so auf einem Ohr richtig mitgehört hab neben dem essen.

    Wie will man das kontrollieren? Besitzen Sie eine anonyme Kryptowallet? Wer da ja sagt ist halt selber schuld... aber es besteht halt kein persönlicher Zusammenhang zwischen nem Kryptowallet und der Person. Besitzer ist, wer den Key weiss :D Man kann zwar sehen, dass dieser Kryptokey so und so viel Bitcoin oder Etherum oder was weiss ich hat... aber nicht wem das gehört. Wenn man da sagt "ne, hab ich nich...", wie will mans auch beweisen..

  8. Re: Die Wahrheit über Krypo-Währungen ...

    Autor: sg-1 21.01.22 - 13:15

    Paule schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sg-1 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > > Zum Thema neue Entwicklungen: es gibt crypto,
    > > die nicht viel Strom verbraucht und in dem
    > > Punkt jetzigen (Fiat)Systemen überlegen ist.
    >
    > Und andere Ressourcen?
    > zB eine der Crypto Währungen benötigt ja Unmassen an Speicherkapazität. Das
    > ist auch eine Ressourcenverschwendung, da die Herstellung des Speiches
    > ebenfalls Energie usw. benötigt.
    Speicher ist absolut nicht das Problem und keine nennenswert begrenzte Ressource. Da wird Mehr Speicher für Urlaubsfotos und Hobbyfotografie verwendet.

    > Eine Ressourcenoptimierte Cryptowährung würde für einige Dinge ja glatt
    > Sinn ergeben. Allerdings wäre dabei dann wohl kein "Schürfen" durch
    > jedermann möglich, sondern die Berechnungen/Verwaltung müsste auf Servern
    > eines Betreibers laufen. zB könnte ja die UN eine Art "World-Coin"
    > herausbringen, der an echte Währungen gekoppelt würde.
    wozu eine FIAT Währung?
    Schau dir Consensus Algorithmen an (proof of Coverage, proof of history, po importance, participation, stellar, usw...), da gibt es genug Kandidaten, die ressourcenoptimiert sind.
    Es ist eine sinnlose Diskussion. Entweder beruft sich jeder auf Proof of work oder aber sobald man darüber hinaus geht, hörts mit dem Wissen schon auf.

    >
    > So etwas wäre dann kein Spekulationsobjekt mehr und für normalen
    > Zahlungsverkehr geeignet.
    Für den normalen Zahlungsverkehr ist es geeignet, wenn es von Händlern angenommen wird - und das wird crypto immer mehr.

    >
    > Bei echten Währungen ist zwar auch die für kriminelle Zwecke nötige
    > Anonymität möglich, aber bei Weitem nicht so leicht, bequem und weltweit
    > sofort zahlbar wie mit den Kryptowährungen.
    die Dollar-Drogengeschäfte sagen da was anderes. Dagegen ist in einer öffentlichen Blockchain alles einsehbar. und selbst private Blockchains haben ihre Daseinsberechtigung!

    Sinnlos diese Diskussion

  9. Re: Die Wahrheit über Krypo-Währungen ...

    Autor: Allandor 21.01.22 - 13:16

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kurz gesagt... Regierungen und Banken wollen Crypto nicht, weil jeder seine
    > eigene Bank ist.
    > Man kann diese Konten nicht einfrieren oder pfänden.
    > Auch bei der Steuer gibts gewaltige Probleme, weil der Staat sich einfach
    > nicht am finanziellen Eigentum bedienen kann wie gehabt.
    > Letztens erst auf Phönix eine Bundestagssitzung gesehen, wo sich dafür
    > ausgesprochen wurde, anonyme Kryptowallets zu verbieten, wenn ich das so
    > auf einem Ohr richtig mitgehört hab neben dem essen.
    >
    > Wie will man das kontrollieren? Besitzen Sie eine anonyme Kryptowallet? Wer
    > da ja sagt ist halt selber schuld... aber es besteht halt kein persönlicher
    > Zusammenhang zwischen nem Kryptowallet und der Person. Besitzer ist, wer
    > den Key weiss :D Man kann zwar sehen, dass dieser Kryptokey so und so viel
    > Bitcoin oder Etherum oder was weiss ich hat... aber nicht wem das gehört.
    > Wenn man da sagt "ne, hab ich nich...", wie will mans auch beweisen..

    Das ist einfacher als du denkst. In der Blockchain ist jede Transaktion gespeichert die du jemals gemacht hast. Du kannst zwar theoretisch auch mehrere "Konten" haben aber zahlst du einmal etwas bei einem Anbieter der deinen Namen weiß (z.B. Visa) kann man Rückschlüsse darauf ziehen, wer der Besitzer eines Kontos ist.
    Z.B. kann man Unternehmen innerhalb eines Landes dazu verpflichten nur Kryptowährungen Anzunehmen, wenn man dazu die Daten des Kunden hat. Auch so lassen sich hinterher Rückschlüsse ziehen. Und die Blockchain macht dich dabei Weltweit zu einem Gläsernen "Kontoinhaber". Ja es gibt Mechanismen um dies zu verschleiern aber im Grunde hilft das auch nicht wenn du damit etwas legal kaufen willst.

    Abgesehen vom Ressourcen Irrsinn (der stärksten Kryptos) gibt es da noch das Problem mit den Transaktionsgebühren, die bei den aktuellen Kursen gerne mal höhen annehmen, wo es keinen Sinn mehr macht z.B. ein paar Brötchen damit zu bezahlen.

    Und ja, es gibt Visa-karten & co bei denen man mit Kryptowährungen zahlen kann. Die Nutzen allerdings nur die "Nutzer" aus indem sie die Kryptos zu dem aktuellen Kurs (von ihnen etwas angepasst) nehmen und direkt verkaufen. Selbst behalten die gar nichts. Ist genau wie das Modell das Tesla damals vorgestellt und eingestellt hat. Zwar mit Kryptos bezahlen lassen, aber direkt in FIAT Geld eintauschen, denn auf die Kryptowährungen ist kein verlass (Bitcoin hat ja grad wieder ein paar Tausend ¤ verloren und da in dem Bereich so ziemlich alles auf der Bitcoin Beliebtheit fußt gehen die anderen relevanten Kurse mit runter) und damit kann man auch seine Lieferanten nicht bezahlen.
    Landeswährungen schwanken zwar auch, aber nicht so extrem auf Tagesbasis.

  10. Re: Die Wahrheit über Krypo-Währungen ...

    Autor: Trockenobst 21.01.22 - 14:52

    Allandor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist einfacher als du denkst. In der Blockchain ist jede Transaktion
    > gespeichert die du jemals gemacht hast.

    In L2 und Mixer Chains nicht. Du hast ein Konto das in einer Gruppe von Konten steckt und durch kryptografische Verfahren kann man bei einer Transaktion(!) das richtige Konto schon finden, aber eben nicht durch reines draufschauen. Das ist deswegen juristisch wichtig, weil man dann grundsätzlich erst einen Durchsuchungsbefehl braucht, einen Cent überweist, dann das Konto findet. Aber den kriegt man eben nicht so einfach für eine Chain in Neuseeland oder Macao.

    > Z.B. kann man Unternehmen innerhalb eines Landes dazu verpflichten nur
    > Kryptowährungen Anzunehmen, wenn man dazu die Daten des Kunden hat.

    KYC ist überall. Das ändert aber auch nichts daran, dass ich 10 Jahre lang Crypto sammeln kann, dann kriminell werde und alles in Crypto habe. Ab dem Zeitpunkt haben sie keinen Zugriff mehr.

    > das Problem mit den Transaktionsgebühren
    Nicht bei PoS coins mit Shards. ETH will ja wieder zurück auf 0.001 Cent oder noch weniger.

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