Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Mobilfunk: Telefónica macht alle Base…

Wenn das mal gut geht.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wenn das mal gut geht.

    Autor: Anonymer Nutzer 11.01.17 - 15:34

    Ohne Cashback bekommt man Magenta Mobil S bei der Telekom schon ab 20 ¤ im Monat, wenn man entweder einen Festnetzanschluss bei der Telekom hat (Magenta Eins Vorteil) oder das über ein Familienmitglied bucht (Family Card). Da sind zwar nur 1 GB LTE Volumen inbegriffen, dafür aber auch eine SMS Flat, eine Hotspot Flat für alle Telekom Hotspots - und LTE Max mit bis zu 300 mbps. Und die Dayflat Unlimited für 5¤ lässt sich beliebig oft zubuchen, wenn man einmal viel mobiles Datenvolumen braucht.

    Mit dieser Preiserhöhung hat Telefonica den Abstand zur Telekom fast komplett aufgeholt, was die Preisgestaltung angeht. Bei der Leistung ist man allerdings in einem anderen Universum, im Vergleich zur Telekom. Es gibt in Deutschland einen großen Markt für Anbieter, die auf billige Preise setzen und dabei vielleicht nicht Bestleistung bieten. Aber es gibt kaum einen Markt für hohe Preise und durchwachsene Leistung.

  2. Re: Wenn das mal gut geht.

    Autor: HectorFratzenbuch 11.01.17 - 16:22

    Es soll sogar Leute geben, die so selten Telefonieren, dass ihnen ein Datentarif reicht. Dann hat die Telekom ab 9,95 im Monat als Zugabe zum Festnetzanschluss einen 1GB LTE-Tarif ohne sonstige Limits. Sogar VoIP ist da offiziell erlaubt... um den fehlenden Sprachdienst der SIM zu ersetzen.

    Harry

  3. Re: Wenn das mal gut geht.

    Autor: Anonymer Nutzer 11.01.17 - 16:34

    Lügenbold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohne Cashback bekommt man Magenta Mobil S bei der Telekom schon ab 20 ¤ im
    > Monat, wenn man entweder einen Festnetzanschluss bei der Telekom hat
    > (Magenta Eins Vorteil) oder das über ein Familienmitglied bucht (Family
    > Card). Da sind zwar nur 1 GB LTE Volumen inbegriffen, dafür aber auch eine
    > SMS Flat, eine Hotspot Flat für alle Telekom Hotspots - und LTE Max mit bis
    > zu 300 mbps. Und die Dayflat Unlimited für 5¤ lässt sich beliebig oft
    > zubuchen, wenn man einmal viel mobiles Datenvolumen braucht.
    >
    > Mit dieser Preiserhöhung hat Telefonica den Abstand zur Telekom fast
    > komplett aufgeholt, was die Preisgestaltung angeht. Bei der Leistung ist
    > man allerdings in einem anderen Universum, im Vergleich zur Telekom. Es
    > gibt in Deutschland einen großen Markt für Anbieter, die auf billige Preise
    > setzen und dabei vielleicht nicht Bestleistung bieten. Aber es gibt kaum
    > einen Markt für hohe Preise und durchwachsene Leistung.

    Ist Deutschland so schlimm geworden? Ich dachte England ist teuer nachdem ich nach Frankreich ging, aber das ist ja schrecklich...

    Für 20¤ im Monat gibt es in Frankreich Sosh - ist Orange, also ein gutes Netz.
    Dazu 5GB Daten (natürlich 4G+), unbegrenzte Anrufe innerhalb Frankreichs und kostenlose SMS in die ganze EU - inklusive kostenlosen SMS beim EU-Roaming.

    Andere Anbieter bieten bei 20¤ auch mehr Daten, zum Beispiel "Free" aber da ist dann wohl die Abdeckung nicht so toll.

  4. Re: Wenn das mal gut geht.

    Autor: Anonymer Nutzer 11.01.17 - 16:58

    Die Mobilfunker haben in Deutschland das Problem, dass sich der Staat das Allgemeingut "Funkfrequenz" versilbern lässt. Noch heute lasten z. B. die Schulden aus der ersten UMTS Versteigerung auf den Bilanzen der Unternehmen, immerhin nahm der Finanzminister damals über 50 Mrd. ¤ von den Mobilfunkern ein und hat die Frequenzen bewusst nicht vergeben, ausgeschrieben o. ä. sondern versteigert, im Rahmen einer Blindversteigerung, in der eben unklar war, wieviel die Konkurrenz bietet und die Panik unter den Unternehmen ausbrach, am Ende leer auszugehen, wenn man nicht genug bietet.

    Um es konkret zu machen, die im Jahr 2000 in der ersten UMTS Auktion vergebenen Frequenzen haben eine Laufzeit von max. 20 Jahren. Binnen max. 20 Jahren muss die Branche also die 50 Mrd. wieder reinholen. Das sind rechnerisch pro Jahr 2,5 Mrd. ¤ alleine an Lizenzkosten, die erwirtschaftet werden müssen. Bei 2016 rund 128 Mio. Mobilfunkanschlüssen macht das pro Anschluss rechnerisch ca. 19,50 ¤. Ein großer Teil dieser Anschlüsse existieren aber nur auf dem Papier, sind Schubladenverträge oder "tote" Prepaidkarten. Man geht davon aus, dass bestenfalls die Hälfte wirklich aktiv genutzt werden. Dann ist man schon bei 40 ¤. Nur Lizenzkosten, nur aus der ersten Versteigerung. Und da ist noch kein Netz aufgebaut und betrieben.

    Ähnlich hat man das dann in späteren Jahren wiederholt. Zumal ja stetig Frequenzzuteilungen ablaufen und "nachgekauft" werden muss. Jeder Mobilfunkkunde in Deutschland stottert die Lizenzgebühren an den Bundesfinanzminister mit ab. Mit den Kapitalkosten (Verzinsung der Zahlungen an den Bundesfinanzminister für die Frequenzen) und den späteren, weiteren Frequenzversteigerungen dürfte das rechnerisch ein paar Euro pro Mobilfunkkunde im Monat ausmachen. Nur für die Frequenzen! Dann gibt es noch Lockangebote und Quersubventionierung von Preisbrecheraktionen und die Provisionen für die Handyvermittler im Handyladen um die Ecke und Werbung und Technik und Personal.

    Und dann kommst du auf solche Endkundenpreise.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 11.01.17 17:08 durch Lügenbold.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Berufsförderungswerk München gemeinnützige Gesellschaft mbH, München, Kirchseeon
  2. BWI GmbH, Meckenheim
  3. INTER CONTROL Hermann Köhler Elektrik GmbH & Co. KG, Nürnberg
  4. Lidl Digital, Neckarsulm

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 64,90€ (Bestpreis!)
  2. 229€ (Bestpreis!)
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Telekom Smart Speaker im Test: Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht
Telekom Smart Speaker im Test
Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Die Deutsche Telekom bietet derzeit den einzigen smarten Lautsprecher an, mit dem sich parallel zwei digitale Assistenten nutzen lassen. Der Magenta-Assistent lässt einiges zu wünschen übrig, aber die Parallelnutzung von Alexa funktioniert schon fast zu gut.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Smarte Lautsprecher Amazon liegt nicht nur in Deutschland vor Google
  2. Pure Discovr Schrumpfender Alexa-Lautsprecher mit Akku wird teurer
  3. Bose Portable Home Speaker Lautsprecher mit Akku, Airplay 2, Alexa und Google Assistant

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

Linux-Kernel: Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen
Linux-Kernel
Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Kernel Linux bekommt Unterstützung für USB 4
  2. Kernel Vorschau auf Linux 5.4 bringt viele Security-Funktionen
  3. Linux Lockdown-Patches im Kernel aufgenommen

  1. BSI-Präsident: "Emotet ist der König der Schadsoftware"
    BSI-Präsident
    "Emotet ist der König der Schadsoftware"

    Das BSI sieht eine weiterhin steigende Bedrohung durch Gefahren im Internet, vor allem setzt demnach die Schadsoftware Emotet der Wirtschaft zu. BSI-Präsident und Bundesinneminister betonen ihre Hilfsbereitschaft in Sachen Cybersicherheit, appellieren aber auch an die Verantwortung von Verbrauchern und Unternehmen.

  2. Flip 2: Samsungs digitales Flipchart wird größer und kann Office 365
    Flip 2
    Samsungs digitales Flipchart wird größer und kann Office 365

    Das Samsung Flip 2 ist im Kern wieder ein Flipchart, an welchem Teams ihre Ideen zu digitalem Papier bringen können. Ein Unterschied: Es wird auch eine 65-Zoll-Version geben. Außerdem kann es in Verbindung mit Office 365 genutzt werden.

  3. Star Wars Jedi Fallen Order angespielt: Die Rückkehr der Sternenkriegersolospiele
    Star Wars Jedi Fallen Order angespielt
    Die Rückkehr der Sternenkriegersolospiele

    Seit dem 2003 veröffentlichten Jedi Academy warten Star-Wars-Fans auf ein mächtig gutes neues Actionspiel auf Basis von Star Wars. Demnächst könnte es wieder soweit sein: Beim Anspielen hat Jedi Fallen Order jedenfalls viel Spaß gemacht - trotz oder wegen Anleihen bei Tomb Raider.


  1. 19:25

  2. 17:18

  3. 17:01

  4. 16:51

  5. 15:27

  6. 14:37

  7. 14:07

  8. 13:24