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  5. › Mobilfunk: Telekom wird 5G verstärkt…

Ob bei dem Mobilfunk-Image jemand 5G zuhause will?

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  1. Ob bei dem Mobilfunk-Image jemand 5G zuhause will?

    Autor: Spaghetticode 27.02.18 - 02:45

    5G ist ja als Mobilfunkstandard bekannt. Und der Mobilfunk hat bekanntlich ein schlechtes Image, welches sich die Mobilfunkbetreiber selbst zuzuschreiben haben:

    - Begrenzte Datenvolumina, selbst bei stationären LTE-Tarifen, die als „DSL-Ersatz“ propagiert wurden
    - Regelmäßige Überlastungen und Netzausfälle
    - Schlechte Netzabdeckung im ländlichen Raum

    Angesichts dieses Images werden die Leute wohl eher einen kabelgebundenen Internetzugang bestellen als stationäres 5G. Da werden die Mobilfunkbetreiber ihre Mühe haben, das Image des Mobilfunks ao aufzupolieren, dass sich die Leute begeistert auf 5G stürzen.

  2. Re: Ob bei dem Mobilfunk-Image jemand 5G zuhause will?

    Autor: postb1 27.02.18 - 06:11

    Grundsätzlich ist es ja nicht in Stein gemeißelt, dass stationäre Mobilfunkzugänge eine Datendrossel haben müssen. Und die Netzabdeckung ist so schlecht nun auch wieder nicht.
    Schon die heutige LTE Abdeckung wäre ausreichend gut.
    Außerdem hast du einen Denkfehler drin:
    Viele der betroffenen Kunden werden gar keine Alternative zum 5G haben...da wirds dann im Standardfall so aussehen, dass es entweder lansameres ADSL aus der kilometerweit entfernten Vst gibt oder eben FixedWireless via 5G vom sowieso schon vorhandenen Funkmast.
    Im vergleich mit 4G kann bei 5G höhere Kapazität geboten werden.
    5G wird in solchen Gegenden als Festnetzersatz interessant, die von der Telekom nicht ausgebaut werden, auch weil vor Ort beispielsweise ein lokaler Provider mit staatlichen Fördermitteln ausgebaut hat - in solchen Fällen verliert die Telekom aktuell gerade massenweise Festnetzkunden. Die Konditionen für Privatkunden sind bei vielen dieser Lokalprovider nämlich nicht gerade attraktiv, de nutzen ihre quasi-Monopolistensituation richtig aus...Konkurrenz im Geschwindigkeitsbereich oberhalb ADSL ist da nicht verkehrt.

    Ich erwarte von der Telekom, dass zumindest in solchen Gebieten ungedrosselte FixWireless Verträge angeboten werden. Und zwar ohne technisch aufwendige Spielereien wie Kanalbündelung aka Hybrid.
    Sollte sie hier die gleichen Fehler von LTE wiederholen und wieder nur bescheidene Volumina fahren bei anschließender Drossel zurück ins Modemzeitalter, dann war es das in vielen Regionen gewesen für die Telekom.
    Dann wird 5G ein Rohrkrepierer.

  3. Re: Ob bei dem Mobilfunk-Image jemand 5G zuhause will?

    Autor: DooMMasteR 27.02.18 - 08:45

    Dennoch kann es gerade in den gezeigten Szenarien eben keine Glasfaseranschlüsse ersetzen.

    Einerseits wird 5G auch deutlich Emfindlicher was Dämpfung und Reichweite angeht, andererseits werden bisher, auch wegen der hohen Kosten der Antennen weiter dichter Nutzerszenarien angepeilt.

    Am Ende schafft eine 5G-Zelle dann vlt 2-3 GBit/s vllt auch 10-15, aber nicht die bis zu 120 GBit/s die schon heute für PONs in den Startlöchern stehen, beide shared Medium, die Bandbreite wird also an alle Teilnehmer verteilt.

    5G ist eine Mobilfunktechnik und wie UMTS/HSPA und auch LTE wird sie keine festen Anschlüsse ersetzen, auch nicht bis zur Hausnummer :-P

    Einziges Ziel ist hier die öffentliche Hand um Gelder zu erleichtern… in kaum einem anderen Fall macht die Strategie Sinn.

  4. Re: Ob bei dem Mobilfunk-Image jemand 5G zuhause will?

    Autor: postb1 27.02.18 - 10:43

    DooMMasteR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dennoch kann es gerade in den gezeigten Szenarien eben keine
    > Glasfaseranschlüsse ersetzen.
    Die Realität sieht aber doch folgendermaßen aus:
    Die Telekom hat in vielen Orten nicht mal Glasfaser bis zum Kvz am Bordstein der Dorfstraße.
    Wenn überhaupt, dann hat die Gemeinde am Förderprogramm teilgenommen und hat dem billigen Lokalprovider nach der Ausschreibung den Ausbauauftrag erteilt. Letzterer hat dann nach allereinfachsten, billigsten Prinzip ausgebaut.
    Die Telekom ist also erstmal raus aus dem Geschäft.
    Macht bestenfalls noch etwas Umsatz mit der staatlich billigregulierten TAL-Miete vom erschlossenen Kvz zum APL des Kunden.
    Die Telekom wird den Ort auch niemals eigenwirtschaftlich erschließen - sie wird niemalsnimmer FTTB hier anbieten werden/können/wollen. Punkt.
    Jetzt gibts 2 Möglichkeiten:
    1. Die Telekom zieht sich aus dem Privatkundengeschäft im Ort weitgehend zurück.
    Oder 2. die Telekom sucht nach Möglichkeiten, den Kunden doch noch was zumindest einigermaßen attraktives anzubieten.
    Bei Punkt 2 macht sie das u.u. heute schon mittels DSL/LTE Hybrid. Ist aber eben systembedingt stark kompromißbehaftet und als Kanalbündelungsverfahren auch mächtig aufwendig.
    In Zukunft könnte sie deshalb anstatt Hybrid via LTE+DSL eben Datenzugänge via 5G anbieten. Router mit 5G-Funkmodem wirds ja bis dahin wohl geben. Telefon kann ggf. dann weiter bei Bedarf über Festnetz laufen.

    > 5G ist eine Mobilfunktechnik und wie UMTS/HSPA und auch LTE wird sie keine
    > festen Anschlüsse ersetzen, auch nicht bis zur Hausnummer :-P
    Es geht nicht darum, GF zu "ersetzen". Es geht darum, dort wo realistisch betrachtet niemals Telekom-GF existieren wird, irgendwas zeitgemäßes auf der letzten Meile anzubieten.
    Und da wird vielerorts 5G die letzte Chance für die Telekom sein.

    Nebenbei werden Festnetzanschlüsse schon heute in vielen Fällen durch LTE ersetzt. Auch bei der Telekom. Zumindest bei deren Ableger T-Mobile Austria.
    Warum soll sowas also nicht auch in DE funktionieren? Erst recht nicht mit 5G, das deutlich leistungsfähiger als LTE ist?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.02.18 10:46 durch postb1.

  5. Re: Ob bei dem Mobilfunk-Image jemand 5G zuhause will?

    Autor: RipClaw 27.02.18 - 11:18

    postb1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grundsätzlich ist es ja nicht in Stein gemeißelt, dass stationäre
    > Mobilfunkzugänge eine Datendrossel haben müssen. Und die Netzabdeckung ist
    > so schlecht nun auch wieder nicht.
    > Schon die heutige LTE Abdeckung wäre ausreichend gut.

    Kommt drauf an in welchem Mobilfunknetz man sich bewegt und wo man sich üblicherweise aufhält. Ich kann aus Erfahrung berichten das die Abdeckung von O2 und Vodafone jedenfalls bei mir auf dem Land eher schlecht sind.

    Die Telekom hat hier eine gute Abdeckung. Das kommt daher das sie auf dem Land primär LTE Funkzellen einsetzen die im 800 MHz Bereich arbeiten. Damit kann man einen Umkreis von ca. 10km abdecken aber die Geschwindigkeit ist wesentlich geringer als bei 1800 MHz oder gar 2600 MHz.

    > Außerdem hast du einen Denkfehler drin:
    > Viele der betroffenen Kunden werden gar keine Alternative zum 5G haben...da
    > wirds dann im Standardfall so aussehen, dass es entweder lansameres ADSL
    > aus der kilometerweit entfernten Vst gibt oder eben FixedWireless via 5G
    > vom sowieso schon vorhandenen Funkmast.
    > Im vergleich mit 4G kann bei 5G höhere Kapazität geboten werden.

    Man kann zwar mit Techniken wie 256QAM oder Massive MIMO noch einiges rausholen aber vor allem Massive MIMO ist primär auf den Einsatz in urbanen Gebieten ausgelegt da es mit Reflektionen an Gebäuden arbeitet. Auf dem flachen Land dürfte die Technik daher nur wenig bringen.

    > 5G wird in solchen Gegenden als Festnetzersatz interessant, die von der
    > Telekom nicht ausgebaut werden, auch weil vor Ort beispielsweise ein
    > lokaler Provider mit staatlichen Fördermitteln ausgebaut hat - in solchen
    > Fällen verliert die Telekom aktuell gerade massenweise Festnetzkunden. Die
    > Konditionen für Privatkunden sind bei vielen dieser Lokalprovider nämlich
    > nicht gerade attraktiv, de nutzen ihre quasi-Monopolistensituation richtig
    > aus...Konkurrenz im Geschwindigkeitsbereich oberhalb ADSL ist da nicht
    > verkehrt.

    Auf dem Papier mögen LTE und VDSL ähnliche Werte haben aber seit ich VDSL50 und den direkten Vergleich habe weiß ich das die beiden Welten trennen. 5G muss da schon um einiges besser werden.

    Die meisten Installationen mit 5G Vorserientechnik über die ich bisher gelesen habe sind entweder Installationen um einen einzelnen großen Kunden über eine Punkt zu Punkt Verbindung anzubinden oder aber es sind Testnetze bei denen die Masten in unmittelbarer Nähe zu den Nutzern stehen.

    Beispielsweise die Testinstallationen von Verizon:

    [video.golem.de]

    Um Geschwindigkeit und Abdeckung zu liefern um das ganze als Festnetzersatz zu verwenden müssten die Mobilfunkmasten ähnlich dicht gesetzt werden wie das bei VDSL mit den Kabelverzweigern schon der Fall ist. Das erfordert dann aber auch ähnlich hohe Investitionen oder sogar noch höhere.

    > Ich erwarte von der Telekom, dass zumindest in solchen Gebieten
    > ungedrosselte FixWireless Verträge angeboten werden. Und zwar ohne
    > technisch aufwendige Spielereien wie Kanalbündelung aka Hybrid.
    > Sollte sie hier die gleichen Fehler von LTE wiederholen und wieder nur
    > bescheidene Volumina fahren bei anschließender Drossel zurück ins
    > Modemzeitalter, dann war es das in vielen Regionen gewesen für die
    > Telekom.
    > Dann wird 5G ein Rohrkrepierer.

    Ich habe meinen Internetzugang 4 Jahre mit LTE bestritten. Bei den Tarifen der Telekom hat sich mit Ausnahme von Hybrid nichts getan. Die gleichen Tarife die es Anfang gab gibt es jetzt immer noch. Ich hatte damals den Call & Surf Comfort via Funk L Tarif mit 30 GB pro Monat:

    [www.telekom.de]

    Ich hatte sogar 60 GB da die Verbraucherzentrale Sachsen die Telekom auf dem falschen Fuß erwischt hat:

    [www.golem.de]

    Hier muss sich erst mal in den Köpfen der Anbieter was ändern.

  6. Re: Ob bei dem Mobilfunk-Image jemand 5G zuhause will?

    Autor: postb1 27.02.18 - 12:27

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Auf dem Papier mögen LTE und VDSL ähnliche Werte haben aber seit ich VDSL50
    > und den direkten Vergleich habe weiß ich das die beiden Welten trennen. 5G
    > muss da schon um einiges besser werden.
    Ja. Stimmt schon.
    ABER:
    Viele Kunden werden auch künftig nicht mal annähernd VDSL50 bekommen können.
    Und wenn sie es doch bekommen, dann vielleicht eben nicht von der Telekom sondern von der Konkurrenz.
    Sowohl als einzige schnelle Verbindung, als auch als Telekomprodukt welches im Wettberweb zur Konkurrenz platziert ist, halte ich 5G schon für sinnvoll.

    >
    > Um Geschwindigkeit und Abdeckung zu liefern um das ganze als Festnetzersatz
    > zu verwenden müssten die Mobilfunkmasten ähnlich dicht gesetzt werden wie
    > das bei VDSL mit den Kabelverzweigern schon der Fall ist. Das erfordert
    > dann aber auch ähnlich hohe Investitionen oder sogar noch höhere.
    Grundsätzlich geht es nicht darum, 5G IMMER UND ÜBERALL als Festnetzersatz feilzubieten.
    Wie das Wort "Ersatz" vielleicht schon andeutet, ist 5G aber genau dort interessant, wo es eben kein wie auch immer leitungsgebundenes "schnelles" Internet gibt und geben wird.
    5G wird in unterversorgten Gebieten die einzige reelle Chance auf schnelle Datenverbindungen sein.
    WENN es die T nicht verkackt, indem sie wieder drosselt bis gehtnichtmehr.

  7. Re: Ob bei dem Mobilfunk-Image jemand 5G zuhause will?

    Autor: Faksimile 27.02.18 - 12:32

    postb1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DooMMasteR schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dennoch kann es gerade in den gezeigten Szenarien eben keine
    > > Glasfaseranschlüsse ersetzen.
    > Die Realität sieht aber doch folgendermaßen aus:
    > Die Telekom hat in vielen Orten nicht mal Glasfaser bis zum Kvz am
    > Bordstein der Dorfstraße.
    > Wenn überhaupt, dann hat die Gemeinde am Förderprogramm teilgenommen und
    > hat dem billigen Lokalprovider nach der Ausschreibung den Ausbauauftrag
    > erteilt. Letzterer hat dann nach allereinfachsten, billigsten Prinzip
    > ausgebaut.
    > Die Telekom ist also erstmal raus aus dem Geschäft.
    > Macht bestenfalls noch etwas Umsatz mit der staatlich billigregulierten
    > TAL-Miete vom erschlossenen Kvz zum APL des Kunden.
    > Die Telekom wird den Ort auch niemals eigenwirtschaftlich erschließen - sie
    > wird niemalsnimmer FTTB hier anbieten werden/können/wollen. Punkt.

    Es sei denn, der Gesetzgeber zwingt sie dazu!

    > Jetzt gibts 2 Möglichkeiten:
    > 1. Die Telekom zieht sich aus dem Privatkundengeschäft im Ort weitgehend
    > zurück.
    > Oder 2. die Telekom sucht nach Möglichkeiten, den Kunden doch noch was
    > zumindest einigermaßen attraktives anzubieten.
    > Bei Punkt 2 macht sie das u.u. heute schon mittels DSL/LTE Hybrid. Ist aber
    > eben systembedingt stark kompromißbehaftet und als Kanalbündelungsverfahren
    > auch mächtig aufwendig.
    > In Zukunft könnte sie deshalb anstatt Hybrid via LTE+DSL eben Datenzugänge
    > via 5G anbieten. Router mit 5G-Funkmodem wirds ja bis dahin wohl geben.
    > Telefon kann ggf. dann weiter bei Bedarf über Festnetz laufen.
    >
    > > 5G ist eine Mobilfunktechnik und wie UMTS/HSPA und auch LTE wird sie
    > keine
    > > festen Anschlüsse ersetzen, auch nicht bis zur Hausnummer :-P
    > Es geht nicht darum, GF zu "ersetzen". Es geht darum, dort wo realistisch
    > betrachtet niemals Telekom-GF existieren wird, irgendwas zeitgemäßes auf
    > der letzten Meile anzubieten.
    > Und da wird vielerorts 5G die letzte Chance für die Telekom sein.
    >
    > Nebenbei werden Festnetzanschlüsse schon heute in vielen Fällen durch LTE
    > ersetzt. Auch bei der Telekom. Zumindest bei deren Ableger T-Mobile
    > Austria.
    > Warum soll sowas also nicht auch in DE funktionieren? Erst recht nicht mit
    > 5G, das deutlich leistungsfähiger als LTE ist?

    Woher weißt Du das? Hast Du schon 5G in Verwendung? Nicht? Dann glaubst Du also die Ankündigungen. Die sind ja immer vollständig Wahrheitsgetreu. Oder nicht?

  8. Re: Ob bei dem Mobilfunk-Image jemand 5G zuhause will?

    Autor: DooMMasteR 27.02.18 - 13:01

    Klar mit LTE war doch auch Schluss bei Volumentarifen, das Netz ist nun so fähig, da muss man nicht mehr gesondert zur Kasse bitten.

    Wie? Macht man trotzdem?
    Hmm das müssen dann wohl die bekannten wirtschaftlichen Interessen sein.

  9. Re: Ob bei dem Mobilfunk-Image jemand 5G zuhause will?

    Autor: RipClaw 27.02.18 - 13:30

    postb1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Auf dem Papier mögen LTE und VDSL ähnliche Werte haben aber seit ich
    > VDSL50
    > > und den direkten Vergleich habe weiß ich das die beiden Welten trennen.
    > 5G
    > > muss da schon um einiges besser werden.
    > Ja. Stimmt schon.
    > ABER:
    > Viele Kunden werden auch künftig nicht mal annähernd VDSL50 bekommen
    > können.
    > Und wenn sie es doch bekommen, dann vielleicht eben nicht von der Telekom
    > sondern von der Konkurrenz.
    > Sowohl als einzige schnelle Verbindung, als auch als Telekomprodukt welches
    > im Wettberweb zur Konkurrenz platziert ist, halte ich 5G schon für
    > sinnvoll.

    Aber nur wenn sie es entsprechend ausbauen. Einfach einen 5G Aufkleber auf eine alte LTE800 Zelle zu kleben wird nichts bringen und auch ein reiner Austausch der Technik bringt nur wenig. Am meisten bringt es wenn man viele zusätzliche Antennenstandorte aufbaut aber dazu muss man ordentlich Geld in die Hand nehmen.

    > >
    > > Um Geschwindigkeit und Abdeckung zu liefern um das ganze als
    > Festnetzersatz
    > > zu verwenden müssten die Mobilfunkmasten ähnlich dicht gesetzt werden
    > wie
    > > das bei VDSL mit den Kabelverzweigern schon der Fall ist. Das erfordert
    > > dann aber auch ähnlich hohe Investitionen oder sogar noch höhere.
    > Grundsätzlich geht es nicht darum, 5G IMMER UND ÜBERALL als Festnetzersatz
    > feilzubieten.
    > Wie das Wort "Ersatz" vielleicht schon andeutet, ist 5G aber genau dort
    > interessant, wo es eben kein wie auch immer leitungsgebundenes "schnelles"
    > Internet gibt und geben wird.

    Das sind hoffentlich nur extrem wenige Orte.

    Ich wohne z.B. in einem Dorf mit gerade mal 300 Einwohnern und trotzdem gab es dank der Gemeinde und dem Förderprogramm vom Freistaat Bayern einen VDSL Ausbau. Es gibt in der Nähe auch einige Weiler mit weniger als 5 Häusern die bis 2019 mittels FTTH erschlossen werden sollen.

    > 5G wird in unterversorgten Gebieten die einzige reelle Chance auf schnelle
    > Datenverbindungen sein.
    > WENN es die T nicht verkackt, indem sie wieder drosselt bis gehtnichtmehr.

    Die Chancen dafür das sie keine Tarife bieten werden wie es sich hier einige vorstellen stehen eigentlich recht gut wenn man mal die Aussage "Die Bereitstellung von 5G wird sehr teuer" und die Forderung "Frequenzen sollen nichts kosten" vom Telekom Chef, mit der Meldung das die GroKo die Einnahmen aus der Frequenzversteigerung für den Breitbandausbau verwenden will zusammenrechnet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.02.18 13:32 durch RipClaw.

  10. Re: Ob bei dem Mobilfunk-Image jemand 5G zuhause will?

    Autor: bombinho 28.02.18 - 13:13

    postb1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ABER:
    > Viele Kunden werden auch künftig nicht mal annähernd VDSL50 bekommen
    > können.

    Hier musst Du dich irren, ich zitiere einen anderen Poster mal: "Einmal das Ziel, dass bis 2018 über 80% der Haushalte 100MBit/s haben werden. Das Dieses Vorhaben wurde von der Telekom öffentlich gemacht, während ich von BreKo&Co nichts dergleichen vernommen habe. " ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.02.18 13:13 durch bombinho.

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