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56K Modem abzugeben
Autor: eXXogene 16.03.17 - 07:11
Ich habe hier ein 56K Modem von U. S. Robotics abzugeben. In gutem optischen wie technischem Zustand inkl dem kompletten Zubehör.
Es war erst auf 32K begrenzt aber ein Firmware Upgrade hat das benötigte Protokoll für 56K mit sich gebracht. Wo gibt es heute fast die doppelte Leistung für Lau als simples Software Update...?
Mit diesem Modem habe ich mich das erste mal im Internet eingewählt. Ich glaube der Provider hieß Prodigy Networks. Damals hat man für die Einwahl ins Web sowie für die Nutzung der Telefonleitung zwei getrennte Rechnung erhalten, also doppelt gezahlt.
Vorher war ich mit dem Schmuckstück in der BBS Szene unterwegs.
Zurück zum Thema, außer Nostalgie, wofür benötigt man heutzutage solch archaische Technologien wie ISDN? Nutzer von alten TK Anlagen? -
Re: 56K Modem abzugeben
Autor: ChriDDel 16.03.17 - 07:42
Das werden alte Bestände sein. Warum wechseln wenn alles läuft?
Mein Opa hatte bis vor ein paar Jahren (Umstellung der Leitungen) noch sein Impulswahl Bakelit Wählscheiben Telefon. -
Re: 56K Modem abzugeben
Autor: Draalo 16.03.17 - 10:11
Ich bin selbst nicht betroffen und beziehe mich hier auf einen ct Arikel vom letzten Jahr der sich mit dem Thema Umstellung auf VoIP beschäftigte.
Ein Leser fragte darin ob sein Modem reibungslos weiterfunktioniert. Er hatte Windkrafträder die mehrmals täglich Statusmeldungen per Modem an einen Server übertragen.
Wenn dies z.B. per Einwahl ins Internet gelaufen ist geht das ab 31.3 nun nicht mehr.
Ob das so war weiss ich nicht - aber werden Herrsteller solcher Anlagen eher selbst genügend Einwahlports nebst Rufnummern vorhalten oder eher die bestehende Infrastruktur nutzen?
Wo wählen sich Heizungsanlagen ein wenn sie eine Störungsmeldung absetzen wollen?
Grüsse, Draalo -
Re: 56K Modem abzugeben
Autor: Mett 16.03.17 - 10:30
eXXogene schrieb:
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> Zurück zum Thema, außer Nostalgie, wofür benötigt man heutzutage solch
> archaische Technologien wie ISDN? Nutzer von alten TK Anlagen?
Einerseits ist man konservativ. Man kennt ISDN und weiß, dass es funktioniert. Was ja auch der Fall ist. Andererseits weiß man es nicht besser. Das betrifft Kunden wie Dienstleister.
Ich nutze privat seit Jahren schon SIP von dus.net und hatte keine nennenswerten Probleme mit Verfügbarkeit oder Qualität. Ein Bekannter hatte vor zig Jahren einen SIP trunk-Anschluss bei dus.net und konnte auch nur gutes berichten. Aus der Erfahrung heraus hätte ich absolut keine Bedenken, einen SIP trunk-Anschluss bei einem geschäftlich genutzten Anschluss einzusetzen. Und bei bestehenden Anlagen zieht tatsächlich das Argument never change a running system. Manchmal sind die Anlagen auch zu alt, um eine SIP-Anbindung zu unterstützen. Warum sollte man die tauschen, solange keine wirkliche Notwendigkeit dazu besteht?



