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Und was springt an Bandbreite raus?

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Re: Und was springt an Bandbreite raus?

    Autor: senf.dazu 13.10.19 - 18:34

    Mag so sein. Interessant ist aber in diesem Zusammenhang, das ich mit einem meiner Voip Anbieter Probleme hatte nachdem ich zur DG gewechselt bin - exakt nach 1 min wurden alle Telefongespräche abgebrochen - zufällig natürlich gerade meine Standardnummer. (Mit Dus.net, bei SIPgate und DG selbst liefs). Abhilfe: die betroffene SIP Verbindung auf IPv6 umstellen. DG wechselt wohl jede Minute die IPv4 Adresse des laufenden Telefonats ..



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.10.19 18:40 durch senf.dazu.

  2. Re: Und was springt an Bandbreite raus?

    Autor: Pornstar 14.10.19 - 00:10

    j0hnd0e schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > IPv4 ist bei der Deutschen Glasfaser nicht getunnelt sondern nativ.


    DG hat keine native IPv4 außer im Geschäftskundentarif.

  3. Re: Und was springt an Bandbreite raus?

    Autor: j0hnd0e 14.10.19 - 02:07

    Pornstar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > j0hnd0e schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > IPv4 ist bei der Deutschen Glasfaser nicht getunnelt sondern nativ.
    >
    > DG hat keine native IPv4 außer im Geschäftskundentarif.

    Jetzt habe ich schon extra die beiden Möglichkeiten gegenübergestellt, damit nicht wieder jemand so einen Blödsinn labert und dann kommst du und machst es trotzdem.

    Nein, die DG setzt nur NATIVES IPV4 ein. "Nativ" nennt man, wenn das Netzwerk das Protokoll versteht und man es deswegen direkt mit dem Netzwerk sprechen kann. Das ist bei der DG und IPv4 der Fall. Die DG tunnelt IPv4 nicht. Die DG verwendet natives IPv4 mit CGNAT.

    Dual-Stack heißt es, wenn das Netz sowohl IPv4 als auch IPv6 versteht und man diese beiden Protokolle NATIV verwenden kann. DS-Lite heißt EIN BESTIMMTES Protokoll, das man verwendet, wenn das Netz nur IPv6 versteht und IPv4 deshalb in IPv6 eingepackt wird, um dieses Netz zu durchqueren. Es gibt noch einen Haufen andere Kombinationen, die du dir hier anschauen kannst: https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:IPv6-%C3%9Cbergangsmechanismus

    Das ist nicht alles das selbe und die Worte haben eine Bedeutung, die man kennen sollte, bevor man vorlaut andere Leute "korrigiert", die sich damit auskennen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.10.19 02:09 durch j0hnd0e.

  4. Re: Und was springt an Bandbreite raus?

    Autor: DerBjoern 14.10.19 - 08:23

    Das Problem kenn ich. Unsere Stadtwerke bieten lausige 25/2,5 Mbit für 39 und 50/5Mbit für 49 an.
    Alternative? Gibts nicht. Neubaugebiete werden nur noch mit der Glasfaser unserer Stadtwerke versorgt. Da schimpf nochmal jemand über die böse Telekom...

  5. Re: Und was springt an Bandbreite raus?

    Autor: Paule 14.10.19 - 09:23

    j0hnd0e schrieb:
    -------------------------------------------------------------
    > Die DG verwendet natives IPv4 mit CGNAT.

    Aber genau das CGNAT ist doch das was ggf. Probleme macht, weil dabei erhält man am Anschluss keine öffentliche IPv4 zugeteilt, sondern eine aus dem privaten IP Bereich.

    Dadurch hängt der eigene Router quasi hinter einem externen NAT Router. Mit dem Nachteil, dass man am externen NAT Router keine Portweiterleitungen konfigurieren kann.

    OK, das ist nicht für jedermann ein Problem, sondern nur für diejenigen, die daheim über ihren Anschluss einen Dienst "noch über IPv4" betreiben wollen auf den man aus dem Internet Zugriff haben will.

    zB
    eine Webcam, die nicht über einen zentralen CloudDienst läuft, sondern auf die man nur per DYNDNS Dienst Zugriff haben will.
    Oder einen Fileserver auf den man per DYNDNS zugreifen will.

    In beiden Fällen verhindert das CGNAT den Zugriff, weil man keine öffentliche IPv4 hat, bzw. das CGNAT System ja nicht weiß, dass man einen Zugriff von Außen auf einer seiner öffentlichen IPs mit einem bestimmten IP Port aufbauen will und daher nicht durchleiten kann. Auf dem eigenen Router kann man so etwas ja konfigurieren, wenn der eine öffentliche IPv4 erhält.

  6. Re: Und was springt an Bandbreite raus?

    Autor: j0hnd0e 14.10.19 - 10:23

    Paule schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber genau das CGNAT ist doch das was ggf. Probleme macht

    Ein DS-Lite Tunnel macht (zusätzliche) Probleme, die man mit nativem IPv4 und CGNAT nicht hat. Deswegen ist der Unterschied zwischen DS-Lite (Tunnel) und nativem IPv4 mit CGNAT (kein Tunnel) zu beachten. Wenn man darüber reden möchte, dass die DG keine öffentlichen IPv4 Adressen an Privatkundenanschlüssen anbietet, dann sollte man darüber reden, statt zu behaupten, die DG würde DS-Lite verwenden oder die DG würde kein natives IPv4 verwenden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.10.19 10:27 durch j0hnd0e.

  7. Re: Und was springt an Bandbreite raus?

    Autor: senf.dazu 14.10.19 - 13:46

    Mag sein das es von solchen Providerleichen noch einige gibt - die Deutscche Glasfaser betrifft das jedenfalls nicht. Deren Einstiegstarif ist (garantierte200/100M für 45¤.

    Das miese Preis-/Leistungsverhältnis einiger FTTH Provider ist ja möglicherweise eher auf historische Ursachen zurückzuführen - die haben entweder mit zu teurer Tiefbautechnik als heute üblich ausgebaut, oder sie sind selbst eher im FTTC/DSL Netz unterwegs - und versuchen ähnliche bzw. höhere Glasfasertarife am Leben zu erhalten. Schätze mal das sich diese Preiseextreme mit weiter vorrankommendem FTTH Ausbau dann doch auf's übliche normalisieren werden. Entweder durch Pleiten und Übernahmen, oder durch Konkurrenz.

    Bei uns (Dörfer/Samtgemeinden) hat die DG überall vorhandenes biszu50/10M Netz (35¤ ohne 40¤ mit Telefon: lokaler Energieversorger+EWE) überbaut, die 40% waren kein Problem - da besteht also durchaus Hoffnung. Aber genauso natürlich von der Telekom - sobald die dann in 2021? mal richtig anfangen FTTH auszubauen ..



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.10.19 13:47 durch senf.dazu.

  8. Re: Und was springt an Bandbreite raus?

    Autor: LinuxMcBook 14.10.19 - 22:48

    Mag sein, dass du streng genommen recht hast.

    Dennoch ist das reine Ablenkung, denn dem Endanwender ist es völlig egal, ob IPv4 getunnelt wird oder nicht, das eigentlich Problem entsteht dadurch, dass man keine public IPv4 Adresse hat.

    Und deswegen nochmal meine Frage:
    Hat man als Privatkunde die Chance auf Wunsch (oder gegen Aufpreis - bei einem 120¤ Vertrag...) eine eigene IPv4-Adresse nicht aus einem privaten Adressbereich zu kommen?

  9. Re: Und was springt an Bandbreite raus?

    Autor: j0hnd0e 14.10.19 - 23:09

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mag sein, dass du streng genommen recht hast.

    Mag sein?

    > Dennoch ist das reine Ablenkung

    Ich habe selbst zuerst im anderen Thread angesprochen, dass es ein CGNAT Gateway gibt, BEVOR mehrere Leute die falsche Behauptung aufgestellt haben, DG verwende DS-Lite.

    > denn dem Endanwender ist es völlig egal,
    > ob IPv4 getunnelt wird oder nicht

    Das ist sofort nicht mehr egal, wenn der Endanwender z.B. ein Fritzbox VPN zu einem anderen Host aufbauen möchte. Das geht nämlich durch NAT, aber nicht durch einen Tunnel.

    > Und deswegen nochmal meine Frage:

    ...deren Antwort du bereits kennst. Stell dich nicht dumm.

  10. Re: Und was springt an Bandbreite raus?

    Autor: LinuxMcBook 14.10.19 - 23:12

    j0hnd0e schrieb:
    > ...deren Antwort du bereits kennst. Stell dich nicht dumm.

    Nein ich weiß sie nicht!
    Bei den Kabelanbietern ist die private IPv4 Adresse auch Standard, aber man kann sie im Kundenmenü (Vodafone) oder gegen 3¤ Aufpreis und viel gebettel beim Kundendienst (Unitymedia) gegen eine public Adresse tauschen.

    Wie es bei DG ist, weiß ich wirklich nicht.

  11. Re: Und was springt an Bandbreite raus?

    Autor: j0hnd0e 14.10.19 - 23:38

    Ich hatte dir bereits im anderen Thread geantwortet, dass es öffentliche IPv4 Adressen in den Geschäftskundentarifen gibt. Den Aufpreis wäre es mir nicht wert, aber wenn es unbedingt sein muss, kannst du so eine öffentliche IPv4 Adresse direkt auf dem Anschluss bekommen. Ein offizielles Angebot in den Privatkundentarifen gibt es noch nicht. Ich hatte im anderen Thread auch meine Verwunderung geäußert, dass jemand ständig zu ISP Themen kommentiert und versucht, Telekom-Konkurrenten schlecht aussehen zu lassen, aber so etwas angeblich nicht weiß. Diese Verwunderung besteht noch immer.

    Es ist übrigens nicht schwer oder teuer, das "Problem" mit externen Dienstleistern zu lösen, erst recht nicht im Verhältnis zum Preis des Gigabit-Tarifs. Einen Gigabit-Glasfaser-Anschluss kann man aus allen Netzen per IPv4 und IPv6 erreichbar machen. Die DSL-Leitung bleibt langsam, egal wie man sich müht oder bettelt.

  12. Re: Und was springt an Bandbreite raus?

    Autor: Pornstar 17.10.19 - 10:19

    j0hnd0e schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pornstar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > j0hnd0e schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > IPv4 ist bei der Deutschen Glasfaser nicht getunnelt sondern nativ.
    > >
    > > DG hat keine native IPv4 außer im Geschäftskundentarif.
    >
    > Jetzt habe ich schon extra die beiden Möglichkeiten gegenübergestellt,
    > damit nicht wieder jemand so einen Blödsinn labert und dann kommst du und
    > machst es trotzdem.
    >
    > Nein, die DG setzt nur NATIVES IPV4 ein. "Nativ" nennt man, wenn das
    > Netzwerk das Protokoll versteht und man es deswegen direkt mit dem Netzwerk
    > sprechen kann. Das ist bei der DG und IPv4 der Fall. Die DG tunnelt IPv4
    > nicht. Die DG verwendet natives IPv4 mit CGNAT.
    >
    > Dual-Stack heißt es, wenn das Netz sowohl IPv4 als auch IPv6 versteht und
    > man diese beiden Protokolle NATIV verwenden kann. DS-Lite heißt EIN
    > BESTIMMTES Protokoll, das man verwendet, wenn das Netz nur IPv6 versteht
    > und IPv4 deshalb in IPv6 eingepackt wird, um dieses Netz zu durchqueren. Es
    > gibt noch einen Haufen andere Kombinationen, die du dir hier anschauen
    > kannst: de.wikipedia.org
    >
    > Das ist nicht alles das selbe und die Worte haben eine Bedeutung, die man
    > kennen sollte, bevor man vorlaut andere Leute "korrigiert", die sich damit
    > auskennen.


    Blödsinn labern, du bist richtig nett, weißt du das? Habe ich DS-Lite geschrieben oder native IP? Man hat keine native IPv4, die vollumfänglich nutzbar ist. Wie hier einige nach dir schon schrieben ist es für den Endkunden außerdem egal, der bekommt nichts davon mit ob CGnat oder Tunnel, insofern die Tunnellösung nicht an Kapazitäten leidet.
    Trotzdem hat man mit CGnat keine vollumfängliche, native IPv4 zur Verfügung.

  13. Re: Und was springt an Bandbreite raus?

    Autor: j0hnd0e 17.10.19 - 19:37

    Pornstar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blödsinn labern, du bist richtig nett, weißt du das?

    Ich bin nicht nett zu beratungsresistenten Menschen.

    > Habe ich DS-Lite geschrieben oder native IP?

    Du hast behauptet, die DG würde Privatkunden IPv4 nicht nativ zur Verfügung stellen. Das ist eine falsche Behauptung.

    Das RFC 1918 heißt "Address Allocation for Private Internets". Das Gegenteil von "privat" ist nicht "nativ" sondern "öffentlich". "Natives IPv4" bedeutet das, was ich jetzt schon mehrfach erklärt habe: Dass das Netz IPv4 versteht und man direkt mit dem Netz IPv4 Pakete austauscht, anstatt sie getunnelt über ein anderes Protokoll zu übertragen. Da die Deutsche Glasfaser IPv4 nicht tunnelt, sondern die Netzteilnehmer IPv4 Pakte direkt mit dem Netz der Deutschen Glasfaser austauschen, ist IPv4 bei der Deutschen Glasfaser nativ. Provider, die DS-Lite einsetzen, bieten IPv4 dagegen nicht-nativ an. Die Unterscheidung zwischen "nativ" und "nicht nativ" bezieht sich nur darauf, ob das Netzwerk dieses Protokoll spricht oder nicht.

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