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letztendlich geht es nur um 2 sachen

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  1. letztendlich geht es nur um 2 sachen

    Autor: bugmenot 18.01.12 - 16:32

    1.
    - Jemand kauft sich eine CD
    - Jemand spielt diese CD jemanden anderes vor
    - Dieser andere kommt in den Genus dieser CD ohne bezahlt zu haben
    -> das passt den Plattenfirmen nicht
    -> deswegen zahl der CD-Besichter an die Gema damit er die CD anderen vorspielen darf
    -> der Urheber bekommt das Geld dann von der GEMA

    2.
    - Jemand kauft sich eine CD
    - Dieser Jemand darf mit der CD machen was er will (ist ja seine)
    - Wenn er diese anderen Menschen vorspielen will darf er das (ist ja seine)
    -> Urheber geht leer aus
    -> so möchten die Endnutzer das

    Fall 1 ist der aktuelle in der Gesetzgebug

    Beide Fälle haben ihre Daseinsberechtigung

    Grooveshark nutzt Fall2 und um das zu legalisieren zahlen sie selber GEMA.
    -> das wurde ihnen jetzt zu teuer
    (ob ich zur nächsten Wurstbude gehe und mir ein Lied anhöhre oder ob der Wurstbudenmensch das Lied auf GS hochläd und ich es mir zu hause anhöre ist kein Unterschied)

    welcher Fall jetzt besser ist wird sich niemals klären können.

    Dadurch das man heutzutage keine CD mehr kauft sondern nur noch das Recht diese Lieder auf der CD alleine zu hören ist Fall 1 auch legitimiert.

    Wäre ich ein Interpret:
    Ich laufe durch meine Innenstadt und höre an eine Würstchenbude das mein Song gespielt wird...was denke ich dann?
    - cool meine Musik ist bekannt und Menschen gefällt diese?
    oder
    - cool ich verdiene wieder etwas Geld um mir weiter nutzlose westliche Kapitalismusprodukte kaufen zu können?

    Ich würde ersteres denken, da ich ein als Interpret/Künstler das Interrese habe das meine Kunst ankommt...Geld ist nur ein positiver Nebeneffekt.
    Jeder der behauptet (Musik)künstler zu sein und gleichzeitig aber um jeden Preis von jedem Geld haben will ist auch nur ein weiter kapitalistischer Gierschlund.

    Mein Fazit: GEMA abschaffen...jeder darf mit seiner CD machen was er will
    Ich sehe es nicht ein, bloß weil kleine Künstler nicht in der Lage sind von ihrer Musrik zu leben (weil sie von anderen raubkopiert werden) mich diesem GEMA-Aperat zu beügen. Ohne Raubkopierer könnte jeder von seiner Musik leben.
    (Mit Raubkopierer mein ich allgemein Schmarotzer die eben Musik von anderen Konsumieren bis sie diese nichtmehr hören wollen ohne dem Künstler etwas zukommen zu lassen...also auch exzesive GS Nutzer)

  2. Re: letztendlich geht es nur um 2 sachen

    Autor: Schiwi 18.01.12 - 16:58

    Kleine Künstler können oftmals deshalb nicht von ihrer Musik leben, weil kein Schwein sie kennt und sie meist so schlecht sind daß kein Schwein sie kennen will

  3. Re: letztendlich geht es nur um 2 sachen

    Autor: Trockenobst 18.01.12 - 17:10

    Schiwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kleine Künstler können oftmals deshalb nicht von ihrer Musik leben, weil
    > kein Schwein sie kennt und sie meist so schlecht sind daß kein Schwein sie
    > kennen will

    Eher ist es so, dass die meisten Leute nicht *aktiv* nach alternativer Musik suchen.
    Sie sind gewohnt das ihnen TV, Radio, Freunde, Youtube irgendwas *Vorschlagen*.

    Deswegen wird ein obskurer Gay-Clubsong oder ein schräger Partykracher aus
    Australien plötzlich Deutschland Nr. 2, wenn er in einer Werbung von O2 verwendet wird. Wer des Massenpublikums sucht nach Gay-Clubsongs oder Australischen Partyhits - in Deutschland? Die Maschine weiß von ihrer Macht, "Vorschläge"
    zu unterbreiten.

    Das sich kleine Künstler nicht mal die Mischer leisten wollen, gut, dass ist deren
    Inkompetenz. Die Zeiten von Youtube-Videos auf dem Klo sind sowas von vorbei.
    Wer von seiner Musik leben will, soll 6 Monate im Cafe Getränke servieren oder
    Taxi fahren - und dann 5000¤ investieren, in einem gutes Studio mit guten
    Fachleuten die seine hoffentlich guten Stücke perfekt aufzunehmen (und dann
    kann ein Filmstudent gleich sein Video dabei drehen).

    Ja, wer viel selbst macht, wird später viel mehr verdienen. Wer nur auf der Bühne
    stehen will um von anderen geschriebene Songs plärren will, soll sich von Bohlen
    verarschen lassen oder auf den Lottogewinn bei "The Voice" hoffen.

    Ich schaue regelmäßig neue Youtube-Songs durch, die von Amateuren kommen.
    Was da speziell aus den USA an Qualitäten rüberkommt (HD-Kamera, teure Aufnahmetechnik) - dagegen ist vieles bei Seiten wie Jamendo praktischer
    Klangmüll. Wer keine Lust hat es richtig zu machen soll es gleich bleiben lassen.

    Die "Industrie" ist wie sie ist. Die Chancen sind für Leute mit Talent da. Gema und
    Co. sind nur kleine Spielverderber, aber sie halten dich nie auf.

  4. Re: letztendlich geht es nur um 2 sachen

    Autor: BLi8819 18.01.12 - 18:33

    > Fall 1 ist der aktuelle in der Gesetzgebug

    Ist er nicht.
    Eine CD die ich kaufe, darf ich meinen Freunden vorspielen so viel ich will.
    Ich darf dies aber nicht gewerblich oder öffentlich zugänglich machen. Auch darf ich das Medium nicht Vervielfältigen (außer ich muss dies zur Nutzung tun) oder Verbreiten.

  5. Re: letztendlich geht es nur um 2 sachen

    Autor: mp5gosu 18.01.12 - 23:21

    Grooveshark hatte mit der Gema nichts zu tun. Grooveshark berief sich stets auf die Safe Harbor- Passage des DMCA.

  6. Re: letztendlich geht es nur um 2 sachen

    Autor: 7hyrael 19.01.12 - 08:21

    eben, und wenn ein "käufer der CD" diese digitalisiert damit er sie auch mit was anderem als steinzeitlichen Abspielgeräten wie einem "Diskman" (neu eingetroffen bei der GEMA, die sind jetzt auch "Hip") abspielen kann, diese auf einen Clouddienst hochlädt um überall mit den Mobilen geräten zugriff zu haben, dann seh ich da keine Verletzung des Konzepts.

    Ich seh ja ein, dass Grooveshark irgendwo nicht gerade 100% legal sein kann, aber das einzige was doch nach deutschem rechtssystem fehlen würde, um den fall "man darf seine musik so viel man möchte den freunden vorspielen" abzudecken, ist eine einschränkung der verfügbaren lieder auf die eigenen und die der Personen aus einer art "Freundesliste".

    Damit wäre dann der Fall abgedeckt. Streaming ist kein echter download und somit vervielfältigt GS auch nichts, sondern wenn dann der User der einen Track anhört und aufnimmt. Und soweit mir bekannt ist, fällt das Aufnehmen nicht unter den illegal-Bereich, sondern zählt wie beim Radio als Aufnahme und ist nach wie vor legal, solange man nicht die MP3 die auf dem server liegt 1:1 kopiert sondern das Audiosignal des Streams Aufzeichnet.

  7. Re: letztendlich geht es nur um 2 sachen

    Autor: BLi8819 20.01.12 - 18:49

    Das Hauptproblem hier ist, dass das Gesetzt noch nicht im Zeitalter des Internets angekommen ist.
    Im Urheberrecht geht man mehr oder weniger davon aus, dass ein Werk (Musik, Bild, ...) immer an einer Sache gebunden ist. Sprich einer CD, eine Kassette, oder sonst ein Tonträger.
    Wie gesagt darf man sich Kopien dieser Sache anlegen, wenn es die Nutzung erfordert.
    Es ist aber fraglich, ob eine Kopie, die man sich in eine Cloud legt, legitim ist.
    Das ist einfach nicht geregelt. Das Gesetzt ist hier unklar.

    Ebenso passt das Urheberrecht nicht für Musikdownloads, da man hier auch keine Sache erhält, sondern nur Daten.
    Darf ich ein Musikdownload weiter verkaufen?
    Bei einer CD kein Problem, da das Verbreitungsrecht der Sache beim Verkauf erschöpft und so an den Käufer "übergeben" (das ist nicht korrekt ausgedrückt) wird.
    Bei einem Download gibt es aber keine Sache...
    Aber ich schweife vom Thema ab.

    Wir brauchen einfach ein neues/angepasstes Urheberrecht.
    In dem Zuge könnte man gleich auch Filmstreaming, Software-Downloads, usw. regeln. Denn hier herrscht vom Gesetzt her einfach Unklarheit.

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