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Wo soll die Musik her kommen?

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  1. Wo soll die Musik her kommen?

    Autor: abcdewi 24.02.11 - 08:59

    Ist ja alles schön und gut aber wo nimmt man die Musik in besserer Qualität her? OK, es wird alles in 24Bit aufgenommen und gemischt, aber höhere Samplingraten als 41,1 oder 48khz werden kaum benutzt. Auch in größeren Studios wird das kaum gemacht. Ich würde einfach mal behaupten, dass so gut wie nichts, was man in den letzten 20 Jahren digital aufgenommen hat in höherer Samplingrate vorliegt als 48khz.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.11 09:00 durch abcdewi.

  2. Re: Wo soll die Musik her kommen?

    Autor: abcdewi 24.02.11 - 09:28

    Ich weiss, dass im Text was anderes steht, die meisten "Standrard"-Produktionen werden mit 41.1 oder 48 aufgenommen und gemischt. Allein die Rechenleistung um ein Musikstück mit 192khz zu mischen ist gigantisch.

  3. Re: Wo soll die Musik her kommen?

    Autor: WhyLee 24.02.11 - 09:54

    abcdewi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...Ich würde einfach mal behaupten, dass so gut
    > wie nichts, was man in den letzten 20 Jahren digital aufgenommen hat in
    > höherer Samplingrate vorliegt als 48khz.
    Ich glaube, daß das Blödsinn ist.

    Aber egal. Wenn man im Studio dann den 'Raum' rundherum generiert, dann ist es aus meiner Sicht sinnvoll das vorher aufgenommene upzusampeln, da die räumliche Abbildung zumindest theoretisch von einer höheren Samplingrate profitiert. (der raumsimulationsalgorithmus muß natürlich auch auf 24/192 rechnen)
    Alle digitalen Berechnungen würde ich sogar auf 32bit oder hochaufgeöste gleitkomma-arithmetik machen, damit sich die einzelnen Fehler der Berechnungen nicht bis in den höhrbaren Bereich addieren.

  4. Re: Wo soll die Musik her kommen?

    Autor: WhyLee 24.02.11 - 09:55

    abcdewi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allein die Rechenleistung um ein Musikstück mit 192khz zu mischen ist
    > gigantisch.

    ==> Käse

  5. Re: Wo soll die Musik her kommen?

    Autor: abcdewi 24.02.11 - 10:07

    Klar kann man "upsamplen" und dann Hall usw. in höherer Samplingrate generieren, nur macht das niemand. Welches Plugin macht das automatisch? Ausserdem müsste man dafür auch die vor Jahren gemischten Lieder neu mischen und das macht kein Mensch.


    > Aber egal. Wenn man im Studio dann den 'Raum' rundherum generiert, dann ist
    > es aus meiner Sicht sinnvoll das vorher aufgenommene upzusampeln, da die
    > räumliche Abbildung zumindest theoretisch von einer höheren Samplingrate
    > profitiert. (der raumsimulationsalgorithmus muß natürlich auch auf 24/192
    > rechnen)



    Selbst bei 24Bit int sind Rundungsfehler so minimal, dass sie nicht mehr hörbar sind.


    > Alle digitalen Berechnungen würde ich sogar auf 32bit oder hochaufgeöste
    > gleitkomma-arithmetik machen, damit sich die einzelnen Fehler der
    > Berechnungen nicht bis in den höhrbaren Bereich addieren.

  6. Re: Wo soll die Musik her kommen?

    Autor: abcdewi 24.02.11 - 10:12

    Das ist kein Käse. Im Vergleich zu 48khz hat man bei 192Khz vierfache Datenmenge und entsprechend viel höhere Anforderung an den Rechner. Ich habe hier einen 8Core mit ProTools HD (die Karten bringen selbst noch DSP-Rechenleistung) und ich kann damit ein größeres Projekt mit 192Khz nicht mischen.

    > > Allein die Rechenleistung um ein Musikstück mit 192khz zu mischen ist
    > > gigantisch.
    >
    > ==> Käse

  7. Re: Wo soll die Musik her kommen?

    Autor: WhyLee 24.02.11 - 10:53

    abcdewi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... Ich
    > habe hier einen 8Core mit ProTools HD (die Karten bringen selbst noch
    > DSP-Rechenleistung) und ich kann damit ein größeres Projekt mit 192Khz
    > nicht mischen.

    Ich verwende den PC nicht für Live-Sachen und kann damit auch keine Aussage über aktuelle Hardware/Software Teile und dessen Performance treffen.
    Da ich aber Softwareentwickler mit Spezialisierung auf Embedded Systems bin kann ich eine Aussage über solche Systeme im Gesamten bzgl. dessen Effizienz treffen.
    Damit kann ich sagen, daß das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten inkl. Software Käse sein muß, wenn man mit 8 CPU-Cores rumwerkt um etwas zusammenzubringen.

    Effizienz ist in meinem Entwicklungsbereich eines der wichtigsten Dinge, damit man auch was ordentliches zusammenbringt, wenn man z.B. eine CPU mit 4kByte und nicht mit 4GByte Hauptspeicher wie auf einem PC zu Verfügung hat. Da liegt wohlgemerkt ein Faktor von einer Million dazwischen.

    Die einzelnen Komponenten deines Setups sind für sich genommen vermutlich effiziente Teile. Das Zusammenspiel über eine PC-Architektur und die Software (inkl. Betriebssystem) macht hier wohl den großen Käse aus. Was aber auch klar auf der Hand liegt, nachdem das PC-Konzept nie von vorneherein für Echtzeitstreaming konzipiert wurde aber jetzt eben auch dafür misbraucht wird.

  8. Re: Wo soll die Musik her kommen?

    Autor: abcdewi 24.02.11 - 11:15

    Dann werden Sie als Softwareentwickler sicherlich wie viel Rechenleistung man braucht um einen guten Hall in 192kHz zu berechnen. Ich bin kein Entwickler, ich weiss nur, 192kHz sich vervierfacht.

    Sorry, das Sie schreiben ist wirklich Unsinn. Mein System ist optimal konfiguriert - so wie es von Avid für ProTools 8 HD empfohlen wird. Es werden nur aufeinander abgestimmte Komponenten benutzt. Die Sache mit der Hardware ist aber das geringere Problem. Ich könnte mir auch noch bessere Hardware anschaffen oder mehrere Rechner zusammenschalten.

    Das ist überhaupt nicht der Punkt. Das eigentliche Problem ist ja, dass es kaum Musik in 192khz gibt. Fast alles, was in den letzten 20-25 produziert wurde ist in 41.1 oder 48khz. Es wird keiner ein Album aus der Schublade rausholen, es "upsamplen" und neu mischen. Der Arbeitsaufwand und die Kosten rechtfertigen die Nutzen nicht. Hat man z.B. ein Album mit 12 Lieder, müsste man mind. 12 Tage zum mischen einplanen, dann noch ein Tag zum mastern und schon ist man bei 15 Tausend Euro, die jemand investieren müsste.




    > Ich verwende den PC nicht für Live-Sachen und kann damit auch keine Aussage
    > über aktuelle Hardware/Software Teile und dessen Performance treffen.
    > Da ich aber Softwareentwickler mit Spezialisierung auf Embedded Systems bin
    > kann ich eine Aussage über solche Systeme im Gesamten bzgl. dessen
    > Effizienz treffen.
    > Damit kann ich sagen, daß das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten inkl.
    > Software Käse sein muß, wenn man mit 8 CPU-Cores rumwerkt um etwas
    > zusammenzubringen.
    >
    > Effizienz ist in meinem Entwicklungsbereich eines der wichtigsten Dinge,
    > damit man auch was ordentliches zusammenbringt, wenn man z.B. eine CPU mit
    > 4kByte und nicht mit 4GByte Hauptspeicher wie auf einem PC zu Verfügung
    > hat. Da liegt wohlgemerkt ein Faktor von einer Million dazwischen.
    >
    > Die einzelnen Komponenten deines Setups sind für sich genommen vermutlich
    > effiziente Teile. Das Zusammenspiel über eine PC-Architektur und die
    > Software (inkl. Betriebssystem) macht hier wohl den großen Käse aus. Was
    > aber auch klar auf der Hand liegt, nachdem das PC-Konzept nie von
    > vorneherein für Echtzeitstreaming konzipiert wurde aber jetzt eben auch
    > dafür misbraucht wird.

  9. Re: Wo soll die Musik her kommen?

    Autor: abcdewi 24.02.11 - 11:23

    Das eigentliche was ich sagen wollte, ich habe einfach nur die Befürchtung, dass jetzt mit diesen angeblich qualitativ besseren Material die Leute über den Tisch gezogen werden. Wenn Apple jetzt den gesamten Katalog mit mit einer höheren Samplingrate anbietet, ist es einfach nur Abzocke, weil das Quellmaterial in dieser Qualität gar nicht existiert.

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