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10Mio Nutzer a 10¤/Monat ???

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  1. 10Mio Nutzer a 10¤/Monat ???

    Autor: OnlineGamer 22.05.14 - 09:28

    ... und die machen kein Gewinn??? Wie geht das?

  2. Re: 10Mio Nutzer a 10¤/Monat ???

    Autor: RemizZ 22.05.14 - 09:41

    Gema... bzw. allgemein die Lizenzen, die sie an die Verwertungsgesellschaften zahlen müssen. Das ist nicht billig :)

  3. Re: 10Mio Nutzer a 10¤/Monat ???

    Autor: Phiwa 22.05.14 - 09:45

    Jedes Mal, wenn du einen Song hörst, gehen 5 Cent an den Künstler (ich meine das wäre der Wert gewesen, der mal bekannt gegeben wurde).

    Bei 10¤ im Monat und (in meinem Fall) vielleicht 30 Songs, die täglich abgespielt werden (hochgerechnet auf 20 Arbeitstage im Monat, weil ich hauptsächlich auf dem Weg zur Arbeit höre), komme ich auf 30¤.

    Mag sein, dass die Rechnung nicht sauber ist, aber auch mit einer Mischkalkulation verschiedener Nutzertypen kommt man da nicht auf einen besonders großen Gewinn...


    EDIT: Wenn es 5 Dollarcent sind, dann kämen da vielleicht auch nur 21$ zusammen, aber die überschreiten in meinem Fall trotzdem die Einnahmen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.14 09:48 durch Phiwa.

  4. Re: 10Mio Nutzer a 10¤/Monat ???

    Autor: stiftilennium 22.05.14 - 09:52

    OnlineGamer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... und die machen kein Gewinn??? Wie geht das?

    Server
    Storage
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    I-Net Anbindung
    Mitarbeiter
    Musik-Lizenzen
    Steuern


    Du hast von deinem Netto-Einkommen natürlich keine Ausgaben, anders kann ich mir diesen Beitrag nicht erklären

  5. Re: 10Mio Nutzer a 10¤/Monat ???

    Autor: JustANormalProgrammer 22.05.14 - 10:02

    Laut der Statistik vom Jahr 2013 hab ich 17 000 Streams gehabt.
    Wenn man nun Quellen im Internet glaubt, bekommen die Künstler pro Stream zwischen 0,6 und 0,8 Cent.

    Also musste Spotify ca. 120 ¤ an Lizenzkosten für mich ausgeben, aber ich zahl nur 120 ¤ Jahr. Und irgendwo hab ich mal gelesen, dass Spotify noch extra was auszahlt (könnte irgendwas mit 50 cent oder so gewesen sein) wenn die Lieder von Premium-Mitgliedern offline gespeichert werden. Das ist deswegen, weil die Lieder dann beliebig oft abgespielt werden können ohne dass sie neu gestreamt werden müssen.

    Dann wäre ich auf jeden Fall schon über die 120¤ und ein Verlustgeschäft für Spotify, wobei ich schon zu den exzessiven Hörern gehöre.

    Dazu kommen dann noch die ganzen Free-User, die bestimmt keine 10¤ im Monat einbringen mit bisschen Werbung.

    Alles in allem kann ich gut verstehen warum die Minus machen ;)

  6. Sorry ...

    Autor: OnlineGamer 22.05.14 - 10:16

    ... Aber wenn man bei diesem Geschäftsmodell selbst bei 10Mio Nutzer noch keinen Break even erreicht hat sollte sich die Musikindustrie mal ein paar Fragen stellen.

  7. Re: 10Mio Nutzer a 10¤/Monat ???

    Autor: OnlineGamer 22.05.14 - 10:20

    stiftilennium schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast von deinem Netto-Einkommen natürlich keine Ausgaben, anders kann
    > ich mir diesen Beitrag nicht erklären

    Denk vielleicht nochmal über meinen Beitrag nach ... ist ja früh am Morgen vielleicht funktioniert das Gehirn noch nicht.

    Wenn das 100Mio¤ im Monat kostet ist das Geschäftsmodell scheiße.

  8. Re: 10Mio Nutzer a 10¤/Monat ???

    Autor: PiranhA 22.05.14 - 10:28

    Letztendlich entwickelt sich das Geschäftsmodell gerade noch (mehr oder weniger). Es geht aktuell in erster Linie darum möglichst viele Nutzer zu binden. Die 5 Euro Variante haben sie ja schon eingestampft. Wer heute in diesem stark wachsenden Geschäftsbereich Fuß fasst, wird richtig absahnen sobald das Modell mal profitabel wird.
    Spotify hat viele Nutzer durch den kostenlosen Zugang gewonnen und sich so von anderen Diensten abgehoben. Immer mehr Leute sind aber auch bereit Geld dafür zu zahlen. Und irgendwann wird sich das (hoffentlich) mal rechnen.

  9. Re: Sorry ...

    Autor: JustANormalProgrammer 22.05.14 - 10:36

    OnlineGamer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... Aber wenn man bei diesem Geschäftsmodell selbst bei 10Mio Nutzer noch
    > keinen Break even erreicht hat sollte sich die Musikindustrie mal ein paar
    > Fragen stellen.


    Die Musikindustrie muss sich keine Fragen stellen, für die ist Musik-Streaming ein Segen (zumindest für die großen Labels). Als jeder illegal am Saugen war und die CD-Verkäufe eingebrochen sind hat Spotify und co. den Musikmarkt aus einem tiefen Loch geholt.

    Vielleicht muss sich Spotify Fragen stellen, aber ich denke die wissen sehr genau was sie machen.
    Erst mal sich ganz groß machen und dann kann man immer noch schauen wie man Plus macht. Die werden schon genug Investoren haben, die sie fleißig unterstützen.

  10. Re: Sorry ...

    Autor: sTolen 22.05.14 - 11:03

    "Recherchen des Hessischen Rundfunks vom April 2013 zufolge bekommt ein Künstler im besten Fall nur 0,00164 Euro pro Stream. Zum Vergleich: Verkauft ein Künstler ein Album mit 13 Songs auf CD, bleiben ihm im besten Fall rund 3 Euro. Wird es gestreamt, sind es rund 0,02 Euro"

    das mit den 0,00164 Euro pro Stream ist auch ein realistischer Preis pro Stream bei den sich der Stream theoretisch irgendwann mal rechnen könnte.

  11. Re: Sorry ...

    Autor: TenogradR5 22.05.14 - 11:54

    Nun Spotify muss im Moment halt auch seine Position ausbauen und die Konkurrenz schläft auch nicht. Schließlich gibt es allein in Deutschland um die 10 weitere Anbieter. Deezer und Music Unlimited beispielsweise locken teilweise sogar mit erschreckend günstigen Rabatten... so kostet Deezer für 6 Monate nur 4,99¤ im Monat statt 9,99¤ und Music Unlimited konnte ich 2012 schon für 13¤ im Jahr statt für 120¤ abschließen.

    Die Kataloge sind auch nicht mehr so unterschiedlich wie zu Beginn, weshalb man meist dem Anbieter den Vorzug gibt, der am billigsten ist. 30 Millionen Nicht-Zahler durch Werbung zu finanzieren, ist nicht mal eben so getan und dann sind noch die Apps entscheidend. Das kostet auch sehr viel Entwicklungsaufwand. Nicht zu vergessen, die Konkurrenz durch Google Music auf Android, welches bei den meisten Geräten schon vorinstalliert ist und auf diese Weise viele Nutzer gewinnt.

    An Gewinne ist aktuell noch gar nicht zu denken. Sie müssen es irgendwie schaffen die Nummer 1 zu bleiben und andere Dienste zu verdrängen oder sie werden scheitern, denn Unternehmen wie Microsoft oder Google haben finanziell größere Reserven und können auch preislich bei Bedarf viel stärker in die Offensive gehen. Ich hoffe nur das Spotify nicht letztlich von Facebook aufgekauft wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.14 11:55 durch TenogradR5.

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