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Hat das Konsequenzen für andere?

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  1. Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: wasabi 01.11.16 - 09:10

    Auch wenn hier im Forum natürlich grundsätzlich die GEMA als die bösen gelten muss man ja sagen: Der von der GEMA ursprünglich geforderte Tarif war ja nicht willkürlich für Youtube ausgedacht, sondern das ist eben der Standardtarif für entsprechende Streaming-PLattformen. Meines Wissens müssen Verwertungsgesellschaften alle Nutzer gleich behandeln und dürfen keine unterschiedlichen Lizenzgebühren verlangen.

    Entsprechende Probleme gab es ja auch beim Leistungsschutzrecht, witzigerweise ging es da auch um Google. Da hatte Google auch keien Lust zu zahlen, die Verlage wollten aber dennoch, dass ihre Nachrichten bei Google auftauchen, und die VG Media daher eine Ausnahme vom leistungsschutz recht machen und Google die Nutzung kostenlos erlauben. Da hat dann aber eben das DPMA gesagt, dass das nicht erlaubt ist.
    https://www.golem.de/news/leistungsschutzrecht-vg-media-klagt-gegen-verbot-der-gratislizenz-fuer-google-1607-121916.html

    Die genaueren Hiuntergrüdne des Tarifs wären daher jetzt sehr interessant. Vielleicht wurde ja ein ganz neuer Tarif eingeführt, der letztlich für Youtube gebastelt wurde (so dass er auf die zutrifft), aber offiziell einfach ein Tarif ist, der für alle vergleichbaren Plattformen gilt. Oder man konnte doch eine Ausnahme machen?

    Mal sehen, ob da auch das DPMA einschreitet...

  2. Re: Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: ocm 01.11.16 - 09:18

    > Hier im Forum natürlich grundsätzlich die GEMA als die bösen gelten

    Zu Recht! Youtube hat schon lange Verträge mit Verwertern aus ganz Europa, nur mit der Gema nicht, weil die einen Wucherpreis haben wollten.

    >Entsprechende Probleme gab es ja auch beim Leistungsschutzrecht, witzigerweise >ging es da auch um Google.

    Das meinst du hoffentlich ironisch, oder? Das "Leistungsschutzrecht" wurde von Verlags-Lobbyisten durch die Instanzen gedrückt, ist aber absolut schwachsinnig. Das hat JEDER vorher gewusst, und man sieht es jetzt überdeutlich, dass es nicht funktioniert. Da hilft auch kein Mimimimi der Zeitungsverleger.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.11.16 09:19 durch ocm.

  3. Re: Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: wasabi 01.11.16 - 09:45

    > Zu Recht! Youtube hat schon lange Verträge mit Verwertern aus ganz Europa,
    > nur mit der Gema nicht, weil die einen Wucherpreis haben wollten.

    Du gehst auf meinen Punkt gar nicht ein. Dieser Wucherpreis ist eben der Standardtarif. Andere Plattformen zahlen den offenbar. Und gesetzlich ist es eben wohl nicht erlaubt, dass die GEMA mit jedem einzelnen Nutzer eigene Tarife aushandelt

    > Das "Leistungsschutzrecht" wurde
    > von Verlags-Lobbyisten durch die Instanzen gedrückt, ist aber absolut
    > schwachsinnig. Das hat JEDER vorher gewusst, und man sieht es jetzt
    > überdeutlich, dass es nicht funktioniert. Da hilft auch kein Mimimimi der
    > Zeitungsverleger.

    Ja, stimmt alles. Aber hier nochmal meine Sicht der Dinge. Auch mehr als Frage meinerseits, weil ich wirklich die Hintergründe kennen würde bzw. mich gerne von jemanden aufklären lasse, der von der Materie mehr Ahnung hat als ich. Also:

    - in dem einen Fall wollte die Verwertungsgesellschaft einen Sondertarif für Google. Dagegen hat das DPMA geklagt. Das Volk lacht und jubelt.
    - in diesem Fall nun hat das Volk ständig gefordert, dass die Verwertungsgesellschaft einen Sondertarif für Google macht. Jetzt ist das offenbar passiert und alle freuen sich. Und ich frage mich nur: Was ist da genau passiert und wird das DPMA hier auch meckern?

    Wenn du einen Videosrtreaming-Plattform mit Werbeeinblendungen aufmachst, musst du das nach diesem Tarif von der GEMA abrechnen bzw. wird sie das von dir Verlangen:
    https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Musiknutzer/Tarife/Tarife_VRA/tarif_vr_od9.pdf

    Nach dieser GEschichte kannst du aber sagen "Ey, offenbar muss Youtube das nicht zahlen! Darf das überhaupt sein? Ich will auch eine Sonderbehandlung! Dagegen klage ich".

    Wie gesagt, dass sind meine Gedanken dazu, ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

  4. Re: Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: ocm 01.11.16 - 09:52

    > Dieser Wucherpreis ist eben der Standardtarif.
    Bei der Gema ja. Aber die Frage ist, warum ganz Europa einen tragbaren Tarif für Videoplattformen hinbekommt, nur die Gema nicht.

    Über das "Leistungsschutzrecht" und seine "Ausnahmen" lohnt es nicht, zu diskutieren. Das ganze "Leistungsschutzrecht" ist unsinnig und wäre ohne den massiven Druck der Verlags-Lobbyisten niemals Gesetz geworden.

    Was die Verlage nicht verstanden haben: Es gibt Vertragsfreiheit, und Du kannst niemanden zwingen, deine Ware für den von dir festgelegten Preis zu kaufen, wenn dieser zu hoch ist. Die Anbieter müssen sich halt einigen, und nach sechs Jahren hat die Gema das wohl verstanden. Der Gema war vorher aber auch kein Schaden entstanden, weil die Videos ja nicht zu sehen waren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.11.16 09:53 durch ocm.

  5. Re: Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: mnementh 01.11.16 - 09:54

    Ich denke mal andere Streaming-Plattformen dürfen den gleichen Tarif einklagen, wenn die GEMA das nicht von selbst macht. Das ist auch nur fair. Nicht dass die GEMA da groß zuckt, weil Youtube ist eh der dicke Brocken, die anderen sind Peanuts.

  6. Re: Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: mnementh 01.11.16 - 09:57

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - in dem einen Fall wollte die Verwertungsgesellschaft einen Sondertarif
    > für Google. Dagegen hat das DPMA geklagt. Das Volk lacht und jubelt.
    Zu Recht.

    > - in diesem Fall nun hat das Volk ständig gefordert, dass die
    > Verwertungsgesellschaft einen Sondertarif für Google macht.
    Du hast dem Volk nicht richtig zugehört: Das wollte eher dass die GEMA vernünftige Preise für ALLE verlangt.

    > Jetzt ist das
    > offenbar passiert und alle freuen sich. Und ich frage mich nur: Was ist da
    > genau passiert und wird das DPMA hier auch meckern?
    >
    Wenn das DPMA nicht meckert sollten die betroffenen Plattformen klagen.

  7. Re: Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: Trollversteher 01.11.16 - 09:57

    >Zu Recht! Youtube hat schon lange Verträge mit Verwertern aus ganz Europa, nur mit der Gema nicht, weil die einen Wucherpreis haben wollten.

    Nein, nicht zu Recht - YouTube hat nur deswegen schon Verträge mit "Verwertern aus ganz Europa", weil deren Verwertungsgesellschaften sehr viel abhängiger/höriger gegenüber der Contentindustrie sind, und weniger Macht besitzen als die GEMA in Deutschland. Der Contentindustrie/den Musiklabeln war dieser Streit nämlich ein riesiger Dorn im Auge.

  8. Re: Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: mnementh 01.11.16 - 09:59

    ocm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was die Verlage nicht verstanden haben: Es gibt Vertragsfreiheit, und Du
    > kannst niemanden zwingen, deine Ware für den von dir festgelegten Preis zu
    > kaufen, wenn dieser zu hoch ist. Die Anbieter müssen sich halt einigen, und
    > nach sechs Jahren hat die Gema das wohl verstanden. Der Gema war vorher
    > aber auch kein Schaden entstanden, weil die Videos ja nicht zu sehen waren.
    Den bei der Gema unter Vertrag stehenden Künstler ist ein massiver Schaden entstanden, denn ihnen sind immense Einnahmen verlorengegangen. Dabei meine ich nicht nur die Gema-Anteile selbst: Künstler machen auch oft Kanäle mit ihrer eigenen Musik und bekommen dann von Google direkt auch Geld. Da Google die Videos sperrte lief das natürlich nicht.

  9. Re: Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: Trollversteher 01.11.16 - 10:01

    >Bei der Gema ja. Aber die Frage ist, warum ganz Europa einen tragbaren Tarif für Videoplattformen hinbekommt, nur die Gema nicht.

    Ganz einfach, weil die GEMA, im Gegensatz zu den Gesellschaften in Resteuropa, keine Marionette der Musikindustrie ist. Die umgekehrte Frage lautet doch: Warum haben es alle anderen Videoplattformen hinbekommen, der Marktführer mit dem Multimilliarden Google-Konzern im Rücken aber ausgerechnet nicht?

    >Über das "Leistungsschutzrecht" und seine "Ausnahmen" lohnt es nicht, zu diskutieren. Das ganze "Leistungsschutzrecht" ist unsinnig und wäre ohne den massiven Druck der Verlags-Lobbyisten niemals Gesetz geworden.

    Ach bitte, ausgerechnet im Zusammenhang mit einem Google/Alphabet Unternehmen von Lobbyismus zu reden ist schon ziemlich verlogen - Google zählt selbst zu den größten Lobbyisten der Welt. Kein anderer Konzern gibt jährlich soviel Geld für Lobbyarbeit aus.

  10. Re: Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: mnementh 01.11.16 - 10:06

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die umgekehrte Frage
    > lautet doch: Warum haben es alle anderen Videoplattformen hinbekommen, der
    > Marktführer mit dem Multimilliarden Google-Konzern im Rücken aber
    > ausgerechnet nicht?
    >
    Welche anderen Plattformen? Clipfish war doch das Ding von RTL, wo sie Inhalte spielen für die sie eh schon ihre Abgaben gezahlt haben. Bei MyVideo dasselbe für ProSiebenSatEins.

    Hast Du Informationen dass Vimeo, Vevo oder Dailymotion je mit der Gema einen Vertrag eingegangen sind?

  11. Re: Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: wasabi 01.11.16 - 10:08

    > Bei der Gema ja. Aber die Frage ist, warum ganz Europa einen tragbaren
    > Tarif für Videoplattformen hinbekommt, nur die Gema nicht.
    Da kann ich jetzt nichts zu sagen. Ich weiß auch nicht, ob die Rechtslage da anders ist.

    > Über das "Leistungsschutzrecht" und seine "Ausnahmen" lohnt es nicht, zu
    > diskutieren. Das ganze "Leistungsschutzrecht" ist unsinnig und wäre ohne
    > den massiven Druck der Verlags-Lobbyisten niemals Gesetz geworden.
    Irgendwie hast du immer noch nicht verstanden worum es mir geht. Ja, das LSR in diesem Fall ist Blödsinn. Aber bei den Ausnahmen geht es mir um etwas generelles.

    > Was die Verlage nicht verstanden haben: Es gibt Vertragsfreiheit, und Du
    > kannst niemanden zwingen, deine Ware für den von dir festgelegten Preis zu
    > kaufen, wenn dieser zu hoch ist. Die Anbieter müssen sich halt einigen, und
    > nach sechs Jahren hat die Gema das wohl verstanden.

    So ist es ja eben meines Wissens nicht! Ich mag da falsch liegen, aber von dir erhalte ich da ja leider jetzt auch keine Kompetente Erklärung diesbezüglich.

    Verwertungsgesellschaften (wie eben die GEMA oder die VG Media) sind nicht irgendwelche "normalen" privatwirtschaftlichen Agenturen oder so. Stattdessen haben sie einen besonderen rechtlichen Status. Es gibt sogar ein eigenes Gesetz, in denen deren Rechte und Pflichten stehen, das Urheberrechtswahrnehmungsgesetz. Und das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) ist die Behörde, welche eben die Verwertungsgesellschaften überwacht und darauf achtet, ob die rechtlich korrekt handeln.

    Eine gewisse Einschränkung in der Vertragsfreiheit besteht z.B. schon darin, dass eine Lizensierungspflicht gibt. Das bedeutet z.B. wenn du in der GEMA bist, kannst du nicht verhindern, dass dein Lied bei einer NPD-Veranstaltung gespielt wird. Denn die GEMA ist verpflichtet jedem eine Lizenz zu erteilen, so lange er dafür bezahlt. Aber meines Wissens ist sie eben ebenfalls dazu verpflichtet, allen Nutzern diese Lizenz zum gleichen Preis anzubieten.

    Mir geht es jetzt nur um den letzten Punkt. Kannst du mir dazu was sagen?

  12. Re: Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: wasabi 01.11.16 - 10:13

    > Welche anderen Plattformen? Clipfish war doch das Ding von RTL, wo sie
    > Inhalte spielen für die sie eh schon ihre Abgaben gezahlt haben. Bei
    > MyVideo dasselbe für ProSiebenSatEins.

    Das wäre nun tatsächlich die Frage, ob es da sowas wie Pauschalverträge gibt und ob das erlaubt ist.

    > Hast Du Informationen dass Vimeo, Vevo oder Dailymotion je mit der Gema
    > einen Vertrag eingegangen sind?
    Hast du Informationen darüber , ob deine örtliche Disko einen Vertrag mit der GEMA eingegangen ist?

    Der Tarif VR-OD 9 existiert doch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es bisher keine Plattform gibt, die nach diesem Tarif zahlt.

  13. Re: Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: ocm 01.11.16 - 10:14

    > Mir geht es jetzt nur um den letzten Punkt.

    Die Gema kann keinen "Kunden" erpressen, ein zu teures Angebot anzunehmen.
    Wenn sie allen den gleichen Preis anbieten muss, wird der Preis jetzt wohl korrigiert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.11.16 10:16 durch ocm.

  14. Re: Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: mnementh 01.11.16 - 10:26

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Tarif VR-OD 9 existiert doch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es
    > bisher keine Plattform gibt, die nach diesem Tarif zahlt.
    Och, das hat nicht unbedingt was zu heißen. Man kann den Tarif als Marketingtool oder als juristische Keule benutzen, oder schlicht um eine Verhandlungsgrundlage zu haben. In dem Fall um auf Google einzuwirken. Das Interesse der Gema an Vimeo, vevo und dailymotion ist massiv geringer, aufgrund geringerer Umsätze. zudem weiß ich nicht einmal, ob die genannten überhaupt eine deutsche Vertretung haben, die Gema dürfte größere Schwierigkeiten haben ihre Kohle in den USA einzutreiben.

  15. Re: Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: blaub4r 01.11.16 - 10:32

    Im Grunde nicht schlecht aber warum Schaft es dann ganz Europa einen Vertrag zu kriegen nur die GEMA nicht ?

    Haben sich die anderen über den Tisch ziehen lassen, oder wollte die GEMA google über den Tisch ziehen?

    Aber am Ende wird sichcwohö nur bohlen und co darüber freuen

  16. Re: Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: mnementh 01.11.16 - 10:50

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Grunde nicht schlecht aber warum Schaft es dann ganz Europa einen
    > Vertrag zu kriegen nur die GEMA nicht ?
    >
    > Haben sich die anderen über den Tisch ziehen lassen, oder wollte die GEMA
    > google über den Tisch ziehen?
    >
    > Aber am Ende wird sichcwohö nur bohlen und co darüber freuen
    Florian Silbereisen ist wohl laut Gerüchten der Hauptprofiteur. Aber ja Bohlens Talentshows sind auch sehr hilfreich, speziell wenn er die Songs für die Leute schreiben kann.

  17. Re: Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: Trollversteher 01.11.16 - 11:19

    >Welche anderen Plattformen? Clipfish war doch das Ding von RTL, wo sie Inhalte spielen für die sie eh schon ihre Abgaben gezahlt haben. Bei MyVideo dasselbe für ProSiebenSatEins.

    Man zahlt aber nicht einmalig eine fixe Abgabe für bestimmte Inhalte und kann sie dann beliebig oft auf beliebigen Kanälen ausstrahlen, man zahlt pro Ausstrahlung/Aufführung, und daher ist es völlig egal, ob RTL oder PsoSiebenSatEins schon an anderer Stelle an die GEMA zahlen - bei ihren Videoportalen werden sie exakt wie youtube zur Kasse gebeten.

    >Hast Du Informationen dass Vimeo, Vevo oder Dailymotion je mit der Gema einen Vertrag eingegangen sind?

    Bei Vimeo bin ich mir nicht ganz sicher - die haben ja eine andere Ausrichtung als youtube, und positionieren sich als künstlerisches Gegenportal mit Hauptaugenmerk auf junge Filmemacher, die ihre eigenen Werke präsentieren (und nicht die anderer).

    Die anderen haben sich aber, laut heise mit der GEMA geeinigt.

  18. Re: Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: Trollversteher 01.11.16 - 11:26

    >Im Grunde nicht schlecht aber warum Schaft es dann ganz Europa einen Vertrag zu kriegen nur die GEMA nicht ?

    Warum schaffen es alle anderen Videoplattformen, sich mit der GEMA zu einigen, nur Youtube nicht?

    >Haben sich die anderen über den Tisch ziehen lassen, oder wollte die GEMA google über den Tisch ziehen?

    Das habe ich mal in einem Artikel über die europäische Musikindustrie gelesen - dass die Verbände anderer europäischer Länder sehr viel abhängiger von/verquickter mit der der Musikindustrie sind, und sich deren Druck gebeugt haben um sich (aus Sicht der Künstler) über den Tisch ziehen zu lassen. Leider finde ich den Artikel nicht mehr auf die Schnelle.

  19. Re: Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: Trockenobst 02.11.16 - 11:12

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Standardtarif für entsprechende Streaming-PLattformen. Meines Wissens
    > müssen Verwertungsgesellschaften alle Nutzer gleich behandeln und dürfen
    > keine unterschiedlichen Lizenzgebühren verlangen.

    Der Effekt wird sein, dass Google einfach konsequent mehr sperren und löschen wird, statt Useruploads zu erlauben. Momentan wird in der Presse von ca. 80.000 Videos gesprochen, aber davon sind welche dabei die keine 10.000 Views haben. Wegen solchen Peanuts wird Google nicht arm.

    Schlimmer, bei vielen Videos werden jetzt bei jedem abspielen (nicht unähnlich wie bei vevo direkt) immer erst 15-30 Sekunden Werbung eingeblendet.

  20. Re: Hat das Konsequenzen für andere?

    Autor: Lemo 03.11.16 - 09:42

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Zu Recht! Youtube hat schon lange Verträge mit Verwertern aus ganz Europa,
    > nur mit der Gema nicht, weil die einen Wucherpreis haben wollten.
    >
    > Nein, nicht zu Recht - YouTube hat nur deswegen schon Verträge mit
    > "Verwertern aus ganz Europa", weil deren Verwertungsgesellschaften sehr
    > viel abhängiger/höriger gegenüber der Contentindustrie sind, und weniger
    > Macht besitzen als die GEMA in Deutschland. Der Contentindustrie/den
    > Musiklabeln war dieser Streit nämlich ein riesiger Dorn im Auge.

    Eben, nur als Hinweis, der Chef der britischen Verwertungsgesellschaft hat mächtig Ärger bekommen für seinen Deal mit YT, musste er nicht sogar seinen Hut nehmen?

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