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Ohne den Kapitalismus, wäre die Menschheit viel weiter

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  1. Ohne den Kapitalismus, wäre die Menschheit viel weiter

    Autor: McAngel 16.07.18 - 20:04

    Würden die "Konkurrenten" alle mal zusammen arbeiten, hätten wir viel mehr Ressourcen für die gleichen Schritte auf dem Weg.

    Wegweiser in eine ökosoziale Gesellschaft

    Gruß McAngel

  2. Re: Ohne den Kapitalismus, wäre die Menschheit viel weiter

    Autor: teenriot* 16.07.18 - 20:24

    Theoretisch ja, praktisch nein (jedenfalls nicht zu diesem Zeitpunkt).

    Konkurrenz führt im Übrigen auch zu Effizienz.

  3. Re: Ohne den Kapitalismus, wäre die Menschheit viel weiter

    Autor: ArcherV 16.07.18 - 23:26

    McAngel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würden die "Konkurrenten" alle mal zusammen arbeiten, hätten wir viel mehr
    > Ressourcen für die gleichen Schritte auf dem Weg.
    >
    > Wegweiser in eine ökosoziale Gesellschaft
    >
    > Gruß McAngel


    Falsch, Kapitalismus ist Fortschritt!

    rationale Grüße,
    ArcherV

  4. Re: Ohne den Kapitalismus, wäre die Menschheit viel weiter

    Autor: Hotohori 17.07.18 - 00:30

    Theorien sind immer toll, denn es sind nur Theorien und haben oft nichts mit der Praxis zu tun.

    Menschen entwickeln sich nur dann technisch schnell weiter, wenn es dafür einen sehr wichtigen Grund gibt. Warum wohl haben gerade die Weltkriege und der kalte Krieg dazu geführt, dass wir technisch riesige Sprünge machten? Eben, weil eine riesige Portion Motivation da war sich vorwärts zu entwickeln und dabei Gas zu geben.

    Bei Unternehmen haben wir das durch Konkurrenzdruck. auch da ist die Motivation groß Gas zu geben um vor der Konkurrenz ein Produkt raus zu hauen um so den größten Gewinn einzustreichen.

    Was dabei raus kommt, wenn man so etwas nicht hat und alle zusammen arbeiten sollen um uns vorwärts zu bringen... da reicht ein Blick zu unserer Politik. Internetausbau, Bildungssystem... spricht alles für sich. Wäre da echte Konkurrenz vorhanden ginge das alles viel schneller. Menschen sind nicht dafür geschaffen Händchen halten im Kreis zu tanzen und alle zusammen zu arbeiten um uns vorwärts zu bringen. Hätte sich die Menschheit nur so entwickelt wären wir technisch wohl nicht mal im Bronzezeitalter.

  5. Re: Ohne den Kapitalismus, wäre die Menschheit viel weiter

    Autor: demon driver 17.07.18 - 08:57

    McAngel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würden die "Konkurrenten" alle mal zusammen arbeiten, hätten wir viel mehr
    > Ressourcen für die gleichen Schritte auf dem Weg.

    So ist es. Aber die Probleme, die der Kapitalismus verursacht, müssen wohl noch viel größer werden, bis dafür ein verbreitetes Bewusstsein entsteht, und vielleicht ist es dann zu spät, denn automatisch wird der Wechsel von einem "schlechten", kapitalistischen zu einem "guten", nichtkapitalistischen nicht kommen. Eher ist mit einem Anarchokapitalismus zu rechnen, einer Art Warlord-System, in dem diejenigen, die über Ressourcen verfügen (also im Zweifel die, die das vorher schon taten), noch in der Lage sein werden, ein paar Söldner um sich zu scharen um ihren Besitz zu schützen, und so zu neuen, kleinräumigen Herrschern werden, während der Rest, der nicht mal mehr zum Ausgebeutetwerden gebraucht wird, in Armut versinkt. Literatur und Film haben schon so einige Werke hervorgebracht, in denen man sich sowas ansehen kann.

    Die Gründe dafür, dass das Bewusstsein nicht so recht entstehen will, sind dabei vielfältig. Die Wirtschaftswissenschaften, einschließlich dessen, was davon schon in den Schulen gelehrt wird, klammern die Webfehler des Systems systematisch aus, und diese Webfehler sind drastisch (und zudem seit dem ausgehenden 19. Jh. eigentlich hinreichend dokumentiert). Offene Wirtschaftswissenschaften, die Alternativen untersuchen würden, gibt es nicht. Presse und Medien sind in den Händen derer, die zu den Profiteuren des herrschenden Wirtschsaftssystems gehören, und schreiben nichts wirklich Systemkritisches. Und immer größere Teile der Bevölkerung sehnen sich nach einfachen Lösungen und versuchen einzelne Personen oder Gruppen (Flüchtlinge!) als Schuldige zu benennen, weil die Beschäftigung mit strukturellen Problemen und systemischen Zusammenhängen zuviel Mühe macht (und außerdem weniger zur Triebabfuhr dient)...

    Ich freue mich immer über Wortmeldungen, die zeigen, dass immer noch ein paar Leute weiterdenken.

    Cheers
    d. d.

    P.S.: Habe das verlinkte Dokument jetzt noch nicht gelesen, aber auch ich denke, dass es ohne Geld funktionieren muss, wenn die Menschheit nochmal eine Chance haben will.

  6. Verrechnungseinheiten

    Autor: cicero 17.07.18 - 11:38

    Alle Gesellschaften, die "Verrechnungseinheiten" verwenden, sind kapitalistisch.

    Also mithin alle Gesellschaften die zählen können und über eine Buchhaltung verfügen.

    Wie man ein gute Balance in einer Gesellschaft hält bzw. aufrecht erhält ist eine ganz andere Geschichte. Aber Kapitalisten sind alle, wir alle.

    Kommunismus gibt es leider nicht.
    Alle Versuche, Kommunismus einzuführen haben in den größten Tragödien der Menschheit geendet und wurden von unbeschreiblichen Grausamkeiten und Unmenschlichkeiten/Inhumanität en Masse begleitet.

    .

  7. Re: Verrechnungseinheiten

    Autor: demon driver 17.07.18 - 12:19

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle Gesellschaften, die "Verrechnungseinheiten" verwenden, sind
    > kapitalistisch.

    Das ist erstens falsch (Kapitalismus ist in erster Linie als ein Wirtschaftssystem gekennzeichnet, das Geldvermehrung als einziges Wirtschaftsziel kennt, was in der Marktwirtschaft wiederum zur Warenproduktion als zentraler Wirtschaftsform mit der einzigen Regelgröße Profitpotenzial führt – statt z.B. menschlicher Bedürfnisse – und daneben zum Privateigentum an Produktionsmitteln als Normalfall), zweitens ging es im Ausgangsposting via verlinktem Text letztlich ja gerade um ein Wirtschaften ohne die "Verrechnungseinheiten" namens Geld, als nichtkapitalistische Wirtschaftssystemform.

    > Kommunismus gibt es leider nicht.

    Nichtkapitalistisch heißt automatisch Kommunismus? Logik?

    > Alle Versuche, Kommunismus einzuführen haben [...]

    Gähn. Wiederum: Logik? Wieviele "Versuche" gab es, fünf? Zumal im Wesentlichen gleichgestrickte? Wenn du fünfmal mit einem Schraubenzieher versuchst, einen Nagel in die Wand zu hauen, dir dabei die Finger blutig stichst und aufgibst, sagst du dann auch, Nägel kann man leider nicht in die Wand schlagen, alle Versuche usw.?

  8. Re: Verrechnungseinheiten

    Autor: plutoniumsulfat 17.07.18 - 13:00

    Interessant ist vor allem, dass Kommunismus immer grausam und brutal sein muss. Als wäre das eine Voraussetzung :D

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