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Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

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  1. Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: plutoniumsulfat 16.07.18 - 13:18

    Und ich dachte immer, unser Planet kann nur hier geschützt werden...

  2. Re: Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: awgher 16.07.18 - 13:50

    Tja, falsch gedacht.
    Wie sich heraus stellt können wir ziemlich viel über die Erde lernen, bei der Erforschung des Weltalls und anderen Planeten sowie deren Geschichte zu verstehen.

  3. Re: Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: demon driver 16.07.18 - 14:24

    awgher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, falsch gedacht.

    Wieso?

    > Wie sich heraus stellt können wir ziemlich viel über die Erde lernen, bei
    > der Erforschung des Weltalls und anderen Planeten sowie deren Geschichte zu
    > verstehen.

    Und wie beschützen wir ihn damit? Man hat längst alle Voraussetzungen um zu wissen, was dafür zu tun wäre, und Raumfahrt gehört sicher nicht dazu. Von dem Geld auf der Welt, dessen Wert um Größenordnungen – und mit zunehmendem technischen Fortschritt immer deutlicher – unterhalb des Potenzials bleibt, das das riesige Reservoir an Ressourcen, Produktivitätsniveau und Arbeitskraft darstellt, signifikante Mengen für sowas abzuzweigen, anstatt in die Lösung der Probleme auf diesem Planeten, grenzt an ein Menschheitsverbrechen.

    Wozu wollen Leute wie Musk und Bezos Raumfahrt? Nicht zur Rettung der Erde und nicht zur Rettung der Menschheit. Sondern, erstens, um aus ihren perversen Vermögen noch perversere zu machen, und zweitens, um eine Fluchtroute für Reiche vorzubreiten für den absehbaren Moment, an dem der kaputtgewirtschaftete, ausgebeutete, verbrannte Planet es endgültig nicht mehr schafft, seinen Lebewesen die notwendige Lebensgrundlage zu liefern.

    Und glaubt hier irgendjemand im Ernst, dem nächsten Planeten, wenn denn einer gefunden wird, würde es unter solchen Voraussetzungen auch nur einen Hauch besser ergehen als dem ersten?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.07.18 14:35 durch demon driver.

  4. Re: Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: teenriot* 16.07.18 - 14:35

    > Von
    > dem Geld auf der Welt, dessen Wert um Größenordnungen – und mit
    > zunehmendem technischen Fortschritt immer deutlicher – unterhalb des
    > Potenzials bleibt, das das riesige Reservoir an Ressourcen,
    > Produktivitätsniveau und Arbeitskraft darstellt, signifikante Mengen für
    > sowas abzuzweigen, anstatt in die Lösung der Probleme auf diesem Planeten,
    > grenzt an ein Menschheitsverbrechen.

    Lol, das "riesige Reservoir an Ressourcen" ist ein Bruchteil dessen was an Lebensmitteln ungenutzt vernichtet wird, ein winziger Bruchteil dessen was für sinnlosen Luxus verbraten wird, ein aberwitzig kleiner Bruchteil dessen was für Unterhaltung ausgegeben wird und vom Militär fangen wir gar nicht erst an.

    Sry, deine Behauptung ist einfach nicht wahr. Das ist keine Interpretationsfrage.

    Laut Statistika wurden 2013 314 Milliarden Euro für Raumfahrt verwendet, bei einem globalen BIP von 75641 Milliarden Dollar. Demnach wurden 5 Promille des globalen BIP für Raumfahrt verwendet (bei Euro-Kurs von 1,32).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.07.18 14:37 durch teenriot*.

  5. Re: Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: mnementh 16.07.18 - 15:35

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wie beschützen wir ihn damit? Man hat längst alle Voraussetzungen um zu
    > wissen, was dafür zu tun wäre, und Raumfahrt gehört sicher nicht dazu. Von
    > dem Geld auf der Welt, dessen Wert um Größenordnungen – und mit
    > zunehmendem technischen Fortschritt immer deutlicher – unterhalb des
    > Potenzials bleibt, das das riesige Reservoir an Ressourcen,
    > Produktivitätsniveau und Arbeitskraft darstellt, signifikante Mengen für
    > sowas abzuzweigen, anstatt in die Lösung der Probleme auf diesem Planeten,
    > grenzt an ein Menschheitsverbrechen.
    >
    Immer der gleiche Unfug. Für Raumfahrt werden nur kleine Summen ausgegeben, im Vergleich mit der Kohle für Autos (und deren Infrastruktur erst), Polizei oder sowieso Militär. Wieso gerade der forschungs- und technologieintensive Teil Raumfahrt gestrichen werden soll, statt dem anderem Quark, erschließt sich mir nicht. Zumal Raumfahrt zu jeder Zeit technologische Entwicklung und damit auch Verbesserungen in anderen Bereichen mit angestoßen hat.

    Meines Erachtens ist diese Forschungs- und Entwicklungsfeindlichkeit ein Menschheitsverbrechen, weil dies die Menschen in Unwissen, Rückständigkeit und Abhängigkeit gefangen hält.

    > Wozu wollen Leute wie Musk und Bezos Raumfahrt? Nicht zur Rettung der Erde
    > und nicht zur Rettung der Menschheit. Sondern, erstens, um aus ihren
    > perversen Vermögen noch perversere zu machen, und zweitens, um eine
    > Fluchtroute für Reiche vorzubreiten für den absehbaren Moment, an dem der
    > kaputtgewirtschaftete, ausgebeutete, verbrannte Planet es endgültig nicht
    > mehr schafft, seinen Lebewesen die notwendige Lebensgrundlage zu liefern.
    >
    Och, es gibt genug Reiche die mehr Geld mit anderen Dingen machen. In erster Linie in der Finanzindustrie. Dass Musk und Bezos schon Ideale verfolgen ist offensichtlich, denn sonst hätten sie weitere Goldman-Sachs-Firmen oder so etwas. Dass man mit der Vision auch Geld verdienen kann ist nicht verwerflich und sollte kein Hinderungsgrund sein. Erst einmal haben aber beide Geld reingepumpt.

    > Und glaubt hier irgendjemand im Ernst, dem nächsten Planeten, wenn denn
    > einer gefunden wird, würde es unter solchen Voraussetzungen auch nur einen
    > Hauch besser ergehen als dem ersten?
    Strohmann wie er schöner nicht existiert. Wer hat denn behauptet der nächste Planet wäre besser?

  6. Re: Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: demon driver 16.07.18 - 15:36

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Von
    > > dem Geld auf der Welt, dessen Wert um Größenordnungen – und mit
    > > zunehmendem technischen Fortschritt immer deutlicher – unterhalb
    > > Potenzials bleibt, das das riesige Reservoir an Ressourcen,
    > > Produktivitätsniveau und Arbeitskraft darstellt, signifikante Mengen für
    > > sowas abzuzweigen, anstatt in die Lösung der Probleme auf diesem Planeten,
    > > grenzt an ein Menschheitsverbrechen.
    >
    > Lol, das "riesige Reservoir an Ressourcen" ist ein Bruchteil dessen was an
    > Lebensmitteln ungenutzt vernichtet wird, ein winziger Bruchteil dessen was
    > für sinnlosen Luxus verbraten wird, ein aberwitzig kleiner Bruchteil dessen
    > was für Unterhaltung ausgegeben wird und vom Militär fangen wir gar nicht
    > erst an.
    >
    > Sry, deine Behauptung ist einfach nicht wahr. Das ist keine
    > Interpretationsfrage.

    Du hast meine Aussage nicht verstanden. Das Ressourcenreservoir beinhaltet die weggeworfenen Lebensmittel bzw. deren Ausgangsprodukte und alles andere. Ich bin der Letzte, der ausufernden Luxuskonsum oder Militärausgaben klein- oder schönreden wollte.

    > Laut Statistika wurden 2013 314 Milliarden Euro für Raumfahrt verwendet [...]

    314 Mrd. zuviel, solange der Planet weiter heruntergewirtschaftet wird, ein signifikanter Teil der Menschheit hungert, die Behauptung von Kapitalismusverfechtern, dass das ja kontinuierlich besser würde, immer weniger haltbar ist, und nichts dagegen getan wird. Ganz unabhängig davon, in welche anderen Töpfe man dafür vielleicht eher greifen sollte.

    Und nochmal – mein Haupteinwand ist der, den der Threadstarter gebracht hat, nämlich dass hier Raumfahrt unter dem offensichtlich falschen Vorwand betrieben werden soll, den Planeten zu retten, denn das geht damit nicht. Im Gegenteil hilft die Raumfahrt dabei, die Mittel für die Rettung des Planeten zu reduzierern – auch wenn das nur ein ganz klein wenig ist, gemessen an all dem anderen, was diese Mittel reduziert.

  7. Re: Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: teenriot* 16.07.18 - 15:47

    Die 314 Milliarden werden um ein vielfaches wieder "eingespielt", allein durch Telekommunnikationssatelliten.

    Wenn die 314 Milliarden auf der Erde bleiben, wird kein Mensch mehr Nahrung bekommen, eher im Gegenteil. Das ist das zynische an deiner Argumentation.

    Wenn 314 Milliarden Probleme signifikant eindämmen könnten, dann könnte man ohne Probleme ein Vielfaches dessen zusätzlich aufbringen. Die Probleme sind aber in der Regel politischer Natur und nicht mit Geld zu lösen.

    Der Hunger geht zurück, absolut und relativ.
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/38187/umfrage/anzahl-der-hungernden-weltweit/



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.07.18 15:48 durch teenriot*.

  8. Re: Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: demon driver 16.07.18 - 15:53

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Und wie beschützen wir ihn damit? Man hat längst alle Voraussetzungen um zu
    > > wissen, was dafür zu tun wäre, und Raumfahrt gehört sicher nicht dazu. Von
    > > dem Geld auf der Welt, dessen Wert um Größenordnungen – und mit
    > > zunehmendem technischen Fortschritt immer deutlicher – unterhalb des
    > > Potenzials bleibt, das das riesige Reservoir an Ressourcen,
    > > Produktivitätsniveau und Arbeitskraft darstellt, signifikante Mengen für
    > > sowas abzuzweigen, anstatt in die Lösung der Probleme auf diesem Planeten,
    > > grenzt an ein Menschheitsverbrechen.
    > >
    > Immer der gleiche Unfug. Für Raumfahrt werden nur kleine Summen ausgegeben,
    > im Vergleich mit [...]

    Die Beträge mögen nicht so signifikant sein, wie's bei mir klang, aber ich habe dort mit keiner Silbe behauptet, dass woanders nicht noch mehr Geld für noch weitaus weniger sinnvolle Dinge ausgegeben würde. Wieso unterstellt man mir das?

    > Meines Erachtens ist diese Forschungs- und Entwicklungsfeindlichkeit ein
    > Menschheitsverbrechen, weil dies die Menschen in Unwissen, Rückständigkeit
    > und Abhängigkeit gefangen hält.

    Wer sowas behauptet, hat die Abhängigkeitsverhältnisse auf diesem Planeten nicht begriffen und, so fürchte ich, will sie auch nicht begreifen.

    > > Wozu wollen Leute wie Musk und Bezos Raumfahrt? Nicht zur Rettung der Erde
    > > und nicht zur Rettung der Menschheit. Sondern, erstens, um aus ihren
    > > perversen Vermögen noch perversere zu machen, und zweitens, um eine
    > > Fluchtroute für Reiche vorzubreiten für den absehbaren Moment, an dem der
    > > kaputtgewirtschaftete, ausgebeutete, verbrannte Planet es endgültig nicht
    > > mehr schafft, seinen Lebewesen die notwendige Lebensgrundlage zu liefern.
    > >
    > Och, es gibt genug Reiche die mehr Geld mit anderen Dingen machen.

    Zweifellos, so what? Schlimmer geht immer. Ich habe nirgends behauptet, dass Musk und Bezos dabei unangefochtene Spitzenplätze besetzen würden.

    > In erster Linie in der Finanzindustrie.

    Die "Finanzindustrie" erschafft keine Werte, sondern vermehrt Buchgeld. Vielleicht ahnen Musk und Bezos ja, dass dort im Wesentlichen riesige Blasen aufgepumpt werden, von denen die größten noch gar nicht geplatzt, mitunter gar nicht erkannt wurden.

    > Dass Musk und Bezos schon Ideale
    > verfolgen ist offensichtlich, denn sonst hätten sie weitere
    > Goldman-Sachs-Firmen oder so etwas. Dass man mit der Vision auch Geld
    > verdienen kann ist nicht verwerflich und sollte kein Hinderungsgrund sein.
    > Erst einmal haben aber beide Geld reingepumpt.

    Dass damit Geld verdient wird, ist im herrschenden Weltetriebssystem für solche Unternehmungen sogar notwendig, sofern nicht staatlich oder aus Spenden organisiert oder sowas. Wer glaubhaft vertreten will, er neben dem Geldverdienen aber auch noch "Ideale verfolgt", der sollte aber keinen solchen Unsinn erzählen wie den, dass er mit der Raumfahrt den Planeten retten will.

    > > Und glaubt hier irgendjemand im Ernst, dem nächsten Planeten, wenn denn
    > > einer gefunden wird, würde es unter solchen Voraussetzungen auch nur einen
    > > Hauch besser ergehen als dem ersten?
    > Strohmann wie er schöner nicht existiert. Wer hat denn behauptet der
    > nächste Planet wäre besser?

    Naja, wenn selbst Leute, die an den Musk-Idealismus glauben, sowas befürchten, dann kann man sich eigentlich nur noch eine Universumspolizei wünschen, die verhindert, dass die Menschheit jemals die Erde verlässt.

  9. Re: Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: demon driver 16.07.18 - 15:57

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die 314 Milliarden werden um ein vielfaches wieder "eingespielt", allein
    > durch Telekommunnikationssatelliten.
    >
    > Wenn die 314 Milliarden auf der Erde bleiben, wird kein Mensch mehr Nahrung
    > bekommen, eher im Gegenteil. Das ist das zynische an deiner Argumentation.

    Die Behauptung ist zynisch. Es lässt sich leicht ausrechnen, wieviele Menschen mit dem Geld unmittelbar satt werden könnten.

    > Wenn 314 Milliarden Probleme signifikant eindämmen könnten, dann könnte man
    > ohne Probleme ein Vielfaches dessen zusätzlich aufbringen. Die Probleme
    > sind aber in der Regel politischer Natur und nicht mit Geld zu lösen.

    Auch das ist eine Schutzbehauptung. Die Problemlösung erfordert richtigen politische Entscheidungen und Geld. Ohne Geld geht nun mal gar nichts im Kapitalismus.

    > Der Hunger geht zurück, absolut und relativ.
    > de.statista.com

    Dazu gibt es auch andere Quellen. Aber egal – eine Lösung des Welthungers ist so oder so nicht absehbar.

  10. Re: Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: Tantalus 16.07.18 - 16:00

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und nochmal – mein Haupteinwand ist der, den der Threadstarter
    > gebracht hat, nämlich dass hier Raumfahrt unter dem offensichtlich falschen
    > Vorwand betrieben werden soll, den Planeten zu retten, denn das geht damit
    > nicht. Im Gegenteil hilft die Raumfahrt dabei, die Mittel für die Rettung
    > des Planeten zu reduzierern – auch wenn das nur ein ganz klein wenig
    > ist, gemessen an all dem anderen, was diese Mittel reduziert.

    Um "den Planeten zu retten" braucht es Informationen. Daten. Die zu einem gewissen Teil nur von Satelliten (sinnvoll) gewonnen werden können. Willst Du uns wirklich erzählen, es wäre besser, auf all diese Daten zu verzichten?

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  11. Re: Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: teenriot* 16.07.18 - 16:06

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot* schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die 314 Milliarden werden um ein vielfaches wieder "eingespielt", allein
    > > durch Telekommunnikationssatelliten.
    > >
    > > Wenn die 314 Milliarden auf der Erde bleiben, wird kein Mensch mehr
    > Nahrung
    > > bekommen, eher im Gegenteil. Das ist das zynische an deiner
    > Argumentation.
    >
    > Die Behauptung ist zynisch. Es lässt sich leicht ausrechnen, wieviele
    > Menschen mit dem Geld unmittelbar satt werden könnten.

    Entscheidend ist aber wie viele tatsächlich zusätzlich satt werden würden. Und das sind leider 0. Weil die Probleme die zu Hunger führen eben keine Frage von einem Euro mehr oder weniger sind. Rechne auch mal aus wie viel weniger geerntet werden würde ohne Raumfahrt.


    > > Wenn 314 Milliarden Probleme signifikant eindämmen könnten, dann könnte
    > man
    > > ohne Probleme ein Vielfaches dessen zusätzlich aufbringen. Die Probleme
    > > sind aber in der Regel politischer Natur und nicht mit Geld zu lösen.
    >
    > Auch das ist eine Schutzbehauptung. Die Problemlösung erfordert richtigen
    > politische Entscheidungen und Geld. Ohne Geld geht nun mal gar nichts im
    > Kapitalismus.

    Richtig, das Geld ist aber da. Zu behaupten 5 Promille des globalen BIP sind der Grund das nicht genug Geld zur Verfügung steht ist schlicht nicht haltbar.

  12. Re: Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: PaBa 16.07.18 - 16:22

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Behauptung ist zynisch. Es lässt sich leicht ausrechnen, wieviele
    > Menschen mit dem Geld unmittelbar satt werden könnten.

    Und was würde passieren, wenn das Geld alle ist? Dann haben wir die gleichen Leute, die wieder Hunger haben, und noch weitere dazu.
    Ich bin fast 38 und seit ich mich erinnern kann, wird für hungernde Kinder gesammelt, aber geändert hat sich nicht viel. Warum? Geht da nicht jährlich mehr an Spenden hin, als Musk und Co für Raumfahrt ausgeben?
    Vielleicht braucht es einen neuen Ansatz?

    Zynisch ist, dass irgendwelche Kiddies für irgendeine der Kardeshians(?) sammeln, damit diese endlich Milliardärin werden kann, ihr fehlen noch paar hundert Millionen. (Nutzloses Wissen aus dem Radio)

  13. Re: Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: Tremolino 16.07.18 - 16:50

    Man kann es auch so sehen:
    "Mit der Entwicklungshilfe haben wir die Überbevölkerung und damit die sozioökonomischen Probleme in diesen Ländern nur kräftig befeuert."



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.07.18 16:52 durch Tremolino.

  14. Re: Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: mnementh 16.07.18 - 16:50

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot* schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die 314 Milliarden werden um ein vielfaches wieder "eingespielt", allein
    > > durch Telekommunnikationssatelliten.
    > >
    > > Wenn die 314 Milliarden auf der Erde bleiben, wird kein Mensch mehr
    > Nahrung
    > > bekommen, eher im Gegenteil. Das ist das zynische an deiner
    > Argumentation.
    >
    > Die Behauptung ist zynisch. Es lässt sich leicht ausrechnen, wieviele
    > Menschen mit dem Geld unmittelbar satt werden könnten.
    >
    Nein, lässt sich nicht unmittelbar ausrechnen. Entgegen dem was viele immer wieder behaupten, wächst die Bevölkerung normalerweise nur so lange, wie die Resourcen wie Nahrung das erlauben. Ohne weitere Einflüsse kann sich also jedes Land selbst versorgen oder hat Versorgungsstrukturen aus anderen Ländern aufgebaut. Warum es dennoch Hunger gibt ist einfach: Naturkatastrophen, massiv verfehlte Wirtschaftspolitik (eher selten, aber ein Beispiel ist der große Sprung nach vorn in China) und als der wichtigste Grund überhaupt: Kriege! Kriege sorgen dafür, dass das Land nicht bestellt wird, dass die Landarbeiter fliehen oder tot sind, dass landwirtschaftliche Produkte die erzeugt wurden nicht zum Verbraucher kommen weil die Vertriebsketten und die Infrastruktur zerstört ist. Geld auf das Problem werfen hilft da nur bedingt: man füllt Laster mit Essen, die dann wieder umdrehen weil sie beschossen werden. Hilfslieferungen werden auch von lokalen Machthabern zur Machtsicherung eingesetzt. Und vieles mehr. Wie löst man das Problem? Einfach mal aufhören zu schießen. Aber natürlich, die Verteidigung des Vaterlands ist wichtiger als der Schutz der Millionen Bürger selbigen Vaterlands. Was für ein Irrsinn.

    Und daher ist die als angebliche Hilfsbereitschaft getarnte Technik.- und Fortschrittsfeindlichkeit eben zynisch: vor dem eigentlichen Problem werden die Augen verschlossen während man die Entwicklung in die Zukunft verteufelt als 'Geldverschwendung'.

  15. Re: Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: teenriot* 16.07.18 - 16:53

    Hungerhilfe ist kein Entwicklungshilfe.
    Außerdem ist Unterentwicklung der Hauptgrund für Überbevölkerung.
    Deiner These fehlen Argumente.

  16. Re: Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: Tremolino 16.07.18 - 17:00

    Entwicklungshilfe =! ausschließlich Hungerhilfe

    Aber das ist für mein Argument irrelevant - ganz im Gegenteil:

    Wir reden hier von Landstrichen/Gegenden, in denen sich die Bevölkerung nicht selber für sich Sorgen kann. Das würde normalerweise zu einer Abnahme der Bevölkerung führen (Abwanderung oder Tod), bis das "Gleichgewicht" sich wieder herstellt.

    Der Eingriff durch die Entwicklungshilfe hebelt diese Naturgesetze aus und verstärkt durch die hohe Fertilitätsrate in der nächsten Generation nur das Problem. Das fördert kriegerische Auseinandersetzungen, Flucht-/Wanderbewegungen, gesellschaftliche Verwerfungen, usw.

  17. Re: Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: demon driver 16.07.18 - 17:01

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Und nochmal – mein Haupteinwand ist der, den der Threadstarter
    > > gebracht hat, nämlich dass hier Raumfahrt unter dem offensichtlich falschen
    > > Vorwand betrieben werden soll, den Planeten zu retten, denn das geht damit
    > > nicht. Im Gegenteil hilft die Raumfahrt dabei, die Mittel für die Rettung
    > > des Planeten zu reduzierern – auch wenn das nur ein ganz klein wenig
    > > ist, gemessen an all dem anderen, was diese Mittel reduziert.
    >
    > Um "den Planeten zu retten" braucht es Informationen. Daten. Die zu einem
    > gewissen Teil nur von Satelliten (sinnvoll) gewonnen werden können. Willst
    > Du uns wirklich erzählen, es wäre besser, auf all diese Daten zu
    > verzichten?

    Das ist, mit Verlaub, albern; die nötigen Informationen und Daten liegen seit Jahrzenten vor. Und die notwendige Schlussfolgerung, das weiß man auch oder könnte es wissen, will man aber vielfach nicht, wäre, eine Wirtschaftsweise aufzugeben, zu deren Rahmenbedingungen der Wachstumszwang gehört.

  18. Re: Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: teenriot* 16.07.18 - 17:05

    Das ist, mit Verlaub, albern; Die Klimamodelle sind alles andere als ausgereift und fertig. Was außerdem bringen mir Daten von 1980 wenn es um z.B. aktuelle Temperaturen geht?

  19. Re: Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: Tantalus 16.07.18 - 17:09

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist, mit Verlaub, albern; die nötigen Informationen und Daten liegen
    > seit Jahrzenten vor.

    AKTUELLE(!) Informationen, die seit Jehrzehten vorliegen? Zeig her! Ansonsten kannst Du gerne mit Jahrzehtealten Wetter- und Meeresströmungsdaten rechnen, darfst Dich dann nur nich wundern, wenn Deine Ergebnisse so gar nicht plasibel werden wollen...

    > Und die notwendige Schlussfolgerung, das weiß man auch

    Ach so, dann wollen Klimaforscher die ganzen Supercomputer nur zum CS spielen?

    > oder könnte es wissen, will man aber vielfach nicht, wäre, eine
    > Wirtschaftsweise aufzugeben, zu deren Rahmenbedingungen der Wachstumszwang
    > gehört.

    What?

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  20. Re: Wir müssen ihn beschützen. Und dafür müssen wir in den Raum gehen.

    Autor: teenriot* 16.07.18 - 17:09

    Hochgradiger Quatsch. Es gibt so gut wie keine Gegenden die sich ohne entsprechenden Hilfen nicht selbst versorgen könnten. Es sind zu 99% außergewöhnliche Ereignisse wie Krieg die Hilfe notwendig machen. Und ja, das kann auch mal Jahrzehnte andauern wie im Kongo oder Somalia.

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