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Private Unternehmen sind doch nicht hier die Meinungsfreiheit sicherzustellen.

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  1. Private Unternehmen sind doch nicht hier die Meinungsfreiheit sicherzustellen.

    Autor: Tapirleader 19.08.17 - 20:54

    Nazis können ihre Meinung auf der Strasse kundtun.

    Ohne Gelüste als Globalunternehmer Staaten zu ersetzen, sähe ich mich nicht verpflichtet Nazis Megafone zu schenken. Kaum ein Unternehmen ist heute demokratisch organisiert. Und wer an eine Cyberpunk-Zukunft glaubt, darf ohnehin besorgt sein.

  2. Re: Private Unternehmen sind doch nicht hier die Meinungsfreiheit sicherzustellen.

    Autor: blariog 22.08.17 - 08:29

    Ein Unternehmen kann selbst entscheiden, mit wem es Geschäfte macht und womit es in Verbindung gebracht wird.
    Auf der anderen Seite hat der Autor Recht: dass die erst jetzt was machen, hat schon ein gewisses Geschmäckle...

  3. Re: Private Unternehmen sind doch nicht hier die Meinungsfreiheit sicherzustellen.

    Autor: baltasaronmeth 24.08.17 - 17:36

    Das klingt immer, als treffe sich die Unternehmensführung in einer verlassenen Lagerhalle mit den Chefnazis, um bei Geldkofferaustausch einen Nichtangriffspakt auszuhandeln.

    Ich glaube eher, dass zu Anfang keiner mitbekommt, was sich da für eine Gesinnung breitmacht, man sie aber gewähren lässt, weil man als Digitaldienstleister ungern mit dem bösen Z-Wort in der Presse landen mag. Irgendwann, so denkt man sich, kommt schon die Judikative auf den Trichter, dann kann man kurz Widerstand leisten ("Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir nicht aus eigener Tasche zensieren!") und sich dann freuen, dass das Problem beseitigt und die Störenfriede weitergezogen sind.

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