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Geschäftsmodell: Den Kunden belästigen und aussperren

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  1. Geschäftsmodell: Den Kunden belästigen und aussperren

    Autor: dokape 25.10.15 - 12:22

    Ein offener Brief an die Contentindustrie, die Angebote mit massiver Werbung finanziert.

    Der Kunde wehrt sich.
    Weil der Kunde belästigt wurde.
    Der Kunde wurde beobachtet.
    Der Kunde wurde verfolgt.
    Der Kunde wurde über das eigentliche Angebot über mehrere Anbieter verfolgt.
    Der Kunde wurde behindert.
    Der Kunde drangsaliert.
    Der Kunde fühlte sich nicht mehr als Kunde.
    Der Kunde fühlte sich nur noch als Abgezockter.
    Der Kunde konnte das Angebot nicht mehr richtig Nutzen.
    Dem mobilen Kunden wurde die Bandbreite geklaut.
    Das Endgerät des Kunden wurde infiltriert.
    Das Endgerät des Kunden wurde ausgelastet.
    Das Endgerät des Kunden wurde ausgebremst.

    Liebe werbebasierten Contentanbieter!
    Contentangebote im Internet waren immer kostenlos.
    Das Internet hat per se keine anbieterübergreifenden Funktionen, Content gegen Kohle anzubieten.
    Erst durch kostenlose Angebote konnte das Internet überhaupt diesen Erfolg feiern.
    Kein Contentanbieter wird gezwungen, sein Angebot im Internet anzubieten.
    Ihr wusstet das. Ihr habt das trotzdem gemacht.

    Euch waren Werbebanner am Rande zu wenig.

    Eure Werbung musste mehr:
    Sie musste Krach machen.
    Sie musste rumzappeln.
    Sie musste den Nutzer per Layer behindern und sich in den Vordergrund drängen.
    Sie musste den Nutzer verfolgen.
    Sie musste den Nutzer durch plötzlich auftauchende Werbung erschrecken.
    Sie musste den Nutzer durchleuchten.
    Sie musste behindern.
    Sie musste das Laden von Webseiten verlangsamen.

    Lange waren Nutzer wehrlos. Doch nun wehren sie sich.
    #Adblocker sind die Konsequenz.
    #Adblocker sind #Selbstverteidigung gegen die Werbeüberwachung.
    Selbstverteidigung gegen rücksichtslose Marketingstrategien.
    Das tut Euch weh. Und das ist gut so. Denn Eure Werbung tut dem Nutzer weh.

    Ihr, die Contentanbieter, habt den Kunden vergessen.
    Ihr habt den Nutzer zu Gegenmaßnahmen gezwungen.
    Nun sperrt ihr ihn aus.

    Ist das wirklich euer Geschäftsmodell?
    Bei Euch ist der Kunde scheinbar kein König.

    Es gibt nur eine Lösung: Alle Contentanbieter müssen sich zukünftig zusammen schließen.
    Abomodelle könnten funktionieren. Doch lokale Abomodelle sind in einem globalen
    Netz kontraproduktiv. Abomodelle müssen über einzelne Seiten hinaus funktionieren.
    Sie müssen Artikelweise funktionieren.
    Sie müssen einfach sein.

    Seit 10 Jahren reden Contentanbieter über Micropayment.
    Seit 10 Jahren gibt es immer noch kein funktionierendes Micropayment.
    Weil Contentanbieter sich nicht einig sind. Verstritten seid. Uneinig.

    Und solange Werbung versucht, mich zu behindern, zu verfolgen, meine Endgeräte infiltriert, auslastet und mich erschreckt, so lange werde ich weiter auf #Adblocker setzen.
    Die Beteuerungen, keine solche Werbung einzublenden funktioniert nicht. Ich habe es getestet. Die Werbeanbieter lassen immer wieder nicht akzeptable Werbung durch.

    Das Geschätsmodell: Kunden belästigen und aussperren wird nicht funktionieren.
    Lasst Euch was anderes einfallen.

    Just my 2 Cents.

  2. Re: Geschäftsmodell: Den Kunden belästigen und aussperren

    Autor: teenriot* 25.10.15 - 12:28

    dokape schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Seit 10 Jahren reden Contentanbieter über Micropayment.
    > Seit 10 Jahren gibt es immer noch kein funktionierendes Micropayment.
    > Weil Contentanbieter sich nicht einig sind. Verstritten seid. Uneinig.

    Ist das jetzt deine Lösung? Ein Bezahlinternet?
    Ein Internet nur für die reichen auf der Welt?

  3. Re: Geschäftsmodell: Den Kunden belästigen und aussperren

    Autor: SelfEsteem 25.10.15 - 12:32

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist das jetzt deine Lösung? Ein Bezahlinternet?
    > Ein Internet nur für die reichen auf der Welt?

    Najaaa ... "reich" ist ja nun doch ein sehr grosses Wort. Sagen wir lieber "fuer jene, die es sich leisten koennen".
    Warum sollte ich mich denn bitte ausspionieren lassen, nur weil sich irgendwelche Sozialschmarotzer keine Paywalls leisten koennen?
    Nix da!

    Paywalls her! Wer nicht zahlen kann, fliegt raus!

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