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Verräterischer Satz

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  1. Verräterischer Satz

    Autor: Hassashin 21.04.14 - 17:15

    | Der Chef der Cybercrime-Abteilung, Günter Seibold, hob hervor, ohne
    | Vorratsdatenspeicherung seien die Ermittler "beim Blick in die
    | Vergangenheit blind". Ohne derlei Daten lasse sich beispielsweise
    | nicht mehr ohne weiteres beweisen, dass jemand kinderpornografische
    | Seiten im Internet besucht habe.

    Wie bitte will er das denn feststellen? Soll er doch einfach mal einen Herrn Edathy fragen, wie der denn auch ohne Vorratsdatenspeicherung aufgeflogen ist.

    Es sollen doch nur die Verbindungsdaten und Standorte, nicht aber Inhalte und Seitenbesuche erfasst werden. Entweder hat er die VDS immer noch nicht richtig verstanden oder denkt schon einen Schritt weiter.

    Jedenfalls ist es unterste Schublade, wie immer wieder Kinderpornografie als Totschlagargument missbraucht wird, dadurch werden die Opfer ein zweites Mal vergewaltigt.

    Gruß
    Hassashin

    --
    Lebenslanges Arbeitsverbot für alle bei vollem Lohnausgleich!

  2. Re: Verräterischer Satz

    Autor: RipClaw 22.04.14 - 00:40

    Hassashin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > | Der Chef der Cybercrime-Abteilung, Günter Seibold, hob hervor, ohne
    > | Vorratsdatenspeicherung seien die Ermittler "beim Blick in die
    > | Vergangenheit blind". Ohne derlei Daten lasse sich beispielsweise
    > | nicht mehr ohne weiteres beweisen, dass jemand kinderpornografische
    > | Seiten im Internet besucht habe.
    >
    > Wie bitte will er das denn feststellen? Soll er doch einfach mal einen
    > Herrn Edathy fragen, wie der denn auch ohne Vorratsdatenspeicherung
    > aufgeflogen ist.

    Er hat seine eigene Kreditkarte benutzt.

    > Es sollen doch nur die Verbindungsdaten und Standorte, nicht aber Inhalte
    > und Seitenbesuche erfasst werden. Entweder hat er die VDS immer noch nicht
    > richtig verstanden oder denkt schon einen Schritt weiter.

    Die konstruieren sich Beispiele zusammen. Egal ob das jetzt realistisch ist oder nicht.

    Normalerweise läuft das so das die Logfiles des Webservers ausspucken wann von welcher IP auf die Seite zugegriffen wurde.
    Dann kann man beim Provider den Inhaber des Anschlusses ermitteln der zu diesem Zeitpunkt diese IP hatte.

    Bei KiPo Server wird das nicht gehen da sie wohl kaum an die Logdateien von dem Anbieter rankommen werden.

    > Jedenfalls ist es unterste Schublade, wie immer wieder Kinderpornografie
    > als Totschlagargument missbraucht wird, dadurch werden die Opfer ein
    > zweites Mal vergewaltigt.

    Das schlimmste ist das damit der Blick auf den Missbrauch in der eigenen Familie in den Hintergrund rückt und da nutzt keine Vorratsdatenspeicherung.

  3. Re: Verräterischer Satz

    Autor: Anonymer Nutzer 22.04.14 - 01:29

    > Das schlimmste ist das damit der Blick auf den Missbrauch in der eigenen Familie in den Hintergrund rückt und da nutzt keine Vorratsdatenspeicherung.

    Laut Kriminalstatistik wären das ja nur 90% der Fälle...

    Da sieht man mal (wieder) wie sehr die Herrschaften an der Realität vorbei denken.

    Die KiPo-Keule bei der VDS zu schwingen ist da Dämlichste was man manchen kann, und, wer hät's gedacht... die KiPo-Keule wird gezogen :)

  4. Re: Wessen IP?

    Autor: Kasabian 22.04.14 - 03:09

    ich kann mir aussuchen welche ich nutzen will. Die Sicherungen in meiner Umgebung sind häufig mehr als mies. Hin und wieder ist der Name des Router gleich das Passwort, weil der Rentner keine Ahnung davon hat aber von den Medien HD+ und anderen Dreck als Sinnvoll und unabdingbar vorgesetzt bekommt.

    Wenn sie wollen oder meinen alles speichern zu müssen werde ich mich schützen müssen. Auch wenn ich nichts wirkllich zu verbergen hätte. Ein falscher Link bei einer Recherche könnte ja schon ausreichen. Und wer weisst was für Typen dort sitzen, wie Karriereorientiert diese sind usw usw...

    Derweil ist mein Vertrauen in unseren Staat oder besser unseren Bediensteten schon im Keller und tiefer geht es eigentlich kaum schon mehr.

  5. Re: Verräterischer Satz

    Autor: Ass Bestos 02.05.14 - 00:33

    Hassashin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedenfalls ist es unterste Schublade, wie immer wieder Kinderpornografie
    > als Totschlagargument missbraucht wird, dadurch werden die Opfer ein
    > zweites Mal vergewaltigt.
    tja, hinter so "gut gemeinten" absichten kann man sich immer so gut verstecken.

  6. Re: Verräterischer Satz

    Autor: Ass Bestos 02.05.14 - 02:30

    Hassashin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedenfalls ist es unterste Schublade, wie immer wieder Kinderpornografie
    > als Totschlagargument missbraucht wird, dadurch werden die Opfer ein
    > zweites Mal vergewaltigt.
    tja, hinter so "gut gemeinten" absichten kann man sich immer so schön verstecken.

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