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Dieses idiotische Wahlmännersystem

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Re: Dieses idiotische Wahlmännersystem

    Autor: Fuchs 10.11.16 - 08:19

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Problem dabei: Wir löffeln ALLESAMT diese Suppe mit aus. Globalisierte
    > Wirtschaft? Abhängigkeiten? Abkommen? Bündnisse? [...]

    Noch ist davon nichts passiert. Machen können wir jetzt ohnehin nichts. Schlussendlich war es ein demokratischer Entscheid. Er hat gewonnen und das muss Amerika und die Welt jetzt akzeptieren. Worauf die Wähler in Deutschland jetzt noch Einfluss haben ist, dass uns nicht das gleiche mit der AfD passiert.

  2. Re: Dieses idiotische Wahlmännersystem

    Autor: wasabi 10.11.16 - 08:30

    > Dass man den Präsidenten auch direkt wählen kann, ist also - im Vergleich
    > zu uns - ein demokratisches "Goodie", selbst wenn das Wahlmänner-System
    > etwas seltsam anmutet (in gewisser Weise aber nachvollziehbar ist)

    Historisch mag dass nachvollziehbar sein, weil es vor 200 Jahren in der Praxis nicht anders möglich war. Heutztage sehe ich darin aber keinen Sinn.

  3. Re: Dieses idiotische Wahlmännersystem

    Autor: throgh 10.11.16 - 08:34

    Ja meinst du denn ernsthaft, dass die Wähler hier in Deutschland aus dem Weltgeschehen ihre Schlüsse ziehen und tatsächlich etwas "lernen"? Im Gegenteil: Die Meisten fühlen sich jetzt auch noch bestärkt nach dem Motto "Jetzt erst recht!" und wollen das verhasste, alte System aufbrechen. Zurück zu alten Werten heißt es da und ich wüsste ehrliche gesagt nicht wie man so manchem verbohrtem Wähler dahingehend noch helfen kann. Einzig die Unentschlossenen und Unzufriedenen können wir erreichen. Aber das funktioniert auch wiederum nur gemeinsam. Du siehst das doch hier in den Diskussionen: Wirklich mal nachfragen, machen die Wenigsten. Es geht nur noch um die Durchsetzung des eigenen Standpunktes, gefährlich für eine Demokratie, da diese immer auf einem Konsenz basiert!

    So ziemlich alle rückwärts orientierten Politiker und Gruppen haben Trump bereits gestern gratuliert und feiern das als Sieg der "Demokratie". Auch Erdogan beispielsweise sieht das entsprechend so! Wenn das Alles kein Zeichen ist und die Menschen hier in Deutschland mal einfach die Fakten zusammenzählen, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Dabei werde ich natürlich weiter versuchen die Menschen zu erreichen über meine Möglichkeiten, jedoch zeichnet sich kein tolles Bildnis ab wenn Korruption, Rassismus und Menschenverachtung gewinnen und noch gefeiert werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.11.16 08:37 durch throgh.

  4. Re: Dieses idiotische Wahlmännersystem

    Autor: Fuchs 10.11.16 - 08:56

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Meisten fühlen sich jetzt auch noch bestärkt nach dem Motto
    > "Jetzt erst recht!" und wollen das verhasste, alte System aufbrechen.

    Genau. Jetzt erst recht gegen Populismus, Hetzer, Mauer-Bauer, Lügenpresse-Schreier und Flüchtlingsheime-Anzünder. Jetzt hat es uns vielleicht mal gereicht.

    > So ziemlich alle rückwärts orientierten Politiker und Gruppen haben Trump
    > bereits gestern gratuliert und feiern das als Sieg der "Demokratie".

    Auch Trump ist ein Zeichen der Demokratie. Die Menschen hatten eine Wahl die er "fair and square" gewonnen hat. In einer Demokratie werden manchmal auch Entscheide gefällt, die einem nicht passen. Auch das müssen wir akzeptieren.

  5. Re: Dieses idiotische Wahlmännersystem

    Autor: der_wahre_hannes 10.11.16 - 10:55

    Fuchs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch Trump ist ein Zeichen der Demokratie.

    Ja, natürlich ist er das. Und da ich nicht an eine Wahlmanipulation glaube (das können Verschwörungstheoretiker aber gerne tun ;) ), ist er nunmal der Präsident, bzw. wird es werden.

    Was mich aber so nervt ist, dass jetzt alle AfD-mäßig angehauchten Eumel aus ihren Ecken gekrochen kommen und es als "Sieg der Demokratie" feiern, diese Eumel es bei einem Sieg Clintons aber garantiert nicht getan hätten. War beim Brexit doch schon das gleiche. Plötzlich feiern alle die "Demokratie", die sie noch 2 Minuten vor Verkündung des Ergebnisses als "Korrupt" verteufelt hatten.

    > In einer Demokratie werden manchmal
    > auch Entscheide gefällt, die einem nicht passen. Auch das müssen wir
    > akzeptieren.

    "Freiheit ist immer auch die Freiheit der Andersdenkenden". Gefallen muss einem das nicht, tolerieren aber schon.

  6. Re: Dieses idiotische Wahlmännersystem

    Autor: throgh 11.11.16 - 00:24

    Fuchs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch Trump ist ein Zeichen der Demokratie. Die Menschen hatten eine Wahl
    > die er "fair and square" gewonnen hat. In einer Demokratie werden manchmal
    > auch Entscheide gefällt, die einem nicht passen. Auch das müssen wir
    > akzeptieren.

    Du leben und akzeptieren kann ich das soweit prima. :)
    Mein Problem sind eben nur die Damen und Herren, die nunmehr an der Krankheit "Doppelstandard" leiden. Sobald ihre Meinung nicht gehört zu werden scheint wird "Ungerechtigkeit" und "Schiebung" gebrüllt. Sobald sie dann doch gehört werden wird gross der "Sieg der Demokratie" gefeiert, die sie noch wenige Sekunden zuvor in die Luft jagen wollten. Ganz davon ab kann ich nun nach nahezu drei Tagen die Schönrednerei nicht mehr hören, sehen und lesen. Selbst wenn ich mich dem Fernseher soweit verweigere und diesen gar nicht nutze / habe: Ich kann den Nachrichten und dem Boulevard kaum entkommen. Es ist omnipräsent: Zwei Extreme. Entweder der Weltuntergang oder aber ein glatter Sieger. Was soll daran "Sieger" sein wenn die Leute genau entgegen ihrer Wünsche gehandelt haben und wie bereits mehrfach gesagt einen lauten Brüllaffen in den Stuhl gewählt haben? Demokratisch, klar. Aber auch er ist "Establishment", mehr nicht. Trump hat keine Kristallkugel oder eine magische Wunde auf der Stirn (Stichwort: Harry Potter) und ist der "Auserwählte". Er ist schlicht und einfach ein weiterer Kapitalist. Punkt, aus und Ende! Er kennt die Probleme der Menschen nicht wirklich und wird sich nur in dem Rahmen bewegen, den man ihm als kleines Ballspiel zubilligt. Habe ich mir mehr gewünscht? Keinesfalls. Hätte ein anderer Kandidat Anderes machen können? Fraglich. Aber das feiert man auch nicht als Sieg und dahingehend leidet unsere gesamte Medienlandschaft wie auch Gesellschaft derzeit unter totaler Realitätsverzerrung. Und gediegene Stimmen, die sich versuchen mit sukzessiver Approximation dem Themenbereich anzunähern kann man mit der Stecknadel gerade suchen. Mein Tipp: Schau mal einfach bei YouTube vorbei. Das ist wirklich nur noch nervig was dort vermeintliche, selbsternannte Aufklärer postulieren wollen!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.11.16 00:25 durch throgh.

  7. Re: Dieses idiotische Wahlmännersystem

    Autor: teenriot* 11.11.16 - 13:58

    Und ob das heute Sinn macht. Mir läuft es immer kalt den Rücken runter wenn Leute das amerikanische Wahlsystem bashen und dabei offenbaren das Sie kein Stück Ahnung von unseren Wahlsystemen haben. Die USA sind ein sehr förderaler BUNDESstaat. Im Bundesrat hat bei uns auch jedes Bundesland eine Stimme, womit der Ministerpräsident eines Landes quasi für 100% seiner Bürger stimmt, selbst wenn ihn nur 20% gewählt haben. Und auch in der EU gibt es Gewichtungen und es werden nicht einfach Stimmen und Bürger 1:1 gewichtet. Das hat sehr gute Gründe auch heute. Man mag andere Wahlsysteme für besser halten, aber man kann nicht daher kommen und im Duktus daherreden, dass die Amerikaner ja so rückständig sind im Vergleich zu uns.

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