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Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

    Autor: ldlx 17.06.20 - 15:04

    Ist schon was zur Brandgefahr bei Natrium-Akkus bekannt? Brennen die genausogut wie Lithium-Akkus?

  2. Re: Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

    Autor: ulink 17.06.20 - 15:18

    Geheime Info : BEV mit Lithium-Akkus brennen pro gefahrenem km zwischen 10 und 100 mal (je nachdem, aus welcher Ecke die Zahl genannt wird) seltener als Diesel/Benzin PKW.

  3. Re: Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

    Autor: Hotohori 17.06.20 - 15:32

    Das beantwortet dennoch nicht seine berechtigte Frage, weil der Artikel das mit einer Formulierung auch suggeriert.

  4. Re: Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

    Autor: JouMxyzptlk 17.06.20 - 15:36

    Die Brandgeschichte interessiert mich auch. Zwar brennen E-Autos seltener als Benzinautos, aber wenn die Akkus mal brennen hören die damit nicht auf bis alles Lithium umgesetzt wurde. Es sei denn man versenkt das Auto in einer Wanne... Benzinbrand ist einfach zu löschen und entzündet sich nicht selbst nur weil es an der Luft ist.

    Ultra HD ist LOW RES! 8K bis 16K sind mein Metier.

  5. Re: Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

    Autor: ldlx 17.06.20 - 15:44

    Hab ja auch nicht von E-Autos geschrieben, auch wenn ich die mit gemeint habe, genau wie Mobilgeräte, wie z. B. das Galaxy Note 7.
    Wenn die Brandgefahr ausgeschlossen/geringer ist, wäre dann nicht nur der Einsatz in Mobilgeräten denkbar, aber auch ein Einsatz in USVs im Serverschrank oder bei Verbrennern als Starterbatterie anstatt Blei-Akkus.

    Hatte auch überlegt, ob ich einen Pi mit einer Mini-USV auf der GPIO-Leiste fürs kontrollierte Herunterfahren absichere - aber sicher nicht mit einem LiPo-Akku, der womöglich in der prallen Sonne liegt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.06.20 15:53 durch ldlx.

  6. Re: Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

    Autor: Frank Wunderlich-Pfeiffer 17.06.20 - 15:50

    ldlx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist schon was zur Brandgefahr bei Natrium-Akkus bekannt? Brennen die
    > genausogut wie Lithium-Akkus?

    Das Elektrolyt ist praktisch das gleiche, die Kathoden sollten etwas stabiler sein. Aber das hängt vom exakten Kathodenmaterial ab und kann so pauschal nicht beantwortet werden.

    Frank Wunderlich-Pfeiffer (Twitter: @FrankWunderli13) - als freier Journalist bei Golem.de unterwegs - Countdown Podcast zur Raumfahrt @countdown_pod oder https://countdown.podigee.io/

  7. Re: Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

    Autor: ulink 17.06.20 - 15:53

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Benzinbrand ist einfach zu löschen

    Benzinbrand wird aber gar nicht geloescht, denn wenn die Feuerwehr nach 10 Minuten am Ort des Geschehens ist, ist nichts mehr zum Loeschen loeschen da.

  8. Re: Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

    Autor: wernerderchamp1 17.06.20 - 16:00

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Brandgeschichte interessiert mich auch. Zwar brennen E-Autos seltener
    > als Benzinautos, aber wenn die Akkus mal brennen hören die damit nicht auf
    > bis alles Lithium umgesetzt wurde. Es sei denn man versenkt das Auto in
    > einer Wanne... Benzinbrand ist einfach zu löschen und entzündet sich nicht
    > selbst nur weil es an der Luft ist.

    Dazu muss man auch sagen, dass nicht jeder E-Auto Brand direkt ein Akkubrand ist. Im berühmten Fall des österreichischen Teslas war es die Klimaanlage, der Akku wurde lediglich sehr stark beschädigt.

    Das Hauptproblem ist, dass man an den Akku nicht gut rankommt und die Batterie kompakt ist ohne viel Angriffsfläche für die Feuerwehr. Aber auch da wird schon an neuer Technik geforscht, die im Falle des Falles ein gezielteres Abkühlen der Batterie ermöglichen soll. Vor allem, da der Vorgang des thermischen Durchgehens eher langsam ist und in frühen Stadien auch ggf. noch unterbrochen werden kann. Vorrausgesetzt, der Akku wurde nicht bei einem Unfall bereits sehr schwer beschädigt.

  9. Re: Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

    Autor: ulink 17.06.20 - 16:01

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das beantwortet dennoch nicht seine berechtigte Frage

    Nein. Angesichts des Untertons ("... genauso gut...") glaube ich nicht, dass die Beantwortung einer Frage im Vordergrund stand, sondern dass dem ungeneigten Leser suggeriert werden soll, dass BEVs mit Lithium- oder Natrium Akkus "gut" (jedenfalls besser/oefter als Benzin/Diesel Autos) brennen. Das ist falsch.

    Daher sehe ich die Frage nicht als berechtigt an, ja nicht mal als Frage. Deshalb lohnt sich eine Beantwortung nicht.

  10. Re: Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

    Autor: ldlx 17.06.20 - 16:01

    ulink schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Benzinbrand wird aber gar nicht geloescht, denn wenn die Feuerwehr nach 10
    > Minuten am Ort des Geschehens ist, ist nichts mehr zum Loeschen loeschen
    > da.

    Brennen wird der Rest vom Auto trotzdem - aber nicht wegen spontaner Selbstentzündung des Benzins, sondern weil es irgendwo einen Kurzschluss gab. Kurzschlüsse außerhalb des Akkus sind auch bei einem E-Auto möglich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.06.20 16:02 durch ldlx.

  11. Re: Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

    Autor: do5rsw 17.06.20 - 16:01

    Natrium selber ist asl Alkalimetall eher nicht bennbar udn auch nicht selbstentzündlich. Es ist auch nicht anfällig für Gewalteinwirkungen.
    Du hast eher das Problem daß Alkalimetalle sehr reaktiv mit Wasser sind. D.h.wenn die Kiste mal brennt und du löscht das mit Wasser und das kommt an das Alkali dann entsteht sehr schnell eine relativ große Menge Wasserstoff und das wird spätetens wenn es durch Übrdruck austritt und in Verbindung mit Luft kommt ganz schnell ex-fähig...
    Mit anderen Worten das fliegt dir nicht beim brennen um die Ohren sondern beim Löschen :)

  12. Re: Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

    Autor: ldlx 17.06.20 - 16:04

    ulink schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein. Angesichts des Untertons ("... genauso gut...") glaube ich nicht,
    > dass die Beantwortung einer Frage im Vordergrund stand, sondern dass dem
    > ungeneigten Leser suggeriert werden soll, dass BEVs mit Lithium- oder
    > Natrium Akkus "gut" (jedenfalls besser/oefter als Benzin/Diesel Autos)
    > brennen. Das ist falsch.

    Wo hab ich denn was von Autos geschrieben? Galaxy Note 7 vergessen? Aufgeblähte Akkus bei Shield Tablets vergessen?

  13. Re: Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

    Autor: PatrickSchlegel 17.06.20 - 16:21

    > Mit anderen Worten das fliegt dir nicht beim brennen um die Ohren sondern
    > beim Löschen :)

    genau ... :-)

  14. Re: Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

    Autor: ulink 17.06.20 - 16:25

    ldlx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo hab ich denn was von Autos geschrieben?

    Es geht aber um Autos, siehe Ueberschrift: "Rohstoffknappheit war das größte Hindernis der Energiewende im Straßenverkehr".
    Von einer Energiewende, die Handys miteinbezieht, habe ich noch nichts vernommen.

  15. Re: Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

    Autor: fgordon 17.06.20 - 16:30

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Brandgeschichte interessiert mich auch. Zwar brennen E-Autos seltener
    > als Benzinautos

    Das liegt aber eher daran, dass E-Autos zum allergössten Teil noch in den Bereich der Fahrzeuge jünger als 3 Jahre fallen, der allrergösste Teil der Benziner in den Bereich 7 Jahre+

  16. Re: Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

    Autor: ulink 17.06.20 - 16:36

    ldlx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ulink schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Brennen wird der Rest vom Auto trotzdem - aber nicht wegen spontaner
    > Selbstentzündung des Benzins, sondern weil es irgendwo einen Kurzschluss
    > gab. Kurzschlüsse außerhalb des Akkus sind auch bei einem E-Auto möglich.

    Richtig, und jetzt? Worauf ICH hinaus will ist, dass in diversen Medien (nehme Golem hier explizit aus) gerne die LÜGE verbreitet wird, dass Elektroautos öfter brennen als Verbrenner. Das Gegenteil ist der Fall.

    Dass ein Akku nur langsam brennt, mag zwar laestig sein, aber es ist i.d.R. eher ein Vorteil, vor allem fuer die Insassen. Wenn man das Ding nicht in Fluessigkeiten versenken will, kann man es ja auch irgendwo aufs Feld stellen und gemuetlich abbrennen lassen. Enspricht dann eben dem was bei einem Verbrenner auch passiert, nur langsamer.

  17. Re: Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

    Autor: ulink 17.06.20 - 16:39

    fgordon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das liegt aber eher daran, dass E-Autos zum allergössten Teil noch in den
    > Bereich der Fahrzeuge jünger als 3 Jahre fallen, der allrergösste Teil der
    > Benziner in den Bereich 7 Jahre+

    Daran liegt es aber nicht.

  18. Re: Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

    Autor: ulink 17.06.20 - 16:43

    do5rsw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit anderen Worten das fliegt dir nicht beim brennen um die Ohren sondern
    > beim Löschen :)

    Ich glaube kaum, dass die Feuerwehr einen Autobrand mit Wasser loescht. Brennendes Bezin mit Wasser loeschen soll ja angeblich auch eher unguenstig sein :-)

  19. Re: Brandgefahr bei Natrium-Akkus?

    Autor: JouMxyzptlk 17.06.20 - 17:03

    ulink schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube kaum, dass die Feuerwehr einen Autobrand mit Wasser loescht.

    Korrekt. Mit Schaum.

  20. Geheime Info...

    Autor: Oh je 17.06.20 - 17:37

    Und wenn du es Stunden bis komplett gelöscht unrechnest siehts auch wieder anders aus.
    Da passen dann in einen eAuto Brand eines überwiegend neuen Kfz a 12 bis 24h zwischen 2 und 4 Dutzend mehrheitlich alte Verbrenner-Brände a 30 min.

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