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Technologie und Klimawandel

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  1. Technologie und Klimawandel

    Autor: twothe 17.06.20 - 13:31

    Mir ist lebhaft eine Diskussion zwischen Lindner (FDP) und Baerbock (Grüne) in Erinnerung geblieben, in der Baerbock darauf gepocht hat, dass nur Verzicht und Einschränkungen den Klimawandel wirklich bekämpfen können, während Lindner erklärte, dass der technologische Fortschritt unsere beste Option sei. Und mit jedem dieser Artikel stelle ich fest, dass Lindner Recht hatte.

    Alle Autos in Deutschland auf Elektro umzustellen mag gerade so möglich sein, aber nur, wenn der Rest der Welt dann auf Elektro verzichtet. Es sind schlicht nicht genug Rohstoffe da, bzw. diese können nicht so gefördert und verarbeitet werden, dass ein Elektro-Auto in der Summe die Umwelt weniger belastet als ein Verbrenner. Ein Natrium-Ionen-Akku wäre dahingehend ein Game-Changer.

    Für mich ein weiterer, klarer Hinweis, dass diejenigen die ihren Kopf nur zum in den Sand Stecken benutzen nicht die Helden unserer Kinder sein werden.

  2. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: slax 17.06.20 - 14:08

    Also Pendlerpauschalen-Robert und Stromspeicher-Annalena sind für Menschen bei klarem Verstand unwählbar. Habe kaum jemanden gesehen der mehr Unsinn verzapft. Das schlimme ist, dass hier nicht nur fachlich kein Sachverstand vorhanden ist sondern es selbst an Allgemeinbildung mangelt.

    Diese ganzen Verzichtsappelle der Grünen sind total nutzlos. Es gibt in der Bevölkerung nämlich ein leicht schizophrenes Bild. Praktisch jeder beantwortet die Frage ob er für mehr Klimaschutz ist mit "ja". Aber mit diesem "ja" werden immer die anderen sauer assoziiert, selten man selbst. Eine ehrliche Frage wäre z.B. "Bist du für den Klimaschutz bereit auf Urlaubsreisen zu verzichten".

    Mein Bruder (Geschäftsführer einer Handelsfirma mit ein paar Dutzend Mitarbeitern) hat an der letzten Familienfeier auch ewig daherphilosophiert wie schlimm doch der Klimawandel ist und das man doch etwas dagegen tun muss etc. pp. Habe dann irgendwann gefragt welche Maßnahmen gegen den Klimawandel seine Firma bisher getroffen hat. Auf die Antwort warte ich noch heute.

    Der Fortschritt und der damit einhergehende Komfort ist, außer für ein paar Waldschrate, unumkehrbar. Niemand wohnt gerne in einem Haus wo im Winter nur ein Zimmer beheizt wird oder fließend warmes Wasser.

    Deshalb ist alles besser und sinnvoller als nur die Klimaapokalypse herbei zu reden und Verzicht zu predigen.

  3. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: SHadowral 17.06.20 - 14:22

    Da bin ich absolut deiner Meinung. Menschen ohne Auto wollen diese teurer werden lassen, Pendler mit Garten können auf den Urlaub verzichten etc. aber da sind die wenigsten ehrlich mit sich selbst.
    Achja und alle wollen Karriere machen und viel Geld verdienen.
    Wie so oft denke ich, dass ein gesundes Mittelmaß mit jedem noch so kleinen, möglichen Verzicht in Verbindung mit technologischem Fortschritt unsere Gier befriedigen und zugleich der Umwelt zugute kommen kann.

  4. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: nuclear 17.06.20 - 14:26

    Tja was ist dann deine Alternative?
    Ich habe auf Fleisch verzichtet, kein privates Auto mehr und Urlaub machen wir mit der Bahn.
    Ja man schränkt sich dadurch ein, weiter als die Nachbarländer in DE wird schwierig, aber man kann immer noch sehr gut Urlaub machen. Es gibt auch in Europa echt richtig schöne Ecken.

    Es ist kein totaler Verzicht notwendig, aber jeder der nichts tut, obwohl der von der Gefahr weiß, handelt verantwortungslos.

  5. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: dododo 17.06.20 - 14:28

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und mit jedem dieser Artikel stelle ich fest, dass Lindner
    > Recht hatte.

    Also beim Lindner bin ich mir eher sicher, dass hier eher Glück als Verstand ausschlaggebend ist ;-).

    Ich meine natürlich entwickeln sich Technologien weiter, so dass Probleme die heute da sind auch angegangen werden können. Die Frage ist doch eher wie wahrscheinlich gewisse Entwicklungen in absehbarer Zeit eintreten. Ohne das Einordnen zu können ist das lediglich der Glaube wie etwa an eine Religion und so kommt mir das beim Lindner sehr oft vor, er wird nur selten wirklich konkret wenn es um Fortschritte der Technik geht.

    Was die Grünen angeht, auch da gibt es ja verschiedene Strömungen wie in allen Parteien. Im großen und ganzen finde ich jedoch nicht das da nur Verzicht gepredigt wird, zumindest was das Mobilitätsthema angeht. Auch E-Autos sind sie ja nicht abgeneigt, sie wollen jedoch einen stärkeren Fokus auf eine Mobilitätswende mit weniger Autos und stattdessen mehr ÖPNV und Fahrrad. Das hat neben dem Umweltaspekte auch weitere Vorteile wie weniger Lärm, weniger Verkehr und weniger Platzbedarf in großen Städten, was wiederum die Lebensqualität in diesen erhöhen kann. Eine gewisse Einschränkung in einem Bereich kann auch zu Vorteilen in anderen Bereichen führen. Da ist die FDP was das Thema Mobilität angeht meiner Meinung nach viel engstirniger.

  6. Problem nicht erfasst

    Autor: oldmcdonald 17.06.20 - 14:32

    Ah, ja!
    Also, bevor man die Natrium-Ionen-Technologie in den Himmel lobt und als Rettung der Menschheit - denn darum geht es letztlich bei der Bekämpfung der Klimakrise - preist, hätte ich da noch einige Anmerkungen:
    Das Problem bei billigen Technologien und deren massenhafter Verfügbarkeit ist die damit einhergehende Verschwendung, die fast zwangsweise einsetzt. Deswegen mag Bezahlbarkeit gewisse Grenzen in der Produktion sprengen. Über die Recyclebarkeit und sonstige Umweltverträglichkeit der Akkus verliert der Artikel kein Wort. Man kann erwarten, dass diese Technologie dazu führen wird, dass sich die Verbreitung von Akkus potenziert. Wenn das dann aber bedeutet, dass wir in ~20 Jahren von einer gigantischen Menge verbrauchter Akkus erschlagen werden, die nicht oder nur durch teure Verfahren wieder in den Wertstoffkreislauf eingehegt werden können, dann ist Umwelt- und Klimapolitisch genau gar nichts erreicht worden.
    Was darüber hinaus zu bedenken wäre: Lithium als beschränkt verfügbares Element hätte auf lange Sicht die Entwicklung kleiner, leichter Fahrzeuge begünstigt. Ein Tesla Modell 3 wiegt im Vergleich zu einem BMW 3er gleicher Reichweite ca. eine halbe Tonne zusätzlich, knapp 2 Tonnen insgesamt. Es greift zu kurz, das Problem Individualverkehr mit dem Auto einzig und allein auf den Schadstoffausstoß durch Verbrennungsmotoren zu reduzieren. Denn auf lange Sicht mindestens genauso schädlich ist inzwischen die Entwicklung von Feinstaub und Mikroplastik, welches durch Bremsen- und Reifenverschleiß entsteht. Je schwerer das Auto, desto schlimmer.
    Ein anderes Problem, dass durch die Größe entsteht, ist der Flächenverbrauch - nicht nur fahrende Autos brauchen Platz! Ganz besonders ärgerlich sind in dem Falle auf öffentlichen Plätzen abgestellte Fahrzeuge, die eben nicht bewegt werden. Um dem Einhalt zu gebieten, sind billige Akkus nicht förderlich.

    Also: Wer hat jetzt nochmal Recht in dieser Diskussion? Lindner? Lindner hat die Tragweite des Gesamtproblems noch nicht einmal ansatzweise erkannt, meint aber, dass er als "Profi" das Kind schon schaukeln wird. Ein Glück also, dass er gerade in der Bundespolitik wenig zu melden hat(, was er sich - ganz nebenbei bemerkt - selbst eingebrockt hat).

  7. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: theFiend 17.06.20 - 14:33

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir ist lebhaft eine Diskussion zwischen Lindner (FDP) und Baerbock (Grüne)
    > in Erinnerung geblieben, in der Baerbock darauf gepocht hat, dass nur
    > Verzicht und Einschränkungen den Klimawandel wirklich bekämpfen können,
    > während Lindner erklärte, dass der technologische Fortschritt unsere beste
    > Option sei. Und mit jedem dieser Artikel stelle ich fest, dass Lindner
    > Recht hatte.
    >
    > Alle Autos in Deutschland auf Elektro umzustellen mag gerade so möglich
    > sein, aber nur, wenn der Rest der Welt dann auf Elektro verzichtet. Es sind
    > schlicht nicht genug Rohstoffe da...

    Also selbst in deinem minimalausschnitt hier stellst du fest das Lindner NICHT recht hat, weil schlicht nicht genug Rohstoffe da sind (das löst auch technik nicht), aber verzicht (der ja erstmal keine Rohstoffe oder sonstiges braucht) wäre nicht die Lösung?

    Aha... das macht natürlich die restliche Polemik, ohne die man anscheinend nicht mehr auskommt um sich seiner Blase zu versichern, sehr viel eh... glaubwürdiger...

  8. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: Umdenker 17.06.20 - 14:36

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir ist lebhaft eine Diskussion zwischen Lindner (FDP) und Baerbock (Grüne)
    > in Erinnerung geblieben, in der Baerbock darauf gepocht hat, dass nur
    > Verzicht und Einschränkungen den Klimawandel wirklich bekämpfen können,
    > während Lindner erklärte, dass der technologische Fortschritt unsere beste
    > Option sei. Und mit jedem dieser Artikel stelle ich fest, dass Lindner
    > Recht hatte.
    >
    > Für mich ein weiterer, klarer Hinweis, dass diejenigen die ihren Kopf nur
    > zum in den Sand Stecken benutzen nicht die Helden unserer Kinder sein
    > werden.

    Hierzu fällt mir nur das beliebte Meme "Why not both?" ein. Dieses einseitige Denken zeigt mir immer wieder die intellektuellen Schwächen unserer Politiker auf (welche ja wiederum nur ein Spiegelbild der Gesellschaft sind).

    Und den Hinweis auf "wer denkt denn an die Kinder" kann ich auch nicht mehr hören. Soll ich jetzt tot umfallen oder nur noch auf Baum machen und möglichst auf alles verzichten, nur damit es den Folgegenerationen besser geht? Tut mir leid, aber selbst wenn ich eigene Kinder hätte, wäre ich nicht so altruistisch. Ich bin voll und ganz für Umweltschutz, Ressourcen schonen, Energie sparen, ... aber eben im Kompromiss, dass ich auch Freude am Leben habe. Wir opfern doch sowieso ständig 90% unserer Prinzipien auf dem Altar der Wirtschaft/Profit. Sei es politische Versprechen, Gesetze, Ideale, ... Da finde ich diese permanenten Hinweise auf die genannten Aspekte schon ziemlich heuchlerisch.

  9. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: oldmcdonald 17.06.20 - 14:38

    Dein Plädoyer gegen "Verzichtsapelle" ist ein Plädoyer für Verbote.
    Oder meint der fatalistische Tonfall, dass dir unsere Zukunft egal ist?

  10. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: slax 17.06.20 - 14:49

    nuclear schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja was ist dann deine Alternative?
    > Ich habe auf Fleisch verzichtet, kein privates Auto mehr und Urlaub machen
    > wir mit der Bahn.

    Ob dein Auto jetzt privat oder von der Firma bezahlt wird ist der Umwelt aber egal.

  11. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: /mecki78 17.06.20 - 14:52

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und mit jedem dieser Artikel stelle ich fest, dass Lindner
    > Recht hatte.

    Das würde ich jetzt so pauschal nicht sagen. Fakt ist aber: Du wirst die Mehrheit der Menschen da draußen schon zu einem kleinen Verzicht bewegen können, aber nicht zu einem gravierenden. Ist die Welt nur mit gravierenden Verzicht zu retten, dann ist sie verloren. Schaffst du es aber dafür zu sorgen, dass niemand groß Verzichten muss und dennoch das Klima gerettet wird, dann kann die Welt noch gerettet werden. Lindner war hier also schlichtweg einfach nur Realist.

    Und die Grünen hatten seit ihrer Gründung auf jedes größere Problem immer nur zwei Antworten zu geben: Verbieten und künstlich so teuer machen, dass sich nur noch die Oberschicht das leisten kann. Ginge es heute nach denen, wäre fast alles verboten und einzig die Oberschicht könnte noch ein halbwegs normales Leben führen. Daher ist die Partei für mich schon immer unwählbar gewesen. Zwar stimme ich mit vielen Zielen dieser Partei überein, aber so gut wie nie mit den Wegen über die sie diese Ziele erreichen wollen, weil die halte ich alle für derart grundfalsch, noch falscher geht es fast nicht.

    Die Grünen wollen quasi eine Ökodiktatur errichten, in dem sich alle und jeder der Ökologie unterzuordnen hat, womit sie indirekt auch Freiheitsrechte komplett aushölen würden, frei nach dem Motto "Das Grundgesetz garantiert dir Freizügigkeit, nur nutzen kannst du die halt nicht mehr, weil wir alles womit man die nutzen könnte entweder verbieten oder so teuer machen, dass du es dir garantiert nicht leisten kannst". Und wenn wirklich mal ein sinnvoller Vorschlag von den Grünen kommt, dann ergibt eine genaue Recherche, dass der gar nicht von den Grünen stammt, den haben die nur von einer anderen Partei übernommen, was ja erlaubt ist (Abschreiben bei den anderen Parteien ist schließlich nicht verboten, mehrere Parteien können für die gleichen Ziele eintreten).

    Die FDP... mal so mal so, aber im Gegensatz zu Parteien wie den Grünen, der SPD und der AfD ist die FDP eine Realo-Partei. Man mag deren Vorschläge nicht gut heißen, man mag deren Meinungen nicht teilen, aber was die FDP vorschlägt ist zumindest realistisch und umsetzbar. Ob das der richtige Weg ist, das weiß keiner, aber es ist zumindest ein Weg, den man auch wirklich gehen können. Bei den anderen drei genannten frage ich mich, wann die aus Utopistan wieder auf die Erde zurück kehren. Und die CDU wäre gar nicht so schlecht, aber diese christlich-konservative geht halt einfach gar nicht mehr in der heutigen Zeit und ist zunehmend ein Bremsklotz, der verhindert, dass sich unsere Gesellschaft positiv weiterentwickelt, weil hier oft an Werten künstlich festgehalten wird, nicht weil sie gut sind, sondern weil sie alt sind, was aber kein Grund ist daran festzuhalten. Annegret Krampf-Schmarnbauer ist da mal wieder das beste Beispiel für und alle ihre aktuell gehandelten Nachfolgekandidaten kannst du in die Tonne treten.

    /Mecki

  12. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: FerdiGro 17.06.20 - 14:52

    Na hier sind ja wieder Leute unterwegs.

    Versucht doch mal statt Verzicht das Wort Gewohnheit zu verwenden.

    Dann wird einem vieles klarer...

  13. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: theFiend 17.06.20 - 14:59

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die Grünen wollen quasi eine Ökodiktatur errichten

    Stimmt, man sieht wie das Bundesland mit dem größten Mittelstand und diesen bösen Oberschichtautos unter grüner Regierung zugrunde geht, wie sie alles verbrannt haben, und jetzt nur noch mit ner Ökobibel durch die Gegend laufen.... oder warte.... wo kommt das mit der Ökodiktatur nur her?... hm...

    > Die FDP... mal so mal so

    Joa, das beschreibt sie ganz gut, als größte Opportunistenpartei. Die FDP steht für nix mehr (früher wenigstens mal für bürgerlich freiheitliche Rechte), ausser dafür das sich der Parteivorsitzende gerne selber reden hört. Selbst die Zahnärzte und Marketingheinis haben gemerkt das einen die FDP wirklich nirgendwo hinführt, ausser irgendwann seite an seite mit der AfD in den Sonnenuntergang zu marschieren....

  14. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: Garius 17.06.20 - 15:12

    slax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nuclear schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Tja was ist dann deine Alternative?
    > > Ich habe auf Fleisch verzichtet, kein privates Auto mehr und Urlaub
    > machen
    > > wir mit der Bahn.
    >
    > Ob dein Auto jetzt privat oder von der Firma bezahlt wird ist der Umwelt
    > aber egal.
    Da musstest du dich jetzt aber anstrengen, dass falsch zu verstehen. Er verzichtet privat auf's Auto, ist aber beruflich auf eines angewiesen.

  15. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: slax 17.06.20 - 15:22

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > slax schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > nuclear schrieb:
    > >
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    >
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    > > > Tja was ist dann deine Alternative?
    > > > Ich habe auf Fleisch verzichtet, kein privates Auto mehr und Urlaub
    > > machen
    > > > wir mit der Bahn.
    > >
    > > Ob dein Auto jetzt privat oder von der Firma bezahlt wird ist der Umwelt
    > > aber egal.
    > Da musstest du dich jetzt aber anstrengen, dass falsch zu verstehen. Er
    > verzichtet privat auf's Auto, ist aber beruflich auf eines angewiesen.

    Also zwischen "ich habe kein privates Auto" und "ich fahre privat kein Auto" ist ein eklatanten Unterschied.

  16. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: Hotohori 17.06.20 - 15:29

    slax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Garius schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > slax schrieb:
    > >
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    >
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    > > > nuclear schrieb:
    > > >
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    > ---------------------------------------------------------------------------
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    > > > > Tja was ist dann deine Alternative?
    > > > > Ich habe auf Fleisch verzichtet, kein privates Auto mehr und Urlaub
    > > > machen
    > > > > wir mit der Bahn.
    > > >
    > > > Ob dein Auto jetzt privat oder von der Firma bezahlt wird ist der
    > Umwelt
    > > > aber egal.
    > > Da musstest du dich jetzt aber anstrengen, dass falsch zu verstehen. Er
    > > verzichtet privat auf's Auto, ist aber beruflich auf eines angewiesen.
    >
    > Also zwischen "ich habe kein privates Auto" und "ich fahre privat kein
    > Auto" ist ein eklatanten Unterschied.

    Und trotzdem ist es ein Auto weniger, das unterwegs ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.06.20 15:29 durch Hotohori.

  17. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: theFiend 17.06.20 - 15:32

    slax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Also zwischen "ich habe kein privates Auto" und "ich fahre privat kein
    > Auto" ist ein eklatanten Unterschied.

    Naja, am Ende egal, da bemüht sich immerhin einer was zu tun, anstatt schlau von "Technologien" zu reden, um halt möglichst NICHTS tun zu müssen...

  18. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: slax 17.06.20 - 15:41

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Und trotzdem ist es ein Auto weniger, das unterwegs ist.

    Auch das alleine ist nur ein Indiz. Man kann ohne Probleme die Umwelt mit einem Auto mehr belasten als zwei.

  19. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: wernerderchamp1 17.06.20 - 15:50

    Wenn ich immer nur auf "Innovationen" baue, passiert aber nix. Das Problem Klimawandel ist uns seit über 40 Jahren bekannt. Wenn wir jetzt sagen, ne lass mal Wind&Sonne sein, wir haben doch bald Kernfusion, verbrauchen wir die nächsten Jahre weiterhin Kohle und Gas. Und in 30 Jahren ist dann vielleicht die nächste Technologie "kurz vor dem Durchbruch". Wer auf Innovationen warten will, will damit auch immer den Erhalt des aktuellen Statusses.

    Verzicht ist ja lange nicht die einzige Lösung. Gerade im Mobilitätssektor kann noch einiges optimiert werden. Stattdessen sind die Autos in den letzten 10 Jahren aber lediglich größer, stärker und schneller geworden. Spritersparnis: 0
    Da man immer mehr Metall pro Mensch durch die Gegend fahren muss, ist die Effizienz sogar gesunken. Der Spritverbrauch ist die letzten Jahre sogar wieder angestiegen. Wenn wir hier mal wieder etwas Downscaling betreiben würden, wäre jedem geholfen. Nur müssten wir dafür aufhören, den dicken BMW des Nachbarn als Statussymbol zu sehen.

    Man kann natürlich über die Grünen schimpfen (ja das tue ich auch), aber dann darf man die anderen Parteien nicht vergessen. Die CxU setzt weiterhin auf Kohle, ohne Druck wäre wohl nicht mal 2038 möglich gewesen. Zumal sie sich von der Wirtschaft mit Posten ihre Taten gut bezahlen lassen. Die SPD duldet das zum Großteil, hat aber gerade immerhin die Verbrennerprämie gestoppt.
    Und mit der Verbotssache, viele Gesetze sind ja im Prinzip Verbote. Wie willst du sonst eine Wirkung erreichen? Mit den Euro-Normen wurden die Fahrzeuge sauberer, auch weil für dreckigere Autos mehr Steuern anfallen (Kosten) und ich nicht in jede Innenstadt darf (Verbot). Jetzt bräuchte es Anreize, sparsamere Autos zu kaufen. Wenn der Spritpreis nicht ausreicht, kannst du die Spritschleudern entweder teurer machen und damit effizientere Modelle bezuschussen (Bonus-Malus) oder ganz verbieten. Freiwilligkeit klappt ja offensichtlich nicht, sonst hätte sich nicht so ein SUV-Markt aufgetan. Wenn jemand andere Ideen hat, wie man den Wechsel auf alternative/sparsammere Technologien hinbekommt, nur her damit

  20. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: subjord 17.06.20 - 16:12

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Alle Autos in Deutschland auf Elektro umzustellen mag gerade so möglich
    > sein, aber nur, wenn der Rest der Welt dann auf Elektro verzichtet. Es sind
    > schlicht nicht genug Rohstoffe da, bzw. diese können nicht so gefördert und
    > verarbeitet werden, dass ein Elektro-Auto in der Summe die Umwelt weniger
    > belastet als ein Verbrenner.

    Aber darum geht der Artikel gar nicht. Es steht zwar in einem Beisatz geschrieben, dass wir nicht genug Lithium haben, aber das stimmt nicht umbedingt. Es ist genug Lithium vorhanden und wirtschaftlich abbaubar. In Deutschland z.B. gibt es ein Lager mit 125 Millionen Tonnen Lithium. Das reicht für 12.5 Millionen Elektroautos. Außerdem gibt es in Deutschland noch mehr Quellen von Lithium.

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