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Technologie und Klimawandel

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  1. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: theFiend 18.06.20 - 17:57

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das kann irgendwie leider nicht sein, wenn die Grünen sich für eine
    > > Abgabebefreiung für den eigenen Solarstrom vom Dach,
    >
    > Den ich mir die nächsten 50 Jahre nicht leisten kann, weil woher soll das
    > Geld dafür kommen? Ich zahle bereits Schulden für ein Haus ab und in 50
    > Jahren bin ich dann tot.

    Also fürn Haus hats gereicht, aber die 5k für ne PV waren dann nicht mehr drin, denn die gehen erst wenn Du tot bist? Ist ja mal knapp kalkuliert deine Bude...

  2. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: Ach 18.06.20 - 19:25

    Na den Solarstrom könntest du dir via der Wiedereinführung einer einfachen Einspeisevergütung leisten :], was denn sonst? Deine Probleme wären beide gelöst, im schlimmsten Falle würde die Anlage (mit Batteriespeicher) wie schon damals von jeder Bank/Sparkasse vorfinanziert.

    Um die alten Probleme nicht zu wiederholen, würde man die Einspeisevergütung an die Börsenpreise koppeln, und solche Vergütungen wie vor 20 Jahren wird es sowieso nie mehr geben, Perfekt!

    Das mit dem Dachfläche vermieten, das ist übrigens Quatsch! Energietisch kann man in DE eine Menge Geld verdienen, bzw. eine Menge Geld einsparen. Die Großen Stromanbieter berufen sich nun seit fast 100 Jahren auf ihren goldenen Esel der Stromproduktion, sie wollen nicht das kleinst Stück von ihrem Kuchen abgeben und du argumentierst sogar noch für den Erhalt deren Monopols! Private Dächer gehen die aber nichts an! Dir mag das egal sein, aber die meisten Eigenheimbesitzer zeigen denen viel lieber ihren Mittelfinger und wirtschaften mit ihrem Dach selber, und den meisten macht das sogar noch einen heiden Spaß, so dass die niemals darauf vrzichten wollten! Was früher deren Golf GTI oder Merc in der Garage ist heute deren Hauskraftwerk.

    Obenauf setzt sich das Nachbarschaftsenergiemodell. Das zwei oder mehr Nachbarn ihre Kräfte bündeln. Das ist ein weitere Möglichkeit an der Stromproduktion teilzunehmen trotz knappen Kapital.

  3. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: Auspuffanlage 18.06.20 - 23:07

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir ist lebhaft eine Diskussion zwischen Lindner (FDP) und Baerbock (Grüne)
    > in Erinnerung geblieben, in der Baerbock darauf gepocht hat, dass nur
    > Verzicht und Einschränkungen den Klimawandel wirklich bekämpfen können,
    > während Lindner erklärte, dass der technologische Fortschritt unsere beste
    > Option sei. Und mit jedem dieser Artikel stelle ich fest, dass Lindner
    > Recht hatte.

    Es kann eine Technologische Lösung existieren oder eben nicht.
    Darauf zu spekulieren (also so wie es Lindner laut deinen Worten macht) finde ich angesichts dieses Weltproblems mehr als dumm!

    Wenn es sicherer ist Verzichte hinzunehmen um das Klima zu retten, anstatt auf neue Technologie zu warten(hoffen) dann wähle ich den Verzicht.

    Was denn für Einschränkungen? Ich glaube nicht, dass es jemanden schadet einen Tag auf Fleisch zu verzichten, Bio Lebensmittel zu kaufen oder mit der Bahn fahren (ich kann den Frust bei der DB verstehen). Wer die Bahn nicht mag kann ja das Fahrrad nehmen ;)

    >
    > Alle Autos in Deutschland auf Elektro umzustellen mag gerade so möglich
    > sein, aber nur, wenn der Rest der Welt dann auf Elektro verzichtet. Es sind
    > schlicht nicht genug Rohstoffe da, bzw. diese können nicht so gefördert und
    > verarbeitet werden, dass ein Elektro-Auto in der Summe die Umwelt weniger
    > belastet als ein Verbrenner. Ein Natrium-Ionen-Akku wäre dahingehend ein
    > Game-Changer.
    >
    > Für mich ein weiterer, klarer Hinweis, dass diejenigen die ihren Kopf nur
    > zum in den Sand Stecken benutzen nicht die Helden unserer Kinder sein
    > werden.


    Auto ist immernoch ein Luxusgut! Darauf kann man auch verzichten wenn man nicht drauf angewiesen ist (körperliche Behinderung).

  4. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: Clown 19.06.20 - 00:11

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier sieht man, dass schon Ende der 90er gehandelt wurde. Es ist halt nur
    > nicht schnell genug gegangen, aber das kann eben daran liegen, dass man
    > nicht oder falsch gefördert hat.

    Meines Erachtens waren das eher Prestige-Projekte. Keine Projekte mit ernsthaften Hintergedanken.

    > > Das Problem
    > > Klimawandel ist uns seit über 40 Jahren bekannt.
    >
    > Nur gab es bis vor wenigen Jahren keinen Grund groß aktiv zu werden, also
    > ist halt niemand groß aktiv geworden. Dass man sich für das Alter
    > finanziell absichern muss, das fällt ja auch vielen erst kurz vor der Rente
    > ein. So sind Menschen halt.

    Ja, leider. Und leider wird sich daran auch nichts ändern, so dass die von Wissenschaftlern geforderten Ziele nicht erreichbar sind.

    > Stimmt nicht, sie sind auch nachweisbar sparsamer geworden. Das sich das in
    > der CO2 Bilanz nicht sehen lässt, liegt daran, dass die Summe der Autos
    > zugenommen hat und viele von kleineren auf größere Modelle umgestiegen
    > sind. Aber vergleichst du so ein größeres Modell von heute mit einem vor 10
    > Jahren, dann braucht das heutige objektiv belegbar weniger Sprit als noch
    > vor 10 Jahren bei gleicher Fahrweise und Entfernung. Hätten die Anzahl der
    > Autos nicht zugenommen und wäre jeder bei seiner Klasse geblieben, dann
    > würde der Verkehr heute weniger CO2 brauchen als noch vor 10 Jahren. Und
    > hätte es keine Verbesserung beim Verbrauch gegeben, dann wären die Werte
    > explodiert, was aber auch nicht der Fall ist, sie haben nur leicht
    > zugenommen und damit deutlich weniger als aufgrund der Steigerung bei
    > Anzahl und Klassen zu erwarten gewesen wäre.

    Das stimmt für die meisten Modelle. Was aber auffällt, ist der wahnsinnige Anstieg der verbauten PS. Wären die nicht so derart gestiegen, wäre da deutlich mehr an Effekt zu spüren.

    > > Wenn wir hier mal wieder etwas Downscaling betreiben
    > > würden,
    >
    > Du denkst in die völlig falsche Richtung. Die Lösung für das
    > Verkehrsproblem ist weniger Verkehr und nicht sparsamere Autos. Egal wie
    > sparsam du ein Auto machst, überhaupt nicht mit einem Auto zu fahren wird
    > immer mehr einsparen. Es gilt also heraus zu finden, warum Menschen
    > überhaupt mit dem Auto fahren und dann zu überlegen, was man tun kann,
    > damit sie das in Zukunft nicht mehr tun müssen.
    >
    > Wenn man schnell und günstig von A nach B ohne ein Auto kommt, dann werden
    > viele das auch ohne Auto machen. Wenn es hingegen unmöglich ist von A nach
    > B ohne Auto zu kommen oder Aufwand, Zeit und Kosten dafür inakzeptabel
    > sind, dann werden Menschen mit dem Auto fahren.
    >
    > Und wenn es für mich erst gar keinen Grund gibt nach B zu müssen, dann
    > werde ich mich auch nicht nach B begeben, egal mit welchem Verkehrsmittel.
    > Beispiel: Recht auf Home Office. Viele Pendler würden dann zu Hause bleiben
    > und nichts spart mehr CO2 ein als das.

    Volle Zustimmung!

    > Aber da wo ich jetzt lebe brauche ich ein Auto, weil ohne Auto ist man da
    > aufgeschmissen. Und wer ein Auto braucht, dem nützt auch ein bisschen ÖPVN
    > nicht, weil ÖPVN + Auto ist immer teurer als nur Auto, wer also eh ein Auto
    > hat, der hat keinen Grund das ab und an mal stehen zu lassen, weil das
    > rentiert sich nicht. Es rentiert sich nur gar kein Auto zu haben und da
    > müssen wir hin. [...]

    Ein Kollege von mir fährt jeden Tag, bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad zur Arbeit. Ca. 13km pro Strecke. Absolut unkomfortabel, aber der ist fit und braucht vor allem nicht noch ein Fitness-Studio besuchen ;)
    Aufgrund der aktuellen Lage scheinen viele Leute wieder den ÖPNV zu meiden, was auch in gewisser Weise nachvollziehbar ist. Da heißt es ja seit neustem, dass er wieder interessant gemacht werden müsse.
    Für Pendler mit Auto kann der ÖPNV auch so schmackhaft gemacht werden: Man könnte z.B. die Monatstickets zu 100% von der Steuer absetzbar machen, sofern auch ein Auto im Besitz ist. Dann kann man das Auto auch mal benutzen, wenn man eben doch noch was nach der Arbeit vor hat oder die Züge/Busse ausfallen.

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

  5. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: Sportstudent 20.06.20 - 08:08

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir ist lebhaft eine Diskussion zwischen Lindner (FDP) und Baerbock (Grüne)
    > in Erinnerung geblieben, in der Baerbock darauf gepocht hat, dass nur
    > Verzicht und Einschränkungen den Klimawandel wirklich bekämpfen können,
    > während Lindner erklärte, dass der technologische Fortschritt unsere beste
    > Option sei.

    Ich bin selbst kein Grüner aber diese schwarz-weiß-Feststellung ist ja mal echt zum Lachen.

  6. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: adjust-IT 22.06.20 - 17:35

    Wie wäre es denn mit konkreten Vorschlägen?
    Derzeit reicht scheinbar das Prinzip Hoffnung, dass da der große Natriumakku den Karren aus dem Dreck holt. Nur ist der bis dahin im auftauenden Permafrost ganz untergegangen.
    Die Diskussionen und Lösungen für Übermorgen sind leider um einige Jahrzehnte zu spät dran. Die Menschliche Umweltvernichtung (=die Vernichtung der menschlichen Umwelt) ist schon so weit fortgeschritten, das weder Li noch Na unsere Umwelt retten werden - schon in 10 Jahren sieht die Welt ganz anders aus, speziell wenn die Menschen plötzlich nichts mehr zum Beißen haben.
    Bleiben wir am Boden: ein kalter, schwerer aber langlebiger Akku aus Allerweltskomponenten kann einen Teil der ersten Welt (also den der Sklaventreiber) etwas länger autark in seiner Blase leben lassen, aber die Gesellschaft wird dadurch nicht merklich umweltfreundlicher.
    Vielleicht ist es aber ein kleiner Schritt, der einen kleinen Teil der menschlichen Gesellschaft über die nächsten, sehr schwierigen Jahrhunderte retten kann.
    Viel Erfolg dabei!

  7. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: twothe 23.06.20 - 16:02

    jkow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Baerbock wird wohl kaum gesagt haben, das künftige Technologie nicht helfen kann.

    Doch eigentlich hat sie genau das gesagt. Lindner meinte man sollte neben Elektroautos auch an Wasserstoffautos forschen, Baerbock hat sich aber darauf vernarrt, dass die ja auch ein "Verbrenner" sind, und Verbrenner sind böse. Der Gesichtsausdruck Lindners auf diese zum Himmel schreiende Dummheit sprach Bände.

    Wie sehr der Deutsche bereit ist seine Gewohnheiten zu ändern sehen wir ja gerade. Maskenpflicht wird zum Kinnschutz, zu Hause bleiben und keine Party feiern führt zu Aufruhen. Und dann versuch mal diesen Leuten das Steak weg zu nehmen oder ihnen zu erklären dass sie jetzt statt mit dem Auto mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren sollen. Ein Großteil der Menschheit würde lieber sehenden Auges dumm in den Abgrund rennen, als auch nur irgend einen Beitrag zu leisten der unangenehm wäre.

    Es bleibt uns also eigentlich nur noch die Option das Geld in die Forschung zu stecken und dafür zu sorgen, dass Klimaschonende Technologien flächendeckend eingesetzt werden (können).

  8. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: plutoniumsulfat 03.07.20 - 19:49

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Kollege von mir fährt jeden Tag, bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad
    > zur Arbeit. Ca. 13km pro Strecke. Absolut unkomfortabel, aber der ist fit
    > und braucht vor allem nicht noch ein Fitness-Studio besuchen ;)
    > Aufgrund der aktuellen Lage scheinen viele Leute wieder den ÖPNV zu meiden,
    > was auch in gewisser Weise nachvollziehbar ist. Da heißt es ja seit
    > neustem, dass er wieder interessant gemacht werden müsse.
    > Für Pendler mit Auto kann der ÖPNV auch so schmackhaft gemacht werden: Man
    > könnte z.B. die Monatstickets zu 100% von der Steuer absetzbar machen,
    > sofern auch ein Auto im Besitz ist. Dann kann man das Auto auch mal
    > benutzen, wenn man eben doch noch was nach der Arbeit vor hat oder die
    > Züge/Busse ausfallen.

    Dann kosten sie doch immer noch mehr als wenn man nur das Auto nimmt. Gerade Geringverdiener profitieren davon überhaupt nicht, weil die ohnehin kaum Steuern zahlen. Ganz zu schweigen davon, dass absetzen nicht gleich wiederbekommen heißt

  9. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: plutoniumsulfat 03.07.20 - 19:50

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es bleibt uns also eigentlich nur noch die Option das Geld in die Forschung
    > zu stecken und dafür zu sorgen, dass Klimaschonende Technologien
    > flächendeckend eingesetzt werden (können).

    Man könnte auch entsprechende Gesetze erlassen, die dafür sorgen, dass ein hemmungsloses Abholzen von Wäldern nicht mehr möglich ist. Oder mehr Tierschutz. Oder die bestehenden Gesetze auch durchsetzen. Der Preis für Fleisch und Öl wird dann von ganz alleine steigen und die Leute kommen auch selbst auf Alternativen.

  10. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: Clown 04.07.20 - 04:27

    Ist ja auch nur ein Vorschlag. Darfst gerne auch selber was vorschlagen, so überraschend das auch sein mag =)

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

  11. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: plutoniumsulfat 11.07.20 - 11:11

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist ja auch nur ein Vorschlag. Darfst gerne auch selber was vorschlagen, so
    > überraschend das auch sein mag =)

    Free ÖPNV für alle? :D

    Naja, zumindest günstiger. Zumindest Autofahrern in Großstädten sollte das schmackhafter gemacht werden. Es kann nicht angehen, dass es mehr oder weniger genauso teuer ist, den Bus zu nehmen, um dann noch 2x umzusteigen und doppelt so lange bis zum Ziel brauchen, wenn man auch einfach das eigene Auto nehmen könnte.

  12. Re: Technologie und Klimawandel

    Autor: Clown 17.07.20 - 14:33

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Free ÖPNV für alle? :D

    Scherzkeks! :D
    Es war ja gerade die Frage, _wie_ ÖPNV günstiger oder gar kostenfrei realisierbar wäre.

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

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