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Netflix und Co. verweigern Leistungen

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: Thomas Kraal 15.05.16 - 10:39

    Pjörn schrieb:
    ----------------------------------------------------------------------
    > Um das "wieviel" geht es mir doch nicht mal am Rande. Netflix bekommt von
    > mir Geld damit ich ihren Dienst legal nutzen kann. Auf welchem Kontinent
    > oder in welchem Land mein Wohnzimmer steht,sollte dabei einfach nicht
    > Vertragsgegenstand sein. Und die "länderspezifischen Lizenzen" erklären
    > dabei auch überhaupt nichts.
    ...
    > > und so sind Geoblocks von Vortril fuer die Rechteinhaber!

    Genauso sieht das aus. Wo ich meine bezahlten Leistungen entgegen möchte, kann kein Vertragsgegenstand sein, sonst kann ich eben keine Offerten machen. Die Verbraucher sind heute schon soweit geschient, dass sie freiwillig bereit sind auf ihre Ansprüche zu verzichten, weil es Anbieter verstehen, den Leute ein X für ein U vor zumachen und dabei werden sie auch tatkräftig von Politikern - den ausgewiesen Spezialisten für solche Fälle - unterstützt.

  2. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: EWCH 15.05.16 - 11:02

    neocron schrieb:

    > Jemand nutzt seinen rechlichen Rahmen aus um daraus profit zu machen ...
    > wie jeder andere Buerger auch ... ist ja nun nichts besonderes, sondern der
    > Lauf der Dinge im Kapitalismus ...?

    Das hat doch mit dem Wirtschaftssystem nichts zu tun, Kapitalismus bedeutet doch nicht dass eine Firma alles darf. Und ob ich von einem Staatskonzern abgezockt werde oder einer Privatfirma ist mir auch egal.
    Es gibt z.B. das jahrtausende alte Geschaeftsmodell sich mit einer Waffe (Keule, Schwert, Pistole) in eine dunkle Gasse zu stellen und Reisenden eine Gebuehr abzunehmen. Nennt sich bewaffneter Raubueberfall und ist sowohl in kapitalistischen als auch in sozialistischen Laendern verboten. Beide Systeme haben eine Regulierung der Wirtschaft, wobei der Sozialismus weniger Freiheiten erlaubt.
    Bei uns duerfen z.B. Vertraege (mit wenigen Ausnahmen) nur auf 2 Jahre Laufzeit geschlosen werden - ich waere sogar dafuer Mobilfunkvertraege auf einen Monat zu begrenzen. Es ist also vollkommen in der Hand der Politik ob solche Einschraenkungen zulaessig sind. Der einzige Grund waere dass der Traffic in mein Urlaubsland eventuell mehr kostet sofern Netflix dort keine Server hat. Das liesse sich aber mit einem VPN umgehen, und genau das verhindert Netflix.

    Eine sinnvolle Regulieren in meinen Augen waere:
    Entweder bietet Netflix seinen Dienst auch im Urlaub an oder man kann sich fuer die Urlaubszeit abmelden und muss diese Zeit nicht bezahlen (so machen das viele Zeitungen oder Fitness Studios). Aber ohne Leistung zu kassieren ist eine Frechheit.

  3. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: Anonymer Nutzer 15.05.16 - 12:19

    Thomas Kraal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Was nützt diese EU die politisch bis
    > dato sich eh nur von einer inkompetenten Seite zeigt, wenn sie noch nicht
    > einmal in der Lage ist, die Verbraucherrechte von 360 Millionen EU Bürgern
    > sicher zustellen?

    Die EU hat über 500 Mio. Einwohner, keine Ahnung woher du die Zahl 360 gezogen hast.

    Überdies gibt es keinen anderen auch nur ähnlich großen Markt, in dem auch nur Ansätze existieren Geoblocking wenigstens zu beschränken. In den USA ist es bis heute üblich, dass Firmen ihre Dienstleistungen auf einzelne Bundesstaaten beschränken oder auch einzelne Bundsstaaten ausschließen, lange bevor es das Internet überhaupt gab.

    Die EU ist halt eine Ecke größer, als dein Bundesland oder auch Deutschland und gewisse Georestriktionen sind da einfach unabdingbar - nach dem Stichwort "be careful what you wish for, it might come true" sollten wir alle froh sein, dass bei den Rechteverhandlungen für Inhalte nach wie vor "Kleinstaaterei" herrscht. Die einzige Alternative wäre nun einmal, dass einige große Oligopole oder gar ein Monopolist die Rechte für die ganze EU mit den Studios verhandelt. Dann wäre zwar Geoblocking hinfällig, aber das wäre auch der einzige Vorteil, dafür wäre alles monopoltypisch wesentlich teurer.

    Geoblocking ist frustrierend und ich persönlich umgehe es auch per VPN schon lange (erfolgreich) aber ich kann durchaus sachlich nachvollziehen, dass es hier nicht nur nach meinen Bedürfnissen gehen kann, sondern einige zusätzliche Aspekte eine Rolle spielen. Also bevor du so im Bauschebogen in der Manier der Rechtspopulisten auf der EU rumhackst ("Was nützt diese EU die politisch bis dato sich eh nur von einer inkompetenten Seite zeigt") einmal kritisch in dich gehen und überlegen, ob es vielleicht auch eine andere Seite zu diesem Thema gibt.

    Diese ach so inkompetente EU macht demnächst etwas, wovon andere große Regionalmärkte nur träumen können.

  4. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: Anonymer Nutzer 15.05.16 - 12:29

    EWCH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das hat doch mit dem Wirtschaftssystem nichts zu tun (...)

    Richtig, wärst du mal bei der Feststellung geblieben. Nicht Netflix will Geoblocking, die Rechteinhaber verkaufen die Rechte eben an Verwerter in den einzelnen EU Staaten und nicht für die ganze EU im Paket. Das ist deren freie Entscheidung, es gibt kein Menschenrecht auf die neueste Staffel Walking Dead zur selben Zeit diese in den USA im Netflix-Katalog abrufbar ist o. ä. und ehrlich gesagt geht mir dieses Thema zunehmend auf die Nerven, daran als welch himmelschreiendes Unrecht das Geoblocking von Wohlstandsbürgern skandalisiert wird merkt man, dass wir hierzulande keine echten Probleme haben.

    > Entweder bietet Netflix seinen Dienst auch im Urlaub an oder man kann sich
    > fuer die Urlaubszeit abmelden und muss diese Zeit nicht bezahlen (so machen
    > das viele Zeitungen oder Fitness Studios). Aber ohne Leistung zu kassieren
    > ist eine Frechheit.


    Ich finde es umgekehrt eine Frechheit anzunehmen, dass es das Problem deines Vertragspartners ist, ob du im Urlaub bist oder nicht. Verträge sind einzuhalten. Oder stundet dir etwa dein Vermieter die Miete wenn du außer Haus bist? Nein? Warum wohl nicht? Weils deine Sache ist! Wenn eine Mukibude das anbietet, dann aus Kundenfreundlichkeit und nicht weil sich das so gehört oder weil der Normalfall ist, dass der Endverbraucher sich selektiv an Verträge halten oder daraus verabschieden kann. Mit den ganzen Geschichten wie Widerrufsrecht innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen wurde das Prinzip verwässert, dass Verträge einzuhalten sind und man an ein gegebenes Wort oder eine getroffene Entscheidung nun einmal gebunden ist.


    Punktum: Netflix und Co. verweigern eben keine Leistungen, wer einmal die AGB liest, die er da akzeptiert, wird sehen, dass dort Maßnahmen zur Verschleierung des wahren Standorts untersagt sind und die Dienstleistung nur im Inland erbracht wird. Wenn ich bei meinem Automobilclub nur die Pannenhilfe im Inland gebucht hab kreische ich auch nicht "Abzooockkääää" wenn ich im Ausland eine Panne hab und dann der gelbe Engel nicht kostenlos erscheint. Und im Falle von Netflix und Co. bieten die halt einfach ausschließlich Inlandsdienstleistungen für deutsche Endverbraucher an. Ist halt einfach so. Und wenn das einem nicht passt, dann muss man den Dienst ja nicht nutzen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.05.16 12:31 durch Lügenbold.

  5. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: robinx999 15.05.16 - 12:50

    > Die EU hat über 500 Mio. Einwohner, keine Ahnung woher du die Zahl 360
    > gezogen hast.

    Gute Frage die Zahl von 360 Mio ist aber recht nah an der Einwohnerzahl der Euroländer die aktuell bei 338 Mio Liegen http://ec.europa.eu/eurostat/tgm/table.do?tab=table&init=1&plugin=1&language=de&pcode=tps00001

  6. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: FreiGeistler 15.05.16 - 15:26

    >> 4.3. Sie dürfen die Filme und Serien über den Netflix-Dienst in erster Linie in dem Land ansehen, in welchem Sie Ihr Konto erstellt haben, und nur in geografischen Regionen, in denen der Netflix-Dienst angeboten wird und für die die jeweiligen Filme und Serien lizenziert sind. Die zum Ansehen verfügbaren Inhalte können sich je nach Region unterscheiden und werden sich außerdem von Zeit zu Zeit ändern

    Na Prima. Fall Erledigt.
    Was gibts also noch gross zu diskutieren?

  7. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: FreiGeistler 15.05.16 - 15:39

    > > Aber Politik reagiert oft nur langsam auf neue Gegebenheiten. Siehe "Neuland".
    > Die Politik reagiert genau so, wie es das Volk tut! Politik ist ein Teil des Volkes ...
    > ...
    > Also aufhoeren mit dem Geschimpfe, und mal selbst loslegen ...
    Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
    Dass Politik Langsam ist, ist ein Fakt. Das hat mit der Bürokratie dahinter zu tun.

    > Die Politik bzw. die Regierung spiegelt das Volk wieder ... ist sie zu langsam, ist es das Volk auch!
    Ja, Blödsinn.

    > > Leider können Verbraucher keine Gesetze verabschieden.
    > 2. Können sie es zum glueck nicht direkt, ich will gar nicht wissen, was dabei rumkaeme ...
    *räusper* Schweiz und so...

    > 3. Benötigt es ueberhaupt keine Gesetze um Unternehmen zu bewegen, lediglich einen ordentlichen Anreiz ...
    Bitte gründe keine eigene Firma. Oder hast du schon eine? Deine Armen angestellten... Dann geh bitte nicht in die Politik.

    Ehrlich, wenn ich deine Posts hier so lese; Schreiben wenn du nicht mehr unter Speed/Amph bist wäre auch eine Option?

  8. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: Sharra 15.05.16 - 15:49

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >> 4.3. Sie dürfen die Filme und Serien über den Netflix-Dienst in erster
    > Linie in dem Land ansehen, in welchem Sie Ihr Konto erstellt haben, und nur
    > in geografischen Regionen, in denen der Netflix-Dienst angeboten wird und
    > für die die jeweiligen Filme und Serien lizenziert sind. Die zum Ansehen
    > verfügbaren Inhalte können sich je nach Region unterscheiden und werden
    > sich außerdem von Zeit zu Zeit ändern
    >
    > Na Prima. Fall Erledigt.
    > Was gibts also noch gross zu diskutieren?

    Gab es von Anfang an nichts dran zu diskutieren. Der OP wollte nur rumstänkern, dass er es zum kotzen findet, sich ungerecht behandelt fühlt, und sowieso gegen alle Regeln ist.

  9. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: mnementh 15.05.16 - 20:50

    androidfanboy1882 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es kein Geoblocking geben würde, würden sich doch alle ihr
    > Spotify/Netflix/xxx Abo in Ecuador kaufen für 1$ pro Monat.
    >
    > Sorry kenne die Preise für Spanien / Ungarn / Malta nicht
    a) Du sprichst Spanisch?
    b) Ich habe keine Zahlen, aber ich kann mir nicht vorstellen dass Netflix für Ecuador mehr Lizenzen erworben hat als für Deutschland. Also Du nimmst ein eingeschränktes Programm hin?

  10. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: opodeldox 15.05.16 - 20:57

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > 3. Benötigt es ueberhaupt keine Gesetze um Unternehmen zu bewegen,
    > lediglich einen ordentlichen Anreiz ...
    > Bitte gründe keine eigene Firma. Oder hast du schon eine? Deine Armen
    > angestellten... Dann geh bitte nicht in die Politik.

    Das ist genau was Firmen machen, sie bieten an, was Menschen kaufen. Wo ist das Problem?

  11. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: oliver.n.h 15.05.16 - 23:39

    Ist eben so das die Rechtsvertreter (suisa zB) immer noch nationale Unternehmen sind, ein Fehler der EU nicht des Unternehmens. Bei den Patienten funktioniert es heute ja

  12. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: robinx999 16.05.16 - 08:15

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > androidfanboy1882 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn es kein Geoblocking geben würde, würden sich doch alle ihr
    > > Spotify/Netflix/xxx Abo in Ecuador kaufen für 1$ pro Monat.
    > >
    > > Sorry kenne die Preise für Spanien / Ungarn / Malta nicht
    > a) Du sprichst Spanisch?
    > b) Ich habe keine Zahlen, aber ich kann mir nicht vorstellen dass Netflix
    > für Ecuador mehr Lizenzen erworben hat als für Deutschland. Also Du nimmst
    > ein eingeschränktes Programm hin?

    Ob das mehr oder weniger sind wäre eine Frage auf jeden Fall sind es andere.
    z.B.: Akte X
    https://flixsearch.io/movie/the-x-files-1993

    Seasons
    1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9

    Audio
    Spanish, English

    Subtitles
    Spanish, Brazilian Portuguese

    Also Englisch ist auch als Sprache vorhanden aber nicht als Untertitel.

  13. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: neocron 16.05.16 - 13:44

    Pjörn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > neocron schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Pjörn schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Leider können Verbraucher keine Gesetze verabschieden.
    > > 1. Koennen sie das sehrwohl. Indirekt durch wahlren ...
    >
    > Nein,können sie nicht. Nicht mal indirekt.
    Aha, frage ich mich was genau man bei den Wahlen dann waehlt ...

    > > 2. Können sie es zum glueck nicht direkt, ich will gar nicht wissen, was
    > > dabei rumkaeme ...
    > Du bist mit deinen Aussagen auch nicht sonderlich entschlossen.
    Mal genau nachlesen ...
    Ich sagte es sei indirekt moeglich, zum Glueck nicht direkt ...
    was genau ist daran das Problem?

    > > 3. Benötigt es ueberhaupt keine Gesetze um Unternehmen zu bewegen,
    > > lediglich einen ordentlichen Anreiz ...
    >
    > Deshalb sind auch alle Preissenkungen (Endkundenhöchstentgelte lt.
    > EU-Roaming-Verordnung) in den letzten zehn Jahren aus Vorgaben der
    > involvierten EU-Kommission (European Commission - Digital Agenda for Europe
    > ) entstanden.
    manchmal tritt der grosse Papi halt doch mal an die Stelle, wenn das Volk mal wieder zu inkompetent ist es selbst zu tun ...

    > > Organisiert an die Anbieter herantreten. Zb mit Geld ...
    > > Oder aber mit einem organisierten Boykott. Dagegen können Unternehmen
    > > ueberhaupt nicht lobbyieren. Aber wie du schon zeigst ist das keine
    > Option.
    > > Dafuer miesste man den Hintern von der Couch bekommen ...
    > > Also meckert man lieber und schiebt es auf die Politik ... nicht wahr?
    >
    > Für eine kollektive Verweigerungshaltung (Boykott) muss niemand seinen
    > Kadaver irgendwo hin tragen.
    und denoch schafft man es nicht ... einfach zu verzichten ...
    ist ja noch mehr ein Armutszeugnis!

    > Ist bei Roaming Gebühren und Video-Streaming
    > auch ein ziemlich rammdösiger Vorschlag.
    Verzicht ist ein Problem?
    Evtl. mal zur Suchtbehandlung gehen ... das funktioniert naemlich eigentlich bei allen Luxusguetern problemlos!


    > Achso. Und ein Recht auf eine bestimmte Behandlung kommt dann
    > wahrscheinlich 2043.
    Ein Recht auf Luxus kommt wohl niemals ... warum sollte es ein Recht auf Luxus geben?


    > Um das "wieviel" geht es mir doch nicht mal am Rande. Netflix bekommt von
    > mir Geld damit ich ihren Dienst legal nutzen kann.

    > Auf welchem Kontinent
    > oder in welchem Land mein Wohnzimmer steht,sollte dabei einfach nicht
    > Vertragsgegenstand sein.
    Das ist TEIL des "Wieviel" ... du kannst nicht oben widersprechen, und dann unten aeussern, dass du mehr im Angebot sehen moechtest ...
    ob das "mehr" mehr Filme, oder mehr Verfuegbarkeit oder mehr Qualitaet ist, ist voellig belanglos!
    Und was Vertragsgegenstand ist bestimmt nunmal der Anbieter. Es steht jedem frei dieses Angebot NICHT in Anspruch zu nehmen ...
    Du darfst gern deinen Wunsch aeussern ... wenn du es gaendert haben moechtest, such dir genuegend andere, die mit dir Wuensche aeussern ...


    > Und die "länderspezifischen Lizenzen" erklären
    > dabei auch überhaupt nichts. Wie sollen diese länderspezifischen Lizenzen
    > denn genau aussehen?
    Urheber A verkauft seine Rechte an Netflix in den USA, und an Sky in Deutschland ...
    weil Sky in Deutschland mehr Geld bietet, als Netflix!
    Warum sollte Urheber A nun die Lizenzen an Netflix geben, wenn sie mit Sky in Deutschland mehr verdienen?
    Warum sollte Sky in Deutschland viel Geld an Urheber A bezahlen, wenn sie NICHT exklusivrechte an den Inhalten in Deutschland haetten?
    Ergo ist es von Interesse fuer Urheber A die Lizenzen an Sky abzutreten, und Netflix KEINE Rechte fuer Deutschland zu geben ...

    Ist ja nun wirklich keine Raketenwissenschaft dort die Interessen zu erkennen ...
    Den Leuten im Ausland auch zugriff auf inlaendische Angebote zu geben waere ein Schlupfloch ... was man technisch versucht zu verhindern, denn mit jedem Schlupfloch, fallen die Preise, die zB. Sky bereit ist zu bezahlen, wenn doch jeder Depp die Exklusivinhalte (fuer die Sky bezahlt hat) denoch ueber VPN oder auslaendische Accounts in Deutschland schauen kann!?

  14. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: neocron 16.05.16 - 13:47

    Thomas Kraal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genauso sieht das aus. Wo ich meine bezahlten Leistungen entgegen möchte,
    > kann kein Vertragsgegenstand sein,
    natuerlich kann es das. Ist es ja auch ... was ist das fuer eine unsinnige Behauptung?

    > sonst kann ich eben keine Offerten
    > machen.
    doch kann man ... warum sollte man das nicht koennen?

    > Die Verbraucher sind heute schon soweit geschient, dass sie
    > freiwillig bereit sind auf ihre Ansprüche zu verzichten,
    Es gibt kein Anspruch!
    Wer glaubst du eigentlich wer du bist, dass du einen "Anspruch" haettest?
    Ein Markt ist ein Kompromiss, jemand ist bereit etwas zu bieten, zu seinen Konditionen, jemand anderes nimmt diese an ...
    Es GIBT keinen Anspruch ... sondern lediglich wuensche ...
    Ist ja gruselig, was man hier so liest. Einige halten sich wirklich fuer die Koenige der Welt ...

    > weil es Anbieter
    > verstehen, den Leute ein X für ein U vor zumachen und dabei werden sie auch
    > tatkräftig von Politikern - den ausgewiesen Spezialisten für solche Fälle
    > - unterstützt.
    mimimimi

  15. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: neocron 16.05.16 - 13:53

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
    > Dass Politik Langsam ist, ist ein Fakt. Das hat mit der Bürokratie dahinter
    > zu tun.
    dann evtl mal die richtigen Leute waehlen und bezahlen ...

    > Ja, Blödsinn.
    achso, deshalb!


    > *räusper* Schweiz und so...
    Aha, und die Entscheidungen, die das Volk da getroffen hatte, sind alle kompetent und richtig?
    bisschen naiv, meinst nicht?
    *raeusper* Minarettverbot und so ...


    > > 3. Benötigt es ueberhaupt keine Gesetze um Unternehmen zu bewegen,
    > lediglich einen ordentlichen Anreiz ...

    > Bitte gründe keine eigene Firma. Oder hast du schon eine? Deine Armen
    > angestellten... Dann geh bitte nicht in die Politik.
    wie du auf diese Schlussfolgerung kommst weisst du vermutlich selbst nicht.
    Ich sage: ordentlichen Boykott, und man kann einem Unternehmen ordentlich die Stirn bieten ...
    Und jetzt kommst du mir mit diesem Quatsch?
    ich glaube du hast nichteinmal verstanden was ich schrieb ...


    > Ehrlich, wenn ich deine Posts hier so lese; Schreiben wenn du nicht mehr
    > unter Speed/Amph bist wäre auch eine Option?
    etwas besseres ist dir nicht eingefallen?
    gib dir mal Muehe!
    Aber bitte lies und versteh zuvor ersteinmal was genau ich schrieb ...

  16. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: nekronomekron 19.05.16 - 15:14

    Ich finde es extrem bedenktlich wie egozentrisch immer mehr Mitmenschen werden und das auch unverholen zur Schau stellen.

    Da wird ein Vetrag mit einem Unternehmen unterzeichnet den man sich anscheinend nicht durchliest und dann wird von einer angeblichen Leistungsbeschneidung gefaselt die niemals so bestanden hat.

    Verzichten kann anscheinend auch keiner mehr auf irgendwas, man muss immer alles haben und alles muss so sein wie man es sich in seiner rosaroten Traumwelt ausmalt. So ist es nun mal nicht. Alles ist vertraglich geregelt und alle müssen sich auch danach halten. Ich beschimpfe meinen Telefonanbieter auch nicht weil er mir keine gratis Telefonate aus dem Ausland erlaubt wenn ich im Urlaub bin, auch wenn ich in D eine Flatrate habe. Weil es einfach nicht Bestandteil des Vertrags war. Diese Linie scheinen manchen nicht zu kapieren. Wenn mir die vetragliche Regelung nicht passt, dann unterzeichne ich nicht. Fertig. Es gibt hier nichts weiter zu diskutieren.

    Netflix hat hier in keinster Weise gegen irgendwas verstoßen. Ich verstehe daher auch diesen großen Zirkus nicht. Dann konsumiert Netflix nicht wenn euch die AGBs nicht passen. Ganz einfach. Keiner MUSS Netflix nehmen, dann wäre es evtl. was anderes.

    Das seltsame ist, dieses Gehabe ist nicht nur bei diesem Thema sichtbar, sondern zieht sich quer durch das gesamte Golem Forum mittlerweile. Anscheinend bin ich in der glücklichen Lage selber entscheiden zu können was ich mir kaufe. Diesen Vorteil haben anscheinend nur wenige, ansonsten kann ich mir manches Kindergartengehabe nicht erklären..

    Mit dem "Dann macht doch selber Politik" fang ich lieber gar nicht an.. Zur EM/WM haben wir 80 Mio. Bundestrainer und bei politischen Entscheidung 80. Mio Bundeskanzler.. aber dass man sich wirklich selber auf die Füsse stellt und versucht in einem geordneten und demokratischen System einen Wandel herbeizuführen, das schafft keiner. Wahrscheinlich weil der Stuhl an den Stammtisch geschraubt wurde..

  17. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: robinx999 19.05.16 - 15:38

    > Ich beschimpfe meinen
    > Telefonanbieter auch nicht weil er mir keine gratis Telefonate aus dem
    > Ausland erlaubt wenn ich im Urlaub bin, auch wenn ich in D eine Flatrate
    > habe. Weil es einfach nicht Bestandteil des Vertrags war.

    Wobei Telefonanbieter wie die Telekom aber auch nicht verhindern das ich mir eine Fritzbox hinstelle mich mittels Hotel WLAN zuhause per VPN Einwähle und dann dann mein Handy mittels APP (entweder die von Fritzbox oder eine Beliebige die es zu einem SIP fähigem Telefon macht) Benutze um mittels Flatrate Freunde zuhause anzurufen.

  18. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: mnementh 19.05.16 - 17:19

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > warum sollte man das?
    Weil EU.

    > wer sagt das?
    EU-Parlament.

    > die Lizenzgeber sehen offensichtlich mehr Profit bei separierten Angeboten
    > ... also agieren sie auch danach. Ist ja nicht verwunderlich!
    Ein Restaurant hat auch mehr Profit wenn man seinem Softdrink stark abhängig machende Drogen beimischt. Klar agieren die Unternehmen zur Profitmaximierung, wenn keine gesetzlichen Regeln dagegen stehen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Dennoch ist es mehr als legitim, wenn der Gesetzgeber einen Regelrahmen vorgibt.

  19. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: mnementh 19.05.16 - 17:21

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei auf Serien ja sowohl Streaming Anbieter als auch TV Anbieter bieten
    > und somit eine Unterscheidung nicht möglich ist.
    > Ganz davon abgesehen das man die Zahlen zwar ermitteln könnte, aber die
    > Streaming Anbieter sich hüten sie zu veröffentlichen.
    Sollen die Lizenzgeber als Part des Deals verlangen, dass die Zugriffszahlen auf das eigene Angebot durch den Streaminganbieter bereitgestellt werden.

  20. Re: Netflix und Co. verweigern Leistungen

    Autor: robinx999 19.05.16 - 17:24

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > robinx999 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wobei auf Serien ja sowohl Streaming Anbieter als auch TV Anbieter
    > bieten
    > > und somit eine Unterscheidung nicht möglich ist.
    > > Ganz davon abgesehen das man die Zahlen zwar ermitteln könnte, aber die
    > > Streaming Anbieter sich hüten sie zu veröffentlichen.
    > Sollen die Lizenzgeber als Part des Deals verlangen, dass die
    > Zugriffszahlen auf das eigene Angebot durch den Streaminganbieter
    > bereitgestellt werden.

    Denkbar wäre vieles aber bis jetzt gleicht die rechte Vergabe ja eher einer Autkion, wir haben Serie XY wer will sie los startet das Wett bieten und das für Jedes Land Separat, mal gewinnt ein TV Sender mal ein Streaminganbieter

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