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  5. › Netzabdeckung: Nutzer meckern über…

Netz oder nicht Netz vs. Empfangsqualität

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  1. Netz oder nicht Netz vs. Empfangsqualität

    Autor: bigm 26.02.19 - 11:44

    Ich verstehe ja wenn man über die App "meckert".

    Ich selbst habe Sie auch Monate lang ohne Probleme genutzt.

    Allerdings stelle ich mir das schwierig vor wie man die Netzqualität messen will.
    Dazu müsste man ja mit permanent aufgebauten Gesprächsverbindungen fahren und schauen wo diese abbrechen und warum.

    Ich kämpfe auch mit laufenden Gesprächsabbrüche zwischen 4G, 3g und 2g Netzknoten.
    Auch die Übertragungsgeschwindigkeit kann man nur durch Traffic genierierung messen.
    Aber all das kostet ja den Nutzer der App unter umständen richtig Geld!

    Was wünschen sich denn die User wo die app obsolet finden?

    Dank stromsparmechanismen ist mein Handy immer auf minimalstempfang da es den Strom der Antenne herunter regelt und erst bei einer aktiven interaktion also Telefon oder daten die Sendeleistung hoch fährt.

    Ich finde die App gut um zu sehen wo es noch kein 4g Netz gibt und ausgebaut werden sollte.
    zu mehr sehe ich es aber auch nicht.
    wie gut dann das Netz ist steht auf einem anderen Blatt papier.

    Allerdings gibt es Handys die gute Antennen haben als da wären einige Huawei und die guten alten Lumias ;) da hat man 4G wo andere maximal 2g/3g haben.
    Sprich "Ob" Netz und "Wie" Netz ist auch Endgerätabhängig.

    von den drölfmillionen Androidversionen welche Kompatibilitätsprobleme mit sich bringen können ganz zu schweigen.
    Unter Android 8.0 und 8.1 läuft es Problemlos bei mir.

  2. Re: Netz oder nicht Netz vs. Empfangsqualität

    Autor: ikhaya 26.02.19 - 11:48

    Also ich kenne auch Gegenden wo man zwar offiziell 3g und LTE hat, aber die Knoten so überlastet scheinen, dass man bei Chats und ähnlichen Anwendungen wegen Zeitüberschreitung rausgeworfen wird.
    Da müsste die Effektive Bandbreite mit reinkommen in die Messung in Abhängigkeit von Zeit und Funkzelle und nicht nur global über den ganzen Anbieter.

  3. Re: Netz oder nicht Netz vs. Empfangsqualität

    Autor: bigm 26.02.19 - 11:52

    Diese überlastungen dürften die Netzbertreiber kennen und diese auch aktiv angehen.
    Siehe auch Kabel BW mit den Knotenpunkten.

    Eine zusätzliche Bandbreite dauert aber in deutschland manchmal 1-2 Jahre.

    Traurig aber wahr.

    Man wird ja schon genügsamer.. ich brauch keine 200-500Mbit per 4g.. 20-50MBit reichen dicke aber Netz statt kein Netz ist gold wert.
    die ganzen schlechten 2g und niederen 3g Verbindungen oder HSUAP und co. mit teils ewig langen verzögerungen (ping/trace) das ist grausam.

  4. Re: Netz oder nicht Netz vs. Empfangsqualität

    Autor: chefin 26.02.19 - 11:59

    wie willst das machen?

    100 Byte übertragen und schauen was angekommen ist und wie schnell? Das wird wohl kein verlässliches Ergebniss geben. Man muss schon ein bischen mehr senden. Also nehmen wir mal 100kbyte. Alle 5 Minuten die 100Kbyte? Der Monat hat 8640 Datentestpunkte, das sind 860Mbyte Daten. Je nach Vertrag bleibt dir dann nicht mehr viel.

    Man könnte das lösen mit einer Herstellerapp. Die wissen dann das sie das Volumen nicht zählen brauchen und könnten anderen im Spot melden, das sie nicht mehr zu testen brauchen. Aber das würde kein Mensch akzeptieren.

    Es ist also schlicht so, das wir an technische Grenzen stossen, die wir aktuell nicht überwinden können. Und alle 5 Minuten ist ein verdammt grobes Raster. Dazu kommt, das wie auf der Autobahn ein Stau nie ganz zu verhindern ist. Egal wie breit die Autobahn ist, sie wird nie breit genug sein um jeden Stau zu verhindern. Und so ist es mit dem Mobilfunknetz. Sicher, man kann hier und da etwas hochbauen. Aber gerade überlastete Zellen sind deswegen überlastet weil sich für sehr kurzen Zeitraum sehr viele Nutzer drin befinden. zB wenn Schulschluss und alle dürfen das Handy rausholen, stehen hunderte Kinder in enger Nachbarschaft und warten auf Bus, Bahn, Auto. Logo das dabei eine überlast entsteht. Aber die dauert keine 30 Minuten.

    Dafür 10 Masten stellen um alles abzufangen ist Idiotisch.

  5. Re: Netz oder nicht Netz vs. Empfangsqualität

    Autor: ikhaya 26.02.19 - 12:08

    Das ist seit 7 Jahren so, obwohl ich mittlerweile 4G am Telefon hab und es auch als solches meist angezeigt wird. Da wäre ein wenig Druck durch eine BNetzA App hilfreich :)

  6. Re: Netz oder nicht Netz vs. Empfangsqualität

    Autor: /mecki78 26.02.19 - 13:01

    bigm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu müsste man ja mit permanent aufgebauten Gesprächsverbindungen fahren
    > und schauen wo diese abbrechen und warum.

    Man müsste einfach nur mal ein paar Bytes übertragen und messen ob sie ankommen und wie lange es dauert, bis sie ankommen. Oft meldet die App ich habe LTE und wenn ich dann eine ganz einfach Webseite öffnen will kommt da nur "Zeitüberschreitung bei der Anfrage", weil nur weil mein Telefon irgendwo das LTE Signal eines Mastes aufgeschnappt hat, habe ich noch lange kein LTE, dass ich auch benutzen kann!

    > Aber all das kostet ja den Nutzer der App unter umständen richtig Geld!

    Nein, es kostet Datenvolumen, kein Geld. Und viele Nutzer wären bereit 50 MB im Monat für diese App zu opfern, wenn das dann dazu führt, dass sie irgendwann mal ein brauchbares Mobilfunknetz bekommen und mit 50 MB kann man viel messen, denn es geht nicht darum den Durchsatz zu messen, es geht darum zu messen ob man überhaupt irgendwas mobil erreichen kann, weil das ist ja oft schon nicht möglich mit nur einem Strich, aber die tolle App meldet da trotzdem, dass ja LTE vorhanden ist und daher kein Handlungsbedarf besteht.

    /Mecki

  7. Re: Netz oder nicht Netz vs. Empfangsqualität

    Autor: /mecki78 26.02.19 - 13:03

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 100 Byte übertragen und schauen was angekommen ist und wie schnell?

    Genau so. Denn auch mit 500'000 solchen Messungen sind wir gerade mal bei 50 MB Volumen und die meisten haben ja ein paar GB, denen tut es nicht weh 50 MB im Monat zu opfern. Außerdem muss ja niemand diese App nutzen, wenn er nicht will und man könnte es in der App einstellbar machen, wie viel sie maximal Volumen pro Monat verbrauchen darf. Was hat irgendwer davon, wenn die App meldet, dort ist LTE verfügbar, man dort aber nicht mal in der Lage ist 100 Bytes zu übertragen? Verfügbar ist nutzlos, wenn nicht nutzbar.

    /Mecki



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.02.19 13:05 durch /mecki78.

  8. Re: Netz oder nicht Netz vs. Empfangsqualität

    Autor: Prokopfverbrauch 26.02.19 - 18:11

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es ist also schlicht so, das wir an technische Grenzen stossen, die wir
    > aktuell nicht überwinden können. Und alle 5 Minuten ist ein verdammt grobes
    > Raster. Dazu kommt, das wie auf der Autobahn ein Stau nie ganz zu
    > verhindern ist. Egal wie breit die Autobahn ist, sie wird nie breit genug
    > sein um jeden Stau zu verhindern. Und so ist es mit dem Mobilfunknetz.
    > Sicher, man kann hier und da etwas hochbauen. Aber gerade überlastete
    > Zellen sind deswegen überlastet weil sich für sehr kurzen Zeitraum sehr
    > viele Nutzer drin befinden. zB wenn Schulschluss und alle dürfen das Handy
    > rausholen, stehen hunderte Kinder in enger Nachbarschaft und warten auf
    > Bus, Bahn, Auto. Logo das dabei eine überlast entsteht. Aber die dauert
    > keine 30 Minuten.
    >
    > Dafür 10 Masten stellen um alles abzufangen ist Idiotisch.

    Naja das ist schon eine plakative Darstellung und auch Übertreibung.

    Fakt ist, dass aber man Welten davon entfernt ist, das zu erreichen, was eigentlich mit 5G politisch auch diskutiert wird und grundsätzlich erwartet wird. Dass Benutzer eine QoE haben dass sie gefühlt überall Netz und gute Verbindungsqualität haben, 3G,4G oder 5G ist da Jacke wie Hose. Zwar geht es mit der App jetzt erstmal um LTE aber das ganze fließt doch ineinander über.

    Und die Masten und Zellen können durch intelligente Steuerung schon solchen Lastszenarien gerecht werden. Das widerspricht aber dem privatwirtschaftlichen Konzept der Oligopole. Denen ist eine überlastete Zelle erst mal relativ egal, erst wenn mehrere Zellen in einem Gebiet über längere Zeitfenster so stark überbucht sind, dass für viele Nutzer kein Service möglich ist und sich tatsächlich viele Benutzer entscheiden, den Provider zu wechseln. Das ist dasselbe wie bei den Kabelnetzen mit den Segmentteilungen.

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