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Darueber kann ich nur lachen.

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  1. Re: Darueber kann ich nur lachen.

    Autor: Patrickkhb 26.06.14 - 08:49

    Kommt da noch was sachliches oder wollen wir uns hier mit Phrasen und Hokuspokus beschmeißen?

    Auch der Energieanbieter hält die Hand auf, wenn du abseits der Zivilisation wohnst. Da reicht es schon aus, wenn du am Dorfrand wohnst - und die Erschließungskosten verdoppeln sich.

    Auch Anbieter, die in öffentlicher Hand sind, müssen wirtschaftlich rechnen. Was glaubt ihr, woher das Geld sonst kommen soll?
    Frage mich, auf was für einem Planeten manche Leben...

  2. Re: Darueber kann ich nur lachen.

    Autor: Marib 26.06.14 - 11:02

    Wir sind aber zumindest auf dem Papier immernoch eine soziale Marktwirtschaft.
    Auch wenn das soziale wohl an der Missgunst langsam kaputt geht, finde ich die Argumentation 'Städter vs Ländler' reichlich schwachsinnig.
    Aufm Land zahlt man auch nicht weniger Krankenversicherung obwohl dort sicher die Luft besser ist. In der Stadt zahlen wir dafür das Gleiche für den Strom, obwohl wir keine extra Kilometer bis ins Dorf brauchen.

    Wem solche Mischkalkulationen nicht passen, dem sollte man wärmstens ans Herz legen in den kalten Kapitalismus zu ziehen. USA bietet sich dann an. Viel Spaß.

  3. Re: Darueber kann ich nur lachen.

    Autor: plutoniumsulfat 26.06.14 - 11:07

    Zumal die mangelnde Internetversorgung (oder der Ausbau dessen) auch in Städten problembehaftet ist.

  4. Re: Darueber kann ich nur lachen.

    Autor: Michael H. 26.06.14 - 12:09

    Finde es irgendwie immer wieder faszinierend, wie so manche Leute Stand und Land voneinander trennen...

    Wohne selber in ner knapp 30.000 Einwohner gemeinde die weißgott nicht mehr als Dorf durchgeht... Bildungstechnisch von mehreren Kindergärten, Grundschulen, Hauptschulen und Realschule sowie Gymnasium und Sonderschule alles vertreten ist... mit mehreren Sportparks und einem Stadion... sowie international großen Konzernen die hier ansässig sind... welches aber als Dorf gekennzeichnet wird weils nicht zu ner hauptstadt dazugehört ^^

    Dennoch hat man hier je nach Ortsteil und Verteilerkasten auf der einen Seite 100Mbit, auf der anderen nur noch 16... und sonst überall nur noch 3Mbit... obwohl die Bevölkerungsdichte hier relativ gleichmäßig ist...

    Dennoch wird auch so getan als würde man hier aufm Land leben und mit den Kühen schlafen und die schöne Landschaft den ganzen tag genießen während man auf dem Traktor über die Schotterwege in den Sonnenuntergang fährt mit nichts als einer Latzhose an...

    Hier gibts genau so ein Bildungsangebot wie in der "Stadt", hier gibts ebenso Billigdiscounter, hier gibts ebenso Großunternehmen die vermutlich den Großteil Münchens beliefern und ebenso die ganze Welt beliefern... hier kennt auch nicht jeder jeden... ok vielleicht kennt man eher seine Nachbarn weil man hier eher längere Zeiträume am gleichen Fleck lebt als nur 1-2 Jahre...

    Ich kenn auch keinen Bauern und schon gar niemanden der mim Traktor fährt...
    Hab daheim ne ganz moderne Wohnung mit Flatscreens, Notebooks, nem relativ neuen HighEnd Rechner.. streame mir übers W-Lan meine Serien aufs Tablet wenn ich im Garten liege und mich entspanne... fahre einen Neuwagen und schau mit Freunden Fußball in der Bude und es wird Pizza oder Chinesisch... von mir aus auch mongolisch bestellt... und wenn ich lust hab fahr ich mal eben ins Schwimm oder Freibad... oder direkt an den See, der is nämlich auch nicht weit weg xD

    Und es riecht auch nicht nach scheisse oder sonst was...

    Wahnsinn was so manche Leute für ne Vorstellung vom "Land" haben...

    Sogar die 1200 Seelen Gemeinde n paar km entfernt lebt wesentlich moderner und angenehmer als die meisten Stadtmenschen... da wird einem schon anders wenn man in ein vermeindliches Bauernhaus geht und dann auf einmal der TV auf klatschen aus der Wand rausfährt und die Sofabeleuchtung das zimmer wesentlich nobler aussehen lässt als so manche pseudovilla in münchen...

    Bedarf ist da... kohle ist mehr als genug da ... nur gemacht wirds nicht...
    Der witz ist ja auch... laut n paar kollegen die bei den telekomikern gearbeitet haben... stehen die Leitungen ja schon seit jahren so, dass man viel viel viel mehr Bandbreite zulassen könnte... man machts aber nicht, weil dann würde man ja weniger geld einnehmen... unsere Stadt hier existiert ja erst seit den frühen 60er/70er jahren... da isses ned so problematisch wie in münchen, dass es evtl. noch gebiete gibt wo einfach total alte Leitungen liegen oder entfernt wurden.... jetzt aber aus platzmangel nicht ausgetauscht werden können... nein ist hier alles möglich... wird aber dennoch nicht gemacht... warum auch... für ne 6000er zahlste so viel wie andere für ihre 50Mbit...

  5. Re: Darueber kann ich nur lachen.

    Autor: berritorre 26.06.14 - 12:56

    Würden die Unternehmen einen guten Markt sehen, hätten sie sich wohl schon lange auf die Erschliessung des flachen Landes gestürzt.

    Warum ein Unternehmen eine Mischkalkulation machen muss, ist mir unklar. Ein Unternehmen muss prinzipiell auf Dauer Gewinn manchen. Manche müssen aufgrund der Vorgaben der Investoren auch Gewinn maximieren. Das war es erstmal.

    In meinen Augen wäre es schön, wenn sie sich auch sozial in der Pflicht sehen würden. Problem ist, dass viele Unternehmen sehr kurzfristig denken (auch weil die Anleger eben sehr kurzfristig denken).

    Problem ist eben, dass es gewisse Sachen gibt, wo eine grundabdeckung wünschenswert wäre (öffentlicher Verkehr, Strom, Wasser, Telekommunikation).

    Problem ist offensichtlich, dass auf dem Land einfach nicht genug Nachfrage herrscht. Bei Lebensmitteln steht auch nicht an jeder Ecke ein Supermarkt. Wer auf dem Land lebt muss häufig mit einem Markt in der Umgebung leben oder eben entsprechend weit fahren. In der Grosstadt findest du an jeder zweiten Ecke einen Supermarkt.

    Fände es zwar auch schön, wenn man überall eine vernünftige Internetanbindung haben könnte. Aber das wird vorerst ein Traum bleiben.

    Hier wo ich lebe, gibt es auch in den Ballungszentren Gegenden, in denen es eben kein vernünftiges Internet gibt.

  6. Re: Darueber kann ich nur lachen.

    Autor: berritorre 26.06.14 - 13:08

    maverick1977 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Wenn du eine schnellere Leitung haben möchtest, dann zahl sie selbst.
    > Warum
    > > sollten die "Stadtmenschen" deine Leitung mitfinanzieren?
    >
    > Schauen wir mal, was Du Stadtmensch sagst, wenn wir ländlichen Leute unser
    > Futter für uns behalten! Denn in deinen Lidl kommen Produkte vom Land zum
    > Einsatz! Mehl, Milch, Eier, usw. usf...
    >
    > Normalerweise müsste Dein Futter im Laden auch noch mehr kosten, denn es
    > musste vom Erzeuger in eine Stadt geeirert werden.

    Das ist doch auch ein Schmarrn: Von was wollen denn die Landmenschen dann leben? Meinst du, dass man auf dem Land nur davon leben kann seine Lebensmittel an andere Menschen auf dem Land zu verkaufen???

    Prinzipiell bin ich der Meinung, dass eine gewisse Grundversorgung auch für Internet überall vorhanden sein sollte. Die Frage ist aber doch, wo fängt die Grundversorgung an, wo hört sie auf? Ist 1 Mbit nicht genug? Müssen es mindestens 10, 20, 30, 50, 100 oder gar 1000 sein?

    Eine Grundversorgung mit Privatunternehmen durchzusetzen wird immer recht schwer sein. Das hätte man sich bei der Privatisierung überlegen müssen. Auf der anderen Seite sind staatliche Unternehmen natürlich auch nicht immer die schnellsten und effektivsten. Vermutlich wäre es da noch schlimmer bestellt.

    Ich denke, dass wenn ich auf dem Land leben, dann muss ich mit gewissen Einschränkungen leben, genauso wie ich in der Stadt Einschränkungen hinnehmen muss. Dann muss ich mir überlegen, was ich will und brauche und was mir am Ende wichtiger ist. Wenn ich wirklich denke, ich brauche 1Gbit, dann sollte man sich wirklich überlegen, ob man in einer Stadt nicht besser aufgehoben ist.

    Wer den Verkehr, die Verschmutzung und viele Leute nicht abkann, der sollte sich ernsthaft überlegen, aus der Stadt wegzuziehen...

  7. Re: Darueber kann ich nur lachen.

    Autor: plutoniumsulfat 26.06.14 - 14:16

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > maverick1977 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Wenn du eine schnellere Leitung haben möchtest, dann zahl sie selbst.
    > > Warum
    > > > sollten die "Stadtmenschen" deine Leitung mitfinanzieren?
    > >
    > > Schauen wir mal, was Du Stadtmensch sagst, wenn wir ländlichen Leute
    > unser
    > > Futter für uns behalten! Denn in deinen Lidl kommen Produkte vom Land
    > zum
    > > Einsatz! Mehl, Milch, Eier, usw. usf...
    > >
    > > Normalerweise müsste Dein Futter im Laden auch noch mehr kosten, denn es
    > > musste vom Erzeuger in eine Stadt geeirert werden.
    >
    > Das ist doch auch ein Schmarrn: Von was wollen denn die Landmenschen dann
    > leben? Meinst du, dass man auf dem Land nur davon leben kann seine
    > Lebensmittel an andere Menschen auf dem Land zu verkaufen???

    Öhm...ja, das hat jahrhundertelang funktioniert. Glaub ich.

    > Prinzipiell bin ich der Meinung, dass eine gewisse Grundversorgung auch für
    > Internet überall vorhanden sein sollte. Die Frage ist aber doch, wo fängt
    > die Grundversorgung an, wo hört sie auf? Ist 1 Mbit nicht genug? Müssen es
    > mindestens 10, 20, 30, 50, 100 oder gar 1000 sein?

    Wenigstens mehr als 0,384 oder?

    > Eine Grundversorgung mit Privatunternehmen durchzusetzen wird immer recht
    > schwer sein. Das hätte man sich bei der Privatisierung überlegen müssen.
    > Auf der anderen Seite sind staatliche Unternehmen natürlich auch nicht
    > immer die schnellsten und effektivsten. Vermutlich wäre es da noch
    > schlimmer bestellt.

    Da hats ja auch nicht 20 Jahre gedauert, bis die Telefonschnur länger sein durfte (wers konnte, konnte es eben schon früher ;))

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