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Wie kommen die auf solche Zahlen?

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  1. Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: tooom 25.06.14 - 18:08

    Ich finde die Zahlen komsich. Da steht zB 2013 lag der Bedarf für Wohngebiete bei 30Mbits/Sekunde. Ich habe noch nicht mal 6MBit/Sekunde und das mitten in Berin, bin damit aber vollkommen zu frieden.

    Was sollen diese Zahlen? Halte ich persönlich für unrealistisch und vollkommen willkürlich in den Raum geworfen. Ich sehe 0 Bedarf für Privatleute im Bereich 200 Mbit/Sekunde. Bitte eine vernünftige Begründung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.14 18:08 durch tooom.

  2. Re: Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: ayngush 25.06.14 - 18:24

    "Blu-Rays" downloaden wäre ein Grund, nicht legal, sorgt jedoch für Umsätze in Millionenhöhe. Da Provider neutral handeln "müssen" und sie keine Judikative sind, obliegt es ihnen auch nicht, das zu verurteilen - sie sollen einfach nur die Nachfrage mit entsprechenden Angeboten befriedigen und die besteht auch insbesondere darin große Filme herunter zu laden.

    4k-Streaming, IPTV mit mehreren 4k Multicasts parallel ist zwar noch Zukunftsmusik aber es wird kommen, das wäre auch ein Anwendungsgebiet.

    Eine 4 köpfige Familie kann jetzt schon mit den HD Streams einen "großen" 50 mbit/s VDSL Anschluss überbelasten, es gehen ja nur zwei HD Streams und zwei SD Streams parallel. Wenn aber die beiden pubertierenden Töchter HD RTL und HD VOX und Papa HD Fußball und Mama HD Drama schauen will geht das bereits nicht. Da ist jetzt schon Nachholbedarf.

  3. Re: Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: KruemelMonster 25.06.14 - 19:40

    Ich habe 5K Down und 0,6K Up. Zum surfen reicht das eigentlich noch vollkommen aus, aber sobald YouTube aufgerufen wird kann ich erstmal warten. Downloads (insbesondere Videospiele) ziehen sich Stunden und von VOD kann ich nur träumen. Meine OwnCloud ist zwar 24/7 on, nutze ich deswegen aber fast nur zuhause. Mit mehreren Personen im Haushalt verstärken sich die Probleme natürlich deutlich. Da wünsche ich mir schon eine schnellere Leitung, zumal die Telekom einen Kilometer weiter FTTH ausgebaut hat. Das Argument mit der ländlichen Gegend kann ich nicht nachvollziehen. Klar werden in dichter besiedelten Gebieten mehr Anschlüsse pro Kilometer verkauft, aber in einer Mischkalkulation geht das eben unter und das gesparte Geld für den einen Anschluss kann in den anderen fließen, das ist aber wohl zu viel verlangt.

    Mit einem schnellen Anschluss würde ich auch gerne den ein oder anderen Web/Game/Voice-Server betreiben, man kann als Privatperson also auch gut 200/100 Mbit/s gebrauchen.

    Wieso man seine Leitung mit RTL HD überlasten sollte, wo es doch Satelliten gibt, ist fraglich.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.14 19:50 durch KruemelMonster.

  4. Re: Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: Neuro-Chef 25.06.14 - 20:38

    tooom schrieb:
    > Ich sehe 0 Bedarf für Privatleute im Bereich 200 Mbit/Sekunde.
    > Bitte eine vernünftige Begründung.
    Nun:
    leider geil

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

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  5. Re: Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: chironex 26.06.14 - 00:21

    Es ist schon interessant zu lesen, welche Bedürfnisse manche Menschen haben.

    Genauer gesagt: welche Bedürfnisse (unter anderem) die Unterhaltungsindustrie in uns geweckt hat. Früher hatten wir sie ja nicht. Und größtenteils auch nicht vermisst. Ich will da keinesfalls den Vergleich strapazieren, dass wir früher radfahren oder mit unseren Freunden unterwegs waren. Natürlich gehören Breitbandverbindungen zu unserem Leben und es ist gut, dass wir die Technologien haben, die uns das ermöglichen.

    Und zugegeben: IPTV macht mitunter schon Sinn und Filme zu beliebigem Zeitpunkt über VoD zu sehen macht den Konsum auch flexibler.

    Auf der anderen Seite:

    Ist es wirklich wichtiger, dass sich in einer Familie jeder im eigenen Zimmer vor seinem Fernseher isoliert, oder könnte man die Zeit nicht gemeinsam besser verbringen?

    Ist es wirklich nötig, 4k zu streamen, wenn auf praktisch jedem Display HD ausreicht, um in augenschonender Entfernung keine Pixel mehr wahrzunehmen? Beamer mit ihren großen Projektionsflächen seien davon einmal ausgenommen.

    Klar brauchen Spiele in der heutigen Zeit Updates. Und die dauern, das kenne ich genauso wie alle anderen. Ein Freund meinte vor einiger Zeit: "Ich habe Stunden mit dem Spieleupdate verloren". Ist Zeit, die man nicht am Rechner mit Spielen verbringen kann wirklich verlorene Zeit? Warum kann man die nicht nutzen?

    Natürlich soll jeder machen, was er für richtig hält, aber ich denke, dass es schon wichtig wäre, nicht nur darüber nachzudenken, was man alles haben will, sondern auch darüber, ob man es braucht und ob eine Alternative nicht besser wäre. Denn genau das ist es, was die Industrie versucht, in unseren Köpfen auszublenden. Und jedem Einzelnen damit viel Geld aus den Taschen zieht. Leider meist erfolgreich.

  6. Re: Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: jo-1 26.06.14 - 07:33

    Das Eine ist ein gesellschaftlicher Diskurs, der geführt werden sollte - das Andre ist der individuelle Wunsch nach Bandbreite.

    Wir bekommen zu zweit die 150 Mbit down regelmässig für länger Zeit voll. Wir haben drei MACs, ein iPad, ein Apple TV, ein en iPod und es kommt nicht zu selten vor, dass ich eine neue Folge aus iTunes lade und gleich noch drei vier grosse Podcasts parallel sowie zweimal das neueste OS10.9.x dazu und vielleicht noch das HP Firmware updat für den Grossformat-Gicleé-Drucker . . .

    Dazu dann Basteln an der eigenen homepage und Fernwartung für meine 500 km entfernte Mutter, die noch mal nachgefragt hat ob dieses 10.9.2 update wirklich sein muss - dazu dann noch ein Telefonat mit Freunden und der Firmenlaptop hängt über VPN im CRM System, das ich dringend vor Montag auf den neusten Stand bringen soll.

    Normaler usecase - würde ich sagen - kommt so oder so ähnlich laufend vor - ich kann mir gar nicht vorstellen wie öde es war alles nur in der Firma machen zu können - jetzt kann ich das zu Hause fast schneller und besser und zeitlich entzerrt und ohne nervige Kollegen und telephonate.

    4k ist das nächste grosse Ding - ich freu mich drauf und werde mir auch einen 4k (aka UHD) Bildschirm alsbald zulegen. Hier sitze ich 500 mm entfernt und kann jeden der Pixel grad noch sehen.

    Warum? - weil ich's kann und weil es Spaß macht. Mein MAC PRO freut sich schon auf die vielen UHD+ Filme

    Gruss aus dem Einzugsgebiet von 150/10 Kabel-Inet für einen Apple und ein Ei




    chironex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist schon interessant zu lesen, welche Bedürfnisse manche Menschen
    > haben.
    >
    > Genauer gesagt: welche Bedürfnisse (unter anderem) die
    > Unterhaltungsindustrie in uns geweckt hat. Früher hatten wir sie ja nicht.
    > Und größtenteils auch nicht vermisst. Ich will da keinesfalls den Vergleich
    > strapazieren, dass wir früher radfahren oder mit unseren Freunden unterwegs
    > waren. Natürlich gehören Breitbandverbindungen zu unserem Leben und es ist
    > gut, dass wir die Technologien haben, die uns das ermöglichen.
    >
    > Und zugegeben: IPTV macht mitunter schon Sinn und Filme zu beliebigem
    > Zeitpunkt über VoD zu sehen macht den Konsum auch flexibler.
    >
    > Auf der anderen Seite:
    >
    > Ist es wirklich wichtiger, dass sich in einer Familie jeder im eigenen
    > Zimmer vor seinem Fernseher isoliert, oder könnte man die Zeit nicht
    > gemeinsam besser verbringen?
    >
    > Ist es wirklich nötig, 4k zu streamen, wenn auf praktisch jedem Display HD
    > ausreicht, um in augenschonender Entfernung keine Pixel mehr wahrzunehmen?
    > Beamer mit ihren großen Projektionsflächen seien davon einmal ausgenommen.
    >
    > Klar brauchen Spiele in der heutigen Zeit Updates. Und die dauern, das
    > kenne ich genauso wie alle anderen. Ein Freund meinte vor einiger Zeit:
    > "Ich habe Stunden mit dem Spieleupdate verloren". Ist Zeit, die man nicht
    > am Rechner mit Spielen verbringen kann wirklich verlorene Zeit? Warum kann
    > man die nicht nutzen?
    >
    > Natürlich soll jeder machen, was er für richtig hält, aber ich denke, dass
    > es schon wichtig wäre, nicht nur darüber nachzudenken, was man alles haben
    > will, sondern auch darüber, ob man es braucht und ob eine Alternative nicht
    > besser wäre. Denn genau das ist es, was die Industrie versucht, in unseren
    > Köpfen auszublenden. Und jedem Einzelnen damit viel Geld aus den Taschen
    > zieht. Leider meist erfolgreich.

  7. Re: Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: plutoniumsulfat 26.06.14 - 08:32

    Also "normal" würd ich das nicht mehr nennen...

  8. Re: Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: jo-1 26.06.14 - 08:39

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also "normal" würd ich das nicht mehr nennen...

    Wir sind hier auf golem - einem IT Fachblog - ich gehe davon aus, dass viele hier deutlich mehr Inet-affin sind als ich - ich game nicht mal und hier wären die Anforderungen nochmals deutlich höher als meine.

    Mehrere Inet-fähige Geräte besitzt jeder - ich hab nicht mal mein Smart-Phone sowie den Kindle aufgeführt - die hängen genauso wie der AV-Prozessor und mein Fernseher sowie mein BluRay Player auf im Inet - genauso wie mein Synology NAS mit persönlicher Cloud . . .

    In Summe sicher 10+ Geräte und es werden kontinuierlich mehr

  9. Re: Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: Dwalinn 26.06.14 - 08:44

    Spannend finde ich auch die Behauptung das man 2015 ca. 13 GB pro person braucht in unserem Haushalt sind 6 Personen, 5 davon verbrauchen im Monat ca. 2 GB (hauptsächlich durch Updates die ich für sie durchführe oder Whats App Nachrichten mit Videos und Fotos) ich verbrauche dann die rechtlichen 58 GB der "Flat". Klar im durchschnitt landet man wirklich nur bei ca. 10 GB pro person, aber mit einem so großen ungleichgewicht verteilt das es doch schon ne frechheit ist daraus einen durchschnitt für Deutschland zu bilden.

    Wenn ich genug Trafic im Monat hätte würde ich locker auf ca. 300 GB im Monat kommen, eher sogar mehr da ich mir dann Videos nur in Full HD angucken würde so wird das Ergebnis stark verfälscht.

  10. Re: Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: jo-1 26.06.14 - 08:49

    Neuro-Chef schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tooom schrieb:
    > > Ich sehe 0 Bedarf für Privatleute im Bereich 200 Mbit/Sekunde.
    > > Bitte eine vernünftige Begründung.
    > Nun:
    > leider geil

    und UM hat bereits 400/40 angekündigt für 2015 - ich freu mich drauf - der letzte Sprung von 100/5 auf 150/10 hat meine monatliche Zahlung sogar reduziert - selbst wenn's bei 400/40 5 EUR im Monat mehr kosten sollte - bitte gerne - damit kann ich leben.

    "Leider geil" stimmt hier wirklich

  11. Re: Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: most 26.06.14 - 09:55

    Warum ist Bandbreite und Speicherplatz hier und in anderen Foren immer so ein heikles Thema?
    Immer wird versucht, die nächste Stufe als total unnötig und verschwenderisch darzustellen. Natürlich kann und muss man die Sinnfrage nach unserem Konsum stellen, aber da sehe ich in vielen anderen Bereichen deutlich mehr Sparpotenzial.

    Weiterhin wäre ein großer Invest in die ITK Infrastruktur in Deutschland eine schöne Alternative zum Konsum z.B. von Autos. Wir brauchen in unserer Gesellschaft ein Produkt, dass jeder haben will und dass damit auch Arbeitsplätze sichert. Und da Straßen aufbuddeln, Kabel verlegen und Rechenzentren aufbauen auch in absehbarer Zukunft nicht durch Roboter erledigt werden und auch niemand in Indien diese Arbeit günstiger erledigen kann, ist das sogar relativ standortsicher.

    Das ferne Ziel, dass in Zukunft jeder Haushalt mit einer x-gbit Glasfaserleitung angeschlossen sein wird, ist doch eigentlich klar, oder?

  12. Re: Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: jo-1 26.06.14 - 10:01

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum ist Bandbreite und Speicherplatz hier und in anderen Foren immer so
    > ein heikles Thema?
    > Immer wird versucht, die nächste Stufe als total unnötig und
    > verschwenderisch darzustellen. Natürlich kann und muss man die Sinnfrage
    > nach unserem Konsum stellen, aber da sehe ich in vielen anderen Bereichen
    > deutlich mehr Sparpotenzial.
    >
    > Weiterhin wäre ein großer Invest in die ITK Infrastruktur in Deutschland
    > eine schöne Alternative zum Konsum z.B. von Autos. Wir brauchen in unserer
    > Gesellschaft ein Produkt, dass jeder haben will und dass damit auch
    > Arbeitsplätze sichert. Und da Straßen aufbuddeln, Kabel verlegen und
    > Rechenzentren aufbauen auch in absehbarer Zukunft nicht durch Roboter
    > erledigt werden und auch niemand in Indien diese Arbeit günstiger erledigen
    > kann, ist das sogar relativ standortsicher.
    >
    > Das ferne Ziel, dass in Zukunft jeder Haushalt mit einer x-gbit
    > Glasfaserleitung angeschlossen sein wird, ist doch eigentlich klar, oder?

    absolut - doch muss wirklich jeder Winkel mit xGbit ausgebaut sein und wer soll das zahlen?

    Ich - bitte nein - ausserdem hab ich schon was ich haben will. Muss an jeden Ort Autobahn gelegt werden und muss jeder ein noch grösseres Auto fahren?

    Mir wäre es wichtiger, dass mit Augenmass ausgebaut wird - in allen Belangen. ÖPNV, Kindergärten, Theater, Kultur, Museen und soziale Einrichtungen bitte zuerst - dann gerne auch noch mehr Gebiete in denen es schneller geht - so wir ein gerechtes System draus.

    Der einseitige Wunsch in die digital unterversorgen Gegeite auch schnellstes Inet zu bringe ist viel zu durchschaubar sinnlos - wir haben auch nicht in jeden Winkel Deutschlands Autobahnen und das ist gut so!!

  13. Re: Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: matok 26.06.14 - 10:29

    tooom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe noch nicht mal 6MBit/Sekunde und
    > das mitten in Berin, bin damit aber vollkommen zu frieden.

    Das gleiche hier, nur nicht in Berlin. Und es reicht, auch für's Lovefilm VOD.
    VOD dürfte ohnehin der größte Faktor sein, wenn es um zukünftige Bandbreite geht. Allerdings brauchen FullHD Inhalte nun auch nicht die Welt bei gut austarierter Kompression. Aber die Industrie rechnet wahrscheinlich schon mit 4K Inhalten. Ob die allerdings einen echten Mehrwert bieten bei den durchschnittlichen Sitzabständen zum TV Gerät und den durchschnittlichen Diagonalen der TVs, sei mal start bezweifelt.
    Aber ja, ist alles dem ewigen Wachstumsgedanken untergeordnet. Zur Not hat mit reinen Fantasiemehrwerten. Die meisten Verbraucher sind ohnehin eher vergleichbar mit Kindern im Spielzeugladen.

  14. Re: Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: most 26.06.14 - 10:40

    Ich mag zwar Autovergleiche und man spricht auch von der Datenautobahn, aber was eine landschaftszerstörende, 40m breite Autobahn, die ca. 26 Mio. ¤ pro Kilometer kostet mit einem vielleicht armdicken Glasfaserkabel für einen Bruchteil an Kosten gemeinsam hat, erschließt sich mir nicht.

    Ich ich spreche ja auch vom Fernziel, das muss nicht morgen sein, das kann auch erst in einigen Jahrzehnten erreicht werden. Ich verstehe diesen Widerstand hier dagegen einfach nicht. Wir haben bereits eine hohe Verstädterung und die Arbeitsmarktsituation auf dem Land ist auch nicht grade rosig. Da muss man ja nicht noch weitere Nachteile in Kauf nehmen.

  15. Re: Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: Labbm 26.06.14 - 10:47

    Mit 100mbit Internet wurde ein Bedarf geschaffen der Bis vor einiger Zeit noch gar nicht existierte - und jetzt soll das dann schon wieder knapp sein?
    Bei manchen Sachen und Anwendungen würde ich auch sagen, geht mal lieber wieder mehr an die frische Luft. Ich hab auch 100er mit zwei intensiv Nutzern dran wo nebenbei noch vod läuft aber man eigentlich mit mehreren Geräten gleichzeitig im Netz hängt, trotzdem ist die Leitung noch weit von einer aus- oder gar Überlastung entfernt.
    Klar sind manche Sachen schön wenn man sie machen kann, aber wie gesagt wird hier teils über Probleme gemeckert die es vor kurzem noch nicht mal auf dankbarer Ebene gab.

  16. Re: Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: jo-1 26.06.14 - 10:49

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich mag zwar Autovergleiche und man spricht auch von der Datenautobahn,
    > aber was eine landschaftszerstörende, 40m breite Autobahn, die ca. 26 Mio.
    > ¤ pro Kilometer kostet mit einem vielleicht armdicken Glasfaserkabel für
    > einen Bruchteil an Kosten gemeinsam hat, erschließt sich mir nicht.
    >
    > Ich ich spreche ja auch vom Fernziel, das muss nicht morgen sein, das kann
    > auch erst in einigen Jahrzehnten erreicht werden. Ich verstehe diesen
    > Widerstand hier dagegen einfach nicht. Wir haben bereits eine hohe
    > Verstädterung und die Arbeitsmarktsituation auf dem Land ist auch nicht
    > grade rosig. Da muss man ja nicht noch weitere Nachteile in Kauf nehmen.

    Es gibt keinen Widerstand gegen Glasfaser Aufbau auf Kosten der Provider!!

    Wenn überhaupt sind nur vereinzelt Menschen gegen Breitband - und die sind auch gegen alles andre ;-)

    Rechnet man in den Foren die lauthals schreienden Befürworter gegen die mir doch egal Fraktion kommt im Summe Ausgeglichen heraus. Die scheitende Mehrheit freut sich über schnelles und kostengünstiges Inet - dazu zähle ich im im Grunde auch.

    Mich stören beide lauten Minderheiten sehr.

    Wir haben schon an vielen Orten super schnelles Inet und an manchen kommt es als Fernziel über 5G bspw.

    Technologien sind im Wettstreit und vielleicht bring 5G eine Bandbreiten- und Kostenstruktur die eher geeignet ist.

    Ausbau auf Kosten der Allgemeinheit bitte nein - wenn die, die das bekommen sollen auch dafür zahlen dürften die gerne Datenautobahnen in jeden verfügbaren Kabelschacht legen und ggfls. diese auch bauen

    Kein Widerstand von mir jedenfalls

  17. Re: Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: Neuro-Chef 02.07.14 - 00:27

    chironex schrieb:
    > Ist es wirklich nötig, 4k zu streamen, wenn auf praktisch jedem Display HD
    > ausreicht, um in augenschonender Entfernung keine Pixel mehr wahrzunehmen?
    > Beamer mit ihren großen Projektionsflächen seien davon einmal ausgenommen.
    Hehe, ich nutze 1280*800 mit einer Diagonalen von ~3,60m, die Pixel sind sind etliche mm² groß und doch sehe ich das bei, Filmegucken vom 5m entfernten Sofa nur, wenn ich es sehen will.

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

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  18. Re: Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: Neuro-Chef 02.07.14 - 00:38

    matok schrieb:
    > tooom schrieb:
    > > Ich habe noch nicht mal 6MBit/Sekunde und
    > > das mitten in Berin, bin damit aber vollkommen zu frieden.
    > Das gleiche hier, nur nicht in Berlin. Und es reicht, auch für's Lovefilm
    > VOD.
    Ihr wurdet bloß noch nicht angefixt:
    Vor gerade einmal drei Jahren war ich noch mit 16 Mbit/s DSL zufrieden, vor fünf Jahren habe ich mir 6 Mbit/s mit Eltern+Schwester geteilt und kam klar, ein paar Jahre davor waren es 2 Mbit/s - Heute ist mein VDSL50 gerade ok ;-)

    > Aber ja, ist alles dem ewigen Wachstumsgedanken untergeordnet. Zur Not hat
    > mit reinen Fantasiemehrwerten. Die meisten Verbraucher sind ohnehin eher
    > vergleichbar mit Kindern im Spielzeugladen.
    Als wäre das per se etwas schlechtes.
    In dem Beispiel stehst du dann vermutlich daneben und langweilst dich oder machst dir Gedanken ums Geld?

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

    » Niemand ist vollkommen, aber irre sind ganz sicher viele. « – Vollkommen Irrer ಠ_ಠ

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  19. Re: Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: Neuro-Chef 02.07.14 - 00:45

    jo-1 schrieb:
    > und UM hat bereits 400/40 angekündigt für 2015 - ich freu mich drauf - der
    > letzte Sprung von 100/5 auf 150/10 hat meine monatliche Zahlung sogar
    > reduziert - selbst wenn's bei 400/40 5 EUR im Monat mehr kosten sollte -
    > bitte gerne - damit kann ich leben.
    Wow! Hier wird soweit ich weiß bestenfalls ab 2016 Vectoring angeboten :-(

    > "Leider geil" stimmt hier wirklich


    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

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  20. Re: Wie kommen die auf solche Zahlen?

    Autor: Neuro-Chef 02.07.14 - 00:47

    most schrieb:
    > Ich ich spreche ja auch vom Fernziel, das muss nicht morgen sein, das kann
    > auch erst in einigen Jahrzehnten erreicht werden. Ich verstehe diesen
    > Widerstand hier dagegen einfach nicht.
    Na ist doch logisch: Wenn manche jetzt nicht einmal das maximal mögliche bekommen oder dieses zwar haben aber nicht brauchen, wie könnten sie dann anderen mehr gönnen?!

    -> Heul' doch! ¯\_(ツ)_/¯

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