1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Netzhautschäden…
  6. Thema

Nutzt das wirklich jemand?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Nutzt das wirklich jemand?

    Autor: /mecki78 13.10.21 - 16:13

    Its_Me schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich habe das einmal eingeschaltet, mich kurz geschüttelt und schnell
    > wieder ausgeschaltet.

    Ja, ich nutze das gerne, denn das meiste Kunstlicht hat eben eine warmen Farbton und wenn dann das Display keinen hat, dann sieht das Bild unnatürlich bläulich aus. Unser Auge, genauer unser Gehirn, ist sehr gut darin einen eigenen Weißabgleich durchzuführen. Ein weißes Blatt Papier erscheint sowohl unter Sonnenlicht als auch unter warmen Kunstlicht weiß, aber wenn etwas nicht passiv sondern aktiv beleuchtet ist und sich nicht dem Licht der Umgebung anpasst, dann versagt dieser Weißabgleich. Wechseln dann die Augen vom Raum zum Display, erscheint das Display blau, wechselt sie vom Display in den Raum, dann erscheint alles im Raum gelb, weil so schnell ist der Weißabgleich nicht und das nervt extrem. Ist wie wenn man zwischen zwei Monitoren hin und her wechselt und der eine ist 5000K und der andere auf 6500K eingestellt, das ist die Hölle. Es ist daher egal, ob die Farben "falsch" sind oder nicht, solange sie immer gleich falsch sind, gleicht unser Gehirn das aus.

    /Mecki

  2. Re: Nutzt das wirklich jemand?

    Autor: Michael H. 13.10.21 - 16:25

    Flobo.org schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Darf ich vorstellen, der Placebo Effekt.
    >
    > Du hast btw. grob ne 50/50 Chance wenn du ein Problem hast und 'irgendwas'
    > machst. Placebo Effekt sei dank.

    Das ist Quatsch.
    Der Artikel spricht nur die Schädlichkeit an. Dass der blaue Anteil im Licht Auswirkungen auf den Körper hat ist wissenschaftlich bewiesen. Es wurde nur widerlegt, dass es schädlich für die Augen ist.

    Der Blaulichtanteil in künstlichen Lichtquellen, das sogenannte Kaltweiss vor allem, gaukelt dem Körper Sonnenlicht vor. Abends wenn die Sonne am untergehen ist, steigt der Rotlichtanteil und der Blaulichtanteil verschwindet fast vollständig. Der Körper fährt dann den Stoffwechsel herunter und macht sich quasi Bettfertig.
    Durch das Sitzen vor Monitoren oder künstlicher Beleuchtung mit hohem Blaulichtanteil, denkt der Körper es ist noch Tag und kommt somit schlechter zur Ruhe.

    Was absolut nicht gegen die Aussage, dass blaues Licht nicht schlecht für die Augen spricht.

    Ich selber schlafe immer wenn ich müde bin... da ist es egal ob ich ne Portion Kaltlicht hatte oder vor ner Metal Festivalbühne penne. Aber das menschen z.B. bei Mondphase schlecht schlafen können, liegt tatsächlich mitunter am Blaulicht, dass vom Mond reflektiert wird.

    Ich z.B. bekomme bei leichten atomspährischen Druckschwankungen durch ne kaputte Nase direkt Kopfschmerzen. Sobald also das Wetter umschlägt wie gestern und heute... mit wechselnd Sonnenschein und bewölkt mit Regen. Wunderbare Schädelschmerzen.

    Daher hat das weniger was mit Voodoo, Aberglaube, Placebo oder sonst was zu tun. Sondern einfach mit Körpern die auf bestimmte natürliche Umwelteinflüsse etwas sensibler reagieren als du.

  3. Re: Nutzt das wirklich jemand?

    Autor: Pantsu 13.10.21 - 18:39

    Finde Gelbfilter in der Brille oder einfach im Handy oder am PC sehr entlastend, also irgendwas scheint schon an der Blaulichtgeschichte dranzusein - oder man ist der Typ, der sich eben gerne was filtert. Für heutige Kinofilme braucht man sogar keinen Filter mehr, ist halt gelb oder blau, da wäre farbenblind vielleicht cool, ist hier jemand farbenblind und findet heutige Filme besser als ich? Der neue Dune war z. B. nur orange (und langweilig), den alten fand ich auch langweilig, aber der hatte die volle Farbkraft.

  4. Re: Nutzt das wirklich jemand?

    Autor: Hotohori 13.10.21 - 19:09

    Fazit: was wir brauchen sind smarte Leuchtmittel, die zur richtigen Zeit ihr blaues Licht langsam reduzieren.

  5. Re: Nutzt das wirklich jemand?

    Autor: Flobo.org 14.10.21 - 09:47

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Flobo.org schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Darf ich vorstellen, der Placebo Effekt.
    > >
    > > Du hast btw. grob ne 50/50 Chance wenn du ein Problem hast und
    > 'irgendwas'
    > > machst. Placebo Effekt sei dank.
    >
    > Das ist Quatsch.
    > Der Artikel spricht nur die Schädlichkeit an. Dass der blaue Anteil im
    > Licht Auswirkungen auf den Körper hat ist wissenschaftlich bewiesen. Es
    > wurde nur widerlegt, dass es schädlich für die Augen ist.
    >
    > Der Blaulichtanteil in künstlichen Lichtquellen, das sogenannte Kaltweiss
    > vor allem, gaukelt dem Körper Sonnenlicht vor. Abends wenn die Sonne am
    > untergehen ist, steigt der Rotlichtanteil und der Blaulichtanteil
    > verschwindet fast vollständig. Der Körper fährt dann den Stoffwechsel
    > herunter und macht sich quasi Bettfertig.
    > Durch das Sitzen vor Monitoren oder künstlicher Beleuchtung mit hohem
    > Blaulichtanteil, denkt der Körper es ist noch Tag und kommt somit
    > schlechter zur Ruhe.
    >
    > Was absolut nicht gegen die Aussage, dass blaues Licht nicht schlecht für
    > die Augen spricht.
    >
    > Ich selber schlafe immer wenn ich müde bin... da ist es egal ob ich ne
    > Portion Kaltlicht hatte oder vor ner Metal Festivalbühne penne. Aber das
    > menschen z.B. bei Mondphase schlecht schlafen können, liegt tatsächlich
    > mitunter am Blaulicht, dass vom Mond reflektiert wird.
    >
    > Ich z.B. bekomme bei leichten atomspährischen Druckschwankungen durch ne
    > kaputte Nase direkt Kopfschmerzen. Sobald also das Wetter umschlägt wie
    > gestern und heute... mit wechselnd Sonnenschein und bewölkt mit Regen.
    > Wunderbare Schädelschmerzen.
    >
    > Daher hat das weniger was mit Voodoo, Aberglaube, Placebo oder sonst was zu
    > tun. Sondern einfach mit Körpern die auf bestimmte natürliche
    > Umwelteinflüsse etwas sensibler reagieren als du.

    Wo beziehe ich mich denn auf den Artikel?
    Ich beziehe mich ausschließlich auf das was Manto82 schrieb.

    Und das klingt extrem nach Placebo, man ist irgendwie unspezifisch unzufrieden, ändert 'irgendwas' und *tata* man fühlt sich besser. Und leitet mit Pech daraus eine Kausalität ab.

  6. Re: Nutzt das wirklich jemand?

    Autor: dododo 14.10.21 - 10:21

    Johannes321 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist ja mal wieder ganz toll. Auf reserchgate(1) gibts ein Preview mit ein
    > paar Datentabellen dazu. Keines der Ergebnisse war in irgend einer Weise
    > signifikant:
    > [...]
    > Habe mal versucht das entsprechend zu formatieren. Also die Leute mit Night
    > Shift haben am längsten zum Einschlagen gebraucht, hatten die schlechteste
    > Efficiency aber die längste Total Sleep Time? Und ironischerweise hatte
    > "regular phone" eine bessere Efficiency als "no phone", "nightshift" aber
    > wiederum eine schlechtere Efficiency?
    >
    > Ich glaub die Daten sind einfach unzureichend, das ist Kaffeesatzleserei.
    > Keines der Ergebnisse ist auch nur annähernd 95% signifikant.
    > [...]

    Habe mit den Link angesehen und mir scheint deine Interpretation der Tabelle etwas unschlüssig. Die Werte der Tabelle sind über alle Gruppen hinweg sehr ähnlich und überschneiden sich beim Betrachten der Standardabweichungen deutlich. Im PDF wird daher zusammenfassend gefolgert, dass man keinen statistisch relevanten Unterschied feststellen kann zwischen den drei Szenarien. Das scheint mir doch alles zusammen zu passen. Einzelne Durschnitswerte ohne die Abweichung zu betrachten ist denke ich hier wenig sinnvoll.

    Ob die Datenmenge ausreicht um eine klare Aussage zu treffen kann ich nicht beurteilen, insbesondere ohne die ganze Studie inkl. Methodik gelesen zu haben. Ich Versuche daher keine Aussage zur Qualität der Studie zu machen.

  7. Re: Nutzt das wirklich jemand?

    Autor: JuBo 14.10.21 - 11:16

    Es ging nie um Ntzhautschäden, sondern um die physiologische/psychologische Wirkung von verschiedenen Wellenlängen. Blau stimuliert den Sympathikus - wach sein es ist Tag Logischerweise abends unerwünscht.

  8. Re: Nutzt das wirklich jemand?

    Autor: Johannes321 14.10.21 - 11:16

    Das war ja indirekt auch meine Schlussfolgerung. Mir ging es um diese Aussage im Artikel:

    > Eine weitere aktuelle Studie hat sich mit der Frage beschäftigt, ob der Night-Shift-Modus von Apple die Nutzer vor möglichen Schlafstörungen bewahrt. Bei der Untersuchung mit 167 Probanden wurde das widerlegt.

    Da liest es sich so, als hätte die Studie ein signifikantes Ergebnis geliefert. Stimmt aber halt nicht.

    Der Abstract der Studie liest sich auch recht reißerisch. Dort wird ein Ergebnis postuliert aber nicht drauf hingewiesen, dass es weit von einer Signifikanz entfernt ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.10.21 11:17 durch Johannes321.

  9. Re: Nutzt das wirklich jemand?

    Autor: dododo 14.10.21 - 12:17

    Johannes321 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da liest es sich so, als hätte die Studie ein signifikantes Ergebnis
    > geliefert. Stimmt aber halt nicht.
    >
    > Der Abstract der Studie liest sich auch recht reißerisch. Dort wird ein
    > Ergebnis postuliert aber nicht drauf hingewiesen, dass es weit von einer
    > Signifikanz entfernt ist.

    Ich glaube du verstehst meinen Punkt hier nicht. Die Zahlen der Tabelle zeigenen keinen relevanten Unterschied zwischen in Nutzern mit und ohne Filter. Ergo ist auch kein positiver oder negativer Effekt der Filter (oder das weglassen solcher) auf den Schlaf erkennbar. Zumindest ist das die Aussage die man aus den Werten der Tabelle treffen kann.

    Das heißt NICHT, dass das Ergebnis der Studie insignifikant ist, was die Zahlen der Tabelle angeht ganz im Gegenteil. Da die Studienhypothese war, dass der Night Shift Modus einen positiven Effekt hat, ist der hohe p-Wert eher als Bestätigung zu sehen, dass dieser keinen Effekt hat, ohne weitere Details ist eine Aussage dennoch schwierig.
    Ich will hier keine eigene Aussage zur Signifikanz treffen, lediglich dein geschilderten Aussagen lassen den Schluss zu einer Insignifikanz meiner Meinung nicht zu.

    Ob die Zahl von 167 Teilnehmern ausreicht oder nicht kann ich nicht bewerten (sie wird aber zumindest transparent im Artikel aufgeführt).

  10. Re: Nutzt das wirklich jemand?

    Autor: Johannes321 14.10.21 - 12:35

    Ich versteh was du meinst, aber mir ging es um folgendes:

    Wenn die Mittelwerte schon solche Unterschiede aufweisen, das Ergebnis aber trotzdem nicht signifikant ist - dann ist die Studienstärke viel zu gering.

    Total Sleep Time reicht z.B. von 6.68 bis 6.80 (hours?), trotzdem ist p _weit_ von einem signifikanten Ergebnis weg.
    Die Latency reicht von 11.71 bis 12.92 (Einheit?) und ist ebenfalls bei weitem nicht signifikant - trotz ca. 10% Unterschied.

    Wenn schon ~10% Unterschied in den Messwerten nicht signifikant sind kann die Studie einfach nichts. Vermutlich (aus dem Bauch raus) müsste die Effektgröße bei 20% oder höher liegen, damit die Studie in der Konstellation überhaupt einen Effekt aufzeigen kann. (Am Beispiel der Latency)

    Man kann also sagen, dass der Effekt kleiner 20% ist. Das wäre z.B. 1h Unterschied in der Schlafdauer. Wäre der Effekt so krass, bräuchten wir keine Studie dafür.

    Ich fühle ja mit den Machern, es war bestimmt schon schwierig die 160 Leute zu rekrutieren, aber es reicht vorn und hinten nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.10.21 12:38 durch Johannes321.

  11. Re: Nutzt das wirklich jemand?

    Autor: dododo 14.10.21 - 13:12

    Die Signifikanzwerte ohne weitere Details was genau diese Aussagen, also auf welche Hypothesen sich diese beziehen, zu bewerten finde ich schwierig.

    Wie du schon schreibst, man muss schon viele Annahme treffen und Vermutungen aufstellen um rein aus dem PDF eine Aussage zu treffen. Daher finde ich daraus etwas zu schließen nicht sehr sinnvoll. Wenn du die Studie kritisieren möchtest solltest du sie meiner Meinung nach schon im ganzen lesen.

  12. Re: Nutzt das wirklich jemand?

    Autor: Johannes321 14.10.21 - 13:46

    Aus der rein fachlichen Sichtweise heraus hast du da natürlich recht. Man kann mit den Mittelwerten, Standardabweichungen und Teilnehmerzahlen zwar eigene Hypothesen untersuchen, aber welche genauen Hypothesen die Autoren aufgestellt haben ist so nicht ersichtlich.

    Im einfachsten Fall geht man mit einem T-Test her und der wäre vermutlich genau so wenig signifikant wie die Untersuchungen der Autoren, aber es wäre möglicherweise auch eine andere Untersuchung.


    Aber folgende Dinge gehen bei einer rein fachlichen Bewertung unter:

    - Studienautoren (und auch Autoren von Papers) neigen praktisch immer dazu, ihre Ergebnisse übertrieben darzustellen. Die Veröffentlichungen sind so wertvoll wie sie von anderen gelesen und rezitiert werden, Inhalt ist nur ein (sicherlich nicht kleiner) Teil vom Weg zum Ziel.

    - Eine differenzierte Betrachtungsweise der Ergebnisse würde lauten "die Effekte sind nicht größer als <Grenzwert>", und dieser Grenzwert würde dargestellt werden.
    Klar liest sich das in der Zusammenfassung doof, vor allem wenn der Grenzwert recht hoch ist, aber es wäre ehrlich. Ich habe keinen derartigen Grenzwert gefunden (habe aber auch nur kurz reingeschaut.)

    - Normalerweise packt man in die Zusammenfassung die besten Argumente der Studie hinein, weil viele eben gar nicht in die gesamte Studie hinein gucken können oder wollen. (Kostet ja auch Zeit.)
    Wenn das die besten Argumente sind, dann... naja...

    - Die Studie befindet sich hinter der inzwischen leider typischen Paywall. Mich würde mal interessieren ob Golem Zugriff auf die vollständige Studie hatte.

    Es macht unter diesen Aspekten alles keinen guten Eindruck. Auch das z.B. Handynutzung vor dem Schlafen die Schlafqualität vermindert ist AFAIR nachgewiesen, findet sich als Effekt aber nicht in den Daten wieder.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.10.21 13:46 durch Johannes321.

  13. Re: Nutzt das wirklich jemand?

    Autor: dododo 14.10.21 - 14:21

    Johannes321 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Eine differenzierte Betrachtungsweise der Ergebnisse würde lauten "die
    > Effekte sind nicht größer als ", und dieser Grenzwert würde dargestellt
    > werden.
    > Klar liest sich das in der Zusammenfassung doof, vor allem wenn der
    > Grenzwert recht hoch ist, aber es wäre ehrlich. Ich habe keinen derartigen
    > Grenzwert gefunden (habe aber auch nur kurz reingeschaut.)

    Naja aber dem muss ja nicht so sein. Um vielleicht einzuordnen was ich meine:

    Die Studie möchte zeigen, dass der Night Shift einen Einfluss auf den Schlaf hat. Da der Signifikanzwert in der Tabelle sich auf alle Werte bezieht könnte man folgende Hypothesen für diesen annehmen (wenn man das Ziel der Studie berücksichtigt):

    Alternativhypothese: Eine der Maßnahmen (Filter, kein Filter, kein Smartphone) hat einen Einfluss auf das Kriterium (hier die verschiedenen Messwerte)

    Nullhypothese: Keine der Maßnahmen (Filter, kein Filter, kein Smartphone) hat einen Einfluss auf das Kriterium (hier die verschiedenen Messwerte).

    Da die p-Werte hoch sind gilt die Annahme der Nullhypothese, Ergebnis ist somit dass man annehmen muss, das keine der Maßnahmen einen relevanten Einfluss auf die Schlafkriterien hat.

    Das Ergebnis der Studie ist also dass die ursprüngliche Hypothese, der Night Shift hat einen Einfluss auf den Schlaf, durch die Ergebnisse widerlegt wurde. Es gibt also kein positives Ergebnis für das man die Grenzwerte der Gültigkeit festlegen kann. Dazu kommt, ein Bias stützt in der Regel eher die Hypothese, das Ergebnis widerlegt sie aber.

    Basiert alles wie gesagt auf Annahmen anhand des PDFs, ich möchte damit lediglich zeigen, dass davon etwas abzuleiten nicht zielführend ist, sowohl in die eine, wie auch in die andere Richtung.

  14. Re: Nutzt das wirklich jemand?

    Autor: Johannes321 14.10.21 - 14:38

    Fachlich hast du damit auch völlig recht. Im Rahmen *deiner Untersuchung* musst du die Nullhypothese annehmen und du hast keinen Effekt.

    Beispiel: Wenn du z.B. nur 10 Leute untersuchst, musst du praktisch immer die Nullhypothese annehmen, weil du so gut wie nie was zeigen können wirst.
    Wenn du dich jetzt hinstellst und sagst "in *deiner* Untersuchung war kein Effekt" ist das die eine Aussage. Wenn du aber sagst "der Effekt ist nicht da", ist das eine andere Aussage.

    Wissenschaftliche Studien möchten ja immer mit so vielen Leuten arbeiten, dass sich die Effekte auf die Allgemeinheit übertragen lassen. Sonst sind sie halt wesentlich weniger Wert.

    Die Art, wie die Studie im Artikel wiedergegeben wird, zeigt ja auch, dass der Autor davon ausging, die Studie zeige, dass der Effekt nicht vorhanden sei. Er ist bei den 160 Teilnehmern nicht vorhanden, ja. Aber repräsentativ für die Allgemeinheit ist das ziemlich sicher nicht.

  15. Re: Nutzt das wirklich jemand?

    Autor: dododo 14.10.21 - 15:17

    Johannes321 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fachlich hast du damit auch völlig recht. Im Rahmen *deiner Untersuchung*
    > musst du die Nullhypothese annehmen und du hast keinen Effekt.
    >
    > Beispiel: Wenn du z.B. nur 10 Leute untersuchst, musst du praktisch immer
    > die Nullhypothese annehmen, weil du so gut wie nie was zeigen können
    > wirst.
    > Wenn du dich jetzt hinstellst und sagst "in *deiner* Untersuchung war kein
    > Effekt" ist das die eine Aussage. Wenn du aber sagst "der Effekt ist nicht
    > da", ist das eine andere Aussage.

    Ja stimmt, die Aussage ist natürlich das man keinen Zusammenhang festellen kann, nicht das dieser nicht existiert. In der Regel versucht man daher ja auch wie hier einen Zusammenhang zu suchen, nicht zu widerlegen.

    > Wissenschaftliche Studien möchten ja immer mit so vielen Leuten arbeiten,
    > dass sich die Effekte auf die Allgemeinheit übertragen lassen. Sonst sind
    > sie halt wesentlich weniger Wert.
    >
    > Die Art, wie die Studie im Artikel wiedergegeben wird, zeigt ja auch, dass
    > der Autor davon ausging, die Studie zeige, dass der Effekt nicht vorhanden
    > sei. Er ist bei den 160 Teilnehmern nicht vorhanden, ja. Aber repräsentativ
    > für die Allgemeinheit ist das ziemlich sicher nicht.

    Da hast du natürlich Recht, allerdings kann ich zumindest nicht bewert ob 167 für solch eine Art von Studie viele oder wenige Teilnehmer sind.

  16. Re: Nutzt das wirklich jemand?

    Autor: Its_Me 14.10.21 - 22:33

    Aber dafür hat man doch True Tone. Das habe ich natürlich auch an. Aber Night Shift erzeugt einfach nur Falschfarben. Das finde ich sehr störend.

  17. Re: Nutzt das wirklich jemand?

    Autor: /mecki78 15.10.21 - 00:14

    Its_Me schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber dafür hat man doch True Tone.

    True Tone hat mein iPhone nicht, ist zu alt, und True Tone macht genau das gleiche, nur passt True Tone eben die Farben automatisch an den Lichtfarbton der Umgebung an, Night Shift nicht, da musst du das selber steuern. Wie stark Night Shift die Farben ins rötliche verschiebt lässt sich ja einstellen per Schieberegler; setzt man den ganz nach links, dann sieht es aus wie ohne Night Shift. Ich habe gesagt, ich nutze die Funktion, nicht ich nutze sie mit Standardeinstellung. Natürlich habe ich die Stärke an den Farbton meine Deckenlichter daheim angepasst; ich nutze überall die gleichen Deckenlichter, der Farbton bei mir daheim ist also in allen Räumen gleich. True Tone ist einfach nur Night Shift, wobei das System ständig den Schieberegler für dich reguliert, um immer einen neutralen Ton zu bekommen. Um das gleiche mit Night Shift zu erreichen, darf man Regler nur ein bisschen nach rechts bewegen, wobei das hängt eben von deinen Lichtern ab; meine sind recht warm, die meisten Leute haben nicht so warme wie ich.

    /Mecki

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Cloud / DevOps Engineer (m/w/d)
    Fresenius SE & Co. KGaA, Bad Homburg vor der Höhe
  2. IT-Professional / Bioinformatiker (m/w/d)
    Bayerisches Landeskriminalamt, München
  3. Operations Manager (m/w/d)
    Gunnar Kühne Executive Search GmbH, Frankfurt am Main
  4. Sachbearbeiterinnen / Sachbearbeiter (w/m/d) - Cyber-Sicherheit in Smart Home und Smart Cities
    Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bonn

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de