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Kommt sowieso vors Kartellamt

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  1. Kommt sowieso vors Kartellamt

    Autor: johnmcwho 23.04.13 - 20:31

    Wenn der mit der Marktbeherrschenden Macht solche Drosselungen einsetzt um Mitbewerber oder andere Missbillige Konkurrenz auszuschalten ist es normalerweise eine Sache fürs Kartellamt. Denn komischer Weise werden die eigenen Dienste(VOIP, TV usw.) bevorzugt, da diese nach derzeitiger Planung von der Drossel ausgenommen sind.

  2. Re: Kommt sowieso vors Kartellamt

    Autor: Anonymer Nutzer 23.04.13 - 20:44

    Auch wenn VOIP, TV, Internetflatrate und Telefon in einem Gesamtpaket angeboten werden, könnte man VOIP und TV problemlos separat anbieten, sofern es da Probleme gibt.

  3. Re: Kommt sowieso vors Kartellamt

    Autor: ms1889 24.04.13 - 00:54

    nuja, dann werden aber auch 2 leitungen benötigt. 2 verträge, 2 leitungen... somit wären wir wieder am anfang, denn nicht überall sind dann auch 2 leitungen möglich.

  4. Re: Kommt sowieso vors Kartellamt

    Autor: Trockenobst 24.04.13 - 02:36

    johnmcwho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > normalerweise eine Sache fürs Kartellamt. Denn komischer Weise werden die
    > eigenen Dienste(VOIP, TV usw.) bevorzugt, da diese nach derzeitiger Planung
    > von der Drossel ausgenommen sind.

    Für TV musst Du extra zahlen, für Entertain auch. Bei VOIP wird es haarig, da die Telekom mit VOIP ihre ISDN-Leitungen simuliert - dafür hast Du aber auch extra bezahlt, denn es gibt doch auch reine Datentarife ohne Telefon. Außerdem kann die Telekom immer ausführen, dass interner Traffik nicht gilt. Der gilt aber bei anderen Anbietern (etwa Kabelprovider, Hoster etc.) z.B. zu den Mailservern und Softwareservern meist auch nicht zum Traffikvolumen.

    Wenn die Telebim das Wort Flat streicht und sonst nichts macht als mehr Geld für Traffik zu verlangen (im Englischen: "Metered Access", also Pay-for-Gigabytes) und sonst keine Vorgaben macht was Du mit diesem Traffik anstellst, kann man ihr kaum die Verletzung der Netzneutralität vorweisen. Denn für die anderen Angebote auf der Leitung zahlt man ja - an die Telekom. Und wenn du für andere Dienste zahlst und den Traffik überziehst, dass ist ja dein Problem.

    Wenn die Telekom beweisen kann, dass z.B. auf einer 16er Leitung eigentlich eine 22 Leitung möglich wäre und auf den 4mbit ihre Sondertarife fährt, stört sie ja den eigentlichen zugesicherten Traffic nicht. Die haben sichtlich gute Anwälte und lassen sich vom jetzigen Sturm im Wasserglas nicht ablenken. Das ist seit langem geplant.

    Es gibt keine Markt-Pflicht zur "Flatrate". Notfalls wird die Telekom, nur um das Argument zu gewinnen, jedem eine zweite Leitung legen. Die zweite Leitung ist dann nur für die Telekom-Dienste.

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