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Klage wird abgelehnt

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  1. Klage wird abgelehnt

    Autor: Sharra 07.07.13 - 13:17

    Das sollten die Verbraucherschützer aber eigentlich wissen.
    Geklagt werden kann erst, wenn etwas auch greift. Die blose Absicht der Telekom, dies 2016 durchzusetzen ist kein Klagegrund.

  2. Re: Klage wird abgelehnt

    Autor: Sammie 07.07.13 - 13:45

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sollten die Verbraucherschützer aber eigentlich wissen.
    > Geklagt werden kann erst, wenn etwas auch greift. Die blose Absicht der
    > Telekom, dies 2016 durchzusetzen ist kein Klagegrund.

    Es ist unerheblich, ob die Telekom diese "kann"-Klausel erst 2016 in die Tat umsetzt.
    Bei aktuellen DSL-Bestellungen steht diese Drosselung bereits im Kleingedruckten, also kann man auch dagegen klagen.

  3. Re: Klage wird abgelehnt

    Autor: ChMu 07.07.13 - 17:00

    Sammie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das sollten die Verbraucherschützer aber eigentlich wissen.
    > > Geklagt werden kann erst, wenn etwas auch greift. Die blose Absicht der
    > > Telekom, dies 2016 durchzusetzen ist kein Klagegrund.
    >
    > Es ist unerheblich, ob die Telekom diese "kann"-Klausel erst 2016 in die
    > Tat umsetzt.
    > Bei aktuellen DSL-Bestellungen steht diese Drosselung bereits im
    > Kleingedruckten, also kann man auch dagegen klagen.

    Steht das da so, das man es nicht verstehen kann? Oder war man einfach zu daemlich sich Vertraege vor dem Unterschreiben durchzulesen? Und dann HINTERher klagen? Kann ich das bei allen Vertraegen die ich unterschreibe so machen? Einfach spaeter sagen, ich war zu bloed, ich zahle nicht? Was ist denn der Sinn eines Vertrages?

  4. Re: Klage wird abgelehnt

    Autor: sinibald 07.07.13 - 17:26

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sammie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sharra schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Das sollten die Verbraucherschützer aber eigentlich wissen.
    > > > Geklagt werden kann erst, wenn etwas auch greift. Die blose Absicht
    > der
    > > > Telekom, dies 2016 durchzusetzen ist kein Klagegrund.
    > >
    > > Es ist unerheblich, ob die Telekom diese "kann"-Klausel erst 2016 in die
    > > Tat umsetzt.
    > > Bei aktuellen DSL-Bestellungen steht diese Drosselung bereits im
    > > Kleingedruckten, also kann man auch dagegen klagen.
    >
    > Steht das da so, das man es nicht verstehen kann? Oder war man einfach zu
    > daemlich sich Vertraege vor dem Unterschreiben durchzulesen? Und dann
    > HINTERher klagen? Kann ich das bei allen Vertraegen die ich unterschreibe
    > so machen? Einfach spaeter sagen, ich war zu bloed, ich zahle nicht? Was
    > ist denn der Sinn eines Vertrages?

    Ja man kann auch dagegen klagen. Wenn nicht darauf hinreichend hingewiesen wird.

    Vor ein paar Jahren gab es diese Abzocke wo unerfahrene Internetnutzer mit einem Button AGBs bestätigt haben, dass die für Freeware 99,-¤ im Jahr bezahlen.
    Stand auch so in "AGB".

    Dafür ist gerade Verbraucherschutz da, um Verbraucher von so miesen Tricks zu schützen.

    Man könnte sonst auch Chips mit Zusatzstoff "E1xyz" verputzen und jeder Chemiker wurde darauf sagen "man ist selber schuld wenn man radioaktives Müll frisst, schließlich steht unter Zutaten deutlich E1xyz aufgeschrieben"

  5. Re: Klage wird abgelehnt

    Autor: ChMu 07.07.13 - 17:58

    sinibald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >
    > > Steht das da so, das man es nicht verstehen kann? Oder war man einfach
    > zu
    > > daemlich sich Vertraege vor dem Unterschreiben durchzulesen? Und dann
    > > HINTERher klagen? Kann ich das bei allen Vertraegen die ich
    > unterschreibe
    > > so machen? Einfach spaeter sagen, ich war zu bloed, ich zahle nicht? Was
    > > ist denn der Sinn eines Vertrages?
    >
    > Ja man kann auch dagegen klagen. Wenn nicht darauf hinreichend hingewiesen
    > wird.

    Worauf hingewiesen wird? Steht doch alles da? Fett auf der Internet Seite und auch in den Vertraegen. Der Fakt das es so diskutiert wird wie momentan, zeigt ebenfalls, das man eigendlich informiert sein sollte. Fakt ist weiterhin, das (laut Telecom) 97% der User eh nichts merken wuerden da sie nicht mal in die Naehe der Drosselgrenze kaemen. NIEMAND wird abgeklemmt und damit ist auch die gebuchte Flatrate weiter aktiv. Ausserdem sollen die Kunden bei Abschluss eines Vertrages darueber informiert werden, das sie bei Zahlung von x Euros eben KEINE Drosselung bekommen. Es handelt sich hier also um nichts anderes als eine Preiserhoehung. Vieleicht. Weil noch wird eh nichts gedrosselt, es geht um eine moegliche Handlung in der Zukunft, wenn keiner der momentanen Vertraege ueberhaupt noch Gueltigkeit hat. Dagegen also jetzt zu klagen, ist ziemlich unsinnig da es keinen der momentanen Kunden betrifft.
    Und ueberhaupt, was ist mit anderen Providern, welche ebenfalls eine Drosselklause im Vertrag haben? Warum werden die nicht verklagt?
    >
    > Vor ein paar Jahren gab es diese Abzocke wo unerfahrene Internetnutzer mit
    > einem Button AGBs bestätigt haben, dass die für Freeware 99,-¤ im Jahr
    > bezahlen.
    > Stand auch so in "AGB".

    Nun, Freeware ist normalerweise das, free. Wirddann Geld verlangt, ist das eine Taeuschung. Das ist ganz klar.
    Eine Flat rate ist ebenfalls klar. Flat. Es entstehen keinerlei weitere Kosten fuer egal wie viel Nutzung. NIRGENDS wurde oder wird eine Geschwindigkeit versprochen. Wenn ueberhaupt, ein "bis zu" welches ja auch erfuellt wird.
    >
    > Dafür ist gerade Verbraucherschutz da, um Verbraucher von so miesen Tricks
    > zu schützen.

    Sicher, nur ein oeffentlich bekanntgegebenes Vorhaben welches es bis in die Tagesschau schafft ist kaum als mieser Trick zu bezeichnen. Niemand wird zu irgendetwas gezwungen. Nur weil einige Geeks ein Wunschdenken haben, muss das nicht mit der Wirklichkeit uebereinstimmen.
    >
    > Man könnte sonst auch Chips mit Zusatzstoff "E1xyz" verputzen und jeder
    > Chemiker wurde darauf sagen "man ist selber schuld wenn man radioaktives
    > Müll frisst, schließlich steht unter Zutaten deutlich E1xyz aufgeschrieben"

    Na ja, das passiert ja taeglich. Nur weil irgendwo "Schwein","Rind" oder "Fish" draufsteht, muss das da ja nicht drin sein. Und ist es haeufig auch nicht.

  6. Re: Klage wird abgelehnt

    Autor: Sharra 07.07.13 - 18:02

    Du vergisst aber, dass auch bestehende Verträge bei der kleinsten Änderung auf bald-Drosselung geändert werden, und darauf wird eben nicht explizit hingewiesen.
    Wenn man den Vertrag im Laden schließt, steht der Mist auch nur im Kleingedruckten und den AGB, die man zwar lesen sollte, aber in denen auch keine überraschenden Klauseln stehen dürfen. Und da Flatrates über Kabel seit X Jahren unbegrenzt sind, ist so eine Klause durchaus als überraschend einzustufen.

  7. Re: Klage wird abgelehnt

    Autor: ChMu 07.07.13 - 18:25

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du vergisst aber, dass auch bestehende Verträge bei der kleinsten Änderung
    > auf bald-Drosselung geändert werden, und darauf wird eben nicht explizit
    > hingewiesen.
    Doch wird es. Davon abgesehen, gehen die laengsten Vertraege ueber 2Jahre. Die Telekom denkt ueber eine "moegliche" Drosselung in drei! Jahren nach.

    > Wenn man den Vertrag im Laden schließt, steht der Mist auch nur im
    > Kleingedruckten und den AGB, die man zwar lesen sollte, aber in denen auch
    > keine überraschenden Klauseln stehen dürfen. Und da Flatrates über Kabel
    > seit X Jahren unbegrenzt sind, ist so eine Klause durchaus als überraschend
    > einzustufen.

    Keine Flatrate war oder ist unbegrenzt, schon gar nicht ueber Kabel, wo temporal auch mal nur 1% der Leistung ankommen kann. Ganz ehrlich finde ich eine transparente Ansage das ich nach x GB gedrosselt werde wenn ich mich nicht freikaufe, besser, als "unbegrenzte" Flatrates bei denen man ab einer gewissen Nutzung (dessen Grenze man nicht kennt) auf einmal im Schneckentempo unterwegs ist (2Mbits bei der Telekom ist ja nicht gerade ein Schleichgang) oder direkt aus dem Vertrag komplimentiert wird, wie in Deutschland ja schon passiert.

    Mich persoenlich interessiert es eh nicht, ich kaeme nicht an so eine Drosselgrenze und wer meint dranzukommen, duerfte sich eh kaum bei der Telekom aufhalten. Eigendlich ist das ganze kaum der Rede wert. Ein Internet Provider will die Preise erhoehen. Und? Warum ist das so ein Spektakel? Erhoeht in D niemand seine Preise?

  8. Re: Klage wird abgelehnt

    Autor: marco_f 07.07.13 - 18:27

    > Steht das da so, das man es nicht verstehen kann? Oder war man einfach zu
    > daemlich sich Vertraege vor dem Unterschreiben durchzulesen? Und dann
    > HINTERher klagen? Kann ich das bei allen Vertraegen die ich unterschreibe
    > so machen? Einfach spaeter sagen, ich war zu bloed, ich zahle nicht? Was
    > ist denn der Sinn eines Vertrages?

    Der Sinn eines Vertrages ist eine bindene Übereinkunft zu treffen. Diese ist aber ungültig sobald sie gegen geltenes Recht verstösst. Dann kann man auch dagegen klagen.
    Super Beispiel in Veträgen ist: "Der Rechtsweg ist ausgeschlossen." Liest man öfter mal und kann man bedenkenlos unterschreiben, denn der Rechtsweg ist NIE ausgeschlossen. Wenn du deinen Anwalt Geld verschaffen willst las ihn eine Unterlassungserklärung samt Rechnung verschicken.

  9. Re: Klage wird abgelehnt

    Autor: ChMu 07.07.13 - 18:36

    marco_f schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Steht das da so, das man es nicht verstehen kann? Oder war man einfach
    > zu
    > > daemlich sich Vertraege vor dem Unterschreiben durchzulesen? Und dann
    > > HINTERher klagen? Kann ich das bei allen Vertraegen die ich
    > unterschreibe
    > > so machen? Einfach spaeter sagen, ich war zu bloed, ich zahle nicht? Was
    > > ist denn der Sinn eines Vertrages?
    >
    > Der Sinn eines Vertrages ist eine bindene Übereinkunft zu treffen. Diese
    > ist aber ungültig sobald sie gegen geltenes Recht verstösst. Dann kann man
    > auch dagegen klagen.

    Natuerlich. Dafuer sind Gerichte da.
    Koenntest Du das Gesetz bezw das "geltende Recht" nennen, welches eine bestimmte Geschwindigkeit anders als die vom Provider angegebene, garantiert?

  10. Re: Klage wird abgelehnt

    Autor: sinibald 07.07.13 - 19:44

    @ChMu

    Also zur Klärung des Sinns von Verbraucherschutz zitiere ich Wikipedia:

    "Verbraucherschutz bezeichnet die Gesamtheit der Bestrebungen und Maßnahmen, die Menschen in ihrer Rolle als Verbraucher von Gütern oder Dienstleistungen schützen sollen. Dieser Schutzbedarf beruht auf der Sicht, dass Verbraucher gegenüber den Herstellern und Vertreibern von Waren und gegenüber Dienstleistungsanbietern strukturell unterlegen sind, das heißt infolge mangelnder Fachkenntnis, Information und/oder Erfahrung benachteiligt werden können. Dieses Ungleichgewicht sinnvoll auszugleichen ist Anliegen und Aufgabe des Verbraucherschutzes."

    Eben diese Fachkenntnis hat nicht jeder auch wenn es in Nachrichten zu sehen ist checkt das nicht jeder dass er vera...scht wird.

    Als Beispiel: ich habe meiner Schwester folgender Link zugeschickt:
    https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=AQTkUhjVUf4
    Als Reaktion kam von ihr zurück "Hab nicht zur Ende gekuckt, das ist mir zu komplex, ich habe kein Bock mich damit zu beschäftigen..."
    Dabei ist meine Schwester nicht die Blöde, eigentlich ist die eine Akademikerin nur eben nicht im technischen Bereich. Und sie braucht Internet und PC und lebt in einer 4-köpfiger Familie. Ich sehe da eher so dass sie mich in 3 Jahren anruft um "Internet zu reparieren"
    Der Verbraucherschutz stellt eben ein gewisses Mass an "Fachkenner" die Allgemeinheit vertreten.
    Telekom vertritt Telekom und versucht hier eine Sachlage zu schaffen die zu dessen Gunsten ausgeht. In 80ger hat man beim Telekom für 6m Kabelverlängerung ein Preis wie für einen neunen Anschluss zahlen müssen.
    Der Gesetzgeber möchte wiedergewählt werden und schätzt erstmal ab, wie viele Wähler sind wie meine Schwester und wie viele wie ich und was kriegen man sonst von Telekom oder was muss man im Gegenteil investieren. Der Gesetzgeber testet ab. Gesetzgeber tastet sich durch "Neuland" durch. Erst einmal kommt von dieser Seite "Verordnung für Netzneutralität". Sofort meldet sich Telekom zu Wort und ist dagegen.
    Ich sehe das hierfür die Gesetze erst enstehen werden aber wo kein Kläger da...
    Daher ist die Klage von Verbraucherschutzer nur zu begrüßen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.07.13 19:47 durch sinibald.

  11. Re: Klage wird abgelehnt

    Autor: ChMu 07.07.13 - 21:07

    sinibald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @ChMu
    >
    > Also zur Klärung des Sinns von Verbraucherschutz zitiere ich Wikipedia:
    >
    > "Verbraucherschutz bezeichnet die Gesamtheit der Bestrebungen und
    > Maßnahmen, die Menschen in ihrer Rolle als Verbraucher von Gütern oder
    > Dienstleistungen schützen sollen. Dieser Schutzbedarf beruht auf der Sicht,
    > dass Verbraucher gegenüber den Herstellern und Vertreibern von Waren und
    > gegenüber Dienstleistungsanbietern strukturell unterlegen sind, das heißt
    > infolge mangelnder Fachkenntnis, Information und/oder Erfahrung
    > benachteiligt werden können. Dieses Ungleichgewicht sinnvoll auszugleichen
    > ist Anliegen und Aufgabe des Verbraucherschutzes."

    Ja, nur das hier so wie ich das sehe keine Benachteilung oder Bevorteilung des Kunden besteht. Es geht schliesslich nur um eine simple Preiserhoehung. Klar, man kann dagegen klagen das die (laut Telekom) 97 Prozent weiter ihr Netz nutzen wie vorher und die 3% welche mehr brauchen einen Aufschlag zahlen sollen (vieleicht, in drei Jahren, genaues weiss man natuerlich heute nicht) mit dem Ziel, das die Telekom dann ihre Flatrate mit einer gewissen Geschwindigkeit garantiert, etwas was noch kein Provider Weltweit mit DSL gemacht hat, und dann ALLE mehr zahlen duerfen. Sehr im Sinne des Verbrauchers.
    >
    > Eben diese Fachkenntnis hat nicht jeder auch wenn es in Nachrichten zu
    > sehen ist checkt das nicht jeder dass er vera...scht wird.

    Noch wird niemand vera...scht und ob das in Zukunft passiert weiss auch niemand. Komisch auch, das diejenigen, welche sich am lautesten beschweren, gar keine Telekom Kunden sind und es "nie werden"
    >
    > Als Beispiel: ich habe meiner Schwester folgender Link zugeschickt:
    > www.youtube.com
    > Als Reaktion kam von ihr zurück "Hab nicht zur Ende gekuckt, das ist mir zu
    > komplex, ich habe kein Bock mich damit zu beschäftigen..."

    Das ist auch gut so, da hat Deine Schwester recht. So viel Bloedsinn habe ich auch selten gesehen. Das ist ja wie "News" in Fox News.

    > Ich sehe das hierfür die Gesetze erst enstehen werden aber wo kein Kläger
    > da...
    > Daher ist die Klage von Verbraucherschutzer nur zu begrüßen.

    Gesetze welche den Providern bezw EINEM Provider vorschreiben, was er anzubieten hat? Warum wird anderen Providern, welche ebenfalls Drosselklausen in ihren Vertraegen haben, schon laenger, nicht ebenfalls der Prozess gemacht? Unter diesen Umstaenden ist es kein Wunder wenn Geschaefte so schleppend in Deutschland ablaufen. Wenn ich als Anbieter nicht mehr entscheiden darf, was ich anbieten darf und wie, brauche ich den Markt eigendlich nicht mehr.

  12. Re: Klage wird abgelehnt

    Autor: Sharra 07.07.13 - 21:36

    Welcher andere Provider kastiert denn seinen Zugang auf unbenutzbare Bandbreite zusammen? Selbst die Einschränkung bestimmter Dienste, wie z.B. p2p wurden als unrechtmässig abgeurteilt.

  13. Re: Klage wird abgelehnt

    Autor: ChMu 07.07.13 - 21:50

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welcher andere Provider kastiert denn seinen Zugang auf unbenutzbare
    > Bandbreite zusammen? Selbst die Einschränkung bestimmter Dienste, wie z.B.
    > p2p wurden als unrechtmässig abgeurteilt.

    2Mbits ist unbenutzbar? Das ist schneller als ueber die Haelfte aller Zugaenge in Deutschland heute. Dazu kommt, das diese Geschwindigkeit erst erreicht wird, wenn weit mehr als der durchschnittliche Verbrauch erreicht wurde. Vieleicht. In der Zukunft. Noch drosselt die Telekom nicht.

  14. Re: Klage wird abgelehnt

    Autor: crazypsycho 07.07.13 - 23:11

    Die Einschränkung bestimmter Dienste wie P2p ist bspw bei Kabel Deutschland nur deswegen ungültig weil es ausschließlich in den Agb steht und daher eine überraschende Klausel ist.
    Sowas ist ein elementarer Vertragsbestandteil und muss bereits in den Tarifdetails stehen.
    Und bei der Telekom steht es auch in der Tarifbeschreibung und ist damit völlig rechtens.
    Der Verbraucherschutz kann natürlich trotzdem dagegen klagen. Die Chancen auf einen Sieg sind vorhanden, da die Telekom in einigen Gebieten Monopolist ist.

    Und natürlich muss eine Klage jetzt erfolgen, auch wenn die Telekom die Drossel noch nicht umsetzt. Das ganze ist bereits jetzt Vertragsbestandteil und kann jederzeit vollzogen werden.
    Die Telekom kann auch ihre Ankündigung erst 2016 zu drosseln jederzeit ändern, ohne das die Kunden ein Sonderkündigungsrecht hätten.

  15. Re: Klage wird abgelehnt

    Autor: Anonymer Nutzer 08.07.13 - 06:50

    Also ich kann die Ablehnung auch eher nachvollziehen. Wer seinen Vertrag gelesen hat stolpert dabei über das Wort "Drosselung" bei dem man keine Fachkenntniss von irgendwas brauch um einen klaren Punkt, der ziemlich eindeutig ist, zu haben der darüber informiert das sich die Geschwindigkeit des abgeschlossenen Vertrages ab einer bestimmten Volumengröße verändert. Und wenn man spätestens dann nicht anfängt sich darüber zu informieren wie viel kilobyte ein Megabyte sind, wird die Drosselung demjenigen sowieso egal sein.

  16. Re: Klage wird abgelehnt

    Autor: Sharra 08.07.13 - 08:34

    Erst waren es 384Kbit, und keine 2Mbit. Und selbst diese könnten 2016 bereits so lächerlich gering sein, dass nicht einmal mehr surfen spass machen könnte.

  17. Re: Klage wird abgelehnt

    Autor: VeldSpar 08.07.13 - 16:42

    sinibald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @ChMu
    >
    > Also zur Klärung des Sinns von Verbraucherschutz zitiere ich Wikipedia:
    >
    > "Verbraucherschutz bezeichnet die Gesamtheit der Bestrebungen und
    > Maßnahmen, die Menschen in ihrer Rolle als Verbraucher von Gütern oder
    > Dienstleistungen schützen sollen. Dieser Schutzbedarf beruht auf der Sicht,
    > dass Verbraucher gegenüber den Herstellern und Vertreibern von Waren und
    > gegenüber Dienstleistungsanbietern strukturell unterlegen sind, das heißt
    > infolge mangelnder Fachkenntnis, Information und/oder Erfahrung
    > benachteiligt werden können. Dieses Ungleichgewicht sinnvoll auszugleichen
    > ist Anliegen und Aufgabe des Verbraucherschutzes."
    >
    > Eben diese Fachkenntnis hat nicht jeder auch wenn es in Nachrichten zu
    > sehen ist checkt das nicht jeder dass er vera...scht wird.
    >
    > Als Beispiel: ich habe meiner Schwester folgender Link zugeschickt:
    > www.youtube.com
    > Als Reaktion kam von ihr zurück "Hab nicht zur Ende gekuckt, das ist mir zu
    > komplex, ich habe kein Bock mich damit zu beschäftigen..."
    > Dabei ist meine Schwester nicht die Blöde, eigentlich ist die eine
    > Akademikerin nur eben nicht im technischen Bereich. Und sie braucht
    > Internet und PC und lebt in einer 4-köpfiger Familie. Ich sehe da eher so
    > dass sie mich in 3 Jahren anruft um "Internet zu reparieren"
    > Der Verbraucherschutz stellt eben ein gewisses Mass an "Fachkenner" die
    > Allgemeinheit vertreten.
    > Telekom vertritt Telekom und versucht hier eine Sachlage zu schaffen die zu
    > dessen Gunsten ausgeht. In 80ger hat man beim Telekom für 6m
    > Kabelverlängerung ein Preis wie für einen neunen Anschluss zahlen müssen.
    > Der Gesetzgeber möchte wiedergewählt werden und schätzt erstmal ab, wie
    > viele Wähler sind wie meine Schwester und wie viele wie ich und was kriegen
    > man sonst von Telekom oder was muss man im Gegenteil investieren. Der
    > Gesetzgeber testet ab. Gesetzgeber tastet sich durch "Neuland" durch. Erst
    > einmal kommt von dieser Seite "Verordnung für Netzneutralität". Sofort
    > meldet sich Telekom zu Wort und ist dagegen.
    > Ich sehe das hierfür die Gesetze erst enstehen werden aber wo kein Kläger
    > da...
    > Daher ist die Klage von Verbraucherschutzer nur zu begrüßen.


    an deiner theorie gibt es nur ein problem - der gesetzgeber ist einer der mehrheitseigner mit vetorecht an der telekom. wenn die also keine drosselung wollen, könnten sie einfach nein sagen und damit wärs gegessen. Faktisch kann sich damit aber keiner profilieren, und seine arbeit(unnötige gesetze zu erlassen) tut man so auch nicht.
    Also steckt man erstmal den kopf in den sand, bis sich eine kritische masse gebildet hat, und erlässt dann eine weitere unsinnige regulierung, die es eigentlich gar nicht braucht während man sich im wahlkampf als retter der freien welt, äh des freien internets präsentiert. am ende verlieren jedoch wieder alle, denn zweifelsohne wird der gesetzgeber nicht hingehen und sagen "wir verbieten euch die drossel", denn da wäre eine viel zu grosse lobby dahinter, nein, stattdessen wird man hingehen und gesetzlich regeln, dass die drosselung zb nicht tiefer als 6mbit gehen darf, vielleicht sogar ein wenig mehr. das proletariat auf den strassen wird sich daraufhin beruhigen, und in 10 jahren, wenn diese 6mbit nicht mal mehr reichen um windows 2023 innerhalb einer stunde zu aktivieren, haben zwar alle diese regulierte mindestdrossel, aber keiner regt sich mehr darüber auf. Und warum ist das so? Na fragt doch mal einen handynutzer auf der strasse, ob er es nicht auch schade findet, dass die flatrates für 3G abgeschafft wurden, und man nach xxx mb gedrosselt wird? Die meisten werden sagen ja natürlich ärgert mich das, insbesondere weil die mein geld nicht wollen wenn ich mehr traffic will, aber das war schon immer so!
    War es eben nicht.

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