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Entweder biete ich vollen Zugang zum Internet oder ich lasse es eben...

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  1. Entweder biete ich vollen Zugang zum Internet oder ich lasse es eben...

    Autor: LX 03.03.14 - 15:42

    Wenn ich einen Vertrag über freien Zugang zum Internet (flat-rate) abschließe, muss ich als Nutzer davon ausgehen, dass ich damit alle legalen Angebote des Internets damit nutzen kann.

    Wenn die von mir genutzten Angebote mehr Traffic verursachen, als den Providern lieb ist, müssen diese entweder den Preis meines Vertrags erhöhen oder eben für das gleiche Geld einen beschränkten Zugang zum Internet anbieten - wenn sie aber stattdessen Geld vom Anbieter der Dienste verlangen, damit dieser mir sein legales Angebot zukommen lassen kann, bedeutet das, dass sie für einen Dienst, den ich laut Vertrag bereits gezahlt habe, nochmal vom Anbieter Geld verlangen wollen - der diese Zusatzkosten natürlich auf seine Kunden, also auch mich, umlegen wird- und dazu haben sie kein Recht.

    Wohlgemerkt: Anbieter von Internetangeboten zahlen ohnehin schon für den Traffic, den sie einspeisen, allerdings nur an der Stelle, an der die Pakete "ins Internet" geschoben werden und nicht die Route dazwischen. Wenn die Einspeisevergütung zu niedrig ist, kann man sicher auch an dieser Preisschraube drehen, ohne dabei gegenüber den Internet-Nutzern vertragsbrüchig zu werden.

  2. Re: Entweder biete ich vollen Zugang zum Internet oder ich lasse es eben...

    Autor: lock_vogell 03.03.14 - 16:15

    LX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Wohlgemerkt: Anbieter von Internetangeboten zahlen ohnehin schon für den
    > Traffic, den sie einspeisen, allerdings nur an der Stelle, an der die
    > Pakete "ins Internet" geschoben werden und nicht die Route dazwischen. Wenn
    > die Einspeisevergütung zu niedrig ist, kann man sicher auch an dieser
    > Preisschraube drehen, ohne dabei gegenüber den Internet-Nutzern
    > vertragsbrüchig zu werden.

    du hast es doch schon im letzten absatz selber gesagt... genau das besagt doch der deal zwischen comcast und netflix.
    netflix pumpt das comcast netz einfach SO VOLL, dass die kapazitäten ausgebaut werden muss, also muss comcast mehr geld in die hand nehmen um für einen fairen ausgleich bei den providern zu sorgen.
    comcast bekommt doch schon geld vom kunden, warum muss dann der provider noch mal geld in die hand nehmen um den dienst den NETFLIX anbietet störungsfrei zu gewährleisten, das liegt meiner ansicht nach in der verantwortung von netflix und nicht dem provider.
    selbiges gilt auch für facebook und google.

  3. Re: Entweder biete ich vollen Zugang zum Internet oder ich lasse es eben...

    Autor: nw42 03.03.14 - 17:09

    leider komplett falsch!

    Comcast hat ein marodes altes Zugangsnetz, das von wenigen Kunden mit schmalbandigen Zugängen bezahlt wurde.

    --> Jetzt hat Comcast Millionen neuer Kunden, die teure Breitbandinternetzugänge mieten, um die Angebote von Netflix nutzen zu können.

    --> Bedeutet, sie haben wanhnsinnig viel neues geld von neuen gut zahlenden Premium Kunden, das sie, ver**** noch mal endlich in den Ausbau Ihrers Zugangsnetzen investieren sollen - dafür bezahlen die Endkunden, das Comcast Ihnen einen schnellen Netzzugang anbietet, der für Straming Video geeignet ist!

    Sonst könnten die ja alle bei GPRS Mobilfunk bleiben und bräuchten Comcast gar nicht...


    lock_vogell schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LX schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >
    > > Wohlgemerkt: Anbieter von Internetangeboten zahlen ohnehin schon für den
    > > Traffic, den sie einspeisen, allerdings nur an der Stelle, an der die
    > > Pakete "ins Internet" geschoben werden und nicht die Route dazwischen.
    > Wenn
    > > die Einspeisevergütung zu niedrig ist, kann man sicher auch an dieser
    > > Preisschraube drehen, ohne dabei gegenüber den Internet-Nutzern
    > > vertragsbrüchig zu werden.
    >
    > du hast es doch schon im letzten absatz selber gesagt... genau das besagt
    > doch der deal zwischen comcast und netflix.
    > netflix pumpt das comcast netz einfach SO VOLL, dass die kapazitäten
    > ausgebaut werden muss, also muss comcast mehr geld in die hand nehmen um
    > für einen fairen ausgleich bei den providern zu sorgen.
    > comcast bekommt doch schon geld vom kunden, warum muss dann der provider
    > noch mal geld in die hand nehmen um den dienst den NETFLIX anbietet
    > störungsfrei zu gewährleisten, das liegt meiner ansicht nach in der
    > verantwortung von netflix und nicht dem provider.
    > selbiges gilt auch für facebook und google.

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