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Was haben Sender und Empfänger damit zu tun, wenn die Peering-Deals nicht funktionieren?

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  1. Was haben Sender und Empfänger damit zu tun, wenn die Peering-Deals nicht funktionieren?

    Autor: nw42 03.03.14 - 15:15

    Wenn ich Inhalte über einen Service Provider hochlade, dann muß ich dafür bezahlen.

    Wenn ich als Kunde Inhalte aus dem Netz herunterlade, dann muß ich dafür bezahlen.

    Von disem Geld können die Zugangs-Serviceprofider dann die Carrier bezahlen, und die sollen sich beim Peering untereinander einigen - das geht weder Netfix noch die 33Mio US Kunden etwas an, die viel geld für teure Breitbandinternet-Zugänge bezahlen, um IP-Video schauen zu können...

  2. Re: Was haben Sender und Empfänger damit zu tun, wenn die Peering-Deals nicht funktionieren?

    Autor: lock_vogell 03.03.14 - 16:21

    nein...
    netflix, google und facebook müssen dann eben mehr für das anbieten ihrer dienste zahlen, die wollen mit IHREN diensten geld verdienen, nicht die provider oder CDN anbieter.
    netflix, google und facebook wollen störungsfreie dienste anbieten, für die leute VIEL geld bezahlen, also müssen die auch dafür sorge tragen, dass diese dienste eben ihr geld wert sind.

  3. Re: Was haben Sender und Empfänger damit zu tun, wenn die Peering-Deals nicht funktionieren?

    Autor: narfomat 03.03.14 - 16:48

    das wäre dann das gegenteil von netzneutralität...

  4. Re: Was haben Sender und Empfänger damit zu tun, wenn die Peering-Deals nicht funktionieren?

    Autor: nw42 03.03.14 - 17:01

    das Thema ist komple, ich weis, trotzdem scheint hier etwas eklatant falsch zu laufen:

    1. Wenn Du 100TB Daten über Deinen ISP einspeisen willst, dann bekommst Du dafür am Monatsende die Rechnung vom ISP, und damit ist das bezahlt. Der ISP hat eine Preisliste, und weiß, wie hoch seine Kosten sind, um das später auch gepeert zu bekommen.

    2. Jetzt kommt Jahre später plötzlich jemand daher und sagt: "Halt Stopp, wir haben uns verrechnet, die Trafficpreis gelten ja nur für SQL-Datenbanken - bei Streaming Video kosten das alles 1000% mehr, weil sich da ja die IP Container schneller abnutzen, als bei der gleichen Anzahl SQL-Pakete"

    Das klingt schwachsinnig - und ist es wohl auch, aber man darf es doch mal dummdreißt versuchen...

    Irgendjemand hat Netflix ja wohl einen entsprechenden Preis für den eingespeißten Traffic gemacht und damit wurde der dann auch bezahlt...

    Da netflix mehr Geld bezahlen muß als Du und auch mehr Daten einspeißt, wird dieses Geld für den nötigen Netzausbau verwendet.

    Der Rest klingt eher nach dem Geschäftsmodell von Wegelagerern und Patenttrollen...




    lock_vogell schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nein...
    > netflix, google und facebook müssen dann eben mehr für das anbieten ihrer
    > dienste zahlen, die wollen mit IHREN diensten geld verdienen, nicht die
    > provider oder CDN anbieter.
    > netflix, google und facebook wollen störungsfreie dienste anbieten, für die
    > leute VIEL geld bezahlen, also müssen die auch dafür sorge tragen, dass
    > diese dienste eben ihr geld wert sind.

  5. Re: Was haben Sender und Empfänger damit zu tun, wenn die Peering-Deals nicht funktionieren?

    Autor: wire-less 04.03.14 - 04:20

    Video ist *der* Bandbreitenfresser. Und gerade Netflix sorgt durch seine Popularität dafür das ISPs ihre Infrastruktur massiv ausbauen müssen. Das betrifft nicht nur das Peering. Die Datenmengen müssen ja bis zum Anschluss.
    Klar das die ISPs da am Geschäftsmodell partizipieren wollen. Der Endkunden sieht nicht ein mehr zu abzählen da er ja eine Flatrate hat. Die würde allerdings ohne Netflix kalkuliert.

  6. Re: Was haben Sender und Empfänger damit zu tun, wenn die Peering-Deals nicht funktionieren?

    Autor: dakira 04.03.14 - 09:23

    Moin,

    wire-less schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Video ist *der* Bandbreitenfresser. Und gerade Netflix sorgt durch seine
    > Popularität dafür das ISPs ihre Infrastruktur massiv ausbauen müssen.

    Ausnahmslos alle ISP-Mitarbeiter mit denen ich mich je unterhalten habe (bspw. auf d. 30C3) sagen mir, dass das Infrastrukturproblem eine Lüge ist. Ich höre da eher Aussagen wie "Bei der aktuellen Backbone-Bandbreite hätten wie keine Probleme wenn Deutschland flächendeckend 50MBit/s hätte."

    Ich weiss nicht, ob ich eher den rumheulenden Managern oder ihren Technikern glauben soll. Aber einer von beiden lügt in jedem Fall.

    dakira

  7. Re: Was haben Sender und Empfänger damit zu tun, wenn die Peering-Deals nicht funktionieren?

    Autor: wire-less 04.03.14 - 11:09

    dakira schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Moin,
    >
    > wire-less schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Video ist *der* Bandbreitenfresser. Und gerade Netflix sorgt durch seine
    > > Popularität dafür das ISPs ihre Infrastruktur massiv ausbauen müssen.
    >
    > Ausnahmslos alle ISP-Mitarbeiter mit denen ich mich je unterhalten habe
    > (bspw. auf d. 30C3) sagen mir, dass das Infrastrukturproblem eine Lüge ist.
    > Ich höre da eher Aussagen wie "Bei der aktuellen Backbone-Bandbreite hätten
    > wie keine Probleme wenn Deutschland flächendeckend 50MBit/s hätte."
    >
    > Ich weiss nicht, ob ich eher den rumheulenden Managern oder ihren
    > Technikern glauben soll. Aber einer von beiden lügt in jedem Fall.
    >
    > dakira

    Zwischen flächendeckend 50 haben und 50 nutzen liegt der Unterschied. Bei dem Nutzungsgrad der momentanen Anschlüsse ist's sicher kein Problem. Da kann am Backbone überbucht werden ohne Ende. Aber rechne mal z.B. eine Millionenstadt mit 500000 Anschlüssen a 50 MBit/s. Da kommen dann 250.000.000 MBit/s zusammen wenn die 50 genutzt werden würden. Zeige mir den Switch der das packt und ich bestätige das es kein Problem im Backbone gibt.
    Gerade Anwendungen wie Netflix sorgen dafür das die Überbuchungsfaktoren nicht mehr so hoch sein können.

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