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Die alten Banken schützen Ihr Business

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  1. Die alten Banken schützen Ihr Business

    Autor: tovi 21.06.19 - 12:25

    OLD Economy vs NEW Economy

  2. Re: Die alten Banken schützen Ihr Business

    Autor: PerilOS 21.06.19 - 15:14

    tovi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OLD Economy vs NEW Economy


    Regulierter Markt vs. Unregulierter Markt.
    Letzterer wird Primär zur Geldwäsche genutzt und hat keinen realen Wert.

  3. Re: Die alten Banken schützen Ihr Business

    Autor: JanZmus 21.06.19 - 15:19

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > (...) hat keinen realen Wert.

    Warum das?

  4. Re: Die alten Banken schützen Ihr Business

    Autor: PerilOS 21.06.19 - 21:42

    Weil es nichts gibt, was dieser Währung einen Wert verleiht.
    Der Wert einer Währung ist die Summe der Assets und Reserven eines Staates und in welchem Verhältnis die Währung gehandelt werden kann.
    Je nachdem wie die Standort und Ressourcenlage des Landes ist, möchtest du mehr oder weniger Tauschkurs. Im Optimalfall handelst du 1:1.
    Deutschland z.B. ist ein Land, wo Ressourcen nicht da sind. Primär nur Erz, Weideland und Sand. Der Rest ist praktisch irrelevant. Wir kaufen, veredeln und verkaufen. Deswegen sind wir eine Exportnation. Wir möchten natürlich eine Währung die so schwach wie möglich ist. Damit wir die hohen Produktionskosten abmildern können. Damit unser Export gekauft wird.
    Wenn Ford das Auto für 30.000$ produziert bei einem Kurs von 1$:2¤ und BMW das Auto für 30.000¤ produziert, dann kannst du auf dem US Markt für 15.000$ anbieten. Was ein immenser Vorteil ist.
    Die EU als Gesamtes ist 50/50 in Import/Export. Weil ein hoher Binnenkonsum existiert um den massiven Exportüberschuss auszugleichen. Der optimale Kurs wäre 1$:1¤. Daher wird auch immer vom "Big Battle" gesprochen, wenn es Währungsschwankungen zwischen $ und ¤ gibt.
    Die USA werten ihren $ nämlich auch gezielt ab, um den ¤ teuer zu halten. Damit EU Produkte im Weltmarkt nicht günstiger als US Produkte werden.
    Ein Land wie z.B. UK möchte eine starke Währung haben. Weil UK eine hohe Abhängigkeit von Importen hat. Was der Hauptgrund war bis jetzt, nicht den ¤ einzuführen.
    In einer optimalen Welt handeln wir alle Währungen 1:1. Je nachdem wie die Wirtschaftslage eines Landes ist, manipuliert man als Land den Währungskurs.

    Um auf den Punkt zu kommen: Krypto hat keinen realen Gegenwert. Es steht kein Staat und keine Wirtschaft dahinter. Es ist nicht real. Und ein cash out bekommst du auch als Bitcoinmillionär nicht hin, weil die Kryptobörsen dich überhaupt nicht auszahlen können. Weswegen es Abhebelimits gibt. So wie z.B. damals in Griechenland, als die Banken kurz vom Bankrott standen. Du bist also virtuell Millionär, aber in der echten Welt, kannst du dir davon nichts kaufen. Weil auch niemand mit dir Geld tauschen würde. Und damit der Coin einen Wert bekommt, muss ihn jemand abkaufen in einer anderen Währung.

    Von den Produzenten mal ganz abgesehen. In Deutschland kannst du aufgrund der Stromkosten nicht produzieren. In China kannst du das schon. Damit haben bestimmte Gruppen absolute Macht über diese "Währung" und können die Verfügbarkeit regulieren um den Markt zu manipulieren. Stell dir vor, 90% der Bitcoin würden bei Gruppe X gehalten. Auf einmal wird der Bitcoin extrem wertvoll, weil wenig im Umlauf ist. Dann wird geflutet und der Kurs stürzt ab.
    Der Bitcoin an der Börse ist ein reines Spekulationsobjekt. Dort spielt Psychologie eine große Rolle. 1% machen richtig Profit. Weil sie genau richtig einsteigen. Der Rest rennt nur hinterher. Weil der Rest angst hat das große Geld zu verpassen. Einer bewegt sich, alle bewegen sich. Fear of Missing out. Was zu den gigantischen Kursschwankungen führt.
    Genau deswegen gibt es ja jede Woche einen neuen Bitcoin Fork. Die sprießen aus dem Boden wie Linux Forks. Die die sie ausgeben, machen richtig Batzen. Und die ersten paar Investoren. Daher auch diese tollen Lockangebote fürs investieren. Der Rest hat absolut nichts davon. Aber rennen hinterher. Ist wie Telekom Börsengang. Das All Time High war bei Marktstart.

    Währung ist Vertrauen. Und eine Währung die einfach zu manipulieren ist und dazu noch instabil, ist eine schlechte Währung. Vor allem weil ihr realer Wert nicht existiert.
    Wenn du aber mit einem realen Gegenwert daher kommst und eine stabile Wirtschaft und eine vernünftige Politik hast, dann hast du eine vertrauensvolle Währung.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 21.06.19 21:53 durch PerilOS.

  5. Re: Die alten Banken schützen Ihr Business

    Autor: azeu 22.06.19 - 00:03

    > Regulierter Markt vs. Unregulierter Markt.

    Etwa all die Regularien die seit der letzten Finanzkrise erlassen wurden? Hätten erlassen werden sollen?

    DU bist ...

  6. Re: Die alten Banken schützen Ihr Business

    Autor: JanZmus 22.06.19 - 09:30

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um auf den Punkt zu kommen: Krypto hat keinen realen Gegenwert.

    Verstehe ich nicht. Welchen "realen Gegenwert" hat denn der 20 Euro-Schein in meiner Hosentasche?

    > Es steht
    > kein Staat (...) dahinter.

    Na Gott sei dank!

    > Es ist nicht real.

    Wie real ist denn mein Kontostand auf meinem Girokonto? Das ist ein Eintrag in einer Datenbank.

    > Und ein cash
    > out bekommst du auch als Bitcoinmillionär nicht hin, weil die Kryptobörsen
    > dich überhaupt nicht auszahlen können. Weswegen es Abhebelimits gibt. So
    > wie z.B. damals in Griechenland, als die Banken kurz vom Bankrott standen.
    > Du bist also virtuell Millionär, aber in der echten Welt, kannst du dir
    > davon nichts kaufen. Weil auch niemand mit dir Geld tauschen würde. Und
    > damit der Coin einen Wert bekommt, muss ihn jemand abkaufen in einer
    > anderen Währung.

    Guter Punkt, wobei es ja langfristig darum geht, gerade NICHT mehr in eine Fiat-Währung tauschen zu müssen, sondern direkt mit BTC zu bezahlen. Ich habe mir auch schon Dinge mit Bitcoin gekauft, ich brauche gar kein "cash out".

    > 1% machen richtig Profit. Weil sie genau
    > richtig einsteigen. Der Rest rennt nur hinterher.

    Stimmt nicht. aktuell gibt es seit der Bitcoin existiert nur noch zwei oder drei Monate, bei denen man, wenn man zu dem Zeitpunkt investiert hat, aktuell im Minus ist. ALLE anderen sind aktuell im Plus.

    > Währung ist Vertrauen.

    Ich vertraue auf den Bitcoin Algorithmus und die Kryptographie, andere können gerne den Banken und Staaten vertrauen.

  7. Re: Die alten Banken schützen Ihr Business

    Autor: OderUnd 11.09.19 - 09:54

    Es gibt kein "NEW Economy". Bitcoin ist ein Spekulationsobjekt und ist schon längst dahin zurückgegangen, wo es immer hin gehört hat: In die Belanglosigkeit. Deal with it.

  8. Re: Die alten Banken schützen Ihr Business

    Autor: OderUnd 11.09.19 - 10:17

    JanZmus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PerilOS schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Um auf den Punkt zu kommen: Krypto hat keinen realen Gegenwert.
    >
    > Verstehe ich nicht. Welchen "realen Gegenwert" hat denn der 20 Euro-Schein
    > in meiner Hosentasche?
    - Dass dir der Staat etwas Gold dafür geben wird. Wer und was steht nochmal hinter Bitcoin? Ach ja, nichts!
    - Dass jeder diesen Schein akzeptiert/akzeptieren muss. Schon Mal versucht im Aldi mit Bitcoins zu bezahlen, um eine Scheibe Wurst zu kaufen?
    Du solltest denn Kommentar lesen, auf den du antwortest, so schwer ist das auch wieder nicht...

    > > Es steht
    > > kein Staat (...) dahinter.
    >
    > Na Gott sei dank!
    Wirklich? Wenn jetzt Bitcoin einfach dicht macht und alle Accounts sperrt, ist es also gut, dass du dann leer ausgehst? Einige Menschen haben echt niedrige bis garkeit Bedingungen für eine Währung.

    > > Es ist nicht real.
    >
    > Wie real ist denn mein Kontostand auf meinem Girokonto? Das ist ein Eintrag
    > in einer Datenbank.
    Zwei Probleme: Erstens, das ist pures Whataboutism. Nur weil Banken genauso schlecht funktionieren (tun sie übrigens nicht, dazu gleich), ist es in Ordnung, wenn Failcoin das auch macht? Nein, einfach nein.
    Zweites Problem: Wie bei allen Whataboutismen, ist dein Vergleich für's Klo. Bitcoin ist eine Nummer in einer Datenbank. Dein Kontostand ist durch andere Werte gedeckt. Versuch Mal von deinem Girokonto aus für 20 Mio. eine Villa zu kaufen. Geht, jeder wird diesen "Eintrag in der Datenbank" akzeptieren.
    Versuch das selbe mit Bitcoins, da wird sie dir niemand abnehmen. Menschen, die Villen verkaufen, sind halt nicht blöd. Die wissen, dass sie mit deiner heißen Luft nichts anfangen können. Die werden dich zuerst bitten, deine Monopolywährung in ECHTE Währung umzuwandeln. Und bei diesem Versuch wirst du merken und hoffentlich verstehen, warum der Verkäufer deine Failcoins nicht annehmen wollte ;)

    Hast du den Kommentar auf den du antwortest überhaupt gelesen? Ich rede hier nichtmal von "verstanden"...

    > > Und ein cash
    > > out bekommst du auch als Bitcoinmillionär nicht hin, weil die
    > Kryptobörsen
    > > dich überhaupt nicht auszahlen können. Weswegen es Abhebelimits gibt. So
    > > wie z.B. damals in Griechenland, als die Banken kurz vom Bankrott
    > standen.
    > > Du bist also virtuell Millionär, aber in der echten Welt, kannst du dir
    > > davon nichts kaufen. Weil auch niemand mit dir Geld tauschen würde. Und
    > > damit der Coin einen Wert bekommt, muss ihn jemand abkaufen in einer
    > > anderen Währung.
    >
    > Guter Punkt, wobei es ja langfristig darum geht, gerade NICHT mehr in eine
    > Fiat-Währung tauschen zu müssen, sondern direkt mit BTC zu bezahlen. Ich
    > habe mir auch schon Dinge mit Bitcoin gekauft, ich brauche gar kein "cash
    > out".
    Bitcoin soll also die Welt übernehmen? Na, geil! Und der TE schiebt hier Verschwörungstheorien über die "alten Banken" vor sich her.

    Das Problem hier wieder: Nur weil du es nicht brauchst, ist das jetzt keine DIN. Viele Händler werden aus gutem Grund keine Bitcoins akzeptieren. Gründe siehe oben. Und da ist es schon hilfreich, wenn man diese Monopolywährund tauschen kann. Oh, geht nicht, weil niemand so blöd ist, dir ein längst verpasstes Spekulationsobjekt abzukaufen. Schade!

    > > 1% machen richtig Profit. Weil sie genau
    > > richtig einsteigen. Der Rest rennt nur hinterher.
    >
    > Stimmt nicht. aktuell gibt es seit der Bitcoin existiert nur noch zwei oder
    > drei Monate, bei denen man, wenn man zu dem Zeitpunkt investiert hat,
    > aktuell im Minus ist. ALLE anderen sind aktuell im Plus.
    Schön. Was glaubst du denn, wie das Verhältnis ist? Was glaubst du denn, wie viele Menschen Bitcoins VOR dem Boom hatten, und wie viele danach aufgesprungen sind? Manche Menschen merken nicht einmal, wenn sie sich "selfownen"...

    > > Währung ist Vertrauen.
    >
    > Ich vertraue auf den Bitcoin Algorithmus und die Kryptographie, andere
    > können gerne den Banken und Staaten vertrauen.
    Das ist schön, und du hast dein tiefes Verständnis zu diesem Thema gezeigt und warst immer püktlich und wurdest schnell beliebt bei den Kunden :)

    Ich habe hier neulich eine Mail von einem vertrauenswürdigen nigerianischen Prinzen bekommen. Er meint, er hätte Bitcoins im Wert von 327498258791243847523458794234 Drölfionen $. Gegen eine kleine Bearbeitungsgebühr (50.000$) kann er dir einige Bitcoins schenken. Du hast ja Vertrauen darin, der Kurs wird bestimmt wachsen, schlag also jetzt zu! Ich werde dir die Mail weiterleiten, damit du darauf Profit machst, mein findiger Geschäftemacher, gebildeter Währungsversteher und rationaler Aktienhändler ;)

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