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  5. › New York: Kommunikation im Untergrund

Vergleich U-Bahn-Netze

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  1. Vergleich U-Bahn-Netze

    Autor: sebrem 01.08.10 - 12:29

    Bevor jetzt darauf abgezielt wird, daß es sehr rückständig von NY sei, keinen Mobilfunkempfang zu ermöglichen, muß man mal die Dimensionen vergleichen. Ich wohne in Dortmund und hier habe ich überall 3G unterirdisch. Jetzt ist aber die Dortmunder U-Bahn meiner Meinung nach nichts anderes als eine unterirdische Straßenbahn. Teilweise kann man von einer Station zur nächsten gucken.
    Das ist schon in München anders, in Prag, London oder New York erst recht. In München und Prag hatte ich noch kein 3G-Smartphone, in NY war ich noch nicht. In London meine ich daß es bereits am Bahnsteig keinen Empfang mehr gab, ich habe aber nicht 'drauf geachtet.
    Jedenfalls stelle ich mir die New-Yorker U-Bahn soweit ich sie aus dem Kino kenne noch wesentlich weitläufiger vor und das wird erklären, wieso nicht geplant ist, den Empfang in die Tunnel hinein auszuweiten.

    sebrem

  2. Re: Vergleich U-Bahn-Netze

    Autor: RePoser 01.08.10 - 14:22

    Vergleiche aus Erfahrung, aus dem Kino, von Orten wo Du nicht warst und über Techniken zu reden von denen Du bei den meisten Orten nicht darauf geachtet hast bzw. zu der Zeit froh über GPRS warst entspricht nicht dem Topic, das ist Schwach.

    In Deutschland ist die U-Bahn im Vergleich zu einigen Deiner genannten Metropolen abschnittsweise "relativ" Jung, d.h. im Tiefbau wird anstatt auf Eisen und Stahl auch gern mal auf (Stahl-)Beton zurückgegriffen was den Effekt eines F.Käfigs u.U. minimieren kann, aber das ist nicht Grund weshalb und wieso ein Bahnhof weitläfiger ist oder man von einer Station zur nächsten gucken kann. Basisstationen können von der Reichweite selbst ein berliner Hauptbahnhof abdecken, auch das künftige Stuttgart21. Es geht um die potentielle Menge an Mobilfunkteilnehmern und die damit versprochene Leistung. Umso mehr Menschen erreichbar sein wollen umso kleiner müssen die abgedeckten Bereiche dieser Basisstation sein um dieser geschätzten Anzahl Menschen 3G anzubieten, im Gegenzug steigt die Anzahl der Basisstationen und somit der logistische Aufwand eines Handovers wenn Du mal von einer Zelle in eine andere Wechselst oder bist Du der Meinung in Dortmund reicht ein Handymast und somit eine Basisstation?

    Solltest Du Dich mal fragen wieso Du auch telefonieren kannst wenn Du keine perfekte (Sicht-)Verbindung zu einem Mast hast aber trotzdem so guten Empfang hast. Ja Frequenzen nutzen Reflektionen an Wänden und geografischen Gegebenheiten; und somit zurück zu der Bauweise von U-Bahnhöfen. In einer Testphase ist es üblich erst die Bahnsteige abzudecken, das "in einigen Tunneln" noch möglicherweise Empfang ist..ob es was bringt diese 10Sek länger zu telefonieren? In Berlin zumindest hat es eine Weile gedauert bis auch zwischen den Stationen Empfang gab und das Handover reibungslos von statten ging. Ich für meinen Teil werde diese Ruhe in der New Yorker U-Bahn vermissen, in London ist es kaum noch auszuhalten und in Berlin, ach Du *cheib*!

    Menschen die Erreichbar müssen, nehmen meist ein Taxi und besondere werden gefahren also kann man erahnen auf welche Art von Gesprächen, besonders welche Kontexte, man sich freuen darf.

    sebrem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bevor jetzt darauf abgezielt wird, daß es sehr rückständig von NY sei,
    > keinen Mobilfunkempfang zu ermöglichen, muß man mal die Dimensionen
    > vergleichen. Ich wohne in Dortmund und hier habe ich überall 3G
    > unterirdisch. Jetzt ist aber die Dortmunder U-Bahn meiner Meinung nach
    > nichts anderes als eine unterirdische Straßenbahn. Teilweise kann man von
    > einer Station zur nächsten gucken.
    > Das ist schon in München anders, in Prag, London oder New York erst recht.
    > In München und Prag hatte ich noch kein 3G-Smartphone, in NY war ich noch
    > nicht. In London meine ich daß es bereits am Bahnsteig keinen Empfang mehr
    > gab, ich habe aber nicht 'drauf geachtet.
    > Jedenfalls stelle ich mir die New-Yorker U-Bahn soweit ich sie aus dem Kino
    > kenne noch wesentlich weitläufiger vor und das wird erklären, wieso nicht
    > geplant ist, den Empfang in die Tunnel hinein auszuweiten.
    >
    > sebrem

  3. Re: Vergleich U-Bahn-Netze

    Autor: olafius 01.08.10 - 14:26

    Also wo ich in Hamburg rumgurke (auch stationen am stadtrand) ist überall voller empfang und 3g.
    daraus schließe ich jetzt aber nicht "olol, new york", denn ich sehe mal ein, dass das andere dimensionen sind. und für london gilt, dass man da wohl auch erstmal die tube modernisieren müsste.

  4. Re: Vergleich U-Bahn-Netze

    Autor: Trollversteher 01.08.10 - 14:31

    >Menschen die Erreichbar müssen, nehmen meist ein Taxi und besondere werden gefahren also kann man erahnen auf welche Art von Gesprächen, besonders welche Kontexte, man sich freuen darf.

    Richtig. Nicht umsonst wird bei Sicherheitsschulungen im Unternehmen darauf hingewisen, geschäftliche Gespräche nicht an öffentlichen Orten zu führen. Natürlich hält sich da nicht jeder schlipstragende Wichtigtuer dran - hab schon so manches Gespräch in der S-Bahn mitbekommen (und je wichtiger die Idioten sich fühlen, desto lauter blöken sie ja ins Gerät), bei dem ich dachte: Oh, diese Information wäre seinem Kunden oder seiner Konkurrenz sicher den ein oder anderen Tausender wert...

  5. Re: Vergleich U-Bahn-Netze

    Autor: Bumper 01.08.10 - 14:45

    falls wir mal in einer ubahn keinen empfang haben..nein das handy halten wir richtig und der bumper ist auch schon drauf..weshalb in den tunneln kein empfang ist? broadcom australia und mta sollten mal apple fragen und wenn das alles nichts bringt, softwareupdate! sorry konnte mir das nicht verkneifen..man wir reden von 3g und wissen nicht mal ob wir europäer dieses 3g nutzen können, vielleicht sind ja unternehmen wir big magenta stille gesellschafter, damit touris beim aktualisieren des fb status 5euro roaming zahlen. sooooorry, es ist schon wieder passiert. wir sollten nicht vergessen die werden mit dem system auch wlan bekommen, in berlin ist das projekt wlan für alle daran gescheitert weil die rechtslage bei anonymen posts und illegalen aktivitäten wie filesharing nicht eindeutig geklärt werden konnte. in london wurde aus dem kostenlosen wlan für alle ein kostenpflichtiges und nur für kunden mit londoner wohnanschrift. man die bekommen wlan..2016..omg. da werden wir unsere wimax geräte rauskramen, abstauben und uns wundern was X.11n ist...NEEEEIINN, nicht schon wieder, tut mir leid, verzeiht mir..sorry. ich, ich bin dann mal weg!

  6. Re: Vergleich U-Bahn-Netze

    Autor: Metzelkater 01.08.10 - 14:52

    > Jetzt ist aber die Dortmunder U-Bahn meiner Meinung nach
    > nichts anderes als eine unterirdische Straßenbahn.

    Es ist eine unterirdische Tram, eine richtige U-bahn hat
    ganz andere Fahrzeuge (besuch mal Berlin, München oder
    Hamburg) und in der Regel eine Stromschiene. Kaum ist
    das Ding aus dem Tunnel raus sieht es ja auch aus wie
    eine Straßenbahn.

    Und wenn man sich mal in eine Regionalbahn setzt, zum
    beispiel nach Hagen, dann hagelt es Funklöcher ohne
    Ende und schon ist wieder "Fratzen Glotzen" angesagt
    oder man vebringt 50% der Zeit damit, sein Handy und
    den Provider zu hassen!

  7. Re: Vergleich U-Bahn-Netze

    Autor: sebrem 01.08.10 - 15:01

    > Und wenn man sich mal in eine Regionalbahn setzt, zum
    > beispiel nach Hagen, dann hagelt es Funklöcher ohne
    > Ende und schon ist wieder "Fratzen Glotzen" angesagt
    > oder man vebringt 50% der Zeit damit, sein Handy und
    > den Provider zu hassen!

    In der Tat. Auch wenn der Zug in Hagen HBf steht, kann ich mit O2 selten telefonieren ;).

  8. Re: Vergleich U-Bahn-Netze

    Autor: Hans-Jörg Erwin 01.08.10 - 15:26

    Metzelkater schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Jetzt ist aber die Dortmunder U-Bahn meiner Meinung nach
    > > nichts anderes als eine unterirdische Straßenbahn.
    > Es ist eine unterirdische Tram, eine richtige U-bahn hat
    > ganz andere Fahrzeuge (besuch mal Berlin, München oder
    > Hamburg) und in der Regel eine Stromschiene.

    Wenn man keine Ahnung hat, ...

    Dortmund ist Stadtbahn mit Wagen die breiter sind als Strassenbahn. U-Bahn ist es schon deswegen nicht, weil
    es nicht kreuzungsfrei ist. Stromschiene ist aber keinerlei Kriterium für eine U-Bahn.

    > Und wenn man sich mal in eine Regionalbahn setzt, zum
    > beispiel nach Hagen, dann hagelt es Funklöcher ohne
    > Ende und schon ist wieder "Fratzen Glotzen" angesagt
    > oder man vebringt 50% der Zeit damit, sein Handy und
    > den Provider zu hassen!

    Vielleicht einfach ein vernünftiges Netz verwenden. Ich habe da keine Probleme.

  9. Re: Vergleich U-Bahn-Netze

    Autor: Trollversteher 01.08.10 - 16:38

    Hä? Das Gefasel hat ja mal überhaupt nichts mit meinem Beitrag zu tun... Sicher, dass du mich damit meintest? Und gewöhn dir mal an, hin und wieder einen Absatz einzufügen, kann man ja nicht lesen sowas...

  10. Re: Vergleich U-Bahn-Netze

    Autor: str81 09.03.12 - 09:11

    Ich sag nur Vorbild Seoul. Flächendeckend in der gesamten U-Bahn 3G und in letzter Zeit sogar immer mehr Wifi auf den Bahnhöfen und IN den Zügen. Das ist 21. Jhd.!

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