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  5. › Nokia: 1 GBit/s für Haushalte genügt…

Daher ja FTTB/H

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  1. Daher ja FTTB/H

    Autor: /mecki78 24.10.18 - 14:50

    Das Schöne an Lichtwellenleitern (LWL) ist, dass sie unglaublich viel Kapazität nach oben haben. Jetzt jammern wir einmal, weil wir Kupfer durch LWL ersetzen müssen, aber das verschafft uns Reserven für eine sehr lange Zeit.

    Beispiel G-PON: G-PON kann bis zu 2,5/1,25 Gbit/s (down/up) über eine einzige LWL Ader (up und down zeitgleich auf der gleichen Ader) leiten und ohne dann die Kabel tauschen zu müssen oder die Verteiler, nur durch den Austausch der Geräte an den Enden, kann man auch 10G-PON drüber laufen lassen und das schafft 10/2,5 Gbit/s und kann zeitgleich mit normalen G-PON auf der selben Leitung laufen, ohne dass der eine den anderen Standard beeinflusst, in der Summe laufen dann also 12,5/3,75 darüber.

    Und selbst 10G-PON kratzt nur an den Kapazitäten dieser Leiter. 25G-PON ist schon in Vorbereitung, mit 25/10 Gbit/s pro Ader und auch das wird bestimmt nicht der letzte Standard seiner Art sein. Wir müssen nur endlich mal LWLs von den Verteilerstellen zu den Wohnhäusern bringen, der Rest ist dann einfach immer nur ein Austausch der Hardware an den Enden.

    /Mecki

  2. Re: Daher ja FTTB/H

    Autor: Holzkopf 24.10.18 - 14:57

    oder man machts richtig und nutzt gleich PtP anstatt diesen PON mist und dann gehen heute schon <10Gbit/s und latenzen unter 1ms.

  3. Re: Daher ja FTTB/H

    Autor: SanderK 24.10.18 - 15:29

    Holzkopf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oder man machts richtig und nutzt gleich PtP anstatt diesen PON mist und
    > dann gehen heute schon <10Gbit/s und latenzen unter 1ms.

    Alles unter 1 Terabit/s ist rückständig. Erst ab Petabit/s halte ich es für etwas Übertrieben..... ^^

  4. Re: Daher ja FTTB/H

    Autor: /mecki78 24.10.18 - 17:37

    Holzkopf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oder man machts richtig und nutzt gleich PtP

    Was ja nur alle Endgeräte und Verteiler deutlich teurer macht, was bedeutet das man überall Strom braucht, weil hier alle Komponenten aktiv sind (daher auch alle ausfallen können und deswegen auch regelmäßig gewartet werden müssen, d.h. sie müssen auch immer so verbaut ein, das man da einfach ran kommt und sie müssen kühlbar sein) und was das Verlegen der Kabel etwa 10-20x so teuer macht. Und das alles nur, damit der Endkunde dann Tarife angeboten bekommt, die 99% von ihnen viel zu teure sein dürften, ohne dass sie realistisch aber mehr Geschwindigkeiten bekämen, denn weder der Backbone noch die Anbindung der Hauptverteiler wird ja dadurch erst einmal schneller und Bandbreite musst du immer teilen, die Frage ist nur, ab wo und aktuell können nicht einmal G-PON Nutzer immer ihre Bandbreite ausreizen, Geschweige denn 10G-PON Nutzer, was aber nicht an PON liegt. Und dir ist schon bewusst, dass du PON auch 1-zu-1 nutzen kannst und dann der einzige Unterschied zu PtP im Übertragungsverfahren liegt, was dem Endnutzer aber egal sein kann, wenn er damit die gleichen Bandbreiten bekommt, denn auch ein PON Netz lässt sich nachträglich umbauen, dazu muss man nur an die Verteiler unter der Straße ran, der Rest kann bleiben wie er ist.

    /Mecki



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 24.10.18 17:42 durch /mecki78.

  5. Re: Daher ja FTTB/H

    Autor: bombinho 24.10.18 - 21:50

    Ich finde das DG-System ziemlich gut, da dort jede Leitung wahlweise als PON oder PtP betrieben werden kann. Und der Ausbau ist keinesfalls so viel teurer, da alle Bauelemente zentral untergebracht sind und kein extra Tiefbau noetig wird.

  6. Re: Daher ja FTTB/H

    Autor: M.P. 25.10.18 - 11:38

    Naja, ich könnte mir vorstellen, dass man, wenn es an irgendeiner Stelle zu wenig Glasfasern für PtP für einen Neukunden gibt, und diese nicht einfach zusätzlich in vorhandene Leerrohre eingezogen werden können ...

    ... dass man dann auf PtP Bestandskunden zugehen könnte, um diese auf PON umzustellen

    Entweder sagt man ihnen um was es geht, oder schickt einen nichtssagenden Brief, dass wegen "technischer Umbauten" kurz Zugang zum Übergabepunkt nötig ist, ohne den Grund zu nennen ...

  7. Re: Daher ja FTTB/H

    Autor: bombinho 25.10.18 - 16:40

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Entweder sagt man ihnen um was es geht, oder schickt einen nichtssagenden
    > Brief, dass wegen "technischer Umbauten" kurz Zugang zum Übergabepunkt
    > nötig ist, ohne den Grund zu nennen ...

    Naja, ein wenig mehr sollte schon noetig sein, da ein xGPON-Modem nicht so ohne weiteres mit einem PtP-NIC sprechen werden wird. Also muss beim Kunden dann auch die Hardware getauscht werden.

    Aber bis das notwendig ist, gibt es noch eine ganze Menge an potentiellen Loesungen, wie das Einziehen von Kabeln mit mehr Fasern, was man aber sicher von vornherein ohnehin in Betracht gezogen hat, denn der Preis pro Meter skaliert nicht linear mit der Anzahl der Fasern.
    Dann muss man nur vom APL eine weitere Faser durchschleifen zum Neukunden.

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