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Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

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  1. Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: Smile 23.03.16 - 16:10

    Nichts funktionierte, NPM unter CentOS? Das reine Chaos! Mal funktionierte es, beim nächsten kompilieren wieder nicht, dann mussten bestimmte Code Teile mit anderen Versionen kompiliert werden, sonst funktionierte garnichts, dann fehlte wieder irgendwas. Grausam!

  2. Re: Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: Anonymer Nutzer 23.03.16 - 16:24

    Smile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nichts funktionierte, NPM unter CentOS? Das reine Chaos! Mal funktionierte
    > es, beim nächsten kompilieren wieder nicht, dann mussten bestimmte Code
    > Teile mit anderen Versionen kompiliert werden, sonst funktionierte
    > garnichts, dann fehlte wieder irgendwas. Grausam!

    Da kann aber auch CentOS dran schuld sein... Ich darf mich damit auf den PCs ärgern weil die IT einem das als Linux vorsetz....
    Langsam und prähistorische Pakete sind die einem durch Ihr Alter Probleme bereiten sowie Funktionen die auf CentOS einfach kaputt sind...

    Aber ändern kann ich es leider nicht :(

  3. Re: Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: dabbes 23.03.16 - 16:53

    Was muss denn bitte mit NPM kompiliiert werden??????

    Es gibt module im jeweiligen System übersetzt werden, dass ist aber sicher nicht das Problem von NPM.

    Sonst könnt ich ja auch sage, schei... apt Paketmanager, funktioniert unter Windows garnicht, so nen shice.

  4. Re: Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: robinx999 23.03.16 - 17:38

    Noch nicht viel genutzt aber irgendwie ärgerlich das man da einen Zusätzlichen Paketmanager braucht um Software zu installieren, irgendwie fühlt sich so etwas nicht gut an, zumal man dann das System nicht mehr so leicht Uptodate halten kann. Aber als Anwender hat man keine Wahl wenn man Plötzlich so etwas liest bei einer Software die man gerne haben will
    ---
    installation

    npm install castnow -g
    ---

    Da mir keine Andere Software bekannt ist mit der ich leicht an einen Chromecast streamen kann (Ok Chrome wäre noch zu nennen, aber da kann ich nicht von der Kommandozeile aus Streamen, was teilweise recht praktisch ist, zumal ich eine Liste von Dateien mitgeben kann und alle Dateien werden nach einander abgespielt)

  5. Re: Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: lottikarotti 23.03.16 - 17:51

    Package-Manager im Allgemeinen (npm, Composer, NuGet, pip, ..), haben aus Sicht der Softwareentwicklung große Vorteile, denn sie vereinfachen nicht nur den Installationsprozess von "Programmen". Sie ermöglichen es, Abhängigkeiten von seinen Repositories fernzuhalten, eigene Pakete an zentraler Stelle zu platzieren, Abhängigkeiten auf fixe Versionen zu pinnen, Deployment-Prozesse schlank zu halten ..

    R.I.P. Fisch :-(

  6. Re: Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: robinx999 23.03.16 - 18:03

    Natürlich sind Paketmanager schön aber es ist doch Ärgerlich wenn man als Linux Nutzer plötzlich einen Zweiten nutzen muss um etwas zu installieren. Ob man npm wie ich jetzt zusätzlich zu emerge oder auch zu einem Anderen Manager wie APT Nutzen muss spielt dabei keine Rolle. Aber das man Programme jetzt aus Unterschiedlichen Quellen installieren muss ist eher unpraktisch da man so keinen Einfachen Überblick mehr hat und die Unterschiedlichen Paketmanager evtl. auch irgendwann untereinander zu Problemen führen können ist durchaus vorhanden. Ebenso die Frage wie das mit Updates funktioniert soll wenn es mehrere davon gibt auf einem System, so muss man hoffen das das auch alles immer klappt.

  7. Re: Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: RipClaw 23.03.16 - 18:46

    lottikarotti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie ermöglichen es,
    > Abhängigkeiten von seinen Repositories fernzuhalten, eigene Pakete an
    > zentraler Stelle zu platzieren, Abhängigkeiten auf fixe Versionen zu
    > pinnen, Deployment-Prozesse schlank zu halten ..

    Und wenn aus dem Repository ein benötigtes Modul oder eine Klasse entfernt wurde oder nur nur neuere Versionen verfügbar sind fliegt einem alles um die Ohren und die Software funktioniert nicht mehr. Hab ich leider schon oft erlebt.

    Bei Node kotzt mich vor allem an das scheinbar alle 5 Minuten irgendwelche Inkompatiblen Änderungen vorgenommen werden.

    Wenn eine Software für Node 0.8 erstellt wurde und man node 0.10 installiert hat dann hat man Glück wenn der Kram noch läuft.
    Im Prinzip darf man bei jeder Software erst mal rausbekommen für welche node Version das ganze ist, die Version bauen und dann darf man beten das die NPM Module noch kompatibel sind die benötigt werden.

    Entwickler sollten meiner Meinung nach mal von ihrem Elfenbeinturm runterkommen und ihre Software auf gebräuchlichen Distributionsversionen testen statt davon auszugehen das überall das läuft was sie sich in ihrer Entwicklungsumgebung zusammengeschustert haben und das gilt nicht nur für NodeJS sondern auch für PHP, Ruby und auch Java.

  8. Re: Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: Anonymer Nutzer 23.03.16 - 18:52

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lottikarotti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sie ermöglichen es,
    > > Abhängigkeiten von seinen Repositories fernzuhalten, eigene Pakete an
    > > zentraler Stelle zu platzieren, Abhängigkeiten auf fixe Versionen zu
    > > pinnen, Deployment-Prozesse schlank zu halten ..
    >
    > Und wenn aus dem Repository ein benötigtes Modul oder eine Klasse entfernt
    > wurde oder nur nur neuere Versionen verfügbar sind fliegt einem alles um
    > die Ohren und die Software funktioniert nicht mehr. Hab ich leider schon
    > oft erlebt.
    >
    > Bei Node kotzt mich vor allem an das scheinbar alle 5 Minuten irgendwelche
    > Inkompatiblen Änderungen vorgenommen werden.
    >
    > Wenn eine Software für Node 0.8 erstellt wurde und man node 0.10
    > installiert hat dann hat man Glück wenn der Kram noch läuft.
    > Im Prinzip darf man bei jeder Software erst mal rausbekommen für welche
    > node Version das ganze ist, die Version bauen und dann darf man beten das
    > die NPM Module noch kompatibel sind die benötigt werden.
    >
    > Entwickler sollten meiner Meinung nach mal von ihrem Elfenbeinturm
    > runterkommen und ihre Software auf gebräuchlichen Distributionsversionen
    > testen statt davon auszugehen das überall das läuft was sie sich in ihrer
    > Entwicklungsumgebung zusammengeschustert haben und das gilt nicht nur für
    > NodeJS sondern auch für PHP, Ruby und auch Java.

    Ueberteuerte so-genannte "professionelle" Software laeuft ja schon nur unter bestimmten Betriebssysemen oder teilweise Sprachversionen... (englisches Windows...)
    Wenn Unternehmen die sich das schon schoen teuer bezahlen lassen, wie soll dann ein privater Entwickler verschiedene Platformen zuverlaessig testen? Ein paar Distributionen in einer VM austesten geht ja, aber wo hoert man auf?
    Dazu bastelt dann jedes Unternehmen oder jeder Hoster seine eigene Zusatzloesungen , was dann wieder andere Inkompatibilitaeten hervorbringt....

  9. Re: Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: lottikarotti 23.03.16 - 19:18

    Ich habe nicht gesagt, dass es keine Nachteile gibt. Die Vorteile überwiegen aber, meiner Meinung nach. Außerdem kann man private Repositories nutzen um bspw. Pakete im Unternehmensumfeld zentral verfügbar zu machen.

    R.I.P. Fisch :-(

  10. Re: Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: RipClaw 23.03.16 - 19:58

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn Unternehmen die sich das schon schoen teuer bezahlen lassen, wie soll
    > dann ein privater Entwickler verschiedene Platformen zuverlaessig testen?
    > Ein paar Distributionen in einer VM austesten geht ja, aber wo hoert man
    > auf?

    Wenn man die aktuellen Distros mal durch hat, dann hat man auf jeden Fall ein Gefühl dafür welche Versionen im Umlauf sind.

    Im Moment tanzen z.B. alle um das goldene Kalb PHP 7.0 herum als sei es der Heilsbringer auf den alle gewartet haben.

    Bis auf ein paar Rolling Release Distros gibt es noch keine stabile Distro die PHP 7.0 als Paket mit ausliefert. Die erste Distro wird Ubuntu 16.04 sein die PHP 7.0 mitbringt.

    Ansonsten gibt es nur Drittanbieter Repos oder man darf selber die Pflege übernehmen.

    > Dazu bastelt dann jedes Unternehmen oder jeder Hoster seine eigene
    > Zusatzloesungen , was dann wieder andere Inkompatibilitaeten
    > hervorbringt....

    Wenn man eine Software direkt für Unternehmen entwickelt wäre es hier wichtig mal zu sehen was die so verwenden statt zu sagen "Ok machen wir" und dann mit Anforderungen um die Ecke zu kommen die weit Abseits von dem sind was in dem Unternehmen gibt.

    Ich bin dafür das Entwickler mal für eine Weile Admin spielen müssen um mal zu sehen wie das ist wenn man was bestehendes pflegen muss statt immer dem neuesten hinterher zu rennen. Und vor allem was das für ein Balanceakt ist zwischen "mein Entwickler ist im Dschungel verloren gegangen aber die Software muss auch in 10 Jahren noch laufen" und "Ich bin Entwickler und will das neueste Spielzeug haben"

  11. Re: Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: RipClaw 23.03.16 - 20:00

    lottikarotti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe nicht gesagt, dass es keine Nachteile gibt. Die Vorteile
    > überwiegen aber, meiner Meinung nach. Außerdem kann man private
    > Repositories nutzen um bspw. Pakete im Unternehmensumfeld zentral verfügbar
    > zu machen.

    Also statt das die Entwickler das ganze bei sich Pflegen und mit dem Programm ausliefern sollen die Admins das machen ?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.03.16 20:04 durch RipClaw.

  12. Re: Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: computerversteher 23.03.16 - 20:08

    > Entwickler sollten meiner Meinung nach mal von ihrem Elfenbeinturm
    > runterkommen und ihre Software auf gebräuchlichen Distributionsversionen
    > testen statt davon auszugehen das überall das läuft was sie sich in ihrer
    > Entwicklungsumgebung zusammengeschustert haben und das gilt nicht nur für
    > NodeJS sondern auch für PHP, Ruby und auch Java.
    Wenn Du als Auftraggeber das einforderst und dafür bezahlst, einverstanden. Wenn es sich um kostenlose Software handelt, finde ich Deine Aussage absolut daneben.

  13. Re: Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: Anonymer Nutzer 23.03.16 - 20:19

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DetlevCM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Wenn Unternehmen die sich das schon schoen teuer bezahlen lassen, wie
    > soll
    > > dann ein privater Entwickler verschiedene Platformen zuverlaessig
    > testen?
    > > Ein paar Distributionen in einer VM austesten geht ja, aber wo hoert man
    > > auf?
    >
    > Wenn man die aktuellen Distros mal durch hat, dann hat man auf jeden Fall
    > ein Gefühl dafür welche Versionen im Umlauf sind.
    >

    Wie definiert man ein paar Distros? Wie waehlt man diese aus? Nur weil Unbuntu bekannt ist, laeuft es noch lange nicht auf allen Servern.
    Wenn man ein Cluster hat kann da teilweise ein angepasstes Linux laufen - Leeds nutze CentOS, mein jetziges Institut nutzt ein angepasstes Linux auf RedHat/CentOS-Basis.
    Jedes davon WIRD seine eigenen Probleme mitbringen.

    > Im Moment tanzen z.B. alle um das goldene Kalb PHP 7.0 herum als sei es der
    > Heilsbringer auf den alle gewartet haben.
    >
    > Bis auf ein paar Rolling Release Distros gibt es noch keine stabile Distro
    > die PHP 7.0 als Paket mit ausliefert. Die erste Distro wird Ubuntu 16.04
    > sein die PHP 7.0 mitbringt.
    >
    > Ansonsten gibt es nur Drittanbieter Repos oder man darf selber die Pflege
    > übernehmen.
    >

    Also openSUSE hat PHP 7.0.4 in den Unstable Repos drin, unter devel, languages, php : https://software.opensuse.org/package/php7
    Wobei eigentlich alle grossen Projekte eigentlich immer nur eine Bibliothek/Umgebung des letzten oder der letzten 2 Jahre voraussetzen. Solange man kein SteinzeitOS a la CentOS einsetzt hat man eigentlich kein Problem mit aktuellen Bibliotheken (zumindest unter openSUSE).

    > > Dazu bastelt dann jedes Unternehmen oder jeder Hoster seine eigene
    > > Zusatzloesungen , was dann wieder andere Inkompatibilitaeten
    > > hervorbringt....
    >
    > Wenn man eine Software direkt für Unternehmen entwickelt wäre es hier
    > wichtig mal zu sehen was die so verwenden statt zu sagen "Ok machen wir"
    > und dann mit Anforderungen um die Ecke zu kommen die weit Abseits von dem
    > sind was in dem Unternehmen gibt.
    >

    Die wenigsten Programme werden direkt fuer die Uni/das Institut/das Unternehmen entwickelt. Es wird einfach gesagt "darauf laeufts"...
    Und wenn man zu den Abzockern gehoert laesst man auch Unis pro Thread zahlen...

    Und "sehen was die so verwenden" ist schwierig. Meinen Sie Unternehmen und Unis werden oeffentlich herausposaunen welches OS sie nutzen? Nur wenn es eine oeffentliche Dokumentation fuer zum Beispiel ein Cluster gibt - und auch dann bat jeder seine eigene Loesung.
    In Leeds hat die IT fuer mich GCC 4.9.x kompiliert dass ich das auf einem PC hatte - an meinem jetzigen Institute kann ich per "list_acces" Zugriff auf verschiedene Programme erlangen, inklusive GCC 4.9.2 (??)
    In beiden Faellen CentOS - welches ich wenig leiden kann, aber da habe ich leider keine Wahl... ich muss das kaputte OS nutzen... (mit alten Packages und ohne Suche...)

    Und manchmal gibt es seltsame Probleme... Alt + Ctrl + K zum Wechseln der Sprache der Tastatur. Greife ich aber auf TeXmaker (und die Dependencies) zu hat dies zufolge dass diese Tastenkombination nicht mehr funktioniert... warum auch immer...

    Wie soll man so etwas vorausplanen??

    > Ich bin dafür das Entwickler mal für eine Weile Admin spielen müssen um mal
    > zu sehen wie das ist wenn man was bestehendes pflegen muss statt immer dem
    > neuesten hinterher zu rennen. Und vor allem was das für ein Balanceakt ist
    > zwischen "mein Entwickler ist im Dschungel verloren gegangen aber die
    > Software muss auch in 10 Jahren noch laufen" und "Ich bin Entwickler und
    > will das neueste Spielzeug haben"

    Sie kennen den Spruch "zu viele Koeche verderben den Brei"? Sicherlich waere es schoen wenn Entwickler Admin-Erfahrung haben, realistisch ist dies aber nicht.

  14. Re: Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: RipClaw 23.03.16 - 20:41

    computerversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Entwickler sollten meiner Meinung nach mal von ihrem Elfenbeinturm
    > > runterkommen und ihre Software auf gebräuchlichen Distributionsversionen
    > > testen statt davon auszugehen das überall das läuft was sie sich in
    > ihrer
    > > Entwicklungsumgebung zusammengeschustert haben und das gilt nicht nur
    > für
    > > NodeJS sondern auch für PHP, Ruby und auch Java.
    > Wenn Du als Auftraggeber das einforderst und dafür bezahlst, einverstanden.
    > Wenn es sich um kostenlose Software handelt, finde ich Deine Aussage
    > absolut daneben.

    Die wenigsten Auftraggeber fordern irgendwas ein. Sie haben einfach keine Ahnung davon und am Schluss ist der gelackmeierte der Admin der sich anhören darf warum er denn nicht auf dem Server die neuste Alpha Version installiert hat sondern diese "veraltete" stabile Version.

    Aber auch was freie Software angeht so sollten mal die Entwickler einen Realitätscheck machen.

    Typo3 z.B. setzt immer noch auf die Einbindung von ImageMagick via ShellExec Kommando obwohl die meisten Hoster das unterbinden und als Alternativ die Imagick Erweiterung anbieten was aber Typo3 selber nicht unterstützt.

    Und als ich gesehen habe das die Version 7 mindestens PHP 5.5 voraussetzt hat es mich fast umgeworfen da zu dem Zeitpunkt noch PHP 5.4 vorgeherrscht hat und gestern haben sie Version 8 rausgebracht mit Voraussetzung PHP 7.0 was wieder keine stabile Distro mitliefert.

    Und die Magento Entwickler sollten auf ihrer Seite in Leuchtschrift draufschreiben: "Auf einem 0815 VServer oder bei einem Shared Hoster macht Magento keinen Spaß. Besorgt euch einen richtigen Server."

    Das sind beides keine kleinen Projekte bei denen jemand seine Freizeit opfert. Das sind riesige Projekte bei denen viel Geld fließt.

    Es geht mir ja nicht darum das sie riesige Testumgebungen aufbauen aber sie könnten einfach mal testen:

    Läuft das auf einem aktuellen Debian ?
    Läuft das auf einem aktuellen CentOS ?
    Läuft das auf einer aktuellen Ubuntu LTS ?

    Wenn bei allen 3 Distributionen die Antwort "Ja" ist dann dürfte man das meiste abgedeckt haben und sehr vielen Menschen sehr viel Arbeit und Ärger erspart haben.

  15. Re: Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: tomatentee 23.03.16 - 20:46

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sonst könnt ich ja auch sage, schei... apt Paketmanager, funktioniert unter
    > Windows garnicht, so nen shice.

    CentOS nutzt aber yum ;)
    *SCNR* und nichts für ungut :D

  16. Re: Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: RipClaw 23.03.16 - 20:47

    DetlevCM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Also openSUSE hat PHP 7.0.4 in den Unstable Repos drin, unter devel,
    > languages, php : software.opensuse.org

    Wieder eine extra Repo und sogar die schöne Bezeichnung "Unstable".
    In der Main Repo hat das keiner drinnen.

    > Wobei eigentlich alle grossen Projekte eigentlich immer nur eine
    > Bibliothek/Umgebung des letzten oder der letzten 2 Jahre voraussetzen.
    > Solange man kein SteinzeitOS a la CentOS einsetzt hat man eigentlich kein
    > Problem mit aktuellen Bibliotheken (zumindest unter openSUSE).

    Sag das mal den Typo3 Entwicklern. Gestern wurde Typo 3 in Version 8 veröffentlicht.
    Voraussetzungen: PHP 7.0 oder höher und MySQL 5.5 oder höher.

    Die MySQL Version ist ja kein Problem aber PHP 7.0 schon wenn man ohne Backports auskommen will.

  17. Re: Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: Allandor 23.03.16 - 21:05

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lottikarotti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sie ermöglichen es,
    > > Abhängigkeiten von seinen Repositories fernzuhalten, eigene Pakete an
    > > zentraler Stelle zu platzieren, Abhängigkeiten auf fixe Versionen zu
    > > pinnen, Deployment-Prozesse schlank zu halten ..
    >
    > Und wenn aus dem Repository ein benötigtes Modul oder eine Klasse entfernt
    > wurde oder nur nur neuere Versionen verfügbar sind fliegt einem alles um
    > die Ohren und die Software funktioniert nicht mehr. Hab ich leider schon
    > oft erlebt.
    >
    > Bei Node kotzt mich vor allem an das scheinbar alle 5 Minuten irgendwelche
    > Inkompatiblen Änderungen vorgenommen werden.
    >
    > Wenn eine Software für Node 0.8 erstellt wurde und man node 0.10
    > installiert hat dann hat man Glück wenn der Kram noch läuft.
    > Im Prinzip darf man bei jeder Software erst mal rausbekommen für welche
    > node Version das ganze ist, die Version bauen und dann darf man beten das
    > die NPM Module noch kompatibel sind die benötigt werden.
    >
    > Entwickler sollten meiner Meinung nach mal von ihrem Elfenbeinturm
    > runterkommen und ihre Software auf gebräuchlichen Distributionsversionen
    > testen statt davon auszugehen das überall das läuft was sie sich in ihrer
    > Entwicklungsumgebung zusammengeschustert haben und das gilt nicht nur für
    > NodeJS sondern auch für PHP, Ruby und auch Java.
    Jep, die Gefahr sehe ich auch schon lange bei der Softwareentwicklung (in der ich tätig bin). Durch die Paketmanager macht man sich immer abhängiger davon das die Module zum einen gepflegt werden und zum anderen kompatibel bleiben. Zudem ist nicht gesagt das man die Software später (wenn man alte Stände pflegen muss) immernoch Buildbar ist und "einfach" updaten kann man dann auch nicht.
    Dann kommen noch Sachen rein wie potentielle Sicherheitslücken, weshalb man die Pakete schon aktuell halten muss um hier nicht noch Angriffsfläche zu schaffen.
    Klar kann man nicht immer alles alleine machen, aber dieser Paketierwahnsinn muss langsam mal enden. Es lässt sich nichts langzeit-fähiges damit aufbauen ohne das man ständig überprüfen muss, ob noch alles wirklich läuft wenn ein Paket upgedated wurde.
    Man gibt hier einfach zu viel aus der Hand. Und die Sicherheitsmängel die so ein Paketmanager dann auch noch bietet sind auch nicht zu verachten.

  18. Re: Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: zZz 23.03.16 - 21:08

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich sind Paketmanager schön aber es ist doch Ärgerlich wenn man als
    > Linux Nutzer plötzlich einen Zweiten nutzen muss um etwas zu installieren.

    Offensichtlich entwickelst Du keine Web-Technologien, es hat quasi jede Sprache einen eigenen Paketmanager

    Node / npm
    Ruby / bundler
    Python / pip
    PHP / composer
    Web assets / bower


    Man kann argumentieren, dass das auch dem Unix-Prinzip eher entspricht, als einen eierlegenden Paketmanager zu bauen. Siehe dazu auch xkcd. Das entscheidende ist für mich, dass jeder dieser Paketmanager die Begebenheiten der jeweiligen Programmierumgebung am besten kennt und die Software dementsprechend „gut” installiert.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 23.03.16 21:24 durch zZz.

  19. Re: Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: zZz 23.03.16 - 21:13

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lottikarotti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Bei Node kotzt mich vor allem an das scheinbar alle 5 Minuten irgendwelche
    > Inkompatiblen Änderungen vorgenommen werden.
    >
    > Wenn eine Software für Node 0.8 erstellt wurde und man node 0.10
    > installiert hat dann hat man Glück wenn der Kram noch läuft.

    Die Entwicklung bei Node erfolgt recht zügig, keine Frage. Aber ich sehe gerade im Alpha/Beta-Status wenig Grund zum Meckern. Zwischen Node 0.10 und Node 4.4 hatte ich noch nie Probleme gehabt mit inkompatiblen Abhängigkeiten. Erst Node 5.0 macht Probleme, aber das ist ja auch nicht Stable.

    Jedenfalls ist das für mich nicht sonderlich Node-spezifisches Problem, das ist bei PyPI oder Ruby Gems nicht anders.

  20. Re: Was hab ich mich schon mit NPM geärgert!

    Autor: lottikarotti 23.03.16 - 21:44

    > Also statt das die Entwickler das ganze bei sich Pflegen und mit dem
    > Programm ausliefern sollen die Admins das machen ?
    Was hat denn nun das grundlegende Konzept eines Packagemanagers damit zu tun, wer für die Pflege verantwortlich ist. Bei uns laufen intern ca. 10 unterschiedliche Anwendungen, die im Kern viele Module teilen. Diese Module beziehen sie über ein privates Package-Management. Seitens der Softwareentwicklung ist das ein klarer Vorteil.

    R.I.P. Fisch :-(

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