Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Number26: Wer zu oft Geld abgehoben…

"Mißbräuchlich" ist keine Floskel

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. "Mißbräuchlich" ist keine Floskel

    Autor: Anonymer Nutzer 06.06.16 - 14:41

    sondern in rechtlichen Zusammenhängen ein ernstzunehmender Vorwurf. Der, wenn ein Konto im Rahmen der AGB genutzt wird, nun einmal schlicht und ergreifend substnazlos ist. Eine Bank, ob man sie "Fintech" nennt oder nicht, ist auch kein x-beliebiges Startup.

    Ich hatte mir das Angebot schon einmal angeschaut, war aber noch skeptisch angesichts der all zu "legeren" Website, Geldverwaltung ist und bleibt eine ernsthafte Sache, da darf es ruhig etwas konservativer zugehen.

    Und ich kann nur sagen, mein Bauchgefühl hat mich nicht getrogen, ich bin froh, dass ich bei Barclaycard geblieben bin.

  2. Re: "Mißbräuchlich" ist keine Floskel

    Autor: floewe 06.06.16 - 14:45

    Number26 ist aber,wie die meisten Fintech Startups, keine Bank, sondern genau genommen ein Vermittler und Webseiten sowie App Programmierer und Betreiber. Die Bank ist die Wirecard Bank AG.

  3. Re: "Mißbräuchlich" ist keine Floskel

    Autor: Anonymer Nutzer 06.06.16 - 15:09

    Du hast mit beiden einen Vertrag, wenn du dort Kunde wirst. Für die eigentliche Finanzdienstleistung ist die Bank zuständig, die App und dergleichen wird als Dienstleistung vom "Fintech" erbracht. Das ist aber eine juristische Spitzfindigkeit. Deine Sparkasse lässt auch IT Dienstleistungen (Apps und Onlineüberweisungen sind ja per se auch nix neues am Markt) zB durch gemeinsame Tochterunternehmen des Sparkassenverbands oder getrennt firmierende Clearing-Unternehmen durchführen, deswegen bist du trotzdem Kunde bei einer Bank. Hier wird eben, anders als man das gewohnt ist, nicht die Bank sondern der IT Dienstleister bei der Kundenbeziehung in den Vordergrund gestellt. Dennoch, wie gesagt, sind auch "Number26 Nutzer" letzt ganz normale Bankkunden und das dahinterstehende, eigentliche Bankgeschäft untersteht der selben Aufsicht der Bafin wie die Sparkasse XY.

    Meinem Eindruck nach spielen Fintechts auch in gewisser Weise damit zu sagen "Ja wir sind doch aber auch keine 'richtige' Bank...", damit man seine Ansprüche irgendwie runterschraubt. Darum auch das ständige Anreden mit Du, ein altbekannter Trick, den man in jedem BWL Marketingseminar beigebracht bekommt, damit baut man Distanz zum Kunden ab und Kunden beschweren sich nicht so schnell und haben geringere Ansprüche. Der große Möbelhändler aus Schweden ist damit groß geworden, den Leuten die Spanplatten mit einem "Du" anzubieten und damit zwar keine hochwertigen aber irgendwie subjektiv "sympathischen" Möbel anzubieten.

    Sorry, aber das ist doch durchschaubar.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.06.16 15:13 durch Lügenbold.

  4. Re: "Mißbräuchlich" ist keine Floskel

    Autor: picaschaf 07.06.16 - 07:35

    Lügenbold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sondern in rechtlichen Zusammenhängen ein ernstzunehmender Vorwurf. Der,
    > wenn ein Konto im Rahmen der AGB genutzt wird, nun einmal schlicht und
    > ergreifend substnazlos ist. Eine Bank, ob man sie "Fintech" nennt oder
    > nicht, ist auch kein x-beliebiges Startup.
    >
    > Ich hatte mir das Angebot schon einmal angeschaut, war aber noch skeptisch
    > angesichts der all zu "legeren" Website, Geldverwaltung ist und bleibt eine
    > ernsthafte Sache, da darf es ruhig etwas konservativer zugehen.
    >
    > Und ich kann nur sagen, mein Bauchgefühl hat mich nicht getrogen, ich bin
    > froh, dass ich bei Barclaycard geblieben bin.


    Ach, die Bank, die mit Staubsaugervertretern an Flughäfen und Bahnhöfen einem ihre Kreditkarten vollmundig aufschwatzen ist für dich eine seriöse, konservative Bank? Du hast ganz schön verquere Ansichten.

  5. Re: "Mißbräuchlich" ist keine Floskel

    Autor: BlablaKarl 07.06.16 - 10:20

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lügenbold schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Geldverwaltung ist und bleibt eine
    > > ernsthafte Sache, da darf es ruhig etwas konservativer zugehen.
    > >
    Ein absolut wahres Wort.

    > > (...) froh, dass ich bei Barclaycard geblieben bin.
    >
    > Ach, die Bank, die mit Staubsaugervertretern an Flughäfen und Bahnhöfen
    > einem ihre Kreditkarten vollmundig aufschwatzen ist für dich eine seriöse,
    > konservative Bank? Du hast ganz schön verquere Ansichten.

    Jo, also der Begriff "seriös" erfährt wohl bei allen Banken eine individuelle Auslegung. In meinen Augen sind alle Banken Betrüger, das ist einfach deren Geschäftsmodell. Aber die direkte Ansprache von Merchandisern finde ich nicht verwerflich, zumal diese vom Produkt soviel Ahnung haben, um auch eventuelle Fragen dazu zu beantworten.

  6. Re: "Mißbräuchlich" ist keine Floskel

    Autor: picaschaf 07.06.16 - 19:12

    BlablaKarl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > picaschaf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Lügenbold schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > Geldverwaltung ist und bleibt eine
    > > > ernsthafte Sache, da darf es ruhig etwas konservativer zugehen.
    > > >
    > Ein absolut wahres Wort.
    >
    > > > (...) froh, dass ich bei Barclaycard geblieben bin.
    > >
    > >
    > > Ach, die Bank, die mit Staubsaugervertretern an Flughäfen und Bahnhöfen
    > > einem ihre Kreditkarten vollmundig aufschwatzen ist für dich eine
    > seriöse,
    > > konservative Bank? Du hast ganz schön verquere Ansichten.
    >
    > Jo, also der Begriff "seriös" erfährt wohl bei allen Banken eine
    > individuelle Auslegung. In meinen Augen sind alle Banken Betrüger, das ist
    > einfach deren Geschäftsmodell. Aber die direkte Ansprache von Merchandisern
    > finde ich nicht verwerflich, zumal diese vom Produkt soviel Ahnung haben,
    > um auch eventuelle Fragen dazu zu beantworten.


    Nicht mit diesen Methoden. Hast du die schon mal erlebt? Das hat fast schon die Qualität von Drückerkolonnen.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Carl Beutlhauser Baumaschinen GmbH, Passau
  2. Etribes Connect GmbH, Hamburg
  3. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  4. RSG Group GmbH, Berlin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 83,90€
  2. 249,00€ + Versand
  3. 469,00€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Azure Speech Service: Microsofts Demos entstehen im fensterlosen Nerd-Keller
Azure Speech Service
Microsofts Demos entstehen im fensterlosen Nerd-Keller

Build 2019 Moderne Architektur, große Fenster, ein Zen-Garten: Microsofts Campus wirkt außen modern und aufgeräumt. Präsentationen entstehen trotzdem in einem fensterlosen Raum, in dem sich Hardware und Werkzeug stapeln. Microsoft zeigt dort auch eine ungeskriptete Version seiner Spracherkennungssoftware.
Von Oliver Nickel

  1. Beta Writer Algorithmus schreibt wissenschaftliches Buch
  2. Google Neuer KI-Rat soll Googles ethische Richtlinien umsetzen
  3. Affectiva KI erkennt die Gefühle von Autofahrern

Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Ingolstadt Audi vernetzt Autos mit Ampeln
  2. Wasserkühlung erforderlich Leistungshunger von Auto-Rechnern soll stark steigen
  3. Waymo One Lyft vermittelt Waymos autonome Taxis

Mobile-Games-Auslese: Games-Kunstwerke für die Hosentasche
Mobile-Games-Auslese
Games-Kunstwerke für die Hosentasche

Cultist Simulator, Photographs, Dungeon Warfare 2 und mehr: Diesen Monat lockt eine besonders hochkarätige Auswahl an kniffligen, gruseligen und komplexen Games an die mobilen Spielgeräte.
Von Rainer Sigl

  1. Spielebranche Auch buntes Spieleblut ist in China künftig verboten
  2. Remake Agent XIII kämpft wieder um seine Identität
  3. Workers & Resources im Test Vorwärts immer, rückwärts nimmer

  1. Onlinehandel: Mehr Verbraucherbeschwerden im Paketgeschäft
    Onlinehandel
    Mehr Verbraucherbeschwerden im Paketgeschäft

    Im vergangenen Jahr haben sich deutlich mehr Kunden über Probleme bei Paketzustellungen beschwert als noch ein Jahr zuvor. Auch im laufenden Jahr hält der Trend durch das Wachstum des Onlinehandels an. Gemessen an der Zahl der gelieferten Pakete sind es aber wenige Beanstandungen.

  2. Premium Alexa Skills: Skills für Amazons Alexa mit Bezahlfunktion starten
    Premium Alexa Skills
    Skills für Amazons Alexa mit Bezahlfunktion starten

    Amazon hat erste Premium Alexa Skills für Deutschland veröffentlicht. Diese enthalten sogenannte In-Skill-Käufe, Kunden können gegen Bezahlung spezielle Funktionen aktivieren. Zum Start stehen insgesamt 14 Angebote zur Verfügung.

  3. Vodafone: Otelo-Vertragskunden erhalten Zugang zum LTE-Netz
    Vodafone
    Otelo-Vertragskunden erhalten Zugang zum LTE-Netz

    Die Vodafone-Marke Otelo bietet Kunden mit Laufzeitverträgen Zugang zum LTE-Netz. Bisher musste der LTE-Zugang extra bezahlt werden, nun ist er in allen Tarifen enthalten, auch für Bestandskunden. Prepaid-Kunden können das LTE-Netz weiterhin nicht nutzen.


  1. 12:12

  2. 11:53

  3. 11:35

  4. 14:56

  5. 13:54

  6. 12:41

  7. 16:15

  8. 15:45