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Gesichert

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  1. Gesichert

    Autor: Sharra 20.11.20 - 19:09

    Heisst das auch, dass man als Anwohner dort dann nur von DNS:NET die Leistung beziehen kann?
    Denn daran hapert es ja ganz allgemein beim Ausbau von FTTH. Hier baut dieser Provider, dort Jener, und woanders der Nächste... Und natürlich kann man dann, bei z.B. einem Umzug, seinen Anschluss nicht mitnehmen, weil nicht verfügbar. Auswahl hat man vor Ort auch keine. FTTH-Anschlusseigentümer, oder eben nicht diesen Anschluss nutzen.
    Wo ist da bitte der Wettbewerb? Der darf ja wohl nicht beim Ausbau enden.

  2. Re: Gesichert

    Autor: M.P. 20.11.20 - 19:36

    Fast alle Glasfaserprovider haben irgendwelche schwurbeligen Aussagen, dass sie Open Access bieten auf ihren Internet-Seiten stehen. Eine Großhandelspreisliste für Vorleistungsprodukte findet man da aber in der Regel nicht ...

    DNS:NET ist da sogar etwas weniger Schwurbelig, als der Schnitt ...

    https://wholesale.dns-net.de/

    > Sie sind Carrier bzw. Provider nach §6 TKG und möchten Bitstream-Vorleistungsprodukte von der DNS:NET beziehen? Sprechen Sie uns für Ihr individuelles Angebot an!

  3. Re: Gesichert

    Autor: kabelleger 21.11.20 - 01:51

    Na ja, da werden Milliarden investiert - glaubst du ernsthaft, dass man dann das Netz brachliegen lässt, nur weil ein Kunde über einen anderen Provider ins Netz gehen möchte?
    Praktisch ist es doch nur ein anderes VLAN am Port des Kunden und ein bißchen Zuführungsleistung auf dem Backbone.
    Das einzig Interessante ist doch, dass das Geld reinkommt, und das geht eben nur, wenn möglichst viele den Glasfaserport nutzen.
    Dem Netzbetreiber wie DG oder eben DNS.net ist doch vollkommen egal, mit welchem VLAN die Daten getaggt sind. Ganz im Gegenteil, dann muss man sich nicht mit den nervigen Endkunden rumschlagen, sondern kann diese Aufgabe an den Endkundenprovider deligieren.

  4. Re: Gesichert

    Autor: brainslayer 21.11.20 - 04:05

    kabelleger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na ja, da werden Milliarden investiert - glaubst du ernsthaft, dass man
    > dann das Netz brachliegen lässt, nur weil ein Kunde über einen anderen
    > Provider ins Netz gehen möchte?
    > Praktisch ist es doch nur ein anderes VLAN am Port des Kunden und ein
    > bißchen Zuführungsleistung auf dem Backbone.
    > Das einzig Interessante ist doch, dass das Geld reinkommt, und das geht
    > eben nur, wenn möglichst viele den Glasfaserport nutzen.
    > Dem Netzbetreiber wie DG oder eben DNS.net ist doch vollkommen egal, mit
    > welchem VLAN die Daten getaggt sind. Ganz im Gegenteil, dann muss man sich
    > nicht mit den nervigen Endkunden rumschlagen, sondern kann diese Aufgabe an
    > den Endkundenprovider deligieren.

    mmh milliarden. ja die provider versuchen das immer als argument vorzuschieben. is aber blödsinn. die technik is nich teuer, die kabel auch nicht. und das verlegen is sogar einfacher als bei nem normalen telefonkabel. das kabel is schlichtweg kleiner und die trommeln leichter.
    wenn man das per trenching in die erde verfrachtet ist so ne 80km strecke in 2 - 3 tagen erledigt.
    milliarden werden eigentlich nur an subventionen kassiert. was den ausbau behindert sind die besitzer von grundstücken und städte und gemeinden bei denen entscheidungen jahre dauern bis ein solcher ausbau frei gegeben wird und man die genehmigungen erteilt hat. ich kenne da gegenden da hat die telekom ftth abgeboten. der mieter freut sich, der hausbesitzer sagte. nö. ich hab vertrag mit super tollen kabelanbieter, glasfaser kommt nicht ins haus

  5. Re: Gesichert

    Autor: Telecom-Mitarbeiter 21.11.20 - 05:10

    brainslayer schrieb:
    > vorzuschieben. is aber blödsinn. die technik is nich teuer, die kabel auch
    > nicht. und das verlegen is sogar einfacher als bei nem normalen
    > telefonkabel.

    Ja. Sind teilweise 11.000¤ pro Anschluss und mehr (Quelle: golem.de). Stimmt, nicht teuer...

  6. Re: Gesichert

    Autor: M.P. 21.11.20 - 10:56

    kabelleger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Praktisch ist es doch nur ein anderes VLAN am Port des Kunden und ein
    > bißchen Zuführungsleistung auf dem Backbone.

    Noch praktischer gesehen ist es eine niedrigere Geldsumme, die ein per Wholesale vermarkteter Anschluss in die Kasse des Netzbetreibers spült...

    Und über die Frage, um wie viel der Wholesale-Preis unter dem Endkunden-Preis für die Anschlussnutzung liegen sollte, gehen die Meinungen auseinander....

    Der Netzbetreiber möchte den Wholesale-Preis nur so weit unter seinen Endkundenpreis rabattieren, dass der Rabatt nicht höher als die Kostenersparnis wird, die sich durch den Leistungsanteil, den der Reseller erbringt ergibt ....

    Der Reseller möchte einen Wholesale-Preis, der es ihm ermöglicht, zu gleichem Endkundenpreis, wie der Netzbetreiber, oder günstiger anzubieten ...

    der Vorleistungspreis für Telekom-DSL-Anschlüsse wird durch die BNetzA festgelegt, aber auch da fügen sich Reseller und Netzbetreiber nur wiederwillig in die Entscheidungen der BNetzA...

  7. Re: Gesichert

    Autor: maverick1977 21.11.20 - 11:05

    brainslayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn man das per trenching in die erde verfrachtet ist so ne 80km strecke
    > in 2 - 3 tagen erledigt.

    Ne ne... Ist klar! Schonmal auf ner Trenching-Baustelle verweilt? Die verbuddeln keine 4 km pro Stunde. Selbst 500 m pro Stunde ist schon ganz schön ambitioniert.

  8. Re: Gesichert

    Autor: kabelleger 21.11.20 - 11:32

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kabelleger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Praktisch ist es doch nur ein anderes VLAN am Port des Kunden und ein
    > > bißchen Zuführungsleistung auf dem Backbone.
    >
    > Noch praktischer gesehen ist es eine niedrigere Geldsumme, die ein per
    > Wholesale vermarkteter Anschluss in die Kasse des Netzbetreibers spült...
    >

    Klar, Preisdiskussionen für die Vermietung von fremden Leitungen gab es schon immer, wird es immer geben (Am lautesten von den Billigdiscountern wie 1und1, die nix investieren und sich ins gemachte Telekom/O2-Nest setzen wollen) und gehört irgendwie dazu. ;-)

    Natürlich spielt Wholesale niedrigere Summen ein - aber immer noch deutlich mehr als "0 ¤". 0¤, wenn der Kunde nicht meine Wholesaleleitungen anmietet, sondern so'n gammeligen Kupferdraht nutzt.
    Insofern ist rein aus betriebswirtschaftlicher Sicht jeder Anschluss über das neue Netz ein Guter.

  9. Re: Gesichert

    Autor: M.P. 21.11.20 - 11:32

    Wenn 8 .... 10 Bautrupps parallel arbeiten würden, wären also 80 km in 2 ... 3 Tagen machbar ;-)

  10. Re: Gesichert

    Autor: M.P. 21.11.20 - 11:42

    Es ist ja zum Teil auch eine Wundertüte, die man bekommt, wenn man zu einem anderen Anbieter wechselt. Wenn man sich vor Vertragsabschluss das "Gesamtpaket" anschauen will, wird das schnell sehr mühsam.

    - Macht der neue Anbieter Carrier Grade NAT, um IPv4 Adressen zu sparen?
    - Bietet der Anbieter IPv6?
    - Wie gut ist das Peering des Anbieters?
    - Muss man darauf achten zwangsweise eingerichtete "Gratis" Beigaben (virenscanner etc.) rechzeitig zu kündigen, bevor es beginnt, Geld zu kosten?

    usw....

  11. Re: Gesichert

    Autor: Faksimile 21.11.20 - 21:31

    Wie hoch sind tatsächlichen Kosten bei der Schaffung eines vergleichbaren neuen Hausanschluss mittels CuDA?

  12. Re: Gesichert

    Autor: Telecom-Mitarbeiter 21.11.20 - 21:42

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie hoch sind tatsächlichen Kosten bei der Schaffung eines vergleichbaren
    > neuen Hausanschluss mittels CuDA?

    Vermutlich deutlich geringer, weil vor den allermeisten Baugrundstücken bereits eine CuDA unter der Straße liegen dürfte und nur noch die Hauszuführung gesetzt werden muss.

    Aber in Neubaugebieten tun sich CuDA und FTTH natürlich nichts, sofern dort beides im Rahmen der Erschließung mit den anderen Versorgungsleitungen zusammen verlegt wird.

  13. Re: Gesichert

    Autor: Faksimile 21.11.20 - 21:57

    Vorausgesetzt, es sind noch Aderpaare verfügbar. Deshalb sage ich ja "vergleichbare Bedingung"!

    Also sind auch die Kosten quasi identisch. Warum hat dann die Telekom nicht seit 2008, als sie den Umstieg von POTS auf VoIP bekanntgegeben haben, nicht durchgängig alle Neubaugebiete mit FTTH versorgt?

  14. Re: Gesichert

    Autor: Telecom-Mitarbeiter 21.11.20 - 22:03

    Keine Ahnung. Vorhin haben wir doch aber noch über Kosten beim FTTH-Ausbau für bereits bestehende Häuser geredet.
    Wieso jetzt plötzlich der abrupte Themenwechsel?

  15. Re: Gesichert

    Autor: TomsonThomson 22.11.20 - 16:51

    Telecom-Mitarbeiter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja. Sind teilweise 11.000¤ pro Anschluss und mehr (Quelle: golem.de).
    > Stimmt, nicht teuer...
    Angesichts der Leistungsfähigkeit extrem günstig.

    DSL ist nicht besser, nur billiger.

  16. Re: Gesichert

    Autor: Faksimile 22.11.20 - 22:17

    Sicher. Und wenn das dann 11.000 EUR kosten soll, glaubst Du, die Post als Rechtsvorgänger der Telekom hätte da keine 11.000 DM o.ä. für hinlegen müssen? Und sie haben es ja dann wohl trotzdem gemacht, sonst könnten sie heute keinen Internetanschluss als Konkurrenz dort anbieten.
    Nur das es dort dann die Allgemeinhet der Steuerzahler gezahlt hat, denn vom bestellenden Kunden haben sie die tatsächlichen Kosten nicht gefordert.

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