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  5. › Oberlandesgericht: Gema-Sperrtafeln…

Pro 1000 Views 37 Euro

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  1. Pro 1000 Views 37 Euro

    Autor: CraWler 12.05.15 - 17:32

    Dürfte für Google selbst mit Werbung schwierig sein zu erwirtschaften. Mal ganz davon abgesehen das viele "views" der Seite auch durch Bots verursacht werden oder durch Leute die nach 3 Sekunden was anderes anklicken.

    Würde sich die Gema damit durchsetzen würde das auch eine Einladung zum Betrug sein, da müsste der Musiker nur seine eigenen Videos 100.000 mal anklicken um die "views" nach oben zu treiben und schon würde das Geld nur so fließen. Da klickbetrug ohnehin ein Problem ist kein Wunder das Google darauf nicht eingehen will.

    Eine Umsatzbeteiligung an den Einnahmen der tatsächlich gezeigten Werbung wird daher die einzige Möglichkeit sein. Aber wenn die Gema da so wenig Technikkompetenz zeigt bekommt sie eben gar kein Geld, freuen sich eben Google und die Anbieter diverser Youtube Proxies. Die machen dann den Profit während die Gema leer ausgeht, so einfach ist das.

    ----------------------------
    Ich wähle DIE PARTEI - Denn Sie hat immer Recht und Sie ist Sehr Sehr gut !

  2. Re: Pro 1000 Views 37 Euro

    Autor: qupfer 12.05.15 - 17:40

    CraWler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dürfte für Google selbst mit Werbung schwierig sein zu erwirtschaften.

    Es sind "nur" 3,75 ¤. Aber auch das kommt mir recht vor, wenn davon der Videoersteller, als auch Youtube was von abhaben will .



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.05.15 17:41 durch qupfer.

  3. Re: Pro 1000 Views 37 Euro

    Autor: WasntMe 12.05.15 - 17:51

    CraWler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde sich die Gema damit durchsetzen würde das auch eine Einladung zum
    > Betrug sein, da müsste der Musiker nur seine eigenen Videos 100.000 mal
    > anklicken um die "views" nach oben zu treiben und schon würde das Geld nur
    > so fließen. Da klickbetrug ohnehin ein Problem ist kein Wunder das Google
    > darauf nicht eingehen will.

    Nein, damit würde der Musiker sich nicht selbst sondern vor allem der GEMA und den Top-Verlage bzw. Produzenten höhere Einnahmen bescheren. Klicks spielen bei dem internen Verteilungsschlüssel keine Rolle... und du glaubst doch nicht, dass die GEMA ihr Geschäftsmodell wegen so ein paar Internetkröten ändert.

    > Eine Umsatzbeteiligung an den Einnahmen der tatsächlich gezeigten Werbung
    > wird daher die einzige Möglichkeit sein. Aber wenn die Gema da so wenig
    > Technikkompetenz zeigt bekommt sie eben gar kein Geld, freuen sich eben
    > Google und die Anbieter diverser Youtube Proxies. Die machen dann den
    > Profit während die Gema leer ausgeht, so einfach ist das.

    Die GEMA hat immerhin so viel Technikkompetenz, dass sie immer recht schnell dabei war, wenn man neue Technologien abzocken konnte. Es ist halt nur eine recht selektive Technikkompetenz: "Auf CD-Rohlinge kann man Musik brennen" -> "Da muss eine Pauschalabgabe her". "Wer brennt denn wirklich noch Musik auf CD-Rohlinge?" -> "Öh, was? Ist doch egal".



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 12.05.15 17:53 durch WasntMe.

  4. Re: Pro 1000 Views 37 Euro

    Autor: Dumpfbacke 12.05.15 - 19:35

    qupfer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > CraWler schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dürfte für Google selbst mit Werbung schwierig sein zu erwirtschaften.
    >
    > Es sind "nur" 3,75 ¤. Aber auch das kommt mir recht vor, wenn davon der
    > Videoersteller, als auch Youtube was von abhaben will .
    YT war mal eine Plattform für selbstgedrehte Videos.
    Wenn da gar keine Musik von der Gema verwendet wird, wie soll man die berechnen? 1000 Klicks für 3,75¤? Wäre im Sinne der Gema.

    mfg

  5. Re: Pro 1000 Views 37 Euro

    Autor: Das Original 12.05.15 - 21:11

    > > Eine Umsatzbeteiligung an den Einnahmen der tatsächlich gezeigten
    > Werbung
    > > wird daher die einzige Möglichkeit sein.


    was heißt wird - diese smodell gibt es schon.

    der urheber betreibt einen eignen kanal, und zahlt die gebühren dafür selbst ein.

    round about 50-90%, je nachdem, wer er ist (innerhalb der ungerechten gema hierarchiesystems) bekommt er davonspäter von der gema wieder, und ansonsten versucht er durch werbung, sei es für die eigenenprodukte, google werbung, oder für dritte anbieter, gewinne zu machen.

    das machen viele schon seit 10 jahren so.

    es nur leider ein modell, wo du als urheber ein kostenrisiko hast, und du evtl. auch kein bock dazu hast, deine besucher mit offensichtlich von dir eingebauter werbung zu belästigen.


    > nur eine recht selektive Technikkompetenz: "Auf CD-Rohlinge kann man Musik
    > brennen" -> "Da muss eine Pauschalabgabe her". "Wer brennt denn wirklich
    > noch Musik auf CD-Rohlinge?" -> "Öh, was? Ist doch egal".


    die geräte- und medienabgaben sind nicht nur mit der nutzung von werken der musik begründet.

    und du kannst realistischerweise getrost davon ausgehen, dass urheberrechtlich geschützte werke auf festplatten und usb sticks, ganz zu schweigenvon smartphones, zu 90% musik sind.

  6. Re: Pro 1000 Views 37 Euro

    Autor: Das Original 12.05.15 - 21:32

    Dumpfbacke schrieb:

    > YT war mal eine Plattform für selbstgedrehte Videos.

    youtube ist eine plattform für videos, die irgendjemand anderes selbst gedreht hat, und die man dann vom urheber hundertfach ohne genehmigung kopiert, um damit geld zu verdienen.

    die ganze diskussion um die sperrtafeln ist eine um die frage, ob man akzeptiert, dass es immer der urheber ist, der über sein werk bestimmt, oder ob der nutzer, also z.b. privatleute oder die öffentlichekeit, mitbestimmen sollten, was man ihnen zur verfügung zu stellen hat und unter welchen umständen.

    während die debatte mit endverbauchern legitim ist, ist die rolle von konzernen wie google oder sharehostern eine höchst unrühmliche.

    ginge es nach google, würde der staat den urheberschutz komplett abschaffen, und dann könnten die monopolisten auf dem datenverteilungsmarkt die verbraucher mit fantasiepreisen abzocken und dir jedes video einzeln berechnen, und die ganze kohle für sich behalten.

  7. Re: Pro 1000 Views 37 Euro

    Autor: Rinecamo 12.05.15 - 21:41

    CraWler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >viele "views" der Seite auch durch Bots verursacht
    > werden oder durch Leute die nach 3 Sekunden was anderes anklicken.

    Zum letzteren: Leider nein, solche Aufrufe werden nicht als View gezählt. Wie das mit den Bots ist weiß ich jedoch nicht.

  8. Re: Pro 1000 Views 37 Euro

    Autor: Poison Nuke 12.05.15 - 22:17

    Google kann so gut wie kein anderer erkennen, ob ein Bot oder ein echter Mensch am anderen Ende sitzt. Die haben doch schon längst eine Technologie, um anhand deines Surfverhaltens dich als Mensch zu identifizieren, ohne das du es mitbekommst.
    Und die Views sind auch relativ eindeutig, also doppelte Aufrufe einer Person bekommt Google auch mit und zählt das nicht.
    Klickbetrug bei Youtube ist daher denke gar nicht so einfach, wenn man eben nicht Klicks einkauft in China oder so. Aber selbst da wäre ich mir nicht so sicher, ob die das nicht auch schon irgendwie erkennen und im Falle des Falles nicht mitzählen.

    Greetz

    Poison Nuke

  9. Re: Pro 1000 Views 37 Euro

    Autor: Muhaha 12.05.15 - 23:27

    Das Original schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dumpfbacke schrieb:
    >
    > > YT war mal eine Plattform für selbstgedrehte Videos.
    >
    > youtube ist eine plattform für videos, ...

    Jetzt stimmt es.

  10. Re: Pro 1000 Views 37 Euro

    Autor: Niantic 13.05.15 - 08:31

    Das Original schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ginge es nach google, würde der staat den urheberschutz komplett
    > abschaffen, und dann könnten die monopolisten auf dem datenverteilungsmarkt
    > die verbraucher mit fantasiepreisen abzocken und dir jedes video einzeln
    > berechnen, und die ganze kohle für sich behalten.


    Ahhh ja. Und genau weil google dieses monopol auf werbung in suchergebnissen hat, nehmen die auch so unglaubliche mondpreise... Junge komm mal klar und fang an mitzudenken!

  11. Re: Pro 1000 Views 37 Euro

    Autor: ChriDDel 13.05.15 - 08:47

    Das Original schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die geräte- und medienabgaben sind nicht nur mit der nutzung von werken der
    > musik begründet.
    >
    > und du kannst realistischerweise getrost davon ausgehen, dass
    > urheberrechtlich geschützte werke auf festplatten und usb sticks, ganz zu
    > schweigenvon smartphones, zu 90% musik sind.

    Es geht bei der GEMA Abgabe auf Geräte und Medien NICHT um illegale Kopien. Es geht rein um deine legale Privatkopie die durch das kopieren eine erweiterte Nutzung zum ursprünglichen Medium hat. Dies bezahlst du.

  12. Re: Pro 1000 Views 37 Euro

    Autor: nicoledos 13.05.15 - 09:11

    Ich sehe eher das Problem darin, dass die GEMA Pflichten umkehrt.

    Ursprünglich ist der Uploader bzw. Kanalbetreiber verantwortlich und hat für die notwendigen Rechte zu sorgen. Die Gema müsste die Rechnung also an den Uploader und nicht an die Videoplattform schicken. Nur da verdienen sie nichts und der Aufwand ist enorm.

    Da die GEMA sich an die Plattform wendet ist das nahezu eine Einladung an die Nutzer sich nicht um die Rechte zu kümmern.

  13. Re: Pro 1000 Views 37 Euro

    Autor: Desertdelphin 13.05.15 - 10:05

    Aber ich mache es nicht. Also zahle ich für etwas das ich nicht mache. CD brennen... Ich hab nicht mal mehr ein CD/DVD/Bluerai Laufwerk außer in der PS4. Das ist doch ein Witz.

  14. Re: Pro 1000 Views 37 Euro

    Autor: Das Original 29.05.15 - 16:19

    ChriDDel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Original schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > die geräte- und medienabgaben sind nicht nur mit der nutzung von werken
    > der
    > > musik begründet.
    > >
    > > und du kannst realistischerweise getrost davon ausgehen, dass
    > > urheberrechtlich geschützte werke auf festplatten und usb sticks, ganz
    > zu
    > > schweigenvon smartphones, zu 90% musik sind.
    >
    > Es geht bei der GEMA Abgabe auf Geräte und Medien NICHT um illegale Kopien.

    das habe ich auch nicht gesagt.

    ich habe lediglich der darstellung widersprochen, dass die gema ohne vernünftige grundlage von der geräteabgabe etwas abbekommt.

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