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Hintergrundinfos fehlen im Artikel

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  1. Hintergrundinfos fehlen im Artikel

    Autor: wertzuiop 19.10.19 - 16:31

    Lizengo hat zum Beispiel Keys aus Asien verkauft. Von dem Gerichtsurteil, das den Handel mit gebrauchter Software ausdrücklich erlaubt, sind aber nur Keys aus der EU betroffen. Es handelt sich also um einen rechtlichen Kniff und nicht um "illegale Keys".

    Der Leser weiß also beim Lesen des golem Artikels nicht, dass Lizengo zumindest theoretisch legitim handelt. Alle verkauften Keys sind eine gültige Lizenz! (!) Und ja ich kenne den Artikel eines ahnungslosen Heise-Autors zu dem Thema.

    Nur darf Lizengo natürlich nicht den gleichen retail Key (mehrmals aktivierbar, OEM nur einmal) an mehrere Kunden verkaufen, oder Volumenkeys ohne Wissen des Volumenlizenzinhabers (! mit Wissen schon!) verkaufen.

  2. Re: Hintergrundinfos fehlen im Artikel

    Autor: simonheinrich 19.10.19 - 18:31

    Sie verkaufen den gleichen Key aber mehrfach. Wenn dann irgendwann die 100 Aktivierungen durch sind, bekommen Käufer auf Nachfrage einen neuen Key, wenn sie neu installieren.

  3. Re: Hintergrundinfos fehlen im Artikel

    Autor: MasterBlupper 19.10.19 - 20:29

    wertzuiop schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lizengo hat zum Beispiel Keys aus Asien verkauft. Von dem Gerichtsurteil,
    > das den Handel mit gebrauchter Software ausdrücklich erlaubt, sind aber nur
    > Keys aus der EU betroffen. Es handelt sich also um einen rechtlichen Kniff
    > und nicht um "illegale Keys“.

    … und damit hätte der Anbieter keine Lizenz gehabt, die er hätte weiterverkaufen können. Damit wiederum hätte dann auch der Käufer eben keine gültige Lizenz und Microsoft kann den Lizenzcode sperren.

    Du selber wiederum nutzt eine Software ohne Lizenz, was wiederum auch dich angreifbar macht. Die Frage dürfte dann sein, ob du mit dem Kauf einen „gutgläubigen Kauf“ getätigt hast. Mich würde dann nicht wundern, wenn ein z.B. Richter sagt: Der Kaufpreis war so deutlich unter dem handelsüblichen Preis, dass du hättest wissen können, dass hier etwas nicht stimmt. Bei der verkauften Office-Lizenz (für eine Version, die so für Einzelkunden überhaupt nicht auf dem Markt existiert) könnte ein Richter eventuell auf die gleiche Begründung kommen.

    Zugunsten des Käufer wiederum könnte ein Richter auslegen, dass man bei einem Kauf in einer großen Supermarktkette eigentlich nicht davon ausgehen kann, dass hier ein Betrug vorliegt.

    Von daher wäre ich mir nicht so 100%ig sicher, dass der Käufer nicht belangt werden kann. Ansatzpunkte dafür könnte es geben und da wären mehrere Instanzen quasi schon vorprogrammiert.

  4. Re: Hintergrundinfos fehlen im Artikel

    Autor: ITina 19.10.19 - 22:23

    Es wäre schön, wenn endlich mal zwischen Keys und Lizenz unterschieden würde.
    Key != Lizenz.

  5. Re: Hintergrundinfos fehlen im Artikel

    Autor: divStar 20.10.19 - 04:26

    Naja... prinzipiell kann man dann - so man keine gültige Lizenz erhält, den Verkäufer belangen. Oderzä zumindest die Kosten oder eine gültige Lizenz verlangen.

  6. Re: Hintergrundinfos fehlen im Artikel

    Autor: ntldr 20.10.19 - 04:42

    Bezieht sich das Urteil nur auf EU Lizenzen oder wurden die nicht-EU Lizenzen damals explizit erwähnt und ausgeschlossen? Wenn die nicht erwähnt wurden, könnte sich MS mal wieder ne schöne Niederlage bzgl. des Lizenzimports aus Drittländern einfangen.

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