Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Offline: Startups, die 2013…

Comments hier typisch für Deutschland

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Comments hier typisch für Deutschland

    Autor: HerrHerger 30.10.13 - 17:45

    Ich ziehe den Hut vor jedem einzelnen Gründer der gescheiterten StartUps! Die meisten Menschen haben überhaupt keinen Plan wie hart es ist ein Unternehmen zu gründen. Und ja, ein Internet-StartUp gründet ist auch eine verdammt harte Arbeit die Skills in sämtlichen Bereichen erfordert.

    Viele Kommentatoren hier hätten natürlich gleich gewusst, dass die im Artikel erwähnten StartUps scheitern. Das sind dieselben, die bei Erfolg gesagt hätten "Hätte ich die Idee gehabt wäre ich jetzt auch reich".

    Diese Einstellung geht mir ziemlich auf die Nerven und hält Deutschland auch zurück. Hört mal auf zu nörgeln und zieht den Hut vor dem Mut sich der Möglichkeit des Scheiterns zu stellen. Nur die wenigsten StartUps sind erfolgreich und die Gründer wissen das auch! Sie haben im Gegensatz zu mir und euch wenigstens die Eier es zu versuchen.

    Edit: Ich habe erst vor ein paar Tagen einen uralten (iwas zwischen 5 und 10 Jahre alt) Heise-Artikel über Xing/openBC gelesen. Im Forum wurden wetten abgeschlossen, dass die Idee auf jeden Fall scheitern wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.10.13 17:47 durch HerrHerger.

  2. Re: Comments hier typisch für Deutschland

    Autor: abcdewi 30.10.13 - 18:28

    Ja, so ist das. Die Experten hier wissen immer alles besser. Dabei kann man nie wissen, welche dumme Idee am Ende doch genial ist. Twitter eine dumme Idee und trotzdem sehr erfolgreich. Es ist ganz normal, dass die meisten Startups pleite gehen. Manchmal liegt das an der Idee, manchmal an der Ausführung. Die dümmsten Ideen sind immer noch die, die gar nicht erst umgesetzt werden.

    Es ist überhaupt keine Tragödie, wenn ein Startup scheitert. Es sind meistens junge Menschen, die viel dabei lernen. So eine Erfahrung ist nichts schlechtes. Viele erfolgreiche Startup-Unternehmer, mussten auch Pleiten einstecken. Das ist keine Schande.

  3. Re: Comments hier typisch für Deutschland

    Autor: kosovafan 30.10.13 - 18:35

    +1

    Die StartUps schließen schon allein aufgrund der Gesetzgebung. Kreatives und innovatives ist in Deutschland nicht erwünscht.

    MFG

  4. Re: Comments hier typisch für Deutschland

    Autor: Anonymer Nutzer 30.10.13 - 18:54

    Ja, nee, ist klar:
    [Ironiegesetz an]
    Du musst zumachen, wenn Du eine Idee hast.

    §1 des Gesetzes gegen Innovation.
    [Ironiegesetz aus]

    Immer nur nörgeln. Wieviel hast DU denn in neue Ideen in diesem Land gesteckt ?
    Null, nada, zero ?

  5. Re: Comments hier typisch für Deutschland

    Autor: HerrHerger 30.10.13 - 19:11

    Duke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, nee, ist klar:
    >
    > Du musst zumachen, wenn Du eine Idee hast.
    >
    > §1 des Gesetzes gegen Innovation.
    >
    > Immer nur nörgeln. Wieviel hast DU denn in neue Ideen in diesem Land
    > gesteckt ?
    > Null, nada, zero ?

    Hat er wohl schlecht ausgedrückt. Ich denke er meint, dass das deutsche Insolvenzrecht schlecht ist und einem bei der Gründung zu viele Steine in den Weg gelegt werden.

    Aber das ist m.E. das Gegenstück zu den nörgelnden Nichtgründern: Die nörgelnde StartUp-Gemeinde die ja so unter dem deutschen Staat leidet. Kann ich auch nicht ab! Deutschland ist eines der Länder mit den besten Startbedingungen .... nur die kulturelle Einstellung gegenüber Gründern passt mir überhaupt nicht.

  6. Re: Comments hier typisch für Deutschland

    Autor: Anonymer Nutzer 30.10.13 - 20:31

    HerrHerger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich ziehe den Hut vor jedem einzelnen Gründer der gescheiterten StartUps!
    > Die meisten Menschen haben überhaupt keinen Plan wie hart es ist ein
    > Unternehmen zu gründen. Und ja, ein Internet-StartUp gründet ist auch eine
    > verdammt harte Arbeit die Skills in sämtlichen Bereichen erfordert.

    Wenn sie "Skills" hätten, wären sie nicht Pleite gegangen. Die meisten von denen machen sich gar keinen Kopf, ob das was sie da machen betriebswirtschaftlich funktioniert. Die denken "hey, das macht bestimmt Spaß" und tingeln dann von Investor zu Investor. Den erzählen sie dann das Blaue vom Himmel etc etc. Und dann spielt man halt mit fremden Geld Boss. Mein Hut ziehe ich nicht vor diesen Blendern und hart gearbeitet haben die wenigsten von denen. Das sind meist großspurige Schwätzer, Egomanen usw.

  7. Re: Comments hier typisch für Deutschland

    Autor: Anonymer Nutzer 30.10.13 - 20:32

    HerrHerger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hat er wohl schlecht ausgedrückt. Ich denke er meint, dass das deutsche
    > Insolvenzrecht schlecht ist und einem bei der Gründung zu viele Steine in
    > den Weg gelegt werden.

    Was genau hat das Insolvenzrecht mit einer UnternehmensGRÜNDUNG zu tun? Hier wird vielleicht ein Schwachsinn gelabert.

  8. Re: Comments hier typisch für Deutschland

    Autor: violator 30.10.13 - 21:47

    fluppsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn sie "Skills" hätten, wären sie nicht Pleite gegangen.

    Als ob das nur vom Skill abhängig wäre...

  9. Re: Comments hier typisch für Deutschland

    Autor: Catbert 30.10.13 - 22:14

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fluppsi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn sie "Skills" hätten, wären sie nicht Pleite gegangen.
    >
    > Als ob das nur vom Skill abhängig wäre...

    Skill und Glück muss man beides haben, am allerwichtigsten ist es aber nicht damit reich werden zu wollen sondern etwas zu machen was die Welt oder eine Submenge davon zu bereichern.

    Dafür bekommt man hier aber kein Geld von Investoren und versucht es entweder bootstrapped bis es explodiert und man sich vor Angeboten kaum retten kann oder kopiert irgendwas in den USA was gerade kurz davor ist richtig "gehyped" zu werden.

    Beides bedeutet aber immer den Mut einen nicht unerheblichen Teil seiner Zeit (selbst und ständig) mit einem immer großem potential zum scheitern zu verschwenden und sich gerade in Deutschland immer noch einen schlechten Ruf zu machen.

    Am Ende ist es aber auch das besser als für einen lausigen Arbeitgeber und etwas Aufwandsentschädigung sein Leben zu verplempern, es mit allen Mitteln versucht zu haben ist der Key.

  10. Re: Comments hier typisch für Deutschland

    Autor: HerrHerger 30.10.13 - 22:52

    fluppsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HerrHerger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hat er wohl schlecht ausgedrückt. Ich denke er meint, dass das deutsche
    > > Insolvenzrecht schlecht ist und einem bei der Gründung zu viele Steine
    > in
    > > den Weg gelegt werden.
    >
    > Was genau hat das Insolvenzrecht mit einer UnternehmensGRÜNDUNG zu tun?
    > Hier wird vielleicht ein Schwachsinn gelabert.

    Joa darum habe ich "schlecht ausgedrückt" geschrieben. Außerdem schrieb ich "ich denke er meint" ... aber vielleicht hast du ja eine bessere Idee. Was glaubst du ist sein Problem?

  11. Re: Comments hier typisch für Deutschland

    Autor: nicoledos 31.10.13 - 10:04

    selbst wenn 80 von 100 Gründer es nicht schaffen,
    dann halten sich vielleicht 15 über Wasser und sichern sich selbst und ein paar anderen eine Existenz. Die restlichen 5 schaffen es vielleicht an die großen Töpfe von den Investoren. Davon steigt dann einer zu Gunst der Nutzer, einen zufälligen Pressebericht oder einem unverhofften hype zum BigPlayer auf und 2 werden von einem anderen geschluckt.

    Nur wer diese 5 sind kann keiner voraus sagen.

  12. Re: Comments hier typisch für Deutschland

    Autor: RipClaw 31.10.13 - 10:14

    Das Problem das ich bei vielen gescheiterten Startups sehe ist, das die Gründer viel zu begeistert von ihren eigenen Ideen waren.

    Dadurch rückten in der Persönlichen Sicht der Gründer viele wichtige Aspekte in den Hintergrund die für das bestehen eines Unternehmens eigentlich notwendig gewesen wären.

    Klar ist es mutig wenn man was neues ausprobiert aber gleichzeitig muß man das ganze nüchtern genug betrachten um zu sehen wenn etwas nicht funktioniert.

    Als Beispiel für erfolgreiche Startups werden z.B. Facebook oder Twitter genannt aber erfolgreich sind sie erst wenn sie über einen längeren Zeitraum bestehen können.
    Facebook kommt aktuell erst in die Gewinnzone. Im letzten Quartal haben sie 300 Mio Gewinn gemacht aber im letzten Jahr haben sie noch 157 Mio Verlust gemacht im gleichen Zeitraum. Twitter ist immer noch nicht in der Gewinnzone.

  13. Re: Comments hier typisch für Deutschland

    Autor: nicoledos 31.10.13 - 10:34

    Ich würde Deutschland als solches nicht als Gruenderfreundlich ansehen.

    Prinzipiell kannst du relativ einfach ein Unternehmen gründen. Nur gibt es einen Berg an nationalen und europäischen Regelungen, mit denen man abhängig von der Branche konfrontiert wird. Ein alter Spruch, als "Unternehmer" ist man ständig mit einem Bein im Gefängnis. Schon allein, weil man nicht alle Regeln kennen kann, die es gibt.

    Dazu kommen Institutionen, die versuchen eine gewisse Kontrolle über verschiedenste Branchen und Berufsgruppen zu halten oder auch zusätzliche zu gewinnen. Hier sei nur der Meisterbriefzwang erwähnt. Vor einiger Zeit wollten die doch einen Meisterbrief für PC-Schrauber. Wer im kreativen Sektor tätig ist, bekommt es mit der Künstlerkasse zu tun. VG-Wort, Gema, und diverse andere wären da auch noch. Ist man innovativer in der Zahlungsmethoden darf man sich auch gleich eine Banklizenz beschaffen. Bei kleinen Fehlern ist man gleich der Willkür der Abmahnindustrie ausgesetzt.

    Tatsächlich ist das gründen in Deutschland nicht allzu schwierig, damit man als innovatives Unternehmen ohne eine Armee von Anwälten überlebt muss man doch einige Hürden überwinden.

  14. Re: Comments hier typisch für Deutschland

    Autor: gaym0r 04.11.13 - 11:45

    HerrHerger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich ziehe den Hut vor jedem einzelnen Gründer der gescheiterten StartUps!
    > Die meisten Menschen haben überhaupt keinen Plan wie hart es ist ein
    > Unternehmen zu gründen.

    Hart? Mein erstes kleines Unternehmen habe ich mit 16 gegründet. 3 Mitarbeiter. Weiter wachsen wollen wir nicht. Und es wirft Gewinne ab.

  15. Re: Comments hier typisch für Deutschland

    Autor: Phreeze 04.11.13 - 14:42

    ich sags mal anders: die meisten Gründer haben überhaupt keinen Plan, wie realistisch umsetzbar ihre Ideen waren.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. tresmo GmbH, Augsburg
  2. Universität Passau, Passau
  3. ABUS Security Center GmbH & Co. KG, Affing
  4. OEDIV KG, Oldenburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,99€
  2. (-53%) 6,99€
  3. (-83%) 9,99€
  4. 33,49€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Facebook Horizon ausprobiert: Social-VR soll kommen, um zu bleiben
Facebook Horizon ausprobiert
Social-VR soll kommen, um zu bleiben

Mit Horizon entwickelt Facebook eine virtuelle Welt, um Menschen per VR-Headset zusammenzubringen. Wir haben Kevin vermöbelt, mit Big Alligator eine Palme gepflanzt und Luftkämpfe um bunte Fahnen ausgetragen.
Von Marc Sauter

  1. VR-Rundschau Mit Vader auf die dunkle Seite des Headsets
  2. Virtual Reality HTC Vive Cosmos bietet 1.440 x 1.700 Pixel pro Auge
  3. Anzeige Osrams LEDs und Sensoren machen die virtuelle Welt realer

Inside Bill's Brain rezensiert: Nicht nur in Bill Gates' Kopf herrscht Chaos
Inside Bill's Brain rezensiert
Nicht nur in Bill Gates' Kopf herrscht Chaos

Einer der erfolgreichsten Menschen der Welt ist eben auch nur ein Mensch: Die Netflix-Doku Inside Bill's Brain - Decoding Bill Gates zeichnet das teils emotionale Porträt eines introvertierten und schlauen Nerds, schweift aber leider zu oft in die gemeinnützige Arbeit des Microsoft-Gründers ab.
Eine Rezension von Oliver Nickel

  1. Microsoft Netflix bringt dreiteilige Dokumentation über Bill Gates

Banken: Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT
Banken
Die Finanzbranche braucht eine neue Strategie für ihre IT

Ob Deutsche Bank, Commerzbank oder DKB: Immer wieder wackeln Server und Anwendungen bei großen Finanzinstituten. Viele Kernbanksysteme sind zu alt für aktuelle Anforderungen. Die Branche sucht nach Auswegen.
Eine Analyse von Manuel Heckel

  1. Bafin Kunden beklagen mehr Störungen beim Online-Banking
  2. PSD2 Giropay soll bald nahezu allen Kunden zur Verfügung stehen
  3. Klarna Der Schrecken der traditionellen Banken

  1. China: Internetanschluss oder Telefonnummer nur gegen Gesichtsscan
    China
    Internetanschluss oder Telefonnummer nur gegen Gesichtsscan

    In China soll es ab Dezember Telefonnummern oder Internet-Anschlüsse nur noch mit Identitätsfeststellung per Gesichtserkennung geben. Eine entsprechende Regelung wurde kürzlich erlassen und soll auch für bereits registrierte Anschlüsse gelten.

  2. Nach Attentat in Halle: Seehofer möchte "Gamerszene" stärker kontrollieren
    Nach Attentat in Halle
    Seehofer möchte "Gamerszene" stärker kontrollieren

    Nach dem rechtsextremistisch motivierten Attentat in Halle gibt Bundesinnenminister Horst Seehofer in einem Interview der "Gamerszene" eine Mitschuld und kündigte mehr Überwachung an. Kritiker werfen ihm eine Verharmlosung des Rechtsextremismus und Inkompetenz vor.

  3. Siri: Apple will Sprachbefehle wieder auswerten
    Siri
    Apple will Sprachbefehle wieder auswerten

    Nach einem weltweiten Stopp möchte Apple die Sprachbefehle der Siri-Nutzer wieder auswerten - diesmal jedoch mit expliziter Zustimmung durch den Nutzer. Das gilt allerdings nur für Audioaufnahmen, die in Text umgewandelten Mitschnitte möchte Apple weiter ungefragt auswerten.


  1. 15:37

  2. 15:15

  3. 12:56

  4. 15:15

  5. 13:51

  6. 12:41

  7. 22:35

  8. 16:49