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Ideologischer Haufen

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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Neues Thema


  1. Re: Ideologischer Haufen

    Autor: Loxxx 18.12.15 - 17:21

    ultrara1n schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Loxxx schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Echt schade. Scheinbar haben die U.S.A. uns doch einiges voraus...! ;)
    >
    > Naja, da solltest du dich aber noch einmal informieren. Englisch wird nicht
    > nur in den USA gesprochen. Dementsprechend ist die Nutzer und Autorenbasis
    > der Englischsprachigen Wikipedia um ein vielfaches Höher als die der
    > deutschen, da diese zu großen Teilen aus Autoren aus Deutschland,
    > Österreich und der Schweiz besteht.
    >
    > Die Probleme welche hier angesprochen werden Zweifel ich in ihrem Bestehen
    > nicht an, es hängt aber stark davon ab wie man selber drauf und unterwegs
    > ist. Wie an meinem Vorredner unschwer zu erkennen ist, ist dieser der Typ:
    > "Alles was ich schreibe oder ändere ist richtig und darf nicht angezweifelt
    > werden". So jemand hat dort natürlich keinen großen Spaß.


    Ich weiß, darum gab's als Bonus noch 'nen Zwinkersmiley obendrauf! :)

    Die Sache mit der Sprache ist mir ebenso bekannt und eigtl. auch logisch. Aber DA sieht man sehr schön, daß eine gewisse (!) Schwarmintelligenz eben doch vorhanden ist - aber eben erst ab einer gewissen Größe, die die deutsche Wikipedia eben nicht hat.

    HIER beteiligen sich imho nur die echten Freaks, in anderen Ländern ist es etwas mehr oder weniger normales.

  2. Re: Ideologischer Haufen

    Autor: TheSniperFan 18.12.15 - 18:15

    Anonymouse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > körner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Nach "sehr biased" hab ich aufgehört weiterzulesen. Lächerlich. Wie alt
    > > bist du, 15?
    >
    > Weil?

    Weil es Menschen gibt, die jeder Anglizismus bzw. - wie in deinem Fall - jede Verwendung eines englischen Wortes in einem deutschen Satz - aufregt.
    Um es ihm recht zu machen, hättest du "voreingenommen" o.Ä. benutzen sollen.

    Aber mach dir nichts draus.
    Wäre er an einer ernsthaften Diskussion zu dem Thema interessiert, wäre er trotzdem auf deinen Punkt eingegangen, nachdem er dich darüber in Kenntnis gesetzt hätte, dass es auch ein deutsches Wort für "biased" gibt.
    Nur mal so ganz allgemein: Das Alter ist für ein Argument doch absolut irrelevant. Wer Recht hat, hat Recht; Egal ob er 15 oder 50 ist.

    Zum Thema:
    Ich habe lange von "Edit-Wars" gehört bevor ich Einen mitverfolgen konnte. Das Sie existieren zweifelte ich nie an. Immerhin hat jedes Unternehmen, jeder Politiker und generell Jeder, der in der Wikipedia in irgendeiner Form vertreten ist, Interesse daran, sich gut aussehen zu lassen. Sei es nun Politik oder PR; Das Manipulationspotential ist enorm und das weiß man.
    Der "Edit-War" den ich mitverfolgte spielt sich im englischen Artikel zu "GamerGate" ab. Wenn es darum geht, was in einem Projekt wie der Wikipedia unter keinen Umständen geschehen sollte, gibt es wohl kein besseres Musterbeispiel. Jedenfalls hoffe ich Das, denn ich kann mir einfach nicht vorstellen wie es noch schlechter gehen kann.
    Persönlich kam bei mir der entgültige* Beschluss der Wikipedia kein Geld zu spenden, als ein Administrator (der schon vorher heftig in der Kritik stand) ein "Ask-Me-Anything" auf dem Subreddit der Anti-GG-Partei machte und selbstverständlich seinen Patreon-Link verteilte um sich für seine Arbeit bezahlen zu lassen. Das Bezahlen lassen verstöße wohl nicht gegen das Wikipedia Regelwerk, selbst dann nicht, wenn man sich von einer Partei bezahlen lässt, die direktes Interesse an der Manipulation von dem Artikel hat.
    (Der Admin wurde übrigens später gebannt. Daraufhin haben seine Freunde, die er so sehr verteidigte, auch schnell die Artikel über "Frauenfeindlichkeit in der Wikipedia" verfasst. Auf Golem oder Heise kam auch Einer. Ganz großes Kino.)

    Mir wurde in der Schule immer gesagt, dass ich die Wikipedia als einzige Quelle meiden solle, weil "jeder da etwas rein schreiben kann."
    "Blödsinn!", sage ich nur.
    Das Hauptproblem ist nicht, dass "jeder da etwas rein schreiben kann", sondern das es nur einige Wenige gibt, die entscheiden was drin bleibt. Seien es nun die in der deutschen Wikipedia so beliebten "Löschn*zis" (@Golem: Tollen "Spam"-filter den ihr da habt -.-) die Alles entfernen, was sie persönlich für "nicht relevant" halten, oder anderweitig eingestellte Administratoren auf ihren Powertrips.


    *Das sollte jetzt nicht heißen, dass ich das nicht überdenken werde, wenn sich grundlegend etwas ändert. Das momentane Regelwerk ist lochhaft und teils einfach nur dämlich. Hierbei denke ich daran, was genau eine "zuverlässige Quelle" ist. Quellen erster Hand sind es nämlich nicht. Eine Quelle ist anscheinend erst dann zuverlässig, wenn irgendwelche Journalisten darüber schreiben. Ich habe schon von Künstlern gehört, deren Wikipedia-Eintrag fehlerhaft war.
    Selbst berichtigen?
    "Nein, weil es keine Quelle dafür gibt."
    Gut, schnell ein kurzer Tweet vom offiziellen Twitter-Kanal.
    "Nein, ist nicht zuverlässig."
    Okay, dann eben ein ausfürhliches Posting auf meiner offiziellen Facebook-Seite.
    "Nein, ist nicht zuverlässig."
    Am Ende musste er einen Journalisten dazu kriegen, einen kurzen Artikel über darüber zu schreiben um den Fehler korrigieren lassen zu können.

    Wie sehr diese Regel nach hinten losgehen kann, wenn die Journalisten selbst in der Kritik stehen, sieht man am englischsprachigen GamerGate Artikel.

  3. Re: Ideologischer Haufen

    Autor: Pwnie2012 18.12.15 - 18:26

    (Ja ich weiß der Hund ist alt)
    Der gamergate Artikel ist imhi das beste Beispiel. Als Quellen werden teilweise tweets und blugeinträge genutzt, der Bewegung Motive zuzuschreiben.
    Feminismus allgemein ist auf WP ein sehr... geschütztes Thema.

  4. Re: Ideologischer Haufen

    Autor: igor37 18.12.15 - 20:07

    cyberdynesystems schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig, ich spreche auch nicht von einem Werbetext sondern von einer
    > kurzen Inhaltsbeschreibung.

    Und eine Inhaltsbeschreibung beschreibt den Inhalt des Films. Nachdem jedes Storyelement inklusive Ende ebenfalls zum Filminhalt gehört, ist es nur logisch dass alles erwähnt wird. Alles andere wäre unvollständig.

  5. Re: Ideologischer Haufen

    Autor: Seismoid 18.12.15 - 21:53

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pwnie2012 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Imho ist Wikipedia zu einem ideologischen mist verfallen. Sobald es um
    > > Politik geht, sind die Artikel sehr biased. Man sehe die ubluchen
    > > verdächtigen, im autoritär linken Sektor. Vor allem in der englischen WP
    >
    > Es gibt da noch zwei generelle Typen, die bei der WP, insbesondere der
    > deutschen, problematisch sind:
    >
    > Die "Löschverrückten" Admins, die es als Aufgabe sehen, die Wikipedia
    > möglichst "klein" zu halten. Da werden neue Artikel knallhart als "nicht
    > relevant" eingestuft, auch wenn der entsprechende Admin das Mangels
    > Fachkenntnis kaum beurteilen könnte.
    >
    > Die "Das ist mein Artikel!"-Nutzer, die bestimmte Artikel als ihr Eigentum
    > betrachten, und jegliche Änderungen, auch wenn sie sinnvoll und gut belegt
    > sind, nicht zulassen.

    halleluja.
    aber genau aus dem grund nehme ich die artikelanzahl auf der hauptseite von wikipedia.org nicht mehr ernst. während im englischen jeder planet aus dem star wars/star trek und star gate universum seinen eigenen artikel hat kann man im deutschen froh sein wenn man eine liste dieser planeten gegen die admins durchkriegt. furchtbar!
    aber trotzdem jedes mal selbstzufrieden auf die eigene schulter klopfen wenn man dennoch einen neuen "meilenstein" an artikeln erreicht hat.

  6. Re: Ideologischer Haufen

    Autor: F4yt 19.12.15 - 07:19

    > Gut, schnell ein kurzer Tweet vom offiziellen Twitter-Kanal.
    > "Nein, ist nicht zuverlässig."
    > Okay, dann eben ein ausfürhliches Posting auf meiner offiziellen Facebook-Seite.
    > "Nein, ist nicht zuverlässig."

    Die Regel wird anscheinend auch immer so hingebogen, wie es den Autoren gerade passt.

  7. Re: Ideologischer Haufen

    Autor: Emulex 19.12.15 - 09:59

    cyberdynesystems schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das einige Helfer/Mitarbeiter/Verfasser auch noch dämlich sind, zeigt sich
    > in Filmbeschreibungen. Statt 'ner ordentlichen und kurzen(!)
    > Inhaltsbeschreibung wie bspw. auf den Blu-Ray-/DVD-Verpackungen, schreiben
    > da genug Hirnis spannende Wenden und das Ende des Films mit rein. Sehr
    > intelligent... :-(

    Oh also das seh ich komplett anders - ich suche auf Wikipedia ausschließlich aus diesem Grund nach Filmen, wenn ich irgendwas nicht geschnallt hab oder eingenickt bin oder einfach nochmal gucken möchte "worum ging es in dem Film nochmal?".
    Wenn ich nur nen Trailer will, guck ich den Trailer...

  8. Re: Ideologischer Haufen

    Autor: Peter Brülls 19.12.15 - 10:52

    cyberdynesystems schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das einige Helfer/Mitarbeiter/Verfasser auch noch dämlich sind, zeigt sich
    > in Filmbeschreibungen. Statt 'ner ordentlichen und kurzen(!)
    > Inhaltsbeschreibung wie bspw. auf den Blu-Ray-/DVD-Verpackungen, schreiben
    > da genug Hirnis spannende Wenden und das Ende des Films mit rein. Sehr intelligent... :-(

    Ist es auch. Denn es ist eine Enzyklopädie. Der Sinn solcher Einträge ist, sich einen vollständigen Eindruck vom Inhalt des Films verschaffen zu können. Damit man sich eben *nicht* den Film ansehen muss.

    Wenn man nämlich recherchiert, dann muss man ggf. die Plots von ein paar Dutzend Filmen und Büchern sichten und kann sich nicht durch 12 Stunden Fantasy quälen, weil ein Internetherzchen Angst von Spoilern hat.

  9. Re: Ideologischer Haufen

    Autor: KlausT 20.12.15 - 11:23

    Ein Beispiel: Ich bin linker Männerrechtler, kenne mich also in der entsprechenden Szene aus. Was Wikipedia zu Männerrechtlern und deren Vertretern schreibt, ist nicht objektiv, sondern tendenziös-feministisch. Es gibt eine kleine feministische Seilschaft, die die entsprechenden Seite "betreut" und zudem darauf achtet, dass die feministischen WP-Seiten "auf Linie" sind.
    Wer mehr dazu lesen will, kann das z.B. hier tun:
    http://arnehoffmann.blogspot.de/2012/11/politische-manipulation-in-der_11.html

    Der Beitrag ist zwar von 2012, aber die beschriebenen Praktiken gibt es immer noch.

    Aktuelleres Beispiel siehe z.B. hier:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Maskulinismus#WP:NPOV



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.15 11:36 durch KlausT.

  10. @quadronom

    Autor: Amavî 20.12.15 - 15:46

    Stimmt, die Admins sind das Allerletzte. Und die mangelnde Neutralität auf Wikipedia finde ich auch zum heulen. Schreibe auch nicht mehr für Wikipedia.

    Ich denke Mal, dass viele Schreiber durch die Community vergrault wurden. Benutze auch kein Wikipedia mehr. Finde immer sehr viele Fehler, insbesondere wenn ich Artikel über mein Studiengang lese.

    Aber wieso sollten intelligente Menschen auch für Wikipedia schreiben? Man wird nicht entlohnt, was noch verkraftbar wäre, würde man nicht durch die fehlende Neutralität, die bösartigen Admins und die Community vergrault.

  11. Männerrechtler

    Autor: Amavî 20.12.15 - 16:09

    Das ist mir auch aufgefallen. Zum Beispiel wollte ich ein Kritikabschnitt über Gender Studies schreiben: mit Fachartikeln (Scholarly Articles with Peer-Review). Da gab es aber eine Feministin, die 24/7 online war, und dies verboten hatte. Die benutzte dann aber unseriöse Quellen, um über Maskulinismus zu schreiben. Schrecklich.

    Ich bin weder Männer- noch Frauenrechtler.

  12. Re: Männerrechtler

    Autor: TheSniperFan 20.12.15 - 16:22

    Amavî schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin weder Männer- noch Frauenrechtler.

    In deren Augen ist man aber entweder Feminist oder Frauenhasser.
    Die Existenz von nicht-feministischen Frauen wird eh so gut es geht abgestritten. Sollte dies nicht möglich sein (siehe #NotYourShield), sind diese Frauen eben Verräter, keine "echten Frauen" oder haben "internalized misogyny". In jedem Fall haben diese Menschen aber kein Mitspracherecht.

    Damit habe ich eigentlich kein Problem, weil dieses ganze "Du bist für uns oder gegen uns; Neutral gibt's nicht!" getue nur dafür sorgt, dass sie richtig viele Menschen gegen sich aufbringen. Neutrale Menschen fühlen sich halt nur selten zu der Seite hingezogen, die sie anschreit und ihnen droht.

  13. Re: Männerrechtler

    Autor: KlausT 20.12.15 - 21:02

    @ Amavi Das kann nur Radikalfeministin Fiona B. sein :-)

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