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Wie soll das anders gehen?

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  1. Wie soll das anders gehen?

    Autor: McWiesel 04.10.23 - 10:14

    Glauben die ernsthaft, dass bei Amazon Heerscharen von Mitarbeitern dasitzen und stets für jedes Produkt den Marktpreis überwachen?

    Merkt man doch sehr gut, wie oft Amazon die Preise teilweise im Cent-Bereich konstant anpasst. Manchmal hat man Glück, manchmal auch ärgerlich, wenn 2 Wochen später der Artikel nach Monaten plötzlich wieder günstiger geworden ist. Entsprechende Browser-Plugins helfen da sehr.

    Und ja, man merkt sehr oft, dass sich die Preise bei den großen Preissuchmaschinen orientieren. Und manchmal zieht auch Amazon den Preis an, während andere dann sofort nachziehen. Was soll da anders tätig sein als ein Alghorithmus? Die Heinzelmännchen?

  2. Re: Wie soll das anders gehen?

    Autor: IT-Profit 04.10.23 - 10:22

    Warum widerspricht Amazon dann?

  3. #Servicekommentar

    Autor: altuser 04.10.23 - 10:30

    Das steht im Artikel: "Amazon widerspricht der Darstellung der Behörde. Project Nessie sei kein Werkzeug gewesen, um die Preise zu erhöhen, sondern um zu niedrige Preise zu verhindern. Der Algorithmus sollte bei Preissenkungen der Konkurrenz die eigenen Preise anpassen und dabei verhindern, dass die Produkte zu einem zu niedrigen Preis angeboten werden." (vierter von sechs kurzen Absätzen, direkt nach der Zwischenüberschrift)

  4. Re: Wie soll das anders gehen?

    Autor: GuteLauneHerr 04.10.23 - 11:06

    Ja bemerkt man, finde ich auch nicht komplett verkehrt, nervt aber wenn man über Tage Sucht oder innerhalb einer mehrstündigen suche sieht wie beim 2ten oder 3 ten Seiten Aufruf die Preise bei dir angezogen werden, man grundsätzlich 75% andere als die gesuchten Artikel angezeigt bekommt (suche nach Energieeffizienz A, B zeigt 99% c,d,e,f,g an die explizit abgewählt wurden und die ersten und dann jedes xte ist gesponsert und hat nichts mit der Suche zu tun , unübersichtliche Informationen dh bei nem Kühlschrank muss man immer das Produktdaten Blatt öffnen und siehe in Amazon hat der Kühlschrank zb angeblich die Arbeitsumgebungstemperatur von 10-43grad Celsius... bei anderen der selbe Kühlschrank nur von 16-32grad C .... kurz um die wichtigsten Daten sind selten direkt zu sehen und wenn dann nur mit 25-50% Wahrscheinlichkeit das die Angaben stimmen....
    Oder der Kühlschrank ist im Angebot noch für 3tage aber nicht verfügbar, .... oder nur für 150¤mehr....
    Aber expert ist da auch nicht besser 870¤ im Angebot aber ließ sich nicht bestellen, angerufen beschwert und dann war das Angebot plötzlich bei 950¤ + 80¤ Versand komisch das alle da mitziehen dh alle haben wohl so eine ki die persönliche Absprachen unnötig macht, ein Schelm wer dabei böses denkt ...ja das ist Monopol Power... eines zusammen arbeitenden multipol...( da stecken auch die Vergleich s Portale drin denn auch nach Ner Woche bei der denen mitgeteilt wurde das Artikel nicht verfügbar oder mindestens 50-100¤ mehr kostet als beworben wird noch mit dem billigen Preis geworben und man somit nicht zum besten Preis geleitet... aber keine Angst das machen alle Portale so ....)

  5. Re: Wie soll das anders gehen?

    Autor: peterdork 04.10.23 - 15:25

    IT-Profit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum widerspricht Amazon dann?

    Äähh ernstgemeinte Frage?? Meist geht es dabei um SEHR viel Geld, wenn sie es "zugeben" würden...

  6. Re: Wie soll das anders gehen?

    Autor: bananensaft 04.10.23 - 15:56

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glauben die ernsthaft, dass bei Amazon Heerscharen von Mitarbeitern
    > dasitzen und stets für jedes Produkt den Marktpreis überwachen?
    >
    > Merkt man doch sehr gut, wie oft Amazon die Preise teilweise im
    > Cent-Bereich konstant anpasst. Manchmal hat man Glück, manchmal auch
    > ärgerlich, wenn 2 Wochen später der Artikel nach Monaten plötzlich wieder
    > günstiger geworden ist. Entsprechende Browser-Plugins helfen da sehr.
    >
    > Und ja, man merkt sehr oft, dass sich die Preise bei den großen
    > Preissuchmaschinen orientieren. Und manchmal zieht auch Amazon den Preis
    > an, während andere dann sofort nachziehen. Was soll da anders tätig sein
    > als ein Alghorithmus? Die Heinzelmännchen?

    Weil das Monopolistenverhalten ist. In einem "funktionierendem" Markt, kann eine Firma nicht einfach ohne Not die Preise erhöhen, wie sie will. Normalerweise nimmt man den Einkaufspreis, schlägt die eigenen Kosten drauf, plus Marge und voilà: Verkaufspreis.

    Aber da amazon im Onlinehandel fast schon monopolstellung hat, können sie die Preise erhöhen, zum Schaden des Kunden. Und darum geht es hier ja. Das Kunden mehr zahlen als sie zahlen müssten, gäbe es einen echten Wettbewerb.

  7. Re: Wie soll das anders gehen?

    Autor: altuser 04.10.23 - 16:48

    Äh, in einem funktionierenden Markt ist die Preisfindung frei. Adidas kann doch auch Schuhe zum zehnfachen des üblichen eigenen Preises verkaufen - ohne Not und ohne Grund. Welche Marge ist denn Deiner Ansicht nach üblich bzw. auch vorgeschrieben (quer über alle Produktgruppen)?

    Im vorliegenden Fall geht es darum, dass Amazon mögliche Preiserhöhungen an den Wettbewerbern abgeglichen haben soll, um keine Kunden durch höhere Preise als der Wettbewerb zu verlieren. Sie können die Preise nicht einfach unendlich erhöhen, das merken sie ja auch selbst.

  8. Re: Wie soll das anders gehen?

    Autor: bananensaft 04.10.23 - 17:01

    altuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Äh, in einem funktionierenden Markt ist die Preisfindung frei. Adidas kann
    > doch auch Schuhe zum zehnfachen des üblichen eigenen Preises verkaufen -
    > ohne Not und ohne Grund. Welche Marge ist denn Deiner Ansicht nach üblich
    > bzw. auch vorgeschrieben (quer über alle Produktgruppen)?
    Natürlich ist die Preisfindung frei, dass bestreite ich ja nicht. Aber wie Du selbst sagst, wenn der Markt funktioniert sind Preiserhöhungen Grenzen gesetzt, weil die Kunden das nicht mitmachen.

    > Im vorliegenden Fall geht es darum, dass Amazon mögliche Preiserhöhungen an
    > den Wettbewerbern abgeglichen haben soll, um keine Kunden durch höhere
    > Preise als der Wettbewerb zu verlieren. Sie können die Preise nicht einfach
    > unendlich erhöhen, das merken sie ja auch selbst.
    Nein. Es geht darum, dass amazon erst die Preise erhöht, schaut was die Konkurrenz macht und dann ggf. zurückrudert.
    Und die Konkurrenz geht mit, weil amazon halt der grösste Player am Markt ist und man sich an dem orientiert.

    Letztendlich geht es ja um die Verbraucher. Die zahlen dank der Monopolstellung von amazon mehr, als sie auf einem freien Markt zahlen müssten. Weil sich alle an, bis zu einem gewissen Grad, bei amazon orientieren. Und diesen "Grad" lotet amazon automatisiert aus (wohl) und treibt so die Preise hoch.

  9. Re: Wie soll das anders gehen?

    Autor: Paule 04.10.23 - 19:22

    bananensaft schrieb:
    ----------------------------------------------------
    > Weil das Monopolistenverhalten ist. In einem "funktionierendem" Markt, kann
    > eine Firma nicht einfach ohne Not die Preise erhöhen, wie sie will.

    Natürlich kann eine Firma das machen.

    Gerade weil der Markt funktioniert können die Kunden dann einen anderen günstigeren Lieferanten wählen.
    Tun aber halt nicht alle, weil sie ihnen unbekannten Billiganbietern nicht trauen oder aus sonstigen Gründen.

    > Normalerweise nimmt man den Einkaufspreis, schlägt die eigenen Kosten
    > drauf, plus Marge und voilà: Verkaufspreis.

    Und wenn man sieht, dass die Absatzzahlen steigen ... Marge erhöhen und schauen wie sich der Absatz entwickelt. Wenn er zu stark sinkt, dann senkt man halt die Preise wieder bis man ein Gewinn-Optimum aus Absatzmenge und Marge findet.

    > Aber da amazon im Onlinehandel fast schon monopolstellung hat, können sie
    > die Preise erhöhen, zum Schaden des Kunden. Und darum geht es hier ja. Das
    > Kunden mehr zahlen als sie zahlen müssten, gäbe es einen echten Wettbewerb.

    Naja, was wäre wenn Amazon genau das Gegenteil macht und einen harten Preiskampf führt, um die Wettbewerber mit Niedrigpreisen vom Markt zu drängen.

    Die Verbraucherschützer wären dann wohl erst einmal am frohen jubeln über die niedrigen Preise.

    Dann gehen etliche Händler Pleite und Amazon kann die Preise anheben, weil die Konkurrenz fehlt.

    Und dann jammern die Verbraucherschützer bestimmt wieder.
    Und das zu Recht, weil Amazon seine Marktmacht ausgenutzt hätte, um der Konkurrenz zu Schaden.

    Für den Wettbewerb ist es vorteilhafter, wenn der umsatzstärkste Anbieter nicht die niedrigsten Preise macht. So bleibt auch kleinen Händlern noch ausreichend Absatz und Marge.

  10. Re: Wie soll das anders gehen?

    Autor: cmerkens 05.10.23 - 07:30

    Ich verstehe hiebei eins nicht: Wenn ein Preis in Ordnung war (Marge stimmt), warum ziehen dann die anderen bei den Preissteigerung nach? Vielleicht war die Marge doch zu niedrig?
    Wenn es immer nur in eine Richtung gegangen wäre, dann könnte man Amazon verwerfen, sie würden Kunden vom Markt drängen.
    Aber an merkwürdige Preise haben wir uns doch auch anderswo schon gewöhnt. An Tankstellen schwanken die Preise ohne erkennbaren Grund jede Woche um ca. 10 Cent. Warum bieten Supermärkte Waren zu recht hohen Preisen an und locken dann die Kunden regelmäßig mit immer den gleichen Rabbataktionen? Warum kauft Nike seine eigenen Waren wieder zurück vom Markt und vernichtet diese in Afrika?
    Ich frage mich, welcher Preis überhaupt noch "normal" ist.
    Es ist aber nicht verkehrt dem Riesen Amazon genau auf die Finger zu schauen.

  11. Re: Wie soll das anders gehen?

    Autor: schnedan 07.10.23 - 18:39

    du bist ein Bauerhof und verkaufst im örtlichen Supermarkt deine Eier - nur das akzeptiert die bequeme Kundschaft. Du bist teurer, wg. Qualität und so... Dein Preis 3,99 - auch weil du noch 30% an den Supermarkt pro verkauftem Ei zahlen musst.

    Der Supermarkt ist ne Kette und macht ab 85 Cent mit seinen eigenen Eiern Gewinn... also setzt er, da er deine Preise kennt 3,98 an. Du senkst auf 3,97, der Supermarkt auf 3,96...

    In einem funktionieren Markt würde der Supermarkt vielleicht 1,49 nehmen. Für dich als Kunde ist das schlecht das der Supermarkt seine Doppelrolle als Marktplatz und Konkurrent ausnutzt. Das Recht verlangt nun einmal das der Supermarkt das nicht tut und sein geheimes Wissen nicht zum Nachteil der Kunden ausnutzt.

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