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totalversagen der Industrie?

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  1. totalversagen der Industrie?

    Autor: schnedan 10.09.19 - 20:59

    "massive Störungen des Netzbetriebs" bei Standardkonformer Hardware?
    Und gerade bei FTTB hat doch jeder Anschluß eine eigene Faser? Wie kann also ein falscher Endpunkt andere stören?

  2. Re: totalversagen der Industrie?

    Autor: Faksimile 10.09.19 - 21:14

    Weil es nun mal kein einheitliches Netz gibt. Telekom hat die passiven Splitter im Feld, DG im PoP. Andere machen PtP mit aktiven Anschlüssen im PoP (Switch).
    Und so hegt jeder Provider die Befürchtung, dass sein Netz abhimmelt.

  3. Re: totalversagen der Industrie?

    Autor: senf.dazu 11.09.19 - 10:44

    Oder möchte jeder Provider nur alles tun technische und andere Hürden aufzustellen um andere nicht ins Netz oder gar auf die TAL zu lassen ? Bitströme verkaufen ist vielleicht lukrativer ?

    Und selbst bei geförderten Anschlüssen - bei denen wohl eigentlich open-access gefordert ist - ist damit die TAL Übergabe schon mal außen vor .. witzig und geht gar nicht.

    Das sind alles nur vergebliche Versuche den Wettbewerb zu behindern.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.09.19 10:46 durch senf.dazu.

  4. Re: totalversagen der Industrie?

    Autor: MarcusK 11.09.19 - 11:51

    schnedan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "massive Störungen des Netzbetriebs" bei Standardkonformer Hardware?
    > Und gerade bei FTTB hat doch jeder Anschluß eine eigene Faser? Wie kann
    > also ein falscher Endpunkt andere stören?

    nein nicht zwangsläufig. Wenn für jeden Anschluss eine Port im PoP Verwendet werden müsste, wird es nicht wirklich günstig für den Anbieter.
    Es gibt optische Verteiler (die recht billig sind) und dann kann an einem Port für mehrere Teilnehmer anschließen.

  5. Re: totalversagen der Industrie?

    Autor: senf.dazu 11.09.19 - 12:25

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schnedan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "massive Störungen des Netzbetriebs" bei Standardkonformer Hardware?
    > > Und gerade bei FTTB hat doch jeder Anschluß eine eigene Faser? Wie kann
    > > also ein falscher Endpunkt andere stören?
    >
    > nein nicht zwangsläufig. Wenn für jeden Anschluss eine Port im PoP
    > Verwendet werden müsste, wird es nicht wirklich günstig für den Anbieter.
    > Es gibt optische Verteiler (die recht billig sind) und dann kann an einem
    > Port für mehrere Teilnehmer anschließen.

    Man muß vielleicht auch sagen das es solche und solche Glasfaseranbieter gibt. Telekom hat bisher mit Spittern auf der Straße ausgebaut, jede Glasfaser die in die Zentrale führt trägt damit mehrere Haushalte - Deutsche Glasfaser z.B. baut grundsätzlich eine Glasfaser bis zum PoP (Technik"garage"). Das die Preise von DG höher sind als die von Telekom kann man nun auch nicht unbedingt sagen. Also fragt man sich ob's wirklich die Kosten sind die bei der Telekom zu dieser Netzstruktur führen .. zur Behinderung einer möglichen TAL Überlassung im Sinne von open-access führt das auf jeden Fall. Auch DG hat übrigens Kistchen auf der Straße stehen - da sind aber keine Spiltter drin, sondern die Einzelkabel der Haushalte werden auf ein Kabel zum PoP mit vielen Glasfasern (z.B. 96) gespleißt. Das kann dann weil sich die Kosten auf 96 Haushalte verteilen dann auch durchaus ein paar zig Meter länger sein ..

    Technisch gesehen nutzen beide Betreiber wohl im Augenblick GPON, sprich eigentlich könnten die angebotenen Endgeräte nach meinem Verständnis im Augenblick sogar exakt die gleichen sein. Der Unterschied ist nur das Telekom ins "Feld" (sprich an die Dosen an jeder Straßenecke müßte) um die Zahl der Teilnehmer an einem GPON Multiplex zu ändern - Deutsche Glasfaser braucht dafür nur im PoP ein paar Glasfasern umstöpseln. Sprich wenn sich zuviele Poweruser auf einem GPON 32er Multiplex tummeln, dann klemmt man einfach ein paar davon um - und schon hat jeder User wieder seine gefühlten 0.4Gbit/s.

    Bin jedenfalls mal gespannt ob die Telekom wirklich bei ihrer Ausbaumethode bleibt - offene Kooperationen (die die Telekom ja sogar sucht) macht das nicht unbedingt leichter, es sei denn man findet einen Bruder im Geiste. Flexibler auf Datenratenengpässe einzelner Nutzer (shared Medium) kann man bei der Einzelleitung auch reagieren.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 11.09.19 12:37 durch senf.dazu.

  6. Re: totalversagen der Industrie?

    Autor: Faksimile 11.09.19 - 13:22

    So sieht das wohl aus. Exakt so habe ich es auch an unterschiedlichsten Orten in DE selber gesehen. Und genau das macht es nicht einfach ...

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