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Fertigbauteile für Lizenzen

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  1. Fertigbauteile für Lizenzen

    Autor: Beispiel 15.06.10 - 11:05

    Nur ein Beispiel:

    Das Finanzministerium gibt auf und erlaubt XML-Erklärungen.
    Die muss man natürlich komprimiert ausdrucken: "Einnahmen ... Ausgaben: ... Unterschrift+Datum +Telenummer" und beim Finanzamt oder Rathaus abgeben oder halt wer so dumm ist, mit seiner signaturkarte.

    Also ich schreibe eine GPL-Steuererklärungs-Software. Natürlich will ich Geld sehen.
    Also will ich, das mir das Finanzamt die 10 Euro Erklärungs-Erstattung 5 Euro an mich gibt. Wiso-Steuersparbuch usw machen das auch so.
    D.h. ich müsste die GPL (die man nicht embracen darf!) "embracen" und mit Pay-Addons versehen.
    Darf ich "danke Stallmann" aber nicht... "Na super".

    Da programmier ich lieber für Ipad. Da sehe ich wenigstens mein Geld.

  2. Re: Fertigbauteile für Lizenzen

    Autor: martin7 15.06.10 - 12:03

    > D.h. ich müsste die GPL (die man nicht embracen darf!) "embracen" und mit
    > Pay-Addons versehen.

    Technisch sehe ich die Notwendigkeit nicht (vielleicht verstehe ich aber nur Dein Anliegen falsch) denn es ist doch jederzeit möglich Bibliotheken dynamisch gegen GPL zu linken oder nimm LGPL da geht das auch statisch.

    > Da programmier ich lieber für Ipad. Da sehe ich wenigstens mein Geld.

    Das verstehe ich als Alternative nun eigentlich nicht, denn Du bist es doch der obenstehend davon spricht die GPL nutzen zu wollen.
    WEnn Du das nicht willst ist es doch die lizenztechnisch einfachste SAche der WElt DEinen Abnehmern Programmnutzung und Einblick in den Quell-Code erst nach Zahlung einer Gebühr zu ermöglichen und festzulegen unter welchen Bedingungen der Code durch DRitte genutzt werden kann.

    Aber, wie gesagt, vielleicht verstehe ich nur DEin Anliegen nicht.

  3. Re: Fertigbauteile für Lizenzen

    Autor: ewfwef 15.06.10 - 14:08

    [] Ich habe keine Ahnung, was OpenSource bedeutet
    [] Ich wil einfach nur Rumtrollen
    [] Ich kann nicht selbst Programmieren, würde aber gerne GPL Software unter einer anderen Lizenz verkaufen

  4. Re: Fertigbauteile für Lizenzen

    Autor: Beispiel 15.06.10 - 18:44

    Wenn jemand damit nur web2.0_mäßig seine Belege "votet" oder Steuerbelastung plant, will ich nix.
    Ansonsten dürfen die Leute den Code nutzen, weiterentwickeln, gegen Geld Plugins für DATEV anbieten usw.

    Aber wenn jemand seine Steuererklärung damit abgibt, will ich Kohle sehen. Das halte ich für nicht wirklich böse.
    Die quelltexte, unit-tests usw, können und sollen die ruhig vorher haben oder bilanzprüfungssoftware draus bauen oder einen Firmensimulator für Firmengründer um zu sehen, wann/wie wo die Kredite und Kosten einen in der Pleite enden lassen.

    Allerdings muss die Haftung natürlich auf diese 5 Euro beschränkt sein die ich bekomme.
    Usw...

    Tausende von Fragen.
    Keine Antworten.

    Die Libraries sind meist natürlich GPL oder BSD oder sonst wie offen. Der Code wäre wohl zu 100% (Bücherbeispiele und die Tutorials der Hersteller zählen natürlich nicht als Fremdcode) von mir oder Leuten, die ihn mir unter dieser Lizenz "schenken". Was natürlich nicht geht, weil sie es woanders geklaut haben könnten. Ich muss also wie in der baseline-der-gpl eine andere Implementierung selber basteln (siehe speed-space-beispiel der GPL-Conversion-Baseline-Rule-Texte wo man z.b. sort auf speed optimiert, weil der originale code auf speicher optimiert ist. Das echte Beispiel weiss ich grade nicht mehr.) aber na gut.

    Oder man schreibt lernmodule mit den natürlich dazugehörigen Checkertests. Wenn jetzt jemand Prüfungen gegen Geld macht oder Bewerber checkert (was beides völlig erlaubt und fair ist), will ich xx Cent pro Prüfung sehen inclusive Rabattstaffel für viele Bewerber oder Großkunden. Die anderen Checkertests für die anderen Lernmodule von Fremdanbietern wollen ja auch Geld sehen. Also muss man pro Bewerber 1-2 Euro auf die Lernmodul-Schreiber verteilen.
    CreativeCommons vielleicht. Aber alles kompliziert usw.

    Ausserdem hat das BGH dank unklarer Gesetze bis heute die Haftungsbegrenzung bei Vorsatz bzw. Fahrlässigkeit nicht definiert.
    Wer nix zahlt hat auch keine Rechte. Aus die Maus.
    Haftungsbegrenzung bis Payment-Höhe ist das Maximum. Er hätte den offenen und selber von ihm übersetzten Code ja beweisen oder vom TÜV überprüfen können. Auch gegen Patente absichern natürlich. Aber das BGH das Siemens die Softwarepatente verpasst hat und Schrottimmobilien für "gut" hielt und immer wieder trotz späterer Aufdeckung die EC-Karten für sicher deklarierte, sieht das sicher anders.

    "Wir haben unser Atomkraftwerk falsch geplant, weil der Falkplan für 7,50 Euro die Stadtgrenze falsch eingezeichnet hat. Wir wollen die AKW-Abrisskosten+Planungskosten+Korruptionsbeträge+... vom FAlk-Verlag zurück."

    Wenn man die ständigen Unrechts-Bestätigungen von Email-Ausdruckern sieht, kann man also kein FOSS machen und sollte niemals Informatik studieren. Facharbeiter oder Handwerker ist besser. Natürlich keine Hartz4-Dauer-Arbeitslosen-Berufs-Bilder wie MedienInformatiker o.ä..

  5. Re: Fertigbauteile für Lizenzen

    Autor: martin7 15.06.10 - 19:19

    > Aber wenn jemand seine Steuererklärung damit abgibt, will ich Kohle sehen.
    > Das halte ich für nicht wirklich böse.

    Das ist nicht nur nicht böse, sondern doch wohl völlig normal das man für seine Arbeit Geld verlangt und bekommt.

    > Die quelltexte, unit-tests usw, können und sollen die ruhig vorher haben
    > oder bilanzprüfungssoftware draus bauen oder einen Firmensimulator für
    > Firmengründer um zu sehen, wann/wie wo die Kredite und Kosten einen in der
    > Pleite enden lassen.
    >
    > Allerdings muss die Haftung natürlich auf diese 5 Euro beschränkt sein die
    > ich bekomme.

    Da ist eine Frage für einen Fachanwalt, sofern Du Dinge jedoch unternehmerisch anbietest wirst Du wohl kaum grundsätzlich auf eine bestimmte Summe beschränken können.

    > Usw...
    >
    > Tausende von Fragen.

    sehe ich hier nicht

    > Keine Antworten.

    > Die Libraries sind meist natürlich GPL oder BSD oder sonst wie offen.

    zur technischen SEite hatte ich bereits eine Antwort gegeben, die sich nun nachdem ich weiß das bereits offene Code-Bibliotheken existieren und verwendet werden sollen, als zutreffend erweist, denn der offene code (der verwendet wird!) ist ja bereits in der Welt, es geht also inhaltlich nur noch darum die Verwendung durch (nicht programmierkundige) Endanweder zu verhindern, ehe sie gezahlt haben und dazu reicht üblich ein Linken gegen Bibiotheken die den Zugriff auf die eigentlichen Bibliotheken blockieren bis bezahlt ist und Du freischaltest.

    Wohlgemerkt - es geht hier darum das Du sagst der Code der Kernbibliotheken liegt ohnehin bereits offen, d.h. Du mußt kein 'Programmier-Wissen' schützen sondern nur die kostenlose Benutzung durch Endbenutzer verhindern.

    > Der
    > Code wäre wohl zu 100% (Bücherbeispiele und die Tutorials der Hersteller
    > zählen natürlich nicht als Fremdcode) von mir oder Leuten, die ihn mir
    > unter dieser Lizenz "schenken". Was natürlich nicht geht, weil sie es
    > woanders geklaut haben könnten.

    Ja also was denn nun, entweder freie Lizenz oder geklaut, beides zusammen geht ja nunmal nicht.

    > CreativeCommons vielleicht. Aber alles kompliziert usw.

    Creatiuve Commons ist doch eher eine überschaubare Lizenz, was erscheint Dir da konkret "kompliziert"?

    > Ausserdem hat das BGH dank unklarer Gesetze bis heute die
    > Haftungsbegrenzung bei Vorsatz bzw. Fahrlässigkeit nicht definiert.
    > Wer nix zahlt hat auch keine Rechte. Aus die Maus.

    Letzteres stimmt im Generellen eher nicht, denn kostenlose Überlassung von Software ist juristisch nicht automatisch eine SChenkung ... aber frage einen Fachanwalt.

    > Er hätte den offenen
    > und selber von ihm übersetzten Code ja beweisen oder vom TÜV überprüfen
    > können. Auch gegen Patente absichern natürlich. Aber das BGH das Siemens
    > die Softwarepatente verpasst hat und Schrottimmobilien für "gut" hielt und
    > immer wieder trotz späterer Aufdeckung die EC-Karten für sicher
    > deklarierte, sieht das sicher anders.
    >
    > "Wir haben unser Atomkraftwerk falsch geplant, weil der Falkplan für 7,50
    > Euro die Stadtgrenze falsch eingezeichnet hat. Wir wollen die
    > AKW-Abrisskosten+Planungskosten+Korruptionsbeträge+... vom FAlk-Verlag
    > zurück."
    >
    > Wenn man die ständigen Unrechts-Bestätigungen von Email-Ausdruckern sieht,
    > kann man also kein FOSS machen und sollte niemals Informatik studieren.
    > Facharbeiter oder Handwerker ist besser. Natürlich keine
    > Hartz4-Dauer-Arbeitslosen-Berufs-Bilder wie MedienInformatiker o.ä..

    ich weiß nicht recht was dieses Sammelsorium an Aussagen in Summe sagen soll.

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