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  5. › OpenStreetMap: Crisismapping nach dem…

wer haftet?

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  1. wer haftet?

    Autor: rechtsanwaltsgehilfe 16.01.10 - 08:08

    wenn so ein nerd z.b. eine brücke einzeichnet die in wirklichkeit garnicht mehr existiert und ein hilfskonvoi deshalb nicht wie geplant durchkommt. dann sterben z.b. menschen - wer haftet da von den openstreetmap-typen?

    wo bitte ist die verbindlichkeit?!?

    und was bringts wenn es keine verbindlichkeit auf das material gibt?!?

  2. Re: wer haftet?

    Autor: moralische Instanz 16.01.10 - 09:41

    rechtsanwaltsgehilfe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn so ein nerd z.b. eine brücke einzeichnet die in wirklichkeit garnicht
    > mehr existiert und ein hilfskonvoi deshalb nicht wie geplant durchkommt.
    > dann sterben z.b. menschen - wer haftet da von den openstreetmap-typen?
    >
    > wo bitte ist die verbindlichkeit?!?
    >
    > und was bringts wenn es keine verbindlichkeit auf das material gibt?!?

    Du hast das Prinzip nicht verstanden. Hier geht es darum, UNBÜROKRATISCH und SCHNELL Hilfe zu leisten, weil dort Menschen sterben. Und wenn OpenStreetMaps dabei helfen kann, ist das eine tolle Sache. Natürlich kann es dabei zu Fehlern kommen und damit auch zu Verzögerungen bei den Hilfeleistungen. Wenn ich aber einer Person etwas später helfen kann, dafüraber 100 anderen deutlich schneller, spielt das wohl kaum eine Rolle.

    Arogante Typen wie Du würden lieber monatelang nach einem sicheren System suchen und dann loslegen. Bis dahin könnte man es dann wohl auch lassen.

  3. Ich würde vorschlagen Du gehst mal Vorort

    Autor: sfsdfgs 16.01.10 - 11:40

    und lernst es kennen wie man mit einer solchen Situation umgeht und dann sprechen wir über Haftungsfragen wenn diese Dich noch interessieren sollten was ich nicht wirklich glaube.

    nix.over-blog.de/article-haiti-42878690.html

  4. Re: das ist doch erstmal völlig egal

    Autor: helfersyndrom 16.01.10 - 11:49

    Und wo bleibt die Hilfe, wenn es gar keine Karte gibt? Richtig, dann kommt keine. Mit der Karte besteht wenigstens eine Chance.

    Deine krause Logik kann wirklich nur einem Rechtsanwaltsgehilfenhirn entschlüpft sein. Dein Chef wüßte es wahrscheinlich besser. Lieber nicht helfen, weil es ein Haftungsproblem geben könnte? Ich seh' Dich schon mit dem Wasereimer in der Hand neben dem brennenden Haus stehen und zuerst noch rasch den Anwalt konsultieren: Kann der Bewohner mich schadenersatzpflichtig machen, wenn ich seine Möbel naß mache? Sollte ich das Wasser nicht vorsorglich besser wegschütten und warten, bis jemand da ist, der garantieren kann, daß die Einrichtung beim Löschen nicht von meinem Wasser durchnäßt wird?

    Blos gut, daß es auch Menschen gibt, denen solcherlei Überlegungen erstmal völlig schnurz sind, und die einfach zupacken und helfen, wenn es gebraucht wird. Auch, wenn die juristischen Folgen nicht zuvor abgeklärt worden sind.

  5. Re: das ist doch erstmal völlig egal

    Autor: Schnuckelbärchen 17.01.10 - 14:34

    Es kann bei jedem Kartenanbieter passieren dass das Kartenmaterial veraltet ist.
    Ob sich bei Abweicheungen zwischen Kartenmaterial und der Wirklichkeit eine Haftung des Kartenanbieters ableitet wage ich zu bezweifeln:
    Bei keinem kommerziellen Kartenanbieter entsprechen die Karten der Wirklichkeit. Hintergrund ist das Urheberrecht. Würden die Karten die Realität so abbilden wie sie ist dann wären die Karten nur eine Tatsachenbeschreibung und nicht urheberrechtlich geschützt.

    Daher verändern die Anbieter die Karten ein wenig. Sie werden verzerrt und um einige nicht existierende Objekte ergänzt um eventuell vor Gericht jemandem nachweisen zu können dass er "durchgepaust" hat.

    Wenn man die Karten verschiedener Anbieter übereinanderlegt stellt man fest dass die Karten nie wirklich übereinstimmen.

  6. Re: wer haftet?

    Autor: knaxx 18.01.10 - 00:33

    Mal 'ne Gegenfrage: wer haftet denn, wenn der Konvoi sich mangels Ortskenntnis verfahren hat?

    Die Verbindlichkeit bei OSM ergibt sich m.E: allein schon aus der Teilnahme - die ist nämlich freiwillig, d.h. wer bei OSM mitarbeitet wird es in der Regel nicht darauf anlegen, das Projekt mutwillig durch Fehleingaben zu sabotieren. Mal abgesehen davon, dass solche Nerds ziemlich schnell auffallen.

    Manch einem sind wohl die Grundlagen von "Community" nicht ganz klar......

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