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Der gute Kampf!

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  1. Der gute Kampf!

    Autor: Dadie 10.03.12 - 15:52

    Gewalt, Verfolgung und Terrorisierungen sind oft ein Akte der Verzweiflung um gegen einen Feind anzukommen gegen den man mit normalen Mitteln nicht ankommt.

    Zeigt uns Anonymous in diesem Fall nicht , wie auch schon im Fall "Mein Kampf" im Bezug auf Bayern , wie verzweifelt wir sind? Der Idealismus der NPD gar die Nationalismus an sich scheint ein unbesiegbarer Gegner, anders jedenfalls lässt sich das Verhalten nicht erklären.

    Die Frage ist doch wieso und warum ist er unbesiegbar? Gehen wir naiv heran sehen wir sofort zwei Optionen: Entweder an dem was die Nationalisten sagen ist etwas dran. Oder aber die Menschen können die Fehler in dem was die Nationalisten sagen nicht erkennen. Natürlich ist dies sehr naiv gedacht. Denn viele Menschen verfolgen ihre eigenen Ziele und rechtfertigen diesen nur durch Interpretationen irgendwelcher Ideale. Dies gilt ebenfalls für Anonymous.

    Es bleibt also die Frage ob wir Gewalt, Verfolgung und Terrorisierungen tolerieren wollen wenn sie unsere Ideale vertreten oder ob wir uns als eine liberale Nation gegen Gewalt, Verfolgung und Terrorisierungen und für einen offen Dialog entscheiden.

    Doch bedarf es bei diesem Dialog Objektivität, Offenheit, Öffentlichkeit, Bildung, Zeit und Gerechtigkeit. Dinge die uns in Deutschland nicht selten fehlen. Reißerische Schlagzeilen, Emotionale-Argumente und Verschwiegenheit dominieren unsere Politik in der Bundesrepublik.

    Es ist kaum noch möglich anders als durch Gewalt, Verfolgung und Terrorisierungen für die Menschenrechte einzustehen. Es klingt vollkommen absurd wie der Kampf für den Frieden mit Waffen. Unsere Gesellschaft hat sich unlängst an diese absurde Situation in diesem unseren Land gewöhnt. Nun einen offenen Dialog zu führen wäre sinnbildlich Selbstmord.

    Das moralische Dilemma liegt nun bei denen die es noch sehen. Und gleichzeitig zwängt es uns in eine Richtung ohne Rückkehr. Wir können nicht mit der Ächtung der Nationalisten aufhören weil sie andernfalls durch ihren Populismus und durch die mangelnde Bildung, Differenzierung und Offenheit der Bürger zu mächtig würden.

    Ich wünschte Bildung wäre eine Lösung auf diesem Problem. Aber die Bildung erhöhen heißt seit Jahren die Erwartungen und Anforderungen an die Schüler zu reduzieren. Darum wage ich es gar nicht mehr Bildung zu fordern.

    Am Ende wird es so oder so egal sein. In Europa sind die Nationalisten überall im Vormarsch. Sehe ich nach Ungarn dann sehe ich die Deutsche Vergangenheit und die Deutsche Zukunft. Und bin mit mir selber im Dilemma ob ich die Aktion von Anonymous gut finden soll oder weil sie wider meinem liberalen rechtsstaatlichem Empfinden ist schlecht finden soll.

    Ich weiß es wirklich nicht. Und darum kann ich die Verzweiflung verstehen, weiß aber nicht was ich von ihr halten soll.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.03.12 15:54 durch Dadie.

  2. Re: Der gute Kampf!

    Autor: Anonymer Nutzer 10.03.12 - 16:07

    >Es ist kaum noch möglich anders als durch Gewalt, Verfolgung und Terrorisierungen für >die Menschenrechte einzustehen.
    Oh ja, sie müssen wirklich verzweifelt sein, wenn sie ihre eigene Meinung ab absurdum führen.

  3. Re: Der gute Kampf!

    Autor: Anonymer Nutzer 11.03.12 - 14:22

    Nationalismus ist deshalb so erfolgreich, weil er der Natur des Menschen bezüglich des Revierverhaltens entspricht!
    D.h., das eigene Revier(die "Heimat") und Ressourcen werden verteidigt, so wie das im Tierreich auch passiert. Da unterscheiden wir uns nicht von Tieren, was auch völlig normal ist.
    Wer auf die hirnrissige Idee gekommen ist, Nationalismus und damit die Natur des Menschen zu verleugnen und welche Ziele er damit verfolgt, wer weiß...
    Genau so, wie Einige schreien, dass Kriege sinnlos seien ... doch, auch sie gehören zur Natur des Menschen!

  4. Re: Der gute Kampf!

    Autor: OdinX 11.03.12 - 17:38

    Alf Edel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau so, wie Einige schreien, dass Kriege sinnlos seien ... doch, auch sie
    > gehören zur Natur des Menschen!

    Jein. Wenn die Weltbevölkerung weiter zunimmt, dann wird es irgendwann aufgrund von Ressourcenknappheit einen enormen Krieg geben, um die Population wieder zu reduzieren. So funktioniert die Welt, sie ist ein grosser Regelkreis. Aber Krieg kommt in der Fauna trotzdem nicht vor, nur wir Menschen tun dies, weil bei uns alle anderen Regelmechanismen versagen, wir könnten dies aber auch ohne Krieg regeln, wenn wir die Fertilitätsrate senken würden. (z.B. in Afrika und Indien)

  5. Die Natur regelt das selbst.

    Autor: Eurit 11.03.12 - 17:55

    <wir könnten dies aber auch ohne Krieg regeln, wenn wir die Fertilitätsrate senken würden. (z.B. in Afrika und Indien)



    Das regelt die Natur schon selber. Dafür hat sie AIDS, Ebola, Malaria usw. erfunden.

    Der Logik verpflichtet :)

  6. Re: Die Natur regelt das selbst.

    Autor: OdinX 11.03.12 - 19:04

    Eurit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > <wir könnten dies aber auch ohne Krieg regeln, wenn wir die Fertilitätsrate
    > senken würden. (z.B. in Afrika und Indien)
    >
    > Das regelt die Natur schon selber. Dafür hat sie AIDS, Ebola, Malaria usw.
    > erfunden.

    Meine Rede. Und wenn das nicht ausreicht gibts eben Krieg.

  7. Re: Die Natur regelt das selbst.

    Autor: Soley 11.03.12 - 19:50

    > Das regelt die Natur schon selber. Dafür hat sie AIDS, Ebola, Malaria usw.
    > erfunden

    Die Natur kann sich gar nicht genug Krankheiten ausdenken. Der Mensch entwickelt ständig Gegenmittel. Mit der Zeit wird es auch für momentan unheilbare Krankheiten ein Gegenmittel geben. Zur Not wird man einfach die erkrankten Organe austauschen (Man arbeitet ja bereits fieberhaft an Organzucht)

    > wir könnten dies aber auch ohne Krieg regeln, wenn wir die Fertilitätsrate
    > senken würden. (z.B. in Afrika und Indien)

    Das würde wiederum zu einem riesen Wirtschaftsproblem führen... gerade in Deutschland. Hier zahlen die arbeitenden die Rente für die Rentner. Wenn Die Geburtenrate beschränkt wird, dann werden die Sozialabgaben, die auf einen Arbeitnehmer kommen einfach untragbar. Zumal die alten Menschen immer länger leben und damit die Rentenkasse mehr kosten (Dieses ganze Rentensystem wurde einfach nicht gut durchdacht)

    > Genau so, wie Einige schreien, dass Kriege sinnlos seien ... doch, auch sie
    > gehören zur Natur des Menschen!

    Da muss ich voll zustimmen. Der Mensch ist von Natur aus ein egoistisches Wesen und zieht das eigene Wohl dem Wohl anderer vor. Deshalb wird es früher oder später zu Kriegen kommen, um die verbliebenen Ressourcen zu verteidigen. Die heutige Kultur mag zwar den Egoismus im Menschen etwas zurückgedrängt haben (Man beobachtet immer wieder, dass Kleinkinder von sich aus gerne anderen Menschen helfen, auch wenn sie nichts davon haben). Aber in einer kapitalistischen Welt, in der für stinkendes Geld betrogen, gemordet und ausgebeutet wird, sind Kriege vorprogrammiert...

    >> Die Freiheit der MEnschen ist per Se in unserer Gesellschaft eingeschränkt.
    >>
    >> 1. Durch Gesetze und Verordnungen
    >> 2. Durch die moralischen Grundsätze, nach der die Mehrheit lebt (siehe
    >> Wulff)
    >> 3. Durch die eigenen moralischen Grundsätze
    >
    > Das sollten sie aber nicht, die Gesetze sollten den Handlungsspielraum >optimalerweise nur soweit einschränken, dass Kollisionen vermieden werden, also >die Freiheit anderer eingeschränkt wird. Z.B. darf ich keinen Menschen töten, weil >ich sonst dessen Freiheit (ziemlich stark) einschränke.

    Es wäre zwar schön, wenn es so möglich wäre... Aber es gibt immer ein paar Spinner, die sich nicht an die Regeln halten und versuchen andere Menschen umzubringen. Deshalb muss das Gesetz die Freiheit solcher Menschen so gut es geht einschränken, damit es zu so etwas nicht kommt. (z.B. Indem es verboten ist öffentlich Waffen zu führen)

  8. Re: Beiträge zensiert

    Autor: Fuchser 12.03.12 - 13:51

    Kann mir bitte jemand erklären, warum die Beiträge zur Homosexualität gelöscht wurden? Daran, dass sie keinen Bezug mehr zum Thema des Artikels hatten, kann es nicht liegen, da einige der noch vorhandenen Beiträge ebensowenig mit der NPD oder Anonymous zu tun haben.

    Gestern abend gab es noch 15 Beiträge zum Thema, heute nur noch sieben.

    Man muss anscheinend leider davon ausgehen, dass hier und da immer wieder ungeliebte Meinungsäußerugen zensiert werden. Das Dumme daran ist ja: Es bekommt niemand mit. Wenn man einen gelöschten Beitrag wieder einstellt, wird der wieder gelöscht und eine direkte Nachricht an z.B. golem wird wahrscheinlich ignoriert.

    Deswegen sollte man eigentlich überall auf der Hut sein und damit rechnen, dass die abgegebenen Meinungen, Beiträge und Artikel _nicht_ die ganze Meinungsvielfalt widerspiegeln, die in der Bevölkerung existiert und von ihr geäußert wurde.

    Schade und traurig zugleich.

    Fuchser



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.03.12 13:57 durch Fuchser.

  9. Re: Beiträge zensiert

    Autor: -CK- 12.03.12 - 15:45

    Sei froh, dass deine freien Meinungsäußerungen nur gelöscht werden.
    Andere (zwar fehlgeleitete, aber immer noch: ) Mitmenschen haben nicht so viel Glück. Deren Wahrnehmung des Rechts auf freie Meinungsäußerung oder auch nur deren nicht zwangsläufig politisch motivierte Einkauf bei einem Szene-Versandhaus hat hier wieder einmal eine massive Grundrechtsverletzung seitens Neofachosten wie Anonymous zur Folge gehabt.

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