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Sache des Preises und der Einfachheit

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  1. Sache des Preises und der Einfachheit

    Autor: jack-jack-jack 04.07.11 - 20:57

    1. Enge Serifen-Schriften tun mir in den Augen weh

    2. die Leute wollen Kein Abo Modell, weder Online noch Offline
    die Leute wollen Kein Abo Modell, weder Online noch Offline
    die Leute wollen Kein Abo Modell, weder Online noch Offline

    3. 2 Pfund die Woche sind 8 Pfund im Monat , ca 120 Euro im Jahr
    das ist zu viel
    das ist zu viel
    das ist zu viel

    4. wir sind weit weg von einem einfachen, schnellen, günstigen Pay pro Article Modell

  2. Re: Sache des Preises und der Einfachheit

    Autor: samy 04.07.11 - 21:19

    jack-jack-jack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > 4. wir sind weit weg von einem einfachen, schnellen, günstigen Pay pro
    > Article Modell

    Naja wenn schon englisch dann "pay pro article model" ohne 2 l ;-)

    Ansonsten hast du schon recht. Ich finde die Stiftung Warentest macht, das auf test.de ganz gut. Man lädt ein günstiges Guthaben auf oder zahlt halt pro Seite.

    Bei Zeitungsartikeln würde ich nicht so viel zahlen wollen. Ich denke da wären 10-50 Cent pro Artikel, das höchste der Gefühle. Damit würden die wohl mehr einnehmen als mit ihrem 120-Euro-Abo....

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
    -------------------------------------------------

  3. Re: Sache des Preises und der Einfachheit

    Autor: Thread-Anzeige 04.07.11 - 21:23

    Die IT-Branche ist überraschenderweise oft nicht wirklich kostensenkend. Siehe IT-Korruption mit überteuerten IT-Aufträgen neulich.
    Zillionen-Investitionen in ein CMS u.ä. sind ganz normal.

    Du vergisst, das die Werbekunden das Print-Mag billiger machen. Daher kann die E-Version durchaus mehr kosten. Vereinszeitschriften oder Hobbykrams u.ä. hingegen könnten die gesparten Druck+Versandkosten an die Käufer weitergeben. Werbelastige Mags hingegen haben vielleicht ein Problem und wären online vielleicht teurer weil die die Print-Werbe-Einnahmen pro Exemplar nicht gleich hohe Einnahmen für E-Werbung entgegenstehen. Ein US-Games-Mag gabs für $ 30-40 als Jahresabo und ich glaube sogar die EGM-international mit weltweitem Versand. Die E-Mags kommen in einen vollen Markt der von google-Ads und zillionen vermarkteter Webseiten schon geruled wird und wo sie früher nicht schon mitspielen wollten. Allerdings kann man E-Artikel auch Jahre später noch verkaufen und der Vermarktungszeitraum eines Warentest-Artikels wäre bis zur Neuauflage und nicht nur für die 30 Tage Heftverkauf. Man verkauft dann also eher Content an Leser als wie bisher eher Print-Werbeflächen an Werbekunden.

    Das Geheule wegen Adressverkauf ist hingegen natürlich nur armselig.

    So lange die Banken kein Micropayment anbieten, muss man schon eine ganze Zeitung o.ä. kaufen und nicht nur einzelne Artikel. Die bezahlst Du bisher bei Print auch mit.
    Eine gute EU hätte Paketierung mit kleinen Paketen die man kauft. Aber dann könnte man Tape-Flats auch nachbuchen bzw. aufstocken.
    In der Übergangsphase wirst Du also zeitsynchron spiegel-Online und Spiegel-Heft/Kios kaufen "müssen".

  4. Re: Sache des Preises und der Einfachheit

    Autor: iu3h45iuh456 04.07.11 - 22:38

    samy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Zeitungsartikeln würde ich nicht so viel zahlen wollen. Ich denke da
    > wären 10-50 Cent pro Artikel, das höchste der Gefühle. Damit würden die
    > wohl mehr einnehmen als mit ihrem 120-Euro-Abo....

    Bei test.de mag das gehen, da lädt man sich ganz gezielt einen Test herunter. Aber bei Nachrichten pro Artikel zu zahlen wirkt hemmend. Da überlegt man sich zweimal, ob man das wirklich lesen will. Bei kostenlosem Inhalt oder all-inclusive klickt man im Zweifelsfall drauf und liest dann nicht weiter, wenns doch langweilig ist.

  5. Re: Sache des Preises und der Einfachheit

    Autor: iu3h45iuh456 04.07.11 - 22:39

    jack-jack-jack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2. die Leute wollen Kein Abo Modell, weder Online noch Offline
    > die Leute wollen Kein Abo Modell, weder Online noch Offline
    > die Leute wollen Kein Abo Modell, weder Online noch Offline

    Bei Tageszeitungen (gerade im lokalen Bereich) schon.

  6. Re: Sache des Preises und der Einfachheit

    Autor: Rapmaster 3000 05.07.11 - 10:21

    jack-jack-jack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2. die Leute wollen Kein Abo Modell, weder Online noch Offline


    Dann frag ich mich wieso seit Jahrzehnten so viele Leute ne Tageszeitung täglich nach Hause geliefert bekommen....

  7. Re: Sache des Preises und der Einfachheit

    Autor: Thread-Anzeige 05.07.11 - 10:28

    Wenn Du in London bist, kaufst Du für eine Woche für 2 Pfund die Times für dein Iphone oder Ipad. Das können kostenlos-mentalisten halt nicht nachvollziehen.
    Mallorca-Rentner o.ä. können bzw. wollen auch keine 12-monatigen Abos mehr beziehen wenn sie nur 3 Monate in Deutschland sind. Per Internet ist die Flexibilität der Laufzeit viel besser. Und dem Rentner auf Mallorca kriegt Mallorca-Werbung in seine Artikel vom Pusemuckelaner Tageblatt.

    Hoffentlich ist dieses Post-Projekt ernst gemeint und ersetzt viel Papier durch Tablett-Internet-Zustellung.

  8. Re: Sache des Preises und der Einfachheit

    Autor: kevla 05.07.11 - 12:27

    samy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jack-jack-jack schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > 4. wir sind weit weg von einem einfachen, schnellen, günstigen Pay pro
    > > Article Modell
    >
    > Naja wenn schon englisch dann "pay pro article model" ohne 2 l ;-)
    >
    > Ansonsten hast du schon recht. Ich finde die Stiftung Warentest macht, das
    > auf test.de ganz gut. Man lädt ein günstiges Guthaben auf oder zahlt halt
    > pro Seite.
    >
    > Bei Zeitungsartikeln würde ich nicht so viel zahlen wollen. Ich denke da
    > wären 10-50 Cent pro Artikel, das höchste der Gefühle. Damit würden die
    > wohl mehr einnehmen als mit ihrem 120-Euro-Abo....

    wenn schon englisch, dann "pay per..", aber lassen wir das...

    ich bleib lieber bei der taz:
    https://www.taz.de/zeitung/abo/standardabo/
    https://www.taz.de/zeitung/abo/digitales-abo/

    für online-artikel würde ich nicht viel zahlen, die sollen das gefälligst mit werbung finanzieren. ich würde höchstens nen werbeskostenzuschuss leisten.

  9. Re: Sache des Preises und der Einfachheit

    Autor: swissmess 12.07.11 - 20:05

    > Bei test.de mag das gehen, da lädt man sich ganz gezielt einen Test
    > herunter. Aber bei Nachrichten pro Artikel zu zahlen wirkt hemmend. Da
    > überlegt man sich zweimal, ob man das wirklich lesen will.

    Dies würde vielleicht bei gewissen/vielen Zeitungen schlagartig auf einen Zugriff von 0 führen. Oder würdest du einen bild.de Artikel kaufen, wenn du dafür 50Cent zahlen müsstest ;)
    Super Idee! Muss eingeführt werden. Endlich mehr gute Qualität im Journalismus! :D

    > Bei kostenlosem
    > Inhalt oder all-inclusive klickt man im Zweifelsfall drauf und liest dann
    > nicht weiter, wenns doch langweilig ist.

    Meine Meinung ist meine Meinung, Deine Meinung ist deine Meinung
    Die Herausforderung ist die Toleranz anderer Meinungen... Kannst du es auch?

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