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Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

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  1. Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: smonkey 22.09.21 - 08:30

    Ich fahre seit vielen Jahren regelmäßig Mountainbike ohne Motor. Nur gelegentlich, greife ich mal auf unser Familien-E-Bike zurück, wenn ich unsere beiden Kinder im Anhänger dabei habe (ich wohne in einer eher bergigen Region). Das sind dann 60kg+ die an der Hinterachse ziehen.

    So auch neulich als unsere Kinder zu ihren Großeltern gefahren habe. Auf dem Rückweg ohne Kinder, kommt doch tatsächlich ein etwas älterer Mountainbiker daher und pöbelt mich ohne unterlass von der Seite an, er wäre enttäuscht von mir und warum ich mir so ein - Zitat - "Behindertenfahrrad" anschaffen würde.

    Ich frage mich, wenn er das bei jedem eBike Fahrer macht, kommt er da überhaupt noch zum Fahren? Manche Leute besitzen offensichtlich überhaupt keinen Anstand. Wie verroht muss man eigentlich sein um grundlos wildfremde Menschen anzupöbeln?

  2. Re: Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: Hallonator 22.09.21 - 08:46

    Der sagt was dagegen, dass du einen Motor verwendest, wenn du 60+ kg ziehst?

    Da kommt man ohne Motor doch sicher nur sehr langsam voran?

  3. Re: Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: smonkey 22.09.21 - 08:58

    Hallonator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der sagt was dagegen, dass du einen Motor verwendest, wenn du 60+ kg
    > ziehst?

    Im konkreten Fall, war ich auf dem Rückweg ohne Anhänger / Kinder. Das eBike muss ja auch wieder irgendwie nach Hause kommen.

    > Da kommt man ohne Motor doch sicher nur sehr langsam voran?

    Also auf der Strecke gibt es eine längere Steigung, da komme ich als halbwegs trainierter Mensch trotz höchster Leistungsstufe (Bosch Performance CX) wegen des Zusatzgewichts dennoch geradeso hoch.

  4. Re: Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: Rabbit0815 22.09.21 - 10:14

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallonator schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der sagt was dagegen, dass du einen Motor verwendest, wenn du 60+ kg
    > > ziehst?
    >
    > Im konkreten Fall, war ich auf dem Rückweg ohne Anhänger / Kinder. Das
    > eBike muss ja auch wieder irgendwie nach Hause kommen.
    >
    > > Da kommt man ohne Motor doch sicher nur sehr langsam voran?
    >
    > Also auf der Strecke gibt es eine längere Steigung, da komme ich als
    > halbwegs trainierter Mensch trotz höchster Leistungsstufe (Bosch
    > Performance CX) wegen des Zusatzgewichts dennoch geradeso hoch.

    Der Grund ist doch zweitrangig. Jeder kann das fahren, was ihm Spaß macht. Aber es scheint heut zu Tage Mode zu sein, sein eigenes Ego dadurch aufzupeppen, dass man andere grundlos anpöbelt. Für so was fehlt mir jedes Verständnis.

  5. Re: Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: smonkey 22.09.21 - 10:57

    Rabbit0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Grund ist doch zweitrangig. Jeder kann das fahren, was ihm Spaß macht.
    > Aber es scheint heut zu Tage Mode zu sein, sein eigenes Ego dadurch
    > aufzupeppen, dass man andere grundlos anpöbelt. Für so was fehlt mir jedes
    > Verständnis.

    Ja, richtig. Mir scheint dieses "Trollen" in den Internetforen mehr und mehr ins reale Leben überzuschwappen.

  6. Re: Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: googie 22.09.21 - 10:59

    Das Ding ist doch, ich komme mit der gleichen Bewegung weiter. Also im Endefekt ist ein Pedelec doch besser. Studien zufolge fuhren Pedelecbesitzer öfter und viel längere Strecken damit. Eine Studie aus Basel zeigte sogar, das die E-Bike-Fahrer nachher sogar fitter waren als die Teilnehmer, die ein Rad ohne Motor nutzten. Das könnte daran liegen, dass Pedelecfahrer sich häufiger an Berge und Hügel herantrauten. Und gerade das trainiert besonders gut.
    Bei einer Studie der Medizinischen Hochschule Hannover kam heraus, dass die Herzfrequenz der Probanten mit Motor nur 10 Schläge niedriger war, wie wenn diese mit einem normalen Fahrrad unterwegs waren. In der gleichen Studie wurde festgestellt, dass Pedelecfahrer 60 % mehr gefahren sind.

  7. Re: Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: Hallonator 22.09.21 - 11:07

    googie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das könnte daran liegen,
    > dass Pedelecfahrer sich häufiger an Berge und Hügel herantrauten. Und
    > gerade das trainiert besonders gut.
    Ich wäre jetzt davon ausgegangen, dass gerade da der Motor viel unterstützt.

    In meiner Vorstellung war es so, dass der Motor bei niedrigen Geschwindigkeiten gut unterstützt und beim schnellen fahren dann gar nicht mehr.

    Liege ich da falsch?

  8. Re: Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: smonkey 22.09.21 - 11:10

    Der Motor unterstützt durchaus "gut", je nach gewählter Stufe und Steigung. Prinzipiell muss man aber dennoch auch auf höchster Stufe auch noch "gut mittreten". Es ist kein Moped, wo man nur am Gashebel zieht.

  9. Re: Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: googie 22.09.21 - 11:12

    Das ist korrekt, ab 25 km/h schaltet sich der Motor ab. Aber man muss ja treten. Wenn du jetzt 80 Watt auf deinem Pedelec trittst und fährst, dann trittst du eben trotzdem 80 Watt mehr wie auf einem Fahrrad ohne Unterstützung, welches du deswegen nicht nutzt.

  10. Re: Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: Trollversteher 22.09.21 - 11:14

    >Der Grund ist doch zweitrangig. Jeder kann das fahren, was ihm Spaß macht. Aber es scheint heut zu Tage Mode zu sein, sein eigenes Ego dadurch aufzupeppen, dass man andere grundlos anpöbelt. Für so was fehlt mir jedes Verständnis.

    Richtig. Sieht man täglich auf facebook, wo regelmässig offenbar unbefriedigte und unterbeschäftigte Trolle wirklich unter *jedem* Artikel, dessen Inhalt sie eigentlich nicht interesiert und von dessen Thema sie nicht die geringste Ahnung haben (gerade sehr beliebt: überzeugte fundamentalistische Fleischesser unter Artikeln über vegetarische/vegane Gerichte) ihren unqualifizierten Senf abgeben, und erst mal jeden Anwesenden, nach dem Motto "Wer das nutzt ist ein dummer, werbemanipulierter Trottel" rundum beleidigen. Das gleiche findet man natürlich auch unter beliebigen anderen Themen - was sich gefühlt früher nur auf "Console/OS-wars" Themen beschränkt hat, nämlich dass irgendwelche "fanboys" und "hater" einen "Flame-war" vom Zaun brechen, scheint sich mittlerweile auf jedes beliebige Thema übertragen zu haben...

  11. Re: Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: smonkey 22.09.21 - 11:43

    Erinnert mich ein wenig an einen anderen "real-life" Fall:

    Ich habe neulich meine Frau ins Impfzentrum gefahren (~20km), während der Wartezeit bin ich mit unserer Tochter zum nächstgelegenen Spielplatz gefahren. Kaum ausgestiegen werden wir schon wüst von einer Frau von einem anliegenden Balkon aus minutenlang beschimpft, was wir für faule Säue wären, mit unserem Kind mit dem Auto zum Spielplatz zu fahren usw usf.
    Leider kam ich nicht dazu, der Dame zu erklären, dass unsere Tochter den Waldkindergarten besucht, jeden Tag mehrere Kilometer läuft und wir sie wenn möglich mit dem Fahrrad bringen / holen. Muss man fremde Menschen, ohne jegliche Kenntnis deren persönlichen Umstände wirklich einfach wahllos beleidigen?

  12. Re: Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: Weitsicht0711 22.09.21 - 11:53

    Hallonator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > googie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das könnte daran liegen,
    > > dass Pedelecfahrer sich häufiger an Berge und Hügel herantrauten. Und
    > > gerade das trainiert besonders gut.
    > Ich wäre jetzt davon ausgegangen, dass gerade da der Motor viel
    > unterstützt.
    >
    > In meiner Vorstellung war es so, dass der Motor bei niedrigen
    > Geschwindigkeiten gut unterstützt und beim schnellen fahren dann gar nicht
    > mehr.
    >
    > Liege ich da falsch?

    Das Gesetzt sagt, dass mit der Erhöhung der Geschwindigkeit die Unterstützung verringert werden muss. jedoch sagt es nicht dass dies auf 0 fallen gehen muss. Hauptsache die Kennlinie zeigt ein wenig nach unten.

    Bis natürlich 25km/h dann ist natürlich Schluss.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.09.21 11:54 durch Weitsicht0711.

  13. Re: Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: smonkey 22.09.21 - 11:58

    Weitsicht0711 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bis natürlich 25km/h dann ist natürlich Schluss.

    Bei meinem Bosch-Motor (und vermutlich bei allen anderen) reduziert sich die Unterstützung erst ab 25 km/h (lt. Tacho) und fällt erst bei 27 km/h (lt. Tacho) ganz weg.

  14. Re: Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: Weitsicht0711 22.09.21 - 12:05

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weitsicht0711 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----

    >
    > Bei meinem Bosch-Motor (und vermutlich bei allen anderen) reduziert sich
    > die Unterstützung erst ab 25 km/h (lt. Tacho) und fällt erst bei 27 km/h
    > (lt. Tacho) ganz weg.

    Die muss sich verringern.

    "dessen Unterstützung sich mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit progressiv verringert "

    Aber es steht ja nichts dran von spürbar. Hauptsache die Kennlinie geht nach unten.

  15. Re: Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: leonardo-nav 22.09.21 - 12:09

    Ja, so ist das bei dem von meiner Mutter auch. Damit fahr ich wenn ich meine Eltern besuche auch mal ganz gern durch die Gegend, obgleich es zwar ein sehr unsportliches Damenrad ist kann ich da problemlos längere Strecken auf 27km/h (lt. Tacho) fahren.

    Das schaffe ich bei meinen eigenen Fahrrädern nur unter großer Anstrengung. :D Die 17km von der Arbeit hab ich, als ich mal gemessen hab, auffem Mountainbike in 42 Minuten zurückgelegt (also ~24km/h), da war ich aber ordentlich verschwitzt nach.

    E-Bikes sind schon an sich ne feine Sache. Aber man muss schon, noch mehr als beim normalen Fahrradfahren, viel Acht auf Sicherheit geben. Es ist noch mal deutlich gefährlicher.

  16. Re: Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: smonkey 22.09.21 - 12:12

    Weitsicht0711 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die muss sich verringern.
    >
    > "dessen Unterstützung sich mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit
    > progressiv verringert "
    >
    > Aber es steht ja nichts dran von spürbar. Hauptsache die Kennlinie geht
    > nach unten.

    Ja, ich Rede von "spürbar". :)

  17. Re: Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: Trollversteher 22.09.21 - 12:21

    Nein, muss man ganz sicher nicht, in der Regel steckt da Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben gepaart mit dem typisch deutschen Hang erst mal über alles zu meckern und jammern, was nicht den eigenen subjektiven Vorstellungen entspricht, dahinter.
    Alleine schon dass Du Dich damit genötigt gefühlt hast, Dich vor wildfremden Krawallbürgern rechtfertigen zu müssen, geht ja schon mal gar nicht.

  18. Re: Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: Weitsicht0711 22.09.21 - 14:43

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Ja, ich Rede von "spürbar". :)
    >
    >

    Wäre interessant was da jetzt ein Jurist sagen würde.

  19. Re: Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: smonkey 22.09.21 - 15:16

    Weitsicht0711 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre interessant was da jetzt ein Jurist sagen würde.

    Im ungünstigsten Fall, gilt das Pedelec mit angepasster Leistungskurve nicht mehr als "Fahrrad".

  20. Re: Und dazu muss man sich noch anpöbeln lassen.

    Autor: koelnerdom 23.09.21 - 16:37

    Danke für diesen Beitrag. Ich verstehe das auch nicht. Ich schrieb an anderer Stelle: ich bin vor einem Jahr umgestiegen. Auto weg, Radius sollte aber im Nahverkehr ähnlich bleiben, um so wenig wie möglich in die Öffis zu müssen.
    Warum man "so jung" auf sowas fahren würde, hört man ab und an an der Ampel. Non verbal ist es allerdings sehr viel nerviger, wenn das Menschen in ihrem Ehrgeiz kitzelt. Das kann ja nicht sein, dass ich mit meinem geilen Rennrad nicht schneller auf den Berg komme, als der alte Mann auf seinem E-Bike.
    Kann man Leute nicht einfach machen lassen, was ihnen Spaß macht, sie für nützlich halten oder was weiß ich? Also natürlich solange sie niemanden anderen damit einschränken.

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