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Der Wirkungsgrad ist irrelevant.

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  1. Der Wirkungsgrad ist irrelevant.

    Autor: Anonymer Nutzer 14.08.16 - 11:27

    Die Natur ist ein Optimierungsweltmeister, die Evolution ist nun einmal das erfolgreichste Testlabor.

    Weil Photosynthese so zuverlässig und simpel aufgebaut ist und die entsprechenden "Zellfabriken" so simpel von Pflanzen gebildet werden können ist ein vergleichsweise geringer Wirkungsgrad egal, es werden halt umso mehr Kollektoren gebildet, siehe jeder blätterbehangene Baum oder jeder Grashalm, der eine einzige Photosyntheseeinheit ist.

    Was wir daraus lernen könnten wäre: don't overengineer.

    Der Ingenieur ist es gewöhnt sich technischen Optimierungs- und Maximierungsproblemen zu verschreiben. Dabei wäre es am wichtigsten ein Maß an Effektivität vorzudefinieren, zB indem man auslotet wieviel Dachfläche man mit Kollektoren belegen könnte, dann legt man die angestrebte Ausbeute bei mittlerer Sonneneinstrahlung unserer Breiten fest und dann hat man das Entwicklungsziel bzgl. Wirkungsgrad. Ist der erreicht, dann geht es nur noch darum, die Produktion und den Langzeiteinsatz zu einfach, billig, ressourcensparsam und wartungsarm wie möglich zu machen, sodass solche Kollektoren quasi ebenso billig und selbstverständlich für ein Gebäude sind, wie Dachrinnen oder ein Fassadenanstrich.

    Dann noch der Zielparameter "keine Gefahr mehr bei Löscharbeiten" irgendwie eingearbeitet und das in der Fläche ausgerollt und wir haben unsere Energiewende. Viel kraftvoller, als einige Solarfarmen mit hochgezüchteten Siliziumscheiben, die entsprechend teuer sind und erstmal ihre Kapitalkosten und ihre Ökobilanz wieder reinholen müssen in den ersten Jahren bis Jahrzehnten, bis sie einen ökologischen und ökonomischen Überschuss erzeugen.

    Das Pflanzenblatt erzeugt bereits wenige Tage nach der Bildung einen Überschuss für die Pflanze. Und diese Biochemiefabrik "Blatt" ist so billig in der Herstellung für die Pflanze, dass es sich für die meisten heimischen Sorten ressourcentechnisch eher lohnt die jeden Herbst abzuwerfen und im Frühling neu zu bilden, als diese robuster zu designen und somit über den Winter behalten zu können (zB Nadelgehölze). Sonst hätte sich das als Selektionsvorteil nämlich schon längst durchgesetzt!

    Und das ganze ist dann auch noch zu 100 % biologisch abbaubar. Genau das, was eine echte ÖKOLOGISCHE Energiewende also braucht. Dann ist auch der geringe Wirkungsgrad egal. Davon muss man lernen!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.16 11:32 durch Lügenbold.

  2. Re: Der Wirkungsgrad ist irrelevant.

    Autor: Seradest 15.08.16 - 01:15

    Genau, nur der Preis zählt. Egal ob der wirkungsgrad nur 1% ist, wenn das Ganze nur billig genug in Herstellung, Installation und Betrieb ist. Gibt natürlich einen Zusammenhang von Wirkungsgrad und akzeptablen Preis...

    Wahrscheinlich ist das effizienteste eine Pflanze zu züchten, die direkt flüssigen oder gasförmigen Treibstoff produziert, bzw. Früchte trägt aus denen Treibstoffe spottbillig synthetisierbar sind.

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