Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Photosynthese: Der Traum vom…

Der Wirkungsgrad ist irrelevant.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Der Wirkungsgrad ist irrelevant.

    Autor: Anonymer Nutzer 14.08.16 - 11:27

    Die Natur ist ein Optimierungsweltmeister, die Evolution ist nun einmal das erfolgreichste Testlabor.

    Weil Photosynthese so zuverlässig und simpel aufgebaut ist und die entsprechenden "Zellfabriken" so simpel von Pflanzen gebildet werden können ist ein vergleichsweise geringer Wirkungsgrad egal, es werden halt umso mehr Kollektoren gebildet, siehe jeder blätterbehangene Baum oder jeder Grashalm, der eine einzige Photosyntheseeinheit ist.

    Was wir daraus lernen könnten wäre: don't overengineer.

    Der Ingenieur ist es gewöhnt sich technischen Optimierungs- und Maximierungsproblemen zu verschreiben. Dabei wäre es am wichtigsten ein Maß an Effektivität vorzudefinieren, zB indem man auslotet wieviel Dachfläche man mit Kollektoren belegen könnte, dann legt man die angestrebte Ausbeute bei mittlerer Sonneneinstrahlung unserer Breiten fest und dann hat man das Entwicklungsziel bzgl. Wirkungsgrad. Ist der erreicht, dann geht es nur noch darum, die Produktion und den Langzeiteinsatz zu einfach, billig, ressourcensparsam und wartungsarm wie möglich zu machen, sodass solche Kollektoren quasi ebenso billig und selbstverständlich für ein Gebäude sind, wie Dachrinnen oder ein Fassadenanstrich.

    Dann noch der Zielparameter "keine Gefahr mehr bei Löscharbeiten" irgendwie eingearbeitet und das in der Fläche ausgerollt und wir haben unsere Energiewende. Viel kraftvoller, als einige Solarfarmen mit hochgezüchteten Siliziumscheiben, die entsprechend teuer sind und erstmal ihre Kapitalkosten und ihre Ökobilanz wieder reinholen müssen in den ersten Jahren bis Jahrzehnten, bis sie einen ökologischen und ökonomischen Überschuss erzeugen.

    Das Pflanzenblatt erzeugt bereits wenige Tage nach der Bildung einen Überschuss für die Pflanze. Und diese Biochemiefabrik "Blatt" ist so billig in der Herstellung für die Pflanze, dass es sich für die meisten heimischen Sorten ressourcentechnisch eher lohnt die jeden Herbst abzuwerfen und im Frühling neu zu bilden, als diese robuster zu designen und somit über den Winter behalten zu können (zB Nadelgehölze). Sonst hätte sich das als Selektionsvorteil nämlich schon längst durchgesetzt!

    Und das ganze ist dann auch noch zu 100 % biologisch abbaubar. Genau das, was eine echte ÖKOLOGISCHE Energiewende also braucht. Dann ist auch der geringe Wirkungsgrad egal. Davon muss man lernen!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.16 11:32 durch Lügenbold.

  2. Re: Der Wirkungsgrad ist irrelevant.

    Autor: Seradest 15.08.16 - 01:15

    Genau, nur der Preis zählt. Egal ob der wirkungsgrad nur 1% ist, wenn das Ganze nur billig genug in Herstellung, Installation und Betrieb ist. Gibt natürlich einen Zusammenhang von Wirkungsgrad und akzeptablen Preis...

    Wahrscheinlich ist das effizienteste eine Pflanze zu züchten, die direkt flüssigen oder gasförmigen Treibstoff produziert, bzw. Früchte trägt aus denen Treibstoffe spottbillig synthetisierbar sind.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln
  3. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen
  4. KÖNIGSTEINER AGENTUR GmbH, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

Elektroauto: Eine Branche vor der Zerreißprobe
Elektroauto
Eine Branche vor der Zerreißprobe

2019 wird ein spannendes Jahr für die Elektromobilität. Politik und Autoindustrie stehen in diesem Jahr vor Entwicklungen, die über die Zukunft bestimmen. Doch noch ist die Richtung unklar.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Monowheel Z-One One Die Elektro-Vespa auf einem Rad
  2. 2nd Life Ausgemusterte Bus-Akkus speichern jetzt Solarenergie
  3. Weniger Aufwand Elektroautos sollen in Deutschland 114.000 Jobs kosten

  1. Deutsche Glasfaser: Was passiert, wenn Glasfaser 1 GBit/s auch liefern muss
    Deutsche Glasfaser
    Was passiert, wenn Glasfaser 1 GBit/s auch liefern muss

    Wenn ein Dorf plötzlich ein Drittel der Bandbreite des DE-CIX ausnutzen würde, müsste sich auch der FTTH-Anbieter Deutsche Glasfaser etwas einfallen lassen. Etwa eine 2.000-Gigabit-Standleitung.

  2. WD Black SN750: Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
    WD Black SN750
    Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte

    Die WD Black SN750 ist eine verbesserte Version der bekannten WD Black 3D: Die Geschwindigkeit der NVMe-SSD steigt, die Kapazität wurde verdoppelt und ein Kühler verhindert frühes Drosseln bei langer Last.

  3. Konsolen-SoC: AMDs Gonzalo hat acht Zen-Kerne und Navi-GPU
    Konsolen-SoC
    AMDs Gonzalo hat acht Zen-Kerne und Navi-GPU

    Ein als Gonzalo entwickelter Chip für eine kommende Spielekonsole von wahrscheinlich Microsoft oder Sony basiert auf einem Zen-Octacore und nutzt eine Navi 10 genannte Grafikeinheit.


  1. 18:04

  2. 15:51

  3. 15:08

  4. 14:30

  5. 14:05

  6. 13:19

  7. 12:29

  8. 12:02