1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Pietsmiet: "Alle Twitch-Kanäle sind…
  6. Thema

Benutzung elektromagnetische Schwingungen

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Benutzung elektromagnetische Schwingungen

    Autor: Berner Rösti 26.03.17 - 18:07

    Eik schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @ Berner Rösti
    >
    > Offensichtlich kommt es dem Gesetzgeber bei seiner Rundfunkdefinition auf
    > die Verbreitungsart an.
    > Damit fällt etwas, was sonst Rundfunk wäre, aber die in der Definition
    > geforderte Verbreitungsart nicht benutzt, nicht unter den Rundfunkbegriff
    > des RStV.

    Das ist richtig. Ein Dosentelefon z.B. wäre kein Rundfunk. Internet fällt jedoch darunter, da hier unter Benutzung von elektromagnetischer Schwingungen übertragen wird.

    Insofern verstehe ich die ganze Diskussion nicht.

    > Der Verbreitungsart kommt deswegen eine solche Bedeutung zu, weil
    > die Frequenzen nun mal nur begrenzt vorhanden. Deswegen muss der
    > Staat dort regulierend eingreifen.

    Ähm, nein. Das ist ein Teilaspekt und betrifft primär die jeweiligen Regulierungsbehörden für genau diese knappen Frequenzen.

    Der Rundfunkstaatsvertrag regelt jedoch wesentlich mehr, denn hier geht es vor allem um die Inhalte. Jugendschutz und Werbung sind nur zwei Stichworte.

  2. Re: Benutzung elektromagnetische Schwingungen

    Autor: 111000110010 26.03.17 - 18:14

    "Telemedien sind alle elektronischen Informations- und Kommuni- kationsdienste, soweit sie nicht Telekommunikations- dienste nach § 3 Nr. 24 des Telekommunikationsgeset- zes sind..."

    Telekommunikationsgesetz:

    "Im Sinne dieses Gesetzes ist oder sind ...

    24. "Telekommunikationsdienste" in der Regel gegen Entgelt erbrachte Dienste, die ganz oder überwiegend in der Übertragung von Signalen über Telekommunikationsnetze bestehen, einschließlich Übertragungsdienste in Rundfunknetzen;"

    Ist doch alles Glasklar definiert...

  3. Re: Benutzung elektromagnetische Schwingungen

    Autor: Berner Rösti 26.03.17 - 18:21

    111000110010 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Telemedien sind alle elektronischen Informations- und Kommuni-
    > kationsdienste, soweit sie nicht Telekommunikations- dienste nach § 3 Nr.
    > 24 des Telekommunikationsgeset- zes sind..."
    >
    > Telekommunikationsgesetz:
    >
    > "Im Sinne dieses Gesetzes ist oder sind ...
    >
    > 24. "Telekommunikationsdienste" in der Regel gegen Entgelt erbrachte
    > Dienste, die ganz oder überwiegend in der Übertragung von Signalen über
    > Telekommunikationsnetze bestehen, einschließlich Übertragungsdienste in
    > Rundfunknetzen;"
    >
    > Ist doch alles Glasklar definiert...

    Ja, aber was hat das mit dem Thema zu tun?

    Denn wenn du schon zitierst, dann bitte vollständig:

    Telemedien sind alle elektronischen Informations- und Kommunikationsdienste, soweit sie nicht Telekommunikationsdienste nach § 3 Nr. 24 des Telekommunikationsgesetzes sind, die ganz in der Übertragung von Signalen über Telekommunikationsnetze bestehen oder telekommunikationsgestützte Dienste nach § 3 Nr. 25 des Telekommunikationsgesetzes oder Rundfunk nach Satz 1 und 2 sind.

    Da die Live-Streams, um die es hier geht, Rundfunk nach Satz 1 und 2 sind, können sie daher keine Telemedien sein.

    Alles klar?

  4. Re: Benutzung elektromagnetische Schwingungen

    Autor: Eik 26.03.17 - 20:50

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eik schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > @ Berner Rösti
    > >
    > > Offensichtlich kommt es dem Gesetzgeber bei seiner Rundfunkdefinition
    > auf
    > > die Verbreitungsart an.
    > > Damit fällt etwas, was sonst Rundfunk wäre, aber die in der Definition
    > > geforderte Verbreitungsart nicht benutzt, nicht unter den
    > Rundfunkbegriff
    > > des RStV.
    >
    > Das ist richtig. Ein Dosentelefon z.B. wäre kein Rundfunk. Internet fällt
    > jedoch darunter, da hier unter Benutzung von elektromagnetischer
    > Schwingungen übertragen wird.
    >
    > Insofern verstehe ich die ganze Diskussion nicht.
    >
    Weil du nicht verstanden hast, dass Internet nicht unters Rundfunkrecht fällt. Dafür gibt es andere Gesetze, sowohl spezial als auch allgemeine, wenn es um den Inhalt geht. Dafür braucht man kein Rundfunkrecht. Das ist für Fernsehen und Radio, dass mich permanent bestrahlt, gleichgültig ob ich die technische Gerätschaft zum aufschlüsseln der Signale habe, oder nicht.

    Wenn du vollkommen nackt auf der grünen Wiese stehst, können die Signale der Fernsehsender immer noch erreichen, obwohl du sie nicht wahrnehmen kannst.
    PietSmiets Livestream kann dich hingegen nicht mehr erreichen.

  5. Re: Benutzung elektromagnetische Schwingungen

    Autor: Berner Rösti 26.03.17 - 23:17

    Eik schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eik schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > @ Berner Rösti
    > > >
    > > > Offensichtlich kommt es dem Gesetzgeber bei seiner Rundfunkdefinition
    > > auf
    > > > die Verbreitungsart an.
    > > > Damit fällt etwas, was sonst Rundfunk wäre, aber die in der Definition
    > > > geforderte Verbreitungsart nicht benutzt, nicht unter den
    > > Rundfunkbegriff
    > > > des RStV.
    > >
    > > Das ist richtig. Ein Dosentelefon z.B. wäre kein Rundfunk. Internet
    > fällt
    > > jedoch darunter, da hier unter Benutzung von elektromagnetischer
    > > Schwingungen übertragen wird.
    > >
    > > Insofern verstehe ich die ganze Diskussion nicht.
    > >
    > Weil du nicht verstanden hast, dass Internet nicht unters Rundfunkrecht
    > fällt.

    Okay, hiermit belasse ich es dabei. Es wird nicht wahrer, auch wenn man es noch so oft wiederholt.

    Was Rundfunk ist, hängt nicht vom Medium ab – ob per Internet, Breitbandkabel, Lichtwellenleiter, Funk oder was auch immer.

    So lange du das nicht akzeptierst, ist es einfach sinnlos, an dieser Stelle weiter zu diskutieren. Du glaubst, schlauer als der Gesetzgeber und die Gerichte zu sein, bitte.

  6. Re: Benutzung elektromagnetische Schwingungen

    Autor: Eik 27.03.17 - 21:11

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Okay, hiermit belasse ich es dabei. Es wird nicht wahrer, auch wenn man es
    > noch so oft wiederholt.
    >
    > Was Rundfunk ist, hängt nicht vom Medium ab – ob per Internet,
    > Breitbandkabel, Lichtwellenleiter, Funk oder was auch immer.
    >
    > So lange du das nicht akzeptierst, ist es einfach sinnlos, an dieser Stelle
    > weiter zu diskutieren. Du glaubst, schlauer als der Gesetzgeber und die
    > Gerichte zu sein, bitte.
    Doch tut es. Schaust du noch mal in § 2 RStV.
    Keine Verbreitung mittels elektromagnetischer Wellen, kein Rundfunk nach RStV.
    Wenn das nicht wichtig wäre, hätte man das auch einfach nicht erwähnen können.

  7. Re: Benutzung elektromagnetische Schwingungen

    Autor: tomber42 28.03.17 - 21:15

    Ja eben, deswegen fällt Internet da drunter, da im Kabel wie zb Ethernet auch elektromagnetische Wellen benutzt werden..Übertragung mittels Hochfrequenz.. Nur halt Kabelgebunden.

    Ich empfehle auch mal folgende Lektüre http://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/Download/Rechtsgrundlagen/Richtlinien/Checkliste_Web-TV.pdf



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.17 21:33 durch tomber42.

  8. Re: Benutzung elektromagnetische Schwingungen

    Autor: tomber42 28.03.17 - 21:36

    Ich glaube man muss bei allen Plattformen nach linear (Streaming) und Telemedien (Abruf) unterscheiden.. Viele Plattformen machen halt beides. Interessant für die Lizenz ist aber nur das Streaming
    http://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/Download/Rechtsgrundlagen/Richtlinien/Checkliste_Web-TV.pdf

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Berlin, Düsseldorf
  2. über duerenhoff GmbH, Münster
  3. DEHOGA Baden-Württemberg e. V., Stuttgart
  4. GEWOBAG Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin, Berlin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-60%) 23,99€
  2. 48,99€
  3. (-79%) 5,99€
  4. 6,63€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
Macbook Pro 16 Zoll im Test
Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
  2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
  3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

Threadripper 3970X/3960X im Test: AMD wird uneinholbar
Threadripper 3970X/3960X im Test
AMD wird uneinholbar

7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Via Technologies Centaur zeigt x86-Chip mit AI-Block
  2. Nuvia Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup
  3. Tiger Lake Intel bestätigt 10-nm-Desktop-CPUs

  1. Pentium G3420: Intel verkauft 22-nm-Prozessor von 2013 wieder
    Pentium G3420
    Intel verkauft 22-nm-Prozessor von 2013 wieder

    Die 14-nm-Knappheit bei Intel wird obskur: Der Hersteller hat den Pentium G3420 von 2013 erneut ins Angebot aufgenommen. Der 22-nm-Haswell-Chip ist eigentlich längst ausgelaufen, wird aber reanimiert.

  2. Breitbandausbau: Bernie Sanders will Internet- und Kabelkonzerne zerschlagen
    Breitbandausbau
    Bernie Sanders will Internet- und Kabelkonzerne zerschlagen

    US-Senator Bernie Sanders hat seinen Plan für den Breitbandausbau besonders in ländlichen und armen Regionen der USA vorgelegt. Er will Konzerne zerschlagen und kommunale Strukturen stark fördern.

  3. Korruption: Ericsson zahlt über 1 Milliarde US-Dollar Strafe in den USA
    Korruption
    Ericsson zahlt über 1 Milliarde US-Dollar Strafe in den USA

    Der europäische 5G-Hoffnungsträger war in mehreren Staaten in Korruptionsfälle verwickelt. Die Ericsson-Konzernführung hat dies eingestanden. In den USA zahlt das Unternehmen eine hohe Strafe.


  1. 17:32

  2. 15:17

  3. 14:06

  4. 13:33

  5. 12:13

  6. 17:28

  7. 15:19

  8. 15:03