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Sehr gefährliches Thema

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  1. Sehr gefährliches Thema

    Autor: twothe 24.03.17 - 18:15

    Vorweg: es gibt genügend Streamer die nicht (nur) streamen weil es ihnen Spaß macht, sondern die damit ihr Geld verdienen. Wenn solche Leute mit Einkommen >5000¤ im Monat eine Sendelizenz brauchen, können die das bezahlen, und es mag auch Gründe geben, warum so was nötig ist. Aktuell ist es ja z.B. nur eine unausgesprochene Vereinbarung, dass man gewisse, für Kinder/Jugendliche möglicherweise schädliche Dinge nicht sendet. Und nicht jeder hält sich daran.

    Was aber ein Problem ist, sind diejenigen Streamer, die das nur zum Spaß machen, und eines lustigen Tages vielleicht mal zufällig über die 500 Zuschauer Grenze kommen. Wenn denen dann spontan ein Brief über 5,000¤ ins Haus flattert, haben die ein Problem, die müssen dann nämlich mangels Geld den Kanal einstellen. D.h. die Rundfunkanstalt würde aufsteigende Streamer, oder solche die es nur zum Spaß machen, im Keim ersticken und vernichten.

    Effektiv hätten wir dann nach ein paar Jahren nur noch die "Großen", weil sich die "Kleinen" keine Lizenz leisten können bzw. ihnen die Sache rechtlich zu unsicher ist. Ich als Zuschauer habe dann also nicht mehr die Auswahl, weil es die Rundfunkanstalt "gut" gemeint hat.

    Dieses Gesetz braucht dringend eine Überarbeitung, ansonsten katapultiert es Twitch und YouTube wieder zurück in die Neuland-Steinzeit.

  2. Re: Sehr gefährliches Thema

    Autor: HorkheimerAnders 24.03.17 - 18:21

    Nö, die Streamer sind einfach nur nicht mehr die, die alles investieren um hier Geld zu machen. Fans für fans, uralt. Gerne wieder.

  3. Re: Sehr gefährliches Thema

    Autor: twothe 24.03.17 - 18:37

    Fans für Fans geht dann ja nicht mehr, weil man dann ja erst mal 5000¤ aufn Tisch legen muss. Und wenn mans "nur so zum Spaß" macht, dann legt man nicht "nur so zum Spaß" 5000¤ hin.

  4. Re: Sehr gefährliches Thema

    Autor: Hotohori 24.03.17 - 19:44

    Wie viele deutsche Streamer schaffen es in Live Streams 500 Zuschauer gleichzeitig zu erreichen und das regelmäßig und nicht bloß einmal?

    Ich schrieb es schon wo anders, ich folge einem YTuber, der hat knapp 20.000 Abos und kommt bei seinem wöchentlichen Live Stream nicht regelmäßig über 100 User hinaus. 500 sind da noch mal eine deutlich höhere Latte.

    Und schön wenn so Jemand das nur zum Spaß macht, aber nur zum Spaß befreit ihn nicht sich an Gesetze halten zu müssen. "Hey, ich macht das nur zum Spaß, also kann ich rumbeleidigen wie ich will, kann zeigen was und wann ich will..." usw. Nope, so funktioniert unsere Welt nicht, völlig egal ob die Motivation dahinter ein absolut gute ist oder nicht.

  5. Re: Sehr gefährliches Thema

    Autor: Berner Rösti 24.03.17 - 19:50

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie viele deutsche Streamer schaffen es in Live Streams 500 Zuschauer
    > gleichzeitig zu erreichen und das regelmäßig und nicht bloß einmal?
    >
    > Ich schrieb es schon wo anders, ich folge einem YTuber, der hat knapp
    > 20.000 Abos und kommt bei seinem wöchentlichen Live Stream nicht regelmäßig
    > über 100 User hinaus. 500 sind da noch mal eine deutlich höhere Latte.
    >
    > Und schön wenn so Jemand das nur zum Spaß macht, aber nur zum Spaß befreit
    > ihn nicht sich an Gesetze halten zu müssen. "Hey, ich macht das nur zum
    > Spaß, also kann ich rumbeleidigen wie ich will, kann zeigen was und wann
    > ich will..." usw. Nope, so funktioniert unsere Welt nicht, völlig egal ob
    > die Motivation dahinter ein absolut gute ist oder nicht.

    Zumal Twitch & Co. ja auch leicht ein Angebot für solche reinen Hobby-Streamer schaffen könnten, das schlicht auf 500 gleichzeitige Nutzer beschränkt ist. Schon wäre die Kuh vom Eis.

  6. Re: Sehr gefährliches Thema

    Autor: Hotohori 24.03.17 - 19:57

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie viele deutsche Streamer schaffen es in Live Streams 500 Zuschauer
    > > gleichzeitig zu erreichen und das regelmäßig und nicht bloß einmal?
    > >
    > > Ich schrieb es schon wo anders, ich folge einem YTuber, der hat knapp
    > > 20.000 Abos und kommt bei seinem wöchentlichen Live Stream nicht
    > regelmäßig
    > > über 100 User hinaus. 500 sind da noch mal eine deutlich höhere Latte.
    > >
    > > Und schön wenn so Jemand das nur zum Spaß macht, aber nur zum Spaß
    > befreit
    > > ihn nicht sich an Gesetze halten zu müssen. "Hey, ich macht das nur zum
    > > Spaß, also kann ich rumbeleidigen wie ich will, kann zeigen was und wann
    > > ich will..." usw. Nope, so funktioniert unsere Welt nicht, völlig egal
    > ob
    > > die Motivation dahinter ein absolut gute ist oder nicht.
    >
    > Zumal Twitch & Co. ja auch leicht ein Angebot für solche reinen
    > Hobby-Streamer schaffen könnten, das schlicht auf 500 gleichzeitige Nutzer
    > beschränkt ist. Schon wäre die Kuh vom Eis.

    Naja, nur ist Twitch ja jetzt auch kein deutsches Streaming Portal. Keine Ahnung ob die Lust haben für jedes Land extra System aufzubauen.

    Und neben Twitch gibt es ja auch noch Youtube und andere Plattformen.

    Bin jedenfalls gespannt wie es da nun weiter geht, kein unwichtiges Thema für die Zukunft. Aber ich denke aktuell, dass Jeder der 500 gleichzeitige Zuschauer erreichen kann, das auch finanzieren könnte. Allerdings würde das halt lediglich für die Sendelizenz gelten, wenn man dann auch noch einen Jugendschutzbeauftragen braucht, dann wird es für den ein oder anderen Streamer doch etwas zu viel des Guten. Da sollte dann wirklich das Gesetz angepasst werden oder eben eine extra Lösung gefunden werden.

    Hatten das ja schon mal: grundsätzlich finde ich es in Ordnung ab eine gewissen Zuschauerzahl eine Lizenz zu benötigen, aber der Aufwand dahinter sollte überschaubar und verhältnismäßig bleiben und da sehe ich aktuell primär das Problem.

  7. Re: Sehr gefährliches Thema

    Autor: Thegod 24.03.17 - 20:22

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie viele deutsche Streamer schaffen es in Live Streams 500 Zuschauer
    > gleichzeitig zu erreichen und das regelmäßig und nicht bloß einmal?

    Dann ignoriere Streamer und schau dir stattdessen Podcasts an. Dort sind mehr als 500 Live-Zuhörer leicht zu erreichen und du machst erstmals überhaupt kein Geld sondern hast nur Umkosten. Und selbst wenn du einen Sponsor findest wird der dir für zum Beispiel 2000 - 3000 Gesamthörer pro Episode keinen überhaupt dreistelligen Betrag zahlen wollen.

  8. Re: Sehr gefährliches Thema

    Autor: Berner Rösti 24.03.17 - 20:51

    Thegod schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie viele deutsche Streamer schaffen es in Live Streams 500 Zuschauer
    > > gleichzeitig zu erreichen und das regelmäßig und nicht bloß einmal?
    >
    > Dann ignoriere Streamer und schau dir stattdessen Podcasts an. Dort sind
    > mehr als 500 Live-Zuhörer leicht zu erreichen und du machst erstmals
    > überhaupt kein Geld sondern hast nur Umkosten. Und selbst wenn du einen
    > Sponsor findest wird der dir für zum Beispiel 2000 - 3000 Gesamthörer pro
    > Episode keinen überhaupt dreistelligen Betrag zahlen wollen.

    Ein Podcast ist kein linear sendendes Medium mit festem Programm, sondern ein Audio/Video-On-Demand-Angebot.

  9. Re: Sehr gefährliches Thema

    Autor: twothe 24.03.17 - 23:06

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie viele deutsche Streamer schaffen es in Live Streams 500 Zuschauer
    > gleichzeitig zu erreichen und das regelmäßig und nicht bloß einmal?
    Das ist irrelevant, da ich jederzeit 500+ Leute erreichen _kann_. Gronkh hat z.B. mal seinen Leuten gesagt sie sollen doch mal bei nem Typen eben fix in den Live-Stream gehen, nur so für den Spaß. Der hatte spontan >2000 Viewer. Und jetzt wohl demnächst dann auch n Zettel von der Rundfunkanstalt im Briefkasten.

    > Und schön wenn so Jemand das nur zum Spaß macht, aber nur zum Spaß befreit
    > ihn nicht sich an Gesetze halten zu müssen.
    Das hat auch niemand gesagt.

  10. Re: Sehr gefährliches Thema

    Autor: Heavens 25.03.17 - 01:20

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und schön wenn so Jemand das nur zum Spaß macht, aber nur zum Spaß befreit
    > ihn nicht sich an Gesetze halten zu müssen. "Hey, ich macht das nur zum
    > Spaß, also kann ich rumbeleidigen wie ich will, kann zeigen was und wann
    > ich will..." usw. Nope, so funktioniert unsere Welt nicht, völlig egal ob
    > die Motivation dahinter ein absolut gute ist oder nicht.

    Das "Problem" ist doch aber wenn jemand wirklich nur zum Spass den Stream nebenher laufen hat und dafür 1000¤+ zahlen soll. Über den Sinn des Gesetzes kann man spekulieren (wer hat den die Manpower um soviele Streamer zu kontrollieren welches "Gedankengut sie verbreiten?).

    Wenn jemand "gross" genug ist um die Lizenzkosten zu tragen soll er sie auch bezahlen und kontrolliert werden. Es sollte aber nicht dazu genutzt werden um kleine Hobbystreamer zu gängeln.

  11. Re: Sehr gefährliches Thema

    Autor: divStar 25.03.17 - 04:50

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumal Twitch & Co. ja auch leicht ein Angebot für solche reinen
    > Hobby-Streamer schaffen könnten, das schlicht auf 500 gleichzeitige Nutzer
    > beschränkt ist. Schon wäre die Kuh vom Eis.

    Oder Twitch macht die Counter nur für Channelinhaber sichtbar - dann wird der Staat sicher viel Spaß dabei haben zu beweisen, dass jemand viele Zuschauer hat. Wenn der Staat maximalzurückgebliebene Gesetze anwendet, sollte man es dem Staat maximalschwer machen zu ermitteln (vor allem da die Datenbeschaffung mit rechten Dingen nicht ohne weiteres möglich ist). DA wäre ich mal gespannt.

    Es geht nicht darum wer das wofür macht. Es geht darum, dass der Staat überall die Hand aufhält ohne für das Geld etwas zu tun oder zu bieten - jährlich wird der Bildungsetat gekürzt, Infrastrukturausgaben werden gekürzt, Modernisierung bzgl. Internet wird gekürzt und und und. Aber das Geld wird ja für kommende Bankenrettungen benötigt... Da ist mir lieber wenn es bei den Streamern bleibt, denn ich persönlich habe viel weniger davon wenn irgendeine Bank in irgendeinem Land mit unseren Steuergeldern gerettet wird.

  12. Re: Sehr gefährliches Thema

    Autor: HorkheimerAnders 25.03.17 - 07:27

    Sehr tolles Demokratieverständnis. Mit Intransparenz dagegen halten...

    In der Demokratie gehört so ein Thema in den politischen Diskurs leider ist das Thema so uninteressant für die Parteien, welche die überwältigende Mehrheit unseres Landes wählen, dass ich lieber das Ende dieser Streamer sehe als weitere Kriminalisierungen ganzer Generationen.

    Golemleser könnten eben auch mal politisch aktiv werden und das ganze demokratisch angehen. Aber das wäre ja unbequem, dann lieber gegen die Demokratie und alles unter den Teppich kehren.

  13. Re: Sehr gefährliches Thema

    Autor: ml31415 25.03.17 - 08:36

    > Ein Podcast ist kein linear sendendes Medium mit festem Programm, sondern
    > ein Audio/Video-On-Demand-Angebot.

    Ach wirklich? Und wenn er jetzt genau jeden Mittag um 12 sendet, aka eine neue Folge rausbringt? Kann man mit Fantasie auch schon Sendeplan nennen. Ich würde keinen Cent darauf wetten, dass das Affenvolk in den Rundfunkanstalten nicht auch hier gerne seine Kompetenzen noch weiter überdehnen möchte, wenn es nicht vorher noch was auf die Finger bekommt.

  14. Re: Sehr gefährliches Thema

    Autor: thinksimple 25.03.17 - 09:21

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
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    > > Hotohori schrieb:
    > >
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    >
    > > -----
    > > > Wie viele deutsche Streamer schaffen es in Live Streams 500 Zuschauer
    > > > gleichzeitig zu erreichen und das regelmäßig und nicht bloß einmal?
    > > >
    > > > Ich schrieb es schon wo anders, ich folge einem YTuber, der hat knapp
    > > > 20.000 Abos und kommt bei seinem wöchentlichen Live Stream nicht
    > > regelmäßig
    > > > über 100 User hinaus. 500 sind da noch mal eine deutlich höhere Latte.
    > > >
    > > > Und schön wenn so Jemand das nur zum Spaß macht, aber nur zum Spaß
    > > befreit
    > > > ihn nicht sich an Gesetze halten zu müssen. "Hey, ich macht das nur
    > zum
    > > > Spaß, also kann ich rumbeleidigen wie ich will, kann zeigen was und
    > wann
    > > > ich will..." usw. Nope, so funktioniert unsere Welt nicht, völlig egal
    > > ob
    > > > die Motivation dahinter ein absolut gute ist oder nicht.
    > >
    > > Zumal Twitch & Co. ja auch leicht ein Angebot für solche reinen
    > > Hobby-Streamer schaffen könnten, das schlicht auf 500 gleichzeitige
    > Nutzer
    > > beschränkt ist. Schon wäre die Kuh vom Eis.
    >
    > Naja, nur ist Twitch ja jetzt auch kein deutsches Streaming Portal. Keine
    > Ahnung ob die Lust haben für jedes Land extra System aufzubauen.
    >
    > Und neben Twitch gibt es ja auch noch Youtube und andere Plattformen.
    >
    > Bin jedenfalls gespannt wie es da nun weiter geht, kein unwichtiges Thema
    > für die Zukunft. Aber ich denke aktuell, dass Jeder der 500 gleichzeitige
    > Zuschauer erreichen kann, das auch finanzieren könnte. Allerdings würde das
    > halt lediglich für die Sendelizenz gelten, wenn man dann auch noch einen
    > Jugendschutzbeauftragen braucht, dann wird es für den ein oder anderen
    > Streamer doch etwas zu viel des Guten. Da sollte dann wirklich das Gesetz
    > angepasst werden oder eben eine extra Lösung gefunden werden.
    >
    > Hatten das ja schon mal: grundsätzlich finde ich es in Ordnung ab eine
    > gewissen Zuschauerzahl eine Lizenz zu benötigen, aber der Aufwand dahinter
    > sollte überschaubar und verhältnismäßig bleiben und da sehe ich aktuell
    > primär das Problem.

    Nur so am Rande: Wenn du eine Firma aufmachst und nur einen Mitarbeiter einstellst brauchst du einen Erste-Hilfe Beauftragten, Betriebsarzt, Sicherheitsdödel usw. Vergessen auch viele.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  15. Re: Sehr gefährliches Thema

    Autor: Private Paula 25.03.17 - 11:23

    Heavens schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn jemand "gross" genug ist um die Lizenzkosten zu tragen soll er sie
    > auch bezahlen und kontrolliert werden. Es sollte aber nicht dazu genutzt
    > werden um kleine Hobbystreamer zu gängeln.

    Es geht doch nicht darum ob jemand Erfolg (mindestens X Zuschauer/Umsatz) hat oder nicht, sondern daraum dass es gesetzliche Vorgaben gibt, die man einzuhalten hat. Ob man eine Kneipe hat die nur 2 Mann besuchen oder 200 Mann, entbindet einen nicht davon eine Schanklizenz zu erwerben.

    Sind die gesetzlichen Vorgaben bezueglich der Sendelizenz zeitgemaess, und stehen die Kosten und der erforderliche Aufwand, welcher sich aus der Lizenz ergibt, bei rein hobbymaessigen Streamern mit einer Hand voll Zuschauern in einem sinnvollen Verhaeltnis zu den Einnahmen? Bestimmt nicht.

    Aber die Streamer fallen dummerweise, da sie die gesetzlichen Rahmenbedingungen erfuellen, unter den Rundfunkstaatsvertrag und muessen eine Lizenz erwerben.

    Sowohl mit der Sendelizenz als auch der Schanklizenz gehen noch viel mehr Pflichten einher als nur die 1000 Euro zu bezahlen. Diese duerften im Vergleich zu diesen 1000 Euro ein Fliegenschiss sein.

    --
    Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
    'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
    'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
    'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!

  16. Re: Sehr gefährliches Thema

    Autor: twothe 25.03.17 - 13:50

    Private Paula schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heavens schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Es geht doch nicht darum ob jemand Erfolg (mindestens X Zuschauer/Umsatz)
    > hat oder nicht, sondern daraum dass es gesetzliche Vorgaben gibt, die man
    > einzuhalten hat. Ob man eine Kneipe hat die nur 2 Mann besuchen oder 200
    > Mann, entbindet einen nicht davon eine Schanklizenz zu erwerben.

    In diesem Fall wäre das eher so als würde auf deiner nächsten Geburtstagsparty einer von der Stadt klingeln und sagen: "Hallo, ich hab gesehen sie geben ihren Freunden auch Bier aus. Haben sie da denn ne Schanklizenz für? Nein? Das kostet dann aber jetzt erst mal 5000¤..."

    Ich glaube dann wäre deine Party auch leicht im Eimer.

  17. Re: Sehr gefährliches Thema

    Autor: Berner Rösti 25.03.17 - 15:43

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Private Paula schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Heavens schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > Es geht doch nicht darum ob jemand Erfolg (mindestens X
    > Zuschauer/Umsatz)
    > > hat oder nicht, sondern daraum dass es gesetzliche Vorgaben gibt, die
    > man
    > > einzuhalten hat. Ob man eine Kneipe hat die nur 2 Mann besuchen oder 200
    > > Mann, entbindet einen nicht davon eine Schanklizenz zu erwerben.
    >
    > In diesem Fall wäre das eher so als würde auf deiner nächsten
    > Geburtstagsparty einer von der Stadt klingeln und sagen: "Hallo, ich hab
    > gesehen sie geben ihren Freunden auch Bier aus. Haben sie da denn ne
    > Schanklizenz für? Nein? Das kostet dann aber jetzt erst mal 5000¤..."
    >
    > Ich glaube dann wäre deine Party auch leicht im Eimer.

    Richtig. Deshalb macht man das auch nur, wenn du regelmäßig und öffentlich solche Partys veranstaltet.

    Also nicht viel anders als in dem vorliegenden Fall. ;)

  18. Re: Sehr gefährliches Thema

    Autor: twothe 25.03.17 - 17:00

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig. Deshalb macht man das auch nur, wenn du regelmäßig und öffentlich
    > solche Partys veranstaltet.

    Wie PietSmiets im Video sagt: laut dem was die Behörde beschreibt braucht theoretisch jeder auf Twitch eine Lizenz. Und das ist die Gefahr um die es hier geht. Nicht ob irgend ein reicher Streamer jetzt ein bisschen Lizenzen zahlen muss, es geht um die Gefahr das die Behörden völlig willkürlich entscheiden können, dass Lieschen Müller jetzt eine Lizenz kaufen muss, weil letzte Woche ja mal ein paar Leute zu viel im Channel waren.

  19. Re: Sehr gefährliches Thema

    Autor: Berner Rösti 25.03.17 - 17:32

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Richtig. Deshalb macht man das auch nur, wenn du regelmäßig und
    > öffentlich
    > > solche Partys veranstaltet.
    >
    > Wie PietSmiets im Video sagt: laut dem was die Behörde beschreibt braucht
    > theoretisch jeder auf Twitch eine Lizenz. Und das ist die Gefahr um die es
    > hier geht. Nicht ob irgend ein reicher Streamer jetzt ein bisschen Lizenzen
    > zahlen muss, es geht um die Gefahr das die Behörden völlig willkürlich
    > entscheiden können, dass Lieschen Müller jetzt eine Lizenz kaufen muss,
    > weil letzte Woche ja mal ein paar Leute zu viel im Channel waren.

    Also zunächst einmal betrifft das – wie unzählige Male bereits erläutert – nur die Streamer, die genau die genannten Bedingungen erfüllen: Regelmäßig, Sendeplan, redaktionell aufbereitet, an mehr als 500 Nutzer gerichtet.

    Damit fallen schon einmal viele Gelegenheits-Streamer raus.

    Des weiteren frage ich mich gerade, wie du darauf kommst, dass hier willkürlich entschieden würde. Eine Zulassung benötigt grundsätzlich jeder, der die o.g. Bedingungen erfüllt und es ist nicht die Aufsichtsbehörde, die ihn darauf hinweisen muss.

    Außerdem geht es hier nicht darum, eine Lizenz zu "kaufen", genauso wenig wie du einen Führerschein "kaufst" oder eine Baugenehmigung für dein Häuschen im Grünen. Dass das nicht kostenlos ist, liegt in der Natur der Sache, denn schließlich müssen sich dort Menschen mit deinem Antrag beschäftigen, die erforderlichen Bedingungen prüfen, usw. Es ist völlig legitim, diese Kosten auf diejenigen abzuwälzen, die sie verursachen.

  20. Re: Sehr gefährliches Thema

    Autor: twothe 25.03.17 - 21:17

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also zunächst einmal betrifft das – wie unzählige Male bereits
    > erläutert – nur die Streamer, die genau die genannten Bedingungen
    > erfüllen: Regelmäßig, Sendeplan, redaktionell aufbereitet, an mehr als 500
    > Nutzer gerichtet.
    Klein Kevin streamt nach der Schule ab 16 Uhr wie er Minecraft spielt. Dienstags spielt er auch Overwatch, weil da sein Kumpel Malte dabei ist. Seine Mama guckt dann immer mal drüber, dass das auch alles seine Richtigkeit hat und die Leute im Internet nix böses machen.

    Alle Bedingungen erfüllt. Wenn jetzt der Counter über 500 geht, schlägt die Behörde zu.

    Das ist natürlich jetzt ein spitzfindiges Szenario, aber es wurden auch schon Leute wegen Urheberrechtsverletzung verklagt, weil zu ihrem tanzenden Baby im Hintergrund Michael Jackson zu hören war. Willkür und Behörden ist so ziemlich das selbe Wort.

    Und völlig unabhängig davon wird auch rein nur das Deutsche Angebot eingeschränkt. Streamer aus allen anderen Ländern lachen sich höchstens einen weg wenn sie was von "Jugendschutzbeauftragten" hören. Und wenn dann bei Twitch 80% der deutschen Streamer wegfallen, weil die ihr FSK 18 Spiel erst nach 22 Uhr senden dürfen, dann werden bestimmt alle Zuschauer sehr dankbar sein, dass es diese Behörde gibt.

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