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Warum?

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  1. Warum?

    Autor: körner 18.12.17 - 16:54

    Wo ist das Problem, Schüler und Studenten nehmen ihre Arbeit ja auch mit nach Hause, müssen oft sogar das komplette WE durchlernen und bekommen dies noch nicht mal vergütet. Da tut eine Email erst recht nicht weh.

  2. Re: Warum?

    Autor: bolzen 18.12.17 - 17:51

    körner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo ist das Problem, Schüler und Studenten nehmen ihre Arbeit ja auch mit
    > nach Hause, müssen oft sogar das komplette WE durchlernen und bekommen dies
    > noch nicht mal vergütet. Da tut eine Email erst recht nicht weh.

    Bei Schülern und Studenten wird Hausarbeit als teil der Ausbildung festgelegt. Wo steht in deinem Arbeitsvertrag was von kostenloser Heimarbeit? Bist ein richtiger Traum für jeden Arbeitgeber. Reicht ja nicht aus dem Büro der Sonne beim aufgehen und untergehen zuzusehen täglich.

    Ich finde das echt faszinierend wie die meisten Menschen vernarrt in ihre Arbeit sind, der Mensch ist tatsächlich ein geborener Sklave der einen Sklaventreiber zum überleben braucht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.12.17 17:54 durch bolzen.

  3. Re: Warum?

    Autor: MrAnderson 18.12.17 - 18:19

    mir gehts ähnlich @bolzen

    Ich find es krass wie selbstverständlich es hier für viele ist, sich so vom Job auslutschen zu lassen. Und auch noch für Konzerne! Ich lese zwischen den Zeilen aber auch immer so ein "das wird erwartet", "wenn man sich nicht drauf einlässt, hat man keine berufliche Zukunft" ... so diese ungute Gefühl, was einem die ganze Freizeit/Urlaub im Genick sitzt ... "verpasse ich was?" ... "zieht mein konkurrent jetzt an mir vorbei?" ... Burnout vorprogrammiert. :(

  4. Re: Warum?

    Autor: thinksimple 18.12.17 - 19:36

    MrAnderson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mir gehts ähnlich @bolzen
    >
    > Ich find es krass wie selbstverständlich es hier für viele ist, sich so vom
    > Job auslutschen zu lassen. Und auch noch für Konzerne! Ich lese zwischen
    > den Zeilen aber auch immer so ein "das wird erwartet", "wenn man sich nicht
    > drauf einlässt, hat man keine berufliche Zukunft" ... so diese ungute
    > Gefühl, was einem die ganze Freizeit/Urlaub im Genick sitzt ... "verpasse
    > ich was?" ... "zieht mein konkurrent jetzt an mir vorbei?" ... Burnout
    > vorprogrammiert. :(

    Das ist der Fluch des technologischen Fortschritts. Immer zu glauben man muss ständig erreichbar sein über Kommunikation jedweder Art.
    Natürlich bedienen sich Vorgesetzte dieser Art der Kommunikation und erwarten das man "on" ist.
    Man kann dem aber entgegnen wenn man seine Kommunikationsmittel auch in den "Feierabendmodus" bringt.
    Das Leben vergeht eh schon schnell genug. Man muss sich selbst nur nicht für unersetzlich halten. Meine Mitarbeiter bekommen nach 18 Uhr keine Mails mehr ausgeliefert. Und angerufen wird auch nicht mehr nach dieser Zeit.
    Aber das liegt in der Hand eines jeden selbst.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  5. Re: Warum?

    Autor: ArcherV 18.12.17 - 20:19

    körner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo ist das Problem, Schüler und Studenten nehmen ihre Arbeit ja auch mit
    > nach Hause, müssen oft sogar das komplette WE durchlernen und bekommen dies
    > noch nicht mal vergütet. Da tut eine Email erst recht nicht weh.


    Die Freizeit ist da zum erholen. Das bedeutet auch: keine dienstliche E-Mails, Telefonate.

  6. Re: Warum?

    Autor: Vilkaz 19.12.17 - 07:50

    Es ist zum glück nicht überall so.

    Bei uns sind Überstunden zuhause strich und einfach ein no go.

    Und wenn die Hütte doch brennt, und man zuhause 1-2h gearbeitet hat, dann zieht man es von Wochenstunden ab, und kann am nächsten Tag früher gehen.

    Ich war schon in Unternehmen wo Mitarbeiter zuhause freiwillig unbezahlte Überstunden als normal betrachteten und bin sehr glücklich wie es beim jetzigem Arbeitgeber gehandhabt wird.

    Das erhöht deutlich die Lebensqualität, nimmt den Druck raus und (wie ich hoffe) verhindert Burnouts :)

  7. Re: Warum?

    Autor: ArcherV 19.12.17 - 08:14

    Vilkaz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist zum glück nicht überall so.
    >
    > Bei uns sind Überstunden zuhause strich und einfach ein no go.
    >
    > Und wenn die Hütte doch brennt, und man zuhause 1-2h gearbeitet hat, dann
    > zieht man es von Wochenstunden ab, und kann am nächsten Tag früher gehen.
    >
    > Ich war schon in Unternehmen wo Mitarbeiter zuhause freiwillig unbezahlte
    > Überstunden als normal betrachteten und bin sehr glücklich wie es beim
    > jetzigem Arbeitgeber gehandhabt wird.
    >
    > Das erhöht deutlich die Lebensqualität, nimmt den Druck raus und (wie ich
    > hoffe) verhindert Burnouts :)

    Wenn ich das lese bin ich echt froh, das Telearbeitsplätze bei uns verboten sind.

  8. Re: Warum?

    Autor: shokked 19.12.17 - 08:24

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vilkaz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es ist zum glück nicht überall so.
    > >
    > > Bei uns sind Überstunden zuhause strich und einfach ein no go.
    > >
    > > Und wenn die Hütte doch brennt, und man zuhause 1-2h gearbeitet hat,
    > dann
    > > zieht man es von Wochenstunden ab, und kann am nächsten Tag früher
    > gehen.
    > >
    > > Ich war schon in Unternehmen wo Mitarbeiter zuhause freiwillig
    > unbezahlte
    > > Überstunden als normal betrachteten und bin sehr glücklich wie es beim
    > > jetzigem Arbeitgeber gehandhabt wird.
    > >
    > > Das erhöht deutlich die Lebensqualität, nimmt den Druck raus und (wie
    > ich
    > > hoffe) verhindert Burnouts :)
    >
    > Wenn ich das lese bin ich echt froh, das Telearbeitsplätze bei uns verboten
    > sind.


    Sehe ich das richtig dass Sie Home Office generell ablehnen? Wieso?
    Ich nutze gerne die Möglichkeit ab und an, gerne freitags, von zuhause aus zu arbeiten. Ich fände es schade wenn mein Arbeitgeber mir diese Möglichkeit vorenthalten würde. Schließlich haben wir ja flexible Arbeitszeiten, dann möchte ich auch flexibel mal private Termine wahrnehmen können oder ähnliches

  9. Re: Warum?

    Autor: ArcherV 19.12.17 - 08:37

    shokked schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehe ich das richtig dass Sie Home Office generell ablehnen? Wieso?

    Ja.

    - Trennung von Arbeit und Privatleben (ist mir wichtig)
    - Home Office führt zu einer niedrigeren Teamleistung, da jeder sein eigenes Ding macht.
    - Selbstausbeutung
    - etc

    Davon Mal ab bräuchte ich zu Hause ein ganzes IT Lager um zu Hause 100% einsatzfähig zu sein :-)

  10. Re: Warum?

    Autor: Spike79 19.12.17 - 11:48

    Hallo,

    ich plaudere mal etwas aus dem Nähkästchen:
    Mein Lebenslauf
    Zimmererlehre
    EDV-Techniker
    VB-Programmierer
    VB.Net Programmierer
    C#-Programmierer
    Burnout (ein Jahr)
    All-In-Wonder-Zuständiger für alles

    Ich mache jetzt soviele Überstunden wie noch nie in meinem Leben.
    Stehe ich jetzt vor dem zweiten Burnout? Nein.

    Es ist nicht die Arbeit die einen in das Burnout treibt. Was machen die, die noch mehr Stunden haben als ich? Es gibt viele die wesentlich mehr arbeiten als Burnoutler.
    Es ist nicht die Arbeit die einen in das Burnout treibt, es ist die Einstellung dazu.
    Wenn ich am Wochenende keine Mails bekomme, ich mich aber das ganze Wochenende ansch**ße wegen der Mails die ich am Montag bekomme ist das Wochenende vergeigt. Durch diese Änderung von Porsche werden die Mails ja nicht weniger, sondern sie kommen zu einem anderen Zeitpunkt. Die Arbeit wird dadurch nicht weniger!
    Wenn einer aufgrund seiner Psychischen Einstellung zu Brunout neigt, bekommt er diesen auch, wenn er keine Arbeit hat. Jeder von uns kennt jemanden der ein Burnout hat, oder gehabt hat und nicht mehr aus diesem negativen Strudel rauskommt.
    Wenn es wirklich nur die Arbeit wäre, würde jeder ohne zutun im Krankenstand gesund werden? Tun sie aber nicht.
    Ein Burnout "auszukurieren" ist ein Kampf mit/gegen sich selbst.
    Was ist mir wichtig? Was tut mir gut? Was ist mir nicht wichtig? Was tut mir nicht gut?
    (Die nicht fragen sind die wichtigeren)
    Was tut mir nicht gut? Mir am Sonntag darüber Gedanken machen was am Montag los sein wird.
    Mit einem Burnout muss man kämpfen, jeden Tag! Ein Burnout ist ein negativer Strudel gegen den man jeden Tag kämpfen muss. Es hat eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Alkoholiker, welcher jeden Tag gegen seine Sucht kämpfen muss.
    Jeder der aufgrund seiner Psychischen Einstellung zu Brunout neigt (falsche Einstellung zu sich selbst, seinem Leben), bekommt eines ... ausnahmslos ... egal welcher Arbeit er nachgeht.
    Die Arbeit ist ein Beschleuniger, aber nicht die Ursache.

    Ich traue mich darüber reden, ich hatte eines und habe es "überwunden".
    Im nachhinein war diese Zeit die beste Phase in meinem Leben.

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